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  • »Moeson« ist der Autor dieses Themas

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Fahrzeug: 207d BJ 82. mit H, und MB C-Klasse Kombie von 1997

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1

Donnerstag, 12. Februar 2015, 09:45

Gaskonsumenten

moin,

falls es jemanden interessiert, in der aktuellen zeitschrift ,,palstek´´ (seglermagazin), ist ein fast 15 seitiger bericht bzgl heizen und kochen auf dem boot. viele sachen sind da ja ähnlich wie beim womo. auch wird der newport dickinson den Ma-Ke verbaut hat thematisiert.


gruß moritz
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2

Donnerstag, 12. Februar 2015, 10:31

hab ich gleich mal bestellt, danke dir für den Tip! #winke3

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3

Freitag, 13. Februar 2015, 01:05

Welches ist die aktuelle Ausgabe? Als epaper finde ich nur 1/2015. kann das passen?
Signatur von »Viperman« “Ich war noch nicht überall, aber es steht auf meiner Liste.“ – Susan Sontag

Hannibal ist Bj 1978 und wir dürfen mit ihm auf Reisen sein.
hannibal-on-tour.de

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4

Freitag, 13. Februar 2015, 02:08

ja sollte stimmen, sonst hier noch https://www.palstek.de/produkte/palstek-1-15
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5

Samstag, 14. Februar 2015, 01:48

Jo, danke, dann lade ich mir den mal.
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6

Dienstag, 17. Februar 2015, 10:22

ich wollte nur bescheid geben, dass ich das Papier nun vorliegen habe und wer was davon wissen möchte kann mich gerne an-pn-nen.

Wohnort: Biblis

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7

Dienstag, 17. Februar 2015, 17:24

Hallo, wenn man wüste was da drinnen steht?
Gruß Klaus

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8

Dienstag, 17. Februar 2015, 18:00

Moin.

auch wird der newport dickinson den Ma-Ke verbaut hat thematisiert.

Geht's da nicht um den gasbetriebenen Newport Dickinson? Ich habe den Feststoffofen eigenaut, siehe hier.

Ma-Ke 8-)
Signatur von »Ma-Ke« ...unterwegs durch Raum und Zeit.

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9

Dienstag, 17. Februar 2015, 18:12

abend,

jo Ma-Ke völlig richtig, geht nicht um den feststoffofen ;-) sondern um den gasbetriebenen von dickinson newport.


@holzwurm
ganz oben stehts um was es geht ;-)

zitat moeson: ,,ist ein fast 15 seitiger bericht bzgl heizen und kochen auf dem boot. viele sachen sind da ja ähnlich wie beim womo.´´


gruß moritz
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10

Dienstag, 3. März 2015, 23:59

Servus zusammen,

Gehört jetzt hier nicht richtig herein aber rein Interesse halber....wie schraubt ihr den druckminderer am Fahrzeug an eure gasflaschen fest mit der Hand, mit dem passenden schlüssel...etc.

Habe nämlich das Gefühl das sich die mutter immer etwas locker vibriert und es deswegen im gaskasten trotz dichter leitungen gelegentlich etwas nach gas riecht...obwohl alles dicht ist.

Hab ja schließlich keine Lust das mir die gaudi irgendwann mal um die ihre fliegt
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so ziemlich alles was ich gern tu macht entweder dick,doof, ist krebserregend, unmoralisch, oder/und illegal

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11

Mittwoch, 4. März 2015, 07:01

Mit der Hand die Mutter fest ziehen,dann das letzte viertel mit dem umgriffenen Druckminderer nach ziehen.
Signatur von »Sittinggun« Mein erstes Womo,der Bully T2 :) in lilöö :-O Dann einer in pink mit Hochdach
Nach diesem kam erst ein LT 28 D mit Hochdach,dann ein LT 35 mit Alukoffer zu uns.




