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  • »Mausebär« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Hückeswagen

Beruf: Gärtner

Fahrzeug: Mercedes Benz 280 E/W123,Mercedes Benz L 508 D/35,Ford Fiesta 1,4 TDCI

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1

Sonntag, 11. November 2007, 13:39

Hallo Leute!
Wie wäre es mit einer kleinen Ecke,wo wir unsere Erlebnisse auf Urlaubsfahrten schreiben würden?
So manch Einer hat doch sicherlich was zu berichten über seine Reisen auf den Straßen der Welt!

2

Sonntag, 11. November 2007, 17:02

Hallo,

gibt es doch. 8-)

Nennt sich "Sabbelplatz" &professor1
Signatur von »Rob« bus-community.de

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3

Montag, 12. November 2007, 07:58

Nee Reiseberichte
8-)

Q
Signatur von »Quietschi« wenn ich könnte wie ich wollte,
wäre ich schon längst da, wo ich hin will

4

Montag, 12. November 2007, 12:37

nee witziges
8-)

Robert

  • »Mausebär« ist der Autor dieses Themas

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5

Montag, 12. November 2007, 15:39

Hallo Leute!
Ich dachte dabei z.B.an Geschichten aus Reisetagebüchern unserer Busfreunde-manch einer schreibt ja seine Erlebnisse auf oder hat sein Reisetagebuch auch im Kopf!
Ich mach mal den Anfang und gehe zurück zu der Nacht vom 12.zum 13.August 1991.
Wir standen damals auf einem Parkplatz an der Reichsstraße 45 in Mittelschweden mit unserem LP 813 Wohnmobil,unweit des Örtchens Emadalen zwischen Orsa und Sveg gelegen.
Die Straße teilte einen See in zwei Hälften und die Abendsonne glitzerte golden in den kleinen Wellen!

NACHT DER WUNDER!
Jedermann,der schon einmal Skandinavien im Spätsommer bereist hat,wird sich bestimmt an die schon fast dunkelen Nächte erinnern,in denen Polarlichter zu sehen sind!
Wir wurden gegen ein Uhr wach und gingen nach draußen-der Himmel war wolkenlos und über den LKW spannte sich ein prachtvoller Sternenhimmel.
Das Schönste aber war der nördliche Horizont-dort erschien alle paar Minuten ein Polarlicht,leuchtete wie ein wehender Vorhang auf und verschwand wieder.
Dazu gesellten sich einige Sternschnuppen des Perseidenstromes-es war ein fantastischer Anblick!
Ich bin eine ganze Stunde draußen geblieben trotz nur 6 Grad Lufttemperatur und als ich wieder in den Wohnkoffer kletterte,waren die Polarlichter verschwunden und im Nordosten graute die Dämmerung.
Es war für mich ein unvergessliches Erlebnis,den Sternenhimmel sich im stillen Wasser des Sees spiegelnd von schwarzen nordischen Fichten eingerahmt zu sehen,über den die Sternschnuppen hinweghuschten,und das alles bei vollkommener Stille!
Diese Stille wurde nur dann und wann durch einen Lastzug gestört,den man schon Minuten vor seinem Erscheinen hören konnte-dann braust er mit gleißenden Fernscheinwerfern vorbei,wirbelt die stehende Luft auf,vermischt den Duft der Nadelbäume mit Dieselabgasen und Straßenstaub,es riecht nach Bremsbelägen und dem Gummi der auf dem Asphalt singenden Reifen.
Der Gigaliner brummt durch die nordische Nacht,die Schlussleuchten verschwinden hinter der nächsten Kurve und bald hört man nur noch schwach den Diesel dröhnen,während sich die aufgewirbelte Luft wieder beruhigt und schließlich legt sich wieder die Stille wie ein riesiges Tuch über die Landschaft.

