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Feuerbär

unregistriert

21

Sonntag, 3. April 2005, 13:20

Ich denke auch das es Zeit wird etwas zu tuen, gegen diese Politik des \"alles verteuerns\"..... leider hast Du recht es gibt zuviele Stimmen die das als absolut ungehörig bezeichnen werden, wenn es um die eigenen Lebensqualität und deren Erhaltung geht. Solche Menschen brauchen nicht einmal einen Nutzen davon zu haben Hauptsache sie können Dich verunsichern und dagegen sein.

Leider ist die Politik in Ihrer Vorgehensweise mit einer ähnlich ekligen Intelligenz ausgestattet und Sie wird abwägen, wann Sie mit einem Vorhaben dieser Art durchkommt und wann es verschoben werden muß.

Selbst wenn wir uns Erfolgreich zur Wehr setzen könnten, wird es eine Frage der Zeit sein, bis dieses Thema wieder auf dem Tisch liegt und sich die Argumentation soweit verändert hat das kein Protest mehr möglich ist oder sinnvoll erscheint.

Das einzige was Deutschland erträglicher machen wird, ist die Rettung der Demokratie und die Herstellung der Grundrechte für das Individium und der Familie.

Mit welchem Aufwand das allerdings zu erreichen ist, vermag ich nicht wirklich zu beurteilen. Frei nach dem Motto : wenn Du mehr als eine Uhr hast weist Du nicht genau wie spät es wirklich ist.

Wahrscheinlich ist es schon sehr spät, ob es allerdings schon zu spät ist muß jeder für sich selbst entscheiden....


Gruß Rolf...

Schoelich

unregistriert

22

Sonntag, 3. April 2005, 14:35

Es ist schon so, viele Aussenstehende werden unser \" Hobby \" und die Bedeutung, die es für uns hat nicht nachvollziehen können. Da gebe ich Euch vollkommen recht.

Dies mag Neid sein, aber auch die fehlende Erkenntnis, weil diejenigen, die es beurteilen, die Erfahrung nicht machen konnten, um ein solches Gefühl zu teilen.

Aber um wen, oder was geht es denn ???

Geht es um diejenigen, die für unseren Protest kein Verständnis aufbringen können ???
Oder geht es vielmehr um uns ? Darum, daß man nicht bereit ist, selbst wenn man die Entwicklung heute oder morgen, nicht aufhalten kann, dies einfach nur mit einem stillen Protest hinzunehmen ???
Geht es nicht um unseren \" Bauch \", der viel verlieren wird, aber zumindestens das Gefühl gewinnen kann, daß wir laut und deutlich aufgestanden sind und uns gewährt haben, selbst wenn dies kein Erfolg haben sollte ???

Ich bin auch davon überzeugt, daß auch wenn wir auf der Sraße nicht verstanden werden würden, wir doch einiges bewegen können.
Es geht nicht nur darum, die Busfreaks, Busfans und wie sie alle heißen mögen, zu mobilisieren.
Was ist mit der RU, der Straßenfüchsen und den ganzen mobilen Vereinen ? Was ist mit den betroffenen Belegschaften der Hersteller, den Zulieferern, der Zubehörindustrie, den Stellplatzbetreibern ???

Züggige Mails im rahmen einer zentralen Organisation würde sehr schnell Klarheit darüber bringen, wer bereit ist, sich in dieser Thematik einzubringen.
Wenn nicht nur die Eigner auf die Straße gehen würden, sondern auch die übrigen Betroffenen, würde man draußen deutlich weniger erklären müssen.
Ja, mag sein, lauter Illusionen, aber die nicht zu haben, bremst uns doch stetig daran klar zu sagen, was wir wollen und was wir nicht wollen. Was mit uns machbar ist und was nicht.
Und lieber mit vielen illusionen gewehrt, als nur stillen Protest geübt zu haben und sich stets fragen zu müßen, ob man vielleicht ein Stückweit selbst Verantwortung trägt, weil man zu wenig getan hat.