:-8

Kapitalismus ist Sachen kaufen, die man nicht braucht - mit Geld das man nicht hat, um Leute zu beeindrucken, die man nicht leiden kann. :)


Volker Pispers

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sittinggun« (4. März 2015, 09:04)


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12

Mittwoch, 4. März 2015, 08:18

Da die Flaschen über einen Gummidichtring abgedichtet werden, der der am Regler angebrachten Dichtnase nicht ausweichen kann, hat ein Schlüssel, ganz gleich welcher Art, an einem Regler absolut nichts zu suchen, denn wenn man zu fest anzieht, ist die Dichtung hinüber und dann wirds erst recht undicht!
Ingenieure haben sich extra Gedanken gemacht, wie man die Verschlußschraube so bauen kann, das KEIN Schlüssel passt, leider gibt es findige Menschen, die sich dann aber Gedanken gemacht haben, wie man einen Schlüssel genau für diese Schraube konstruieren kann..... %-/
Echt Clever! :L
Da Gummi ein elastisches Element ist, aber nur bedingt Druck wiederstehen kann, haben Schlüssel, Zange und Co also an einem Regler generell nichts zu suchen.
Früher befand sich auf jeder Flasche ein Aufkleber, der den korrekten Anschluß beschrieb und auch dort stand immer "Handfest reicht"!
Die angebotenen "Gasflaschenschlüssel" tragen daher auch den passenden Namen "Lösehilfe", sie sind also angeblich nur dazu erfunden worden, festsitzende Muttern leichter LÖSEN zu können, wer die Anleitung dazu richtig ließt und auch mal in die Anleitungen zum Betrieb von Gasflaschen durchstöbert, wird überall die Anmerkung "Handfest anziehen" finden.
Die einzigen Gasflaschen, die mit einem Schlüssel (in diesem Falle sind es aber auch Spezialwerkzeuge, die 100% "funkenfrei" arbeiten) angezogen werden sollten, sind große 33Kg Gasflaschen, denn die haben keinen Dichtring und viele Haustechnikregler werden mit einem weichen Alu-, Kupfer-, oder Pappdichtring abgedichtet, der jedesmal gewechselt werden soll, genau wie Treibgasflaschen an Staplern, die ja mit Flüssigphase arbeiten.
Wer also seine Dichtung durch zuviel Druck zerstört, hat ein Problem, denn wenn die vorhandenen Originaldichtringe der Trumaregler zerquetscht sind, heißt es - Regler wegwerfen, denn der Hersteller liefert die Dichtungen nicht als Ersatz.
Ebenso verhält es sich mit den Gasflaschendichtringen im Ventil - sind die zerquetscht, gibts die nicht einzeln zu kaufen, denn die haben nur die Gasversorger.
Wer sich also mit dem Schlüsselquatsch eine Undichtheit erzeugt, ist selber Schuld und steht mit undichter Anlage da.
Wenn man also eine "Lösehilfe" zum Anziehen verwendet, sollte mit äußerster Vorsicht vorgegangen werden, denn durch dessen Hebelwirkung entstehen schnell unerwünschte Kräfte, die dann die Dichtung erst richtig zerquetschen und dann zischts erst richtig... 8_)

Wer von euch einen Standartregler mit Manometer besitzt, möge doch bitte mal einen Versuch starten und über dessen Ergebnis hier berichten:

Regler handfest anschrauben, Flasche öffnen, so das der Flaschendruck angezeigt wird und dann die Flasche sofort wieder schließen. Nun wird der Flaschendruck angezeigt, der bei dichter Verbindung nicht fallen sollte. Jetzt einfach mal die Verschlußmutter langsam mit der Hand öffnen, dabei kann gerne ein wenig am Regler gewackelt werden und beobachten, wann der Manometer die erste Reaktion zeigt. ;-) :O
Wäre echt schön, wenn ein paar hier mal darüber berichten, was sie vorgefunden haben, denn ich vermute, das würde auf die absolut unsinnige Schlüsseldiskussion ein neues Licht werfen.
Wichtig dabei - bitte vorher nachsehen, das die Dichtung nicht bereits verquetscht (man sieht einen tiefen Eindruck der Dichtnase am Regler) ist, denn das funktioniert natürlich am besten und eindrucksvollsten, mit einer ordentlichen und unbeschädigten Dichtung.
Für diesen Test sollte der Regler jedoch bitte den normalen Kleinflaschenanschluß besitzen, also KEINE eigene Dichtung (Duomatik, Triomatik, usw...) aufweisen, denn diese Regler dichten nicht über den Flaschendichtring, sondern über ihre eigene Dichtung. Natürlich geht es auch mit solchen Reglern, aber das Ergebnis ist meist weniger eindrucksvoll, da durch das Wackeln am Regler ja auch die Dichtung wackelt und die hat nunmal 2 Dichtflächen, eine an der Flasche und die andere zum Regler.
Selbstverständlich kann man auch mit einem Standartregler ohne Manometer mal diesen Test durchführen, dazu benötigt man dann aber Lecksuchspray und muss beobachten, wann die ersten Bläschen entstehen.....
Viel Spaß beim Testen und vielleicht denkt danach der eine oder andere mal über seine Zange nach ... der Gasprüfer, der sich die Metallsplitter regelmäßig in die Finger rammt, wird es euch danken. 8_) 8-)
Signatur von »Freak2« Gruß Jürgen

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13

Mittwoch, 4. März 2015, 09:03

Also sollte man beim fest drehen,möglichst auch nicht am Regler drehen ? Also nur die Mutter Handfest,das sollte reichen ?
Hatte gedacht,das die Schlüssel ,die es gibt,zum fest ziehen sind 8o) ,dann werde ich das oben mal löschen,danke für die Info,gruss,der sitt
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Volker Pispers

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14

Mittwoch, 4. März 2015, 10:20

Genau Sitt, eigentlich soll man nichtmal am Regler mitdrehen, es wird trotzdem dicht, auch wenn durch die Gummidichtung der Anschein einer "wackeligen" Verbindung entsteht. (Bin gespannt, ob jemand den vorgeschlagenen Test mal macht und hier berichtet!)
Gummi ist nunmal elastisch und das ist so gewollt, denn wenn es schön weich und elastisch ist, dichtet es auch gut mit wenig Kraftaufwand. Eine zerquetsche Dichtung dichtet hingegen garnicht mehr. Ist eigentlich ganz logisch, oder? ;-)

Früher hatten die alten Regler oft noch eine Schlüsselweite (32, oder sowas), weswegen da mit riesigen Schlüsseln, Zangen, Rollgabelschlüsseln und solchem Zeugs alles bis kurz vor Wasseraustritt festgequetscht wurde.
Da sowohl die Flaschenventile, als auch die meisten Regler wegen der möglichen Funkenbildung aus Messing, Bronce, oder ähnlichen Legierungen bestehen, die jedoch zumeist relativ weich und spröde sind, wurde bei derartigen Aktion oft das Gewinde beschädigt, weswegen sich irgendwann ein Ingenieur darum kümmerte und eine Form entwarf, die die Verwendung von Schlüssel jedweder Art erschwerte, mit der Hand aber gut zu bedienen war.
Soweit so gut, aber wie es immer im Leben so ist, ärgerten sich findige Camper darüber, nun keine Werkzeuge mehr verwenden zu können und so kam ein "Erfinder" auf die glorreiche Idee, einen Schlüssel zu erfinden, der nun wieder auf die eigens zu diesem Zweck so gestaltete Mutter passt, so das man wieder fleisig hebeln kann..... %-/
Völlig unsinnig, aber wie die Praxis zeigt, ist der Schlüssel DER RENNER und in vielen Fahrzeugen zuhause.
Eigentlich behebt er aber nur einen Umstand, den man eigens herbeigeführt hat, damit genau das mit dem Schlüssel wieder geht, was man mit Erfindung dieser Spezialmutter eigentlich verhindern wollte.
Die Welt ist eben bekloppt, Sorry und solche "Erfindungen" stammen nicht selten von Erfindern, die von der eigentlichen Materie keinerlei Ahnung haben und die zwar gut etwas basteln können, aber leider zuvor nicht das Gehirn eingesetzt haben, denn sonst hätten sie vielleicht darüber nachgedacht, warum diese Mutter eine solch eigenartige Form besitzt. 8o) Sowas macht man ja eigentlich nicht ohne Grund .... ;-)
Da noch die deutsche Mentalität hinzukommt, alles bombensicher und möglichst 6x verriegelt und verrammelt zu schließen, passt ein solches Produkt natürlich ideal in dieses Schema, noch eine gute Werbung dazu, die den Kunden die "Nützlichkeit" dieses Utensils offeriert und es wird verkauft wie blöd.
Mit der Angst von Kunden läßt sich in nahezu allen Branchen gutes Geld verdienen und grade bei Gas sitzt der Geldbeutel leider locker, wie die unglaubliche Anzahl verkaufter Gasmelder und die nie endende Diskussion um deren Sinn beweist.