Aus:mein Reisetagebuch
Mausebär

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6

Sonntag, 2. Dezember 2007, 10:18

hallo habt ihr meinen Bericht im Sabbelplatz gelesen & &erlebehoch %-/ erlebehoch
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7

Sonntag, 2. Dezember 2007, 11:52

Aus meinem Reisetagebuch Norwegen

Stau im "Ziegenrückentunnel"

27.August 1991
Das schöne Wetter ist wohl vorüber,am Morgen ist es wolkenverhangen.
Wir kurven nach Aurland runter und wegen der fehlenden Sonne biegen wir gleich auf die Straße 288 nach Hol ein.
Da wir auf dieser Strecke dann ein ungewöhnliches Erlebnis hatten,will ich die Sache ein wenig ausführlicher
schildern!
Wir durchquerten die ersten Tunnel mit unserem 813 Wohnmobil anstandslos,doch schon zu Anfang der Straße
warnten Schilder,dass der Ziegenrückentunnel Aufgrund von Bauarbeiten nur stundenweise passierbar wäre!
Tatsächlich war an einem Parkplatz,den wir auch zum Übernachten schon genutzt hatten,die Straße abgesperrt!
Da noch 45 Minuten bis zur Aufhebung der Sperrung Zeit war,machten wir Mittagspause.
Kurz nach 13.30 Uhr werden die Barrieren beiseite geräumt-ein paar PKW und Busse kommen uns entgegen,dann dürfen wir losfahren!
Im Tunnel ist erst mal nur die Straße schlecht-von Bauarbeiten keine Spur!
Dies ändert sich jedoch dann im Verlauf der nächsten paar hundert Meter Strecke gewaltig!!!
Links ist ein Graben gezogen,Bagger und andere Spezialmaschinen tauchen in der Dunkelheit auf,die Luft ist zum
Schneiden-eine richtige Abgasnebelsuppe!
Und dann kommt uns an der engsten Stelle ein großer Reisebus entgegen---Feierabend!!!

Der Busfahrer,ein paar Reisende und ich springen in den Qualm und Lärm hinaus-der kleine Bremer Campingwagen vor uns steht wie festgewurzelt-der Fahrer macht sich augenscheinlich vor Angst in die Hose!
Schließlich kommen Bauarbeiter und dirigieren den Reisebus zurück,sodaß wir mit dem 813 so eben vorbeipassen!
Hundert Meter weiter ist wieder Schluß-ein großer Volvo-LKW lädt Rohre ab.
Als er endlich fertig ist setzt er vor uns her rückwärts zurück.
In diesem Augenblick muß weit hinter uns gesprengt worden sein-wir spüren ordentlich und unangenehm die Druckwelle in den Ohren,gefolgt von einem dumpfen Bumm Bumm!!!
Kurz vor dem Tumnnelausgang setzt der Volvo nach links rüber und wir sind froh,aus diesem Tunnelabenteuer im
Ziegenrücken-Bergmassiv heil herausgekommen zu sein!!!

Mausebär.

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8

Mittwoch, 5. Dezember 2007, 00:24

:-O Im Land der Skipetaren (Albanien)
Rumpelnd und ächsend quällt sich unser 40 Jahre altes Wohnmobil über die Serpentien. Irgendwo oben auf einem Berg zwischen blühenden büschen und kratzigen Sträuchern machen wir Pause und kochen eine Suppe. Für diesen Tag haben wir uns die 130 km lange Küstenstraße von sarande nach Vlore vorgenommen. das diese wohl wildeste Gebirgsküstenstraße Europas nicht in einem Tag zu schaffen ist, wissen wir noch nicht.Man weiß sowieso wenig von dem kleinen Staat, dr zwischen dem ehemaligen Juguslawien und Griechenland liegt. Albanien ist ein Synonym für aufruhr, Kriminalität und korruption. es ist der weiße Fleck auf der touristischen Karte an der Adriaküste. 8-)