80% der Fahrzeuge werden in Deutschland gebaut, davon der größte Teil in dem Bundesland, durch dessen politisches Verhalten im Augenblick der größte Schaden verursacht wird. BAYERN.

Mir geht es nicht nur darum, daß wir Selbstausbauer aktiv werden.

Tja, die Frage nach der Zeit, Telse ??
Haben wir wirklich Zeit ???

Als die Diskussion begann, gab es für die Landesfinanzministerkonferenz ich glaube 5 Lösungsmodelle und man entschied sich dafür, alle Fahrzeuge nach Hubraum zu besteuern.
Überall hieß es, wir haben Zeit, es ist noch nichts entschieden, die beratene Komission habe nur einen Vorschlag gemacht. Und nun ? ( s.h. nur Promobil, Reisemobil International )
Im März dann erklärte der Staatsminister für Finanzen in Bayern, daß die Verantwortung, dafür, daß man nun gezwungen sei, alle Fahrzeuge nach Hubraum zu besteuern und man nicht bereit sei auf Landesebene daran etwas zu ändern ( obwohl dies möglich wäre ) beim Bund läge.
Erst hierduch wurde diese Regelung Gesetz, was viele vielleicht noch gar nicht gemerkt haben. Die Regelung ist in Kraft. Nur die Tatsache, daß z.B. NRW erklärt, man wolle derzeit noch keine Bescheide versenden, weil man Mitte April in einer erneuten Sitzung der Landesfinanzministerkonferenz versuchen will, eine andere Regelung zu erreichen, hat beispielsweise dazugeführt, daß wir in NRW den Schlamassel noch nicht Schwarz auf Weiß haben.

Also wieviel Zeit haben wir wirklich ?
Haben wir noch Zeit ??

Aber Du hast recht, auch mjich würde die Haltung der Anderen sehr interessieren.

Liebe Grüße,
Christian

Tauchteddy

unregistriert

23

Sonntag, 3. April 2005, 21:00

Ich bin wohl zu sehr Herdentier (typisch deutsch?) als das ich von mir aus etwas unternehmen würde. Ich gestehe auch, dass ich etwas resigniere weil ich fürchte, als Einzelner nichts tun zu können. Wenn es aber zu einer konzertierten Aktion kommt, so einer Art \"bundesweiter Aktionstag Steuerklarheit\", dann bin ich dabei. Nennt mich einen Mitläufer, egal, das sieht dann ja keiner. Hauptsache man sieht dann mein Auto vor dem Finanzministerium in Berlin :-)

24

Sonntag, 3. April 2005, 21:24

Moin Zusammen

Wir haben das schöne Wetter genutzt und waren mit \"Lumea\" unterwegs. Dabei wurden natürlich fleißig Flayer verteilt. Von 7 persönlich angesprochenen WOMO-Eignern wußten 6 (!) nichts von dem was uns droht. Mein Fazit: Druckt euch die Flayer aus und verteilt sie!! Es wissen scheinbar weniger Eigner bescheid als angenommen.

Schön das die Wohnmobilsteuer-Flayer jetzt auch in SW auszudrucken sind.Die Druckqualität ist beser. Aber: Die Flayer machen die Problematik nicht sofort klar. Sie werden mehr als \"Einladung auf eine Web-Seite\" gesehen. Ein Blick auf die Camperline- Flayer verdeutlicht was ich meine.

Wie lange hat es eigentlich bei euch gedauert bis ihr eine Antwort auf eure Mails erhalten habt, die an die offiziellen Stellen gingen? Ich warte nämlich seit dem 18.03 auf eine Stellungnahme aus Hannover.

Grüße
Appi 8o)

25

Montag, 4. April 2005, 07:05

Zettel, insgesamt 7 ausgeteilt, habe den Artikel des Hamburger Abendblattes beigelegt.
Die, die angesprochen wurden, hatten keine Ahnung, \"obwohl sie im ADAC waren\". Dort stand bisher gar nichts in der Clubzeitung.
Signatur von »Schneckchen« Uli
Eriba-Original mit "H" - Einzigartig, da bauartlich keine Dublette bekannt!
"Suche Bilder/Unterlagen vom RM550." #winke3

26

Montag, 4. April 2005, 12:32

[cite]Appi schrieb:[br]Moin Zusammen


Wie lange hat es eigentlich bei euch gedauert bis ihr eine Antwort auf eure Mails erhalten habt, die an die offiziellen Stellen gingen? Ich warte nämlich seit dem 18.03 auf eine Stellungnahme aus Hannover.