Ironiemodus ON :
Ich warte ehrlich gesagt noch darauf, das jemand eine "Kontrollampenzange" auf den Markt bringt, die es ermöglicht, z.B. die Ölkontrolllampe des Fahrzeugs rasch auszubauen, damit sie nicht dauernd blinkt.... 8_)
Ölkontrolle ist ja auch bei vielen Fahrern etwas, was sie gerne vernachlässigen und wenn man den Stab zieht, bekommt man sowieso dreckige Finger. Öl hat also gefälligst drin zu sein und wenn diese blöde LED angeht, stört das den Fahrspaß, denn wer will schon von einer Warnlampe angeleuchtet werden? Das Fahrzeug läuft doch bestens ....
Ironiemodus OFF


Mein Fazit: Mit der Angst von Menschen läßt sich viel Geld verdienen und wer dann noch eine scheinbar plausibele Erklärung für den Sinn seines Produktes anführt, hat schon fast eine Lizenz zum Geld drucken in der Tasche. Bei genauerer Betrachtung entpuppt sich jedoch vieles davon als Unsinn, reine Geldschneidere und ein gesunder Menschenverstand, gute Information, gute Wartung und der richtige Umgang mit einem Produkt würde helfen, so manchen unnötigen Euro zu sparen.
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15

Mittwoch, 4. März 2015, 10:41

Vielen Herzlichen DANK FREAK2 für deine mühen und den langen Text!!

Sau gut, Manometer hab ich keins sonst hätt ichs gleich mal ausprobiert.
Aber nochmal zum Gasgeruch, könnte dieser einfach vom flaschen lösen kommen? und sich der Geruch dann im Gasschrank festgesetzt haben?

Danke
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16

Mittwoch, 4. März 2015, 11:59

Vielleicht ist die Dichtung beschädigt ? Oder die Entlüftung verschlossen ?
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:-8

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17

Mittwoch, 4. März 2015, 18:01

Als ich mal Gasgeruch im Flaschenkasten bemerkt habe, habe ich Anschlüsse, Regler und Leitungen mit Rasierschaum eingesprüht und auf diese Weise das Leck lokalisieren können: an der Gas-Austrittsstelle bildeten sich allmählich größere Blasen.
Spüli oder Pustefix (das ist das Seifenblasenzeug für Kinder) sollen auch funktionieren, sagte mir der Spezi, der die Gasprüfung macht.

Gruß Gerd

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18

Mittwoch, 4. März 2015, 18:08

moin freaks,

klar geht das mit seifenwasser, sagt dir hiermit auch nochmal ein installateur ;-)
und wie schon geschrieben von freak2, handfest reicht völlig aus.

gruß moritz
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19

Donnerstag, 5. März 2015, 10:03

Der Geruch kommt häufig vom im Regler befindlichen Sicherheitsabblaseventil.
Dieses Ventil hat die Aufgabe, entstehenden Überdruck ungefährlich abzulassen, damit die Geräteventile nicht mit einem zu hohen Druck belastet werden, da sie ja nur für Niederdruck ausgelegt sind.
Bei 100-120mbar öffnet daher dieses Ventil (ihr findet es meist als kleinen Plastiknippel auf dem Regler) und entläßt Gas in den Gaskasten, deswegen braucht dieser ja auch eine Belüftung in Bodennähe und darf auf keinen Fall eine Zündquelle enthalten, da hier ja kontrolliert Gas abgelassen wird.