gleich geht es weiter
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9

Mittwoch, 5. Dezember 2007, 00:46

Im Land der skipetaren Fortsetzung
Das schmale, holprige, einspurige Asphaltband ist äußerst kurvenreich und die Höchstgeschwindigkeit liegt selten über 30km/h. vorbei geht es an einsame, oft nur mit dem Boot ereichbare Badebuchten. so gelangen wir auf ein noch kleineres Sträßchen ohne festen Belag, das zu einer schönen Bucht am meer führt. vier große rundbunker kleben dort am strand. Zwei Restaurants sind darin eingerichtet worden. Ds Geschäft geht jedoch nicht gut, beklag sich der sympathische Gastwirt. Die leichte Brandung und die fast 40 grad im schatten laden zum Schwimmen ein.
Als auf der weitern Stecke eine Gablung kommt steht dort ein Hinweisschild "Vlore". die straße wirdnun so eng dass ein just in diesem Moment entgegenkommends Fahrzeug kaum noch eine ausweichmöglichkeit hat. Kurz danach, an einer dicht bewachsenen Stelle. steht eine horde verwegender Gestalten.
Mit den stoppeligen schwarzen bärten, ihren verdreckten Kleidung und den dunklen Augen mit buschigen Brauen ähneln sie Räuber Hotuenplotz. Der Finsterste kommt mit einem breiten Grinsen, das einen blick auf seinen kaputten Zähnen freigibt,wild gestikulierend auf uns zu. Er streckt die Hand freundlich entgegen und gibt uns einen stachligen kuss auf jede Wange. Schnell haben wir seine gutmütige Natur erkannt. die anfängliche Angst und Unsicherheit verschwindet. In einem babylonischen Kauderwelsch teilen sie uns mit, dass diese nicht der richtige Wege nach Vlore ist - denn der Wegweiser zeigte in die falsche Richtung. Die strecke erfordert ihr Tribut: Reifen platt.
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10

Mittwoch, 5. Dezember 2007, 16:41

(!) Im land der Skipetaren Teil 3 &peitsch1
Einige Tage später:
Acht kilometer hinter elbasan zweigt ein winziges unscheinbares Asphaltsstäßchen unter einer Bahnbrücke nach tirana oder klos ab und führt direkt steil Berg hoch. Unser Auto tuckert langsam bis zur Passhöhe. Ein linienbus, dessen bessere Tage wohl schon seit einigen Jahrzenten vorbei sinf, hält an. Der Fahrer ist entzückt von unserem Wohngefährt :O Farbtextenergisch rät er jedoch davon ab die Strecke nach klos zu fahren. diese sei mit einem Bus nicht zu bewerkstelligen. Es ist von jier nur möglich nach Tirana zu fahren. Das Differential hängt viel zu tief deutet er an. Es ist wohl vernünftig seinen Ratschlag zu befolgen und die Reise Richtung Hauptstadt fortzusetzen. 8o)
Schon bald nach der Passhöhe endet das Asphaltband und geht in einen grobsteinigen Naturweg über, er sich durch die Berge schlängelt. Aufgrund nichtvorhandener Wegweiser wird die westliche Richtung mit dem Kompass bestimmt.
Dass dabei an irgendeiner Kreuzung eine Fehlentscheidung getroffen wird, bemerken wir erst viel später. Außerdem kommt ausgerechnet in der schmalsten Passage auch noch ein mit Holz beladener chinesischer Uraltlaster über den steinigen Weg entgegen. Zurücksetzen kann dieser jeoch nicht und auch in die andere Richtung bietet sich keine geeignete Ausweichmöglichkeit. 8-( Das chinesische Ungetüm fährt soweit wie möglich an den unbefestigten Rand. Es ist zu befürchten, dass der lehmige Boden nachgiebt und der Laster in die Schlucht stürzt. Unser nicht gerade kleines Gefährt muß sich Zentimeter für Zentimeter, auf der einen Seite Gebirgswand auf der anderen Seite LKW, vorbeiquetschen. Nun geht es nur noch im Schritttempo weiter. Steile Serpentinenrampen, ausgewaschene Furchen und allerlei Bodenwellen erschweren das Vorankommen. &grummel1 FarbtextBald muss ein mehrere Meter tiefer Graben umfahren werden, den Regenfälle in die Piste gefräßt haben. dabei setzt die Eingangsstufe vom Wohnmobil auf und verbiegt so stark das sie sich nicht mehr öffnen lässt. Eine hübsche Naturwieselädt ein zu einem mehrtägigem aufenthalt. 8o)
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11