Grüße
Appi 8o)[/cite]


Hi Appi,

als urprünglich normale Rücklaufzeit konnte man, vor diesen diversen Massenmailaktionen, zwei-drei Tage als normal ansehen. Denkbar ist, dass die Mitarbieter schlicht und ergreifend im Sinne von Zeit überlastet sind. Ich weiß aber auch nicht wie servicefreundlich sich Niedersachsen überhaupt bei \"Bürgeranfragen\" verhält. Im laufe der letzten Jahre habe ich aber auch im Umgang mit den Ministerien und Ministern die Erfahrung gemacht, dass FAX und Schneckenpost besser ankommen als Emails ;-)


Cu Fido

Wohnort: Jettingen

Beruf: Rentner

Fahrzeug: Düdo 613 Breitmaul mit "H"

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27

Montag, 4. April 2005, 12:38

Hallo,

das FinMin in Stuttgart hat meine E-Mail-Anfrage in genau 5 Tagen beantwortet.

Grüßle
Herbert aus Jettingen
Signatur von »Herbert« Und auf vorgeschriebenen Bahnen
zieht die Menge durch die Flur;
den entrollten Lügenfahnen
folgen alle! - Schafsnatur!


Johann Wolfgang Goethe
Faust 2, IV. Auf dem Vorgebirg. (Zweiter Kundschafter)

Wohnort: Duisburg

Fahrzeug: L608D

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28

Montag, 4. April 2005, 12:53

Moin,
mein Schreiben an das Finanzm. NRW wurde nach 4 Tagen beantwortet (natürlich mit dem gleichen bekannten Text \"ist noch nicht entschieden - setzen uns aber dagegen ein)
Peer Steinbrück hat noch nicht geantwortet. Ich habe auch der Stadt Sinzig in das Gästebuch geschrieben. Die haben mehrere Womohäfen und profitieren von uns. Ich werde auch noch andere Städte anschreiben. Die haben durch die Erhöhung mit Sicherheit auch große Verluste. Flyer sowieso.
Gruß Herbert

29

Montag, 4. April 2005, 20:26

[cite]Fido schrieb:
Hi Appi,

Im laufe der letzten Jahre habe ich aber auch im Umgang mit den Ministerien und Ministern die Erfahrung gemacht, dass FAX und Schneckenpost besser ankommen als Emails ;-)

Cu Fido[/cite]

Moin Fido

Ich \"bastele\" gerade an einem Briefchen für meine Landtagsabgeortneten. ;-) Mal sehen ob sich da was regt...

Kämpferische Grüße :-|
Appi 8o)

30

Montag, 4. April 2005, 21:24

Hallo,
auch ich werde auf die Steuererhöhung aufmerksam machen,denn WIRKLICH viele Wohnmobilbesitzer haben von der Steuererhöhung noch garnichts gehört oder wie gestern eine Antwort war (der Mann hat Geld)das muß ich halt bezahlen.
Aber ehrlich gesagt das Thema wir in den Medien doch TOTGESCHWIEGEN
ICH MACH WAS DAGEGEN z.B vom 7-10 April Techno Classic in Essen
ES IST NICHT SCHLIMM ETWAS NICHT ZU ERREICHEN
ES IST SCHLIMM ETWAS NICHT VERSUCHT ZU HABEN
zahny

Schoelich

unregistriert

31

Mittwoch, 6. April 2005, 19:51

Neues zum Thema Steuern :
____________________________________________________________________________________
Presse / Finanzminister Jochen Die..




Finanzminister Jochen Dieckmann: „Keine Steuererhöhung für Wohnmobilfahrer.