Ist der Geruch permanent vorhanden, könnte es natürlich ein Regler sein, der nicht sauber an der Flasche dichtet (eventuell mit Gewalt die Dichtung zerquetscht? 8_) Das Thema Gasflaschenschlüssel und Zange hatten wir ja weiter oben ... ;-) ), was man natürlich mit Lecksuchspray oder Seifenwasser gut feststellen kann.
Weiterhin könnte das Sicherheitsventil defekt sein und bereits beim Systemdruck von 30, oder 50mbar öffnen, in diesem Falle wäre bitte der Regler zu tauschen, damit nicht permanent Gas abgeblasen wird.
Tritt der Geruch hingegen nur sporadisch und vor allem bei warmem Wetter auf, dann hat das besagte Ventil nur getan, was es soll, es hat einen entstandenen Überdruck kontrolliert abgelassen, was man natürlich im Gaskasten riecht.
Der entstehende Überdruck erklärt sich dabei durch den Umstand, das sich Propan bei Erwärmung ausdehnt und das nicht nur in der Flasche, sondern auch im Niederdruckbereich dahinter, das ist einfach durch seine physikalischen Eigenschaften so und deswegen hat man ja dieses Ventil auch vorgeschrieben. Da Fahrzeuge, grade wenn sie in der Sonne stehen, ja Innen doch einen ziemlichen Temperaturunterschied erfahren, denn in einem Fahrzeug sind Temperaturunterschiede von bis zu 40 Grad keine Seltenheit, riecht es natürlich an einem heißen Sonnentag zur Mittagszeit fast immer ein wenig nach Gas, da der Systemdruck, wenn kein Gasgerät in Betrieb ist und diesen abbaut, die kritische Marke von 100mbar überschritten hatte und das Ventil alles darüber natürlich abgelassen hat.

Wie gesagt - bei permanentem Geruch stimmt definitiv etwas nicht, tritt der Geruch hingegen nur auf, wenn es grade sehr warm ist, ist dies vermutlich eine völlig normale Funktion der Anlage und absolut gewollt.

Da hier wie erwähnt kontrolliert Gas angelassen wird, sollte man weiterhin den Gaskasten natürlich nicht als Lager für diverse Campingutensilien mißbrauchen, denn durch allerlei Krimskrams wird nicht selten die wichtige Belüftungsöffnung verstellt und dann sammelt sich nicht selten Gas in gefährlicher Konzentration im Gaskasten, weil die Belüftung ja verstopft ist.
Wer dann mit brennender Kippe die Klappe zum Gaskasten öffnet, kann rasch auch mal eine zündende Überraschung erleben! 8o)
Auch hier gilt wie überall - die richtige Bedienung machts und ist die Belüftungsöffnung frei, groß genug und keine Zündquelle vorhanden, ist alles völlig harmlos, da die geringe Menge an austretendem Gas bei entsprechender Belüftungsgröße normal kein zündfähiges Gemisch erzeugen kann.
Die Kippe solltet ihr beim Arbeiten am Gaskasten aber dennoch lieber löschen .... ;-) man weiß ja nie! 8_) #winke3


https://www.youtube.com/watch?v=ZgM2B-WRKLA
Signatur von »Freak2« Gruß Jürgen

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Freak2« (5. März 2015, 10:13)


20

Dienstag, 10. März 2015, 12:51

Gut erklärt! Da werd ich jetzt auch noch mal alles anschaun und auch auf ausreichend Entlüftung achten, indem ich den Gaskasten nicht mehr als Ablage verwende. GASKASTEN BLEIBT ZUKÜNFTIG NUR NOCH GASKASTEN, KEINE ABLAGE!!
Danke für den Tipp!