Mittwoch, 5. Dezember 2007, 17:36

Hallo Asmara!
Da habt Ihr ja eine ganz schön abenteuerliche Urlaubsfahrt erlebt!
Sehr schön geschrieben,man hatte das Gefühl,mit Euch zu fahren!
Unsereins kennt ja nichts von Albanien,aber es ist trotz der Armut sicher ein schönes Land!

Setze auch bald wieder ein Urlaubserlebnis ins Forum!


Liebe Grüße!
Mausebär! ;-) &winke3 ;-)

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12

Mittwoch, 5. Dezember 2007, 20:08

Wiedersehn mit MS ODESSA

Freitag,16.Juli 1993

Standort:Lysefjord Südufer/Südwestnorwegen


Heute werde ich,wenn der Fahrplan stimmt,das Kreuzfahrtschiff MS ODESSA wiedersehn,mit dem ich,vor fast
genau einem Jahr,mit meinen Eltern zusammen von Bremerhaven aus über die Orkney-Inseln und Island nach
Spitzbergen und Norwegen gereist bin!
Auch damals kreuzte das Schiff,bevor es nach Bremerhaven zurückkehrte,hier im Lysefjord.
Um 5 Uhr durch die Standheizung geweckt fahren wir ein paar hundert Meter die schmale Uferstraße Richtung
Fjordende und stehen dann auf einem freien Platz,umrahmt von gewaltiger Berglandschaft,etwas näher zur
Fahrrinne.Noch ist es bewölkt und Dunst liegt über den grüngrauen Wassern des Fjordes.
Um 6 Uhr gibts Frühstück und eine halbe Stunde später sitzen wir im Führerhaus und harren der Dinge,die da
ja nun wohl bald kommen müssen.
Und sie kommt!!!
Eine Minute nach sieben Uhr erscheint MS ODESSA vorraus!
Langsam kommt das Schiff näher und als es etwa auf unserer Höhe ist geben wir mit dem Unterflur-Drucklufthorn
3 lange Töne ab!
Auf dem Steuerbordbrückennock stehen 2 Offiziere und winken uns zu.
Das Schiff fährt weiter in den Lysefjord hinein und ist alsbald verschwunden.

Nun heißt es,auf sie Rückkehr warten!
Nach langen zweieinhalb Stunden,die Wolkendecke beginnt gerade aufzureißen,erscheint MS ODESSA ganz hinten
in der Ferne aus dem Dunst,wird bald von der Vormittagssonne beschienen und leuchtet nun blendendweiß.
Dann geht alles sehr schnell:kurz filmen-Kamera rasch umstellen-schon ist das Schiff steuerbord querab!
Wilma filmt weiter,ich springe zum LKW und gebe mit den Drucklufthörnern auf dem Dach 3x langes Signal.
Das heißt in der Seefahrt:"wünschen Ihnen eine glückliche Reise!"
Ein paar Sekunden später antwortet MS ODESSA mit 3x langem Tuuuuuuut aus ihrem Typhon!Mächtig hallt der tiefe
Ton von den senkrechten Granitfelswänden zurück und in den Fjord hinein!
Darauf folgt von mir 1x kurz=Dankeschön und ODESSA antwortet ebenfalls 1x kurz Dankesehr!
Die Fahrgäste und die Brückenwache winken zu uns herüber und wir winken zurück.
Mir stehen vor Rührung die Tränen in den Augen-ich hatte nicht erwartet,dass uns die Besatzung antwortet!
Schon entfernt sich das Kreuzfahrtschiff,das Grummeln der 16000 PS Maschinen wird leiser und wir schauen
ihm nach,wie es mit ca.8 Knoten Geschwindigkeit dem Fjordausgang entgegefährt,dann dreht es nach Backbord,
gleitet im ruhigen Wasser immer weiter und verschwindet hinter grauen,waldbewachsenen Felsen!