Düsseldorf, den 05.04.2005

Die Landesregierung wird eine Bundesrats-initiative starten, damit Wohnmobile auch künftig nicht anders besteuert werden als heute.“

Finanzminister Jochen Dieckmann hat heute im Kabinett die Grundzüge einer Bundesratsinitiative zur Besteuerung von Wohnmobilen vorgestellt.

Die Gesetzesinitiative soll erreichen, dass Wohnmobilbesitzer auch in Zukunft die gleiche Kfz-Steuer bezahlen wie heute auch. Eine gesetzliche Klarstellung ist nötig, weil sich im Rahmen der Neuregelung für schwere Geländewagen – die die Finanzminister im vergangenen Jahr angestoßen haben und die ab dem 1. Mai gilt – der Bedarf einer Regelung auch für Wohnmobile ergeben hat.

Zudem hat eine Reihe von CDU regierten Ländern zunächst gefordert, Wohnmobile künftig nach Hubraum zu besteuern. Die Kfz Steuer für ein Reisemobil mit einem 3,0 l Motor (Gewicht spielte dabei dann ja keine Rolle mehr) stiege dann beispielsweise von 210 € auf 765 €.

„Diese Steuererhöhung für Wohnmobilisten ist mit mir nicht zu machen. Wohnmobilbesitzer sollten deshalb nicht unruhig werden. Ihr Hobby wird nicht teurer“, sagte Dieckmann.

Derzeit werden Wohnmobile mit einem Gewicht von mehr als 2,8 t nach Gewicht besteuert. Damit das so bleibt, wird die Landesregierung dem Landtag einen entsprechenden Vorschlag machen und diesen Ende April in den Bundesrat einbringen.

Dieckmann: „Ich gehe davon aus, dass sich die anderen Länder unseren Plänen anschließen werden. Denn Wohnmobile werden meist nur für Urlaubsfahrten genutzt. Die Menschen, die ein Wohnmobil haben, nutzen es nur selten im Alltag oder für die Fahrt zur Arbeit. Schon deshalb wäre eine Veränderung der Besteuerung mehr eine Bestrafung als ein Beitrag zur Steuergerechtigkeit.“

Bundesweit sind rund 350.000 Wohnmobile zugelassen, in NRW sind es 65.000 Wohnmobile.

Ab dem 1. Mai 2005 gilt für schwere Geländewagen die Besteuerung nach Hubraum, eine Zulassung nach Gewicht ist für diese PKW dann nicht mehr möglich. Für Wohnmobile gilt aber weiterhin die bisherige Regelung, allerdings werden die Steuerbescheide mit einem Vermerk der Vorläufigkeit versehen, bis Bundesrat und Bundestag eine Neuregelung verabschiedet haben.


Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Finanzministeriums, Tel. (02 11) 49 72 - 25 67 oder - 23 25.




Copyright: Finanzministerium NRW 2005
_____________________________________________________________________________

Aber Vorsicht : Klingt wirklich prima, nur bei den Mehrheitsverhälnissen im Bundesrat ????

Aber gut, immerhin rührt sich was.

Gruß
Christian

Wohnort: hannover

Fahrzeug: L407D

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32

Donnerstag, 7. April 2005, 09:57

Moin !
Leider finde ich auf allen Seiten immer nur Info`s zu NRW und Bayern.
Hat Nds bzw. Wulf sich denn übernicht geäußert ? Der legt ja momentan
jedes EU-Gesetz so aus wie es ihm passt !

micha xxx.
Signatur von »grüner_pirat« The most beautiful thing we can experience is the mysterious. It is the source of all true art and science.

Albert Einstein

33

Donnerstag, 7. April 2005, 11:08

Hallo Micha,


wir haben im Augenblick nichts neues, interessantes, nennenwertes aus anderen Ländern als Bayern und NRW bekommen. Aber den anderen \"Informierern\" scheint es ähnlich zu gehen, anscheinend nichts neues an der \"Steuerfront\"


Du wohnst in Hannover hast du etwas interessantes bekommen ?