Diese "lautstarke" Begegnung war eines der schönsten Erlebnisse auf unseren Urlaubsfahrten mit dem
LP 813 Wohnmobil kreuz und quer durch Skandinavien!


NACHTRAG :anno 2007-nun existieren sie beide nicht mehr!

MS ODESSA :Abgewrackt in Alang,Bangladesh,Golf von Bengalen/Asien im Jahre 2006-das Schiff konnte trotz großer
Bemühungen der Besatzung nicht mehr in Fahrt gehalten werden!
LP 813 :verkauft,möglicherweise nach Afrika weiterverkauft,wahrscheinlich aber auch verschrottet!

Im Film lebt ihr weiter!!!

Mausebär

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13

Mittwoch, 5. Dezember 2007, 20:47

Wie kam denn jetzt das alberne Smilie in den Textanfang?
Denkt Euch einfach dort ein L hin,sorry!

Allerseits angenehme Ruhe!

Mausebär! ;-) ;-) ;-)


....so kann man auch mit kleinen Sachen,Beamtenkindern Freude machen! :-O :-O :-O

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14

Donnerstag, 6. Dezember 2007, 22:07

Schöne Geschichte von der MS Odessa und den LP 813. Aber entweder ist das nicht der richtige Platz für Reisegeschichten oder es interessiert nicht sonderlich. Über Odessa fällt mir übrigens auch noch etwas ein bzw bei der Fahrt mit dem Auwärter auf der Krim. handelt von delphinen zum Geburstag.
gruß an alle
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15

Freitag, 7. Dezember 2007, 15:18

Hallo Asmara!
Wunderbar-ich bin gespannt!
Schreibt mal von den Delfinen,würde mich auch interessieren!
Gruß nach Hamburg aus dem verregneten Bergischen Land von

Mausebär! &winke3 &winke2 &winke3

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16

Samstag, 8. Dezember 2007, 17:44

Hallo Mausebär!
Hückelswagen - :-| Da hat mal meine Cousine gewohnt da sie dort als Pastorin gearbeitet hatte.
FarbtextReise in die Ukrine bis zur Krim 2005

Nachdem wir Odessa verlassen haben erreichen wir die Krim Halbinsel. Auf Nebenwegen klettert der Bus langsam in die Höhe bis wir am Rand der Steilklippen gelangen. Das blaugrüne Meer zu unseren Füßen. und der Erdweg führt ganz dicht am Rand des Abhanges vorbei. hinter uns kommen zwei russische Autos. doch die Strecke ist zu schwierig so das diese mit dem Bodenblech aufsetzten und uns nicht mehr folgen können. Auf den weiteren Weg sind einige Stellen bereits herausgebrochen und mit unseren 7 Tonnen schweren Gefährt wagen wir es nicht am Abhang entlangzufahren. Umdrehen wollen wir auch nicht. Also einfach Querfeldein. und wirklich stoßen wir nach einigen Kilometer auf einer paralel verlaufenden Fahrspur. Die folgende Wegstrecke erweist sich als äußerst schlecht. Tiefe Löcher und Auswaschungen erwarten uns auf diesem aufgewühlten Lehmweg. Wir müssen Schrittempo fahren,die wenigen Fußgänger überholen uns. An einer Brücke stockt uns fast der Atem.Die Holzstempel sind an einigen Stellen unterspühlt und die Trägerbalken ziemlich verottet. Ob sie die 6 Tonnen unseres Bus aushalten???? (?)
Wir wagen es !!
Sie hält - Puh geschafft.
Auf den weiteren Weg nehmen unsere Kinder (7 und 9 Jahre) in drei Meter höhe oben auf den Dachgepäckträger platz. Wir brauchen noch volle 2 stunden, doch lohnt die Mühe. Ein schöner Pfad führt auf einer weiteren Anhöhe von der man einen phantastischen Blick über das blauschimmernde Schwarze Meer hat. Vorsicht!!! Denn ohne irgendeine Ankündigung bleiben wir vor einer Senke stehen. In dieser Senke ist ein etwa 2 bis 3 meter rundes Loch und man blickt dadurch in einer schätzungsweise 50 Meter tieferen Unterwasserhöhle. Wir bleiben hier, denn morgen ist der 14 Juli, da hat unser Sohn Geburstag. Ein Trampelpfad führt hinab zum Wasser. Durch den Wellengang hebt und senkt sich der Waserspiegel an den Klippen jeweils um einen meter. Wir springen herein. Einige Ukrainer sind auch hier und sie springen aus gut 15 Metr höhe von dem Felsen direkt ins tiefe Wasser. Mit der Luftmatratze schwimmen wir vier durch die Unterwasergrotte und können jetzt das Loch in der Decke von unten sehen. Das aus dem Wasser kommen gestaltet sich durch den Wellengang sehr schwierig. Aber etwas weiter ist ein schöner Sandstrand. Der ist für die Kinder besser geignet. So übernachten wir mit dem Bus dort. Am nächsten morgen sind alle mit dem Geburstag beschäfftigt. Unsere Tochter hat sich mit ein paar Fischern angefreundet die mit ihren Netzen einige stäbchenförmige Fische fangen und das Geburstagskind sitzt im Bus auf dem Porta Potti.Ich hatte gerade die Markise ausgekurbelt und war nun bis zu den Hüften im Wasser da taucht keine zehn Meter vor mir die Rückenflosse eines großen Delphins auf. Ich rufe nach den Kindern! - Der Delphin kommt immer näher zum Strand und schwimmt keine 3 Meter vor mir vorbei. Wo ist denn die Videokamera. die Kinder bringen diese zwar mit, doch bis sie da sind hat sich der Delphin schon wieder entfernt. Aber da ist auch noch ein zweiter und wir können doch noch einige Aufnahmen machen. Der Delphin ist extra zum Geburstag gekommen. Deshalb bleiben wir auch noch ein paar Tage hier. Denn die beiden Delphine kamen jeden Tag um die gleiche Zeit an diesr Stelle vorbei.
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17

Samstag, 8. Dezember 2007, 18:16

Hallo Asmara!
Viele Grüße aus Hückeswagen!
Habe eben Eure schöne Geschichte gelesen-das die Delphine gerade zum Geburtstag kamen war ja ein schönes
Geschenk für Euren Sohn!
Eine neue Geschichte von uns folgt in Kürze!

Einen schönen Abend nach Hamburg!!!

Mausebär Hückeswagen! &winke2 ;-) &winke2

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Beruf: Schraubär

Fahrzeug: Hymercamp 55, auf Peugeot J5 Sauger

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18

Samstag, 8. Dezember 2007, 18:50

...schöne Geschichte.

Wann habt Ihr denn die eine Tonne ausgeladen? ;-)
Signatur von »Bobby« Gruß Helmut
-----------------------------
- Busfreakswerkstatt Bärlin -

- Wir gehen mit dieser Welt um,
- als hätten wir eine zweite im Kofferraum
- Jane Fonda

Wohnort: Hamburg

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Fahrzeug: DB Bus

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19

Samstag, 8. Dezember 2007, 23:40

Hallo Helmut!
Was denn für eine Tonne - eine Wasertonne oder was? &rotflvvl
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Beruf: Schraubär

Fahrzeug: Hymercamp 55, auf Peugeot J5 Sauger

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20

Sonntag, 9. Dezember 2007, 00:02

...nun, auch bei "Geschichten" sollte man sich an eine Version halten.

Zitat

und mit unseren 7 Tonnen schweren Gefährt wagen wir es nicht am Abhang entlangzufahren.
und ein paar Sätze später, upps was stimmt denn nun? &pfeif1

Zitat

Ob sie die 6 Tonnen unseres Bus aushalten????
&thumbsup2
Signatur von »Bobby« Gruß Helmut
-----------------------------
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