Cu Fido

34

Donnerstag, 7. April 2005, 12:27

So sieht ews vorerst in Hamburg aus:

für Ihre E-Mail an den Ersten Bürgermeister, in dem sie sich kritisch mit der hubraumorientierten Besteuerung von Reisemobilen auseinandersetzen, darf ich Ihnen danken.


Ihr Schreiben habe ich der Leitung der fachlich zuständigen Finanzbehörde mit der Bitte übermittelt, Ihrem Anliegen nachzugehen. Anschließend werden Sie direkt von dort weitere Nachricht erhalten. Bis dahin bitte ich Sie um ein wenig Geduld.

Mit freundlichen Grüßen

Willi Winter

Senatskanzlei / Bürgerbüro
Signatur von »Schneckchen« Uli
Eriba-Original mit "H" - Einzigartig, da bauartlich keine Dublette bekannt!
"Suche Bilder/Unterlagen vom RM550." #winke3

35

Donnerstag, 7. April 2005, 14:00

Die SPD-Landtagsfraktion hat gestern (4.04.05) in
der Fraktionssitzung über das Thema diskutiert und einen Antrag
eingereicht der zu Hoffnung Anlass gibt.

(Ich habe direkt mit meinem Landtagsabgeordneten gesprochen. Es bringt also doch etwas den Hintern hoch zu bekommen)

Lichti


>>>
LANDTAG NORDRHEIN-WESTFALEN Drucksache 13/
13. Wahlperiode

Stand: 4. April 2005

Tischvorlage
für die Fraktionssitzung am 5. April 2005


Antrag

der Fraktionen der SPD
und Bündnis 90/Die Grünen


Bisherige Besteuerung von Wohnmobilen beibehalten!

Bisher können in Deutschland Fahrzeuge mit über 2,8 Tonnen zulässigem Gesamt-gewicht, die wie normale PKW genutzt werden, aufgrund ihres hohen Gewichts wie Nutzfahrzeuge besteuert werden. Dies betrifft insbesondere schwere Geländewa-gen, die dem gewöhnlichen PKW gleichgestellt (also nach Hubraum und Schad-stoffemission besteuert) werden, obwohl sie in der Regel einen wesentlich höheren Schadstoffausstoß haben.
In den vergangenen Jahren hatte der Absatz schwerer Geländewagen auch auf-grund dieser steuerlichen Privilegierung deutlich zugenommen.

Zum 01. Mai 2005 soll zur Gleichstellung schwerer Geländewagen mit dem PKW auf Initiative der Bundesregierung durch Änderung der Straßenverkehrszulas-sungsordnung die Gewichtsbesteuerung für alle PKW abgeschafft werden. Diese Änderung betrifft aber auch alle Campingbusse, bzw. Wohnmobile über 2,8 Tonnen Gesamtgewicht und ist auch für diese Fahrzeuge mit einer erheblich höheren Steuerbelastung verbunden.

Dabei besteht keine Notwendigkeit, die höhere Besteuerung auch auf Wohnmobile anzuwenden. Wohnmobile zeichnen sich im Gegensatz zu Geländewagen dadurch aus, dass sie überwiegend für Freizeit- und Urlaubszwecke eingesetzt werden. Ihre zumeist geringe Jahresfahrleistung rechtfertigt keine Gleichstellung zu den schwe-ren Geländewagen, die auch im täglichen Verkehr genutzt werden.

Angesicht der Umsetzung der Luftqualitätsrahmenrichtlinie sind die Russpartikel-emissionen von Dieselfahrzeugen in den zentralen Blickpunkt der Luftreinhaltung gekommen. Auch im Bereich der Wohnmobile ist eine weitergehende emmissions abhängige Spreizung der Kraftfahrzeugsteuer aus Gründen des Umweltschutzes sinnvoll.

Die Länder müssen sich aktuell auf ein gemeinsames Verfahren zur Besteuerung von Wohnmobilen einigen und eine bundesweit einheitliche Praxis sicherstellen. Es besteht die Möglichkeit:

- die Finanzverwaltung zur Beibehaltung der bisherigen Besteuerung von Wohn-mobilen anzuweisen und
- durch eine Änderung des Kraftfahrzeugsteuergesetzes in diesem Sinne Klarheit zu schaffen.

Der Landtag fordert die Landesregierung daher auf, sich im Wege einer Bundes-ratsinitiative für die bisherige Regelung bei der Besteuerung von Wohnmobilen ein-zusetzen und auch an dieser Stelle das zu erwartende Ergebnis der steuerrechtli-chen Debatte zur Einführung von Dieselrusspartikelfiltern zu berücksichtigen.


Edgar Moron Sylvia Löhrmann

Carina Gödecke Johannes Remmel

Gisela Walsken Edith Müller

Gerd Wirth Oliver Keymis

und Fraktion und Fraktion

Wohnort: hannover

Fahrzeug: L407D

  • Private Nachricht senden

36

Donnerstag, 7. April 2005, 14:50

@Fido .

Nee,ich habe eben überhaupt noch nichts in Bezug auf NDS gehört.
Aber mit anderen Eu-Richtlinien wie zb. Umweltschutz und dafür ausgewiesene Flächen halt der Wulf es so,daß er gegen die Bundesregierung
und die Abkommen handelt und einfach macht wozu er Lust hat.Egal ob es
hohe Strafen dafür gibt oder nicht.Da es sich hier um Steuererhöhungen
handelt ist Wulf aber wohl derjenige,der zuerst die Hand aufhält.
Aber bislang spekuliere ich nur !

Gruß micha xxx.
Signatur von »grüner_pirat« The most beautiful thing we can experience is the mysterious. It is the source of all true art and science.

Albert Einstein

37

Donnerstag, 7. April 2005, 22:16

Hi,


langsam aber sicher tut sich was im Norden. Telse hat vorhin etwas im Norden bekommen.

Er hat es sofort in die \"Wohnmobilsteuer News\" gestellt hier klicken zum Lesen

Liest sich IMHO erst einmal nicht schlecht.

Gruß Fido

38

Donnerstag, 14. April 2005, 18:09

Hi,

jetzt geht die Party richtig los ;-)

Der Gesetzesantrag des Landes Nordrhein-Westfalen ist angekommen, in einigen Minuten haben wir ihn Online.

siehe http://www.wohnmobilsteuer.de

Gruß Fido

[edit]
Der Entwurf ist jetzt online, ich formatiere im Hintergrund aber noch am Text

[/edit]


- Editiert von Fido am 14.04.2005, 19:09 -

[edit]
Sollte jetzt eigentlich halbwegs lesbar sein !

[/edit]



- Editiert von Fido am 14.04.2005, 21:32 -

39

Donnerstag, 14. April 2005, 20:08

Ihre E-Mail vom ... an den Ersten Bürgermeister

Sehr geehrter Busfreak,

ich danke für Ihr Schreiben per E-Mail

Es liegen zahlreiche Eingaben von Bürgern vor, die Ihre Befürchtung der massiven Erhöhung der Kraftfahrzeugsteuer für Reise- und Wohnmobile teilen.

Zu Ihren Ausführungen nehme ich wie folgt Stellung:

Im April 2004 hat die Finanzministerkonferenz die Bundesregierung aufgefordert, das sog. Kraftfahrzeugsteuerprivileg für schwere Geländewagen abzuschaffen. Dieses besteht nach gefestigter Rechtsprechung der Finanzgerichte darin, dass Geländewagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 2,8 t nicht als Pkw nach Hubraum und Schadstoffstufe, sondern wie Lkw nach Gewicht zu versteuern sind. Rechtsgrundlage für diese Rechtsprechung, die im Regelfall zu einer erheblich günstigeren Besteuerung führt, ist eine Vorschrift der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (§ 23 Abs. 6a StVZO).

Auf Veranlassung der Bundesregierung entfällt diese Vorschrift ab 1. Mai 2005.

Während die kraftfahrzeugsteuerlichen Folgen in Bezug auf die sog. Geländewagen unstreitig sind, gibt es derzeit für die übrigen von der StVZO-Änderung betroffenen Fahrzeugarten - zu denen Wohn- bzw. Reisemobile gehören - unter den Ländern noch unterschiedliche Auffassungen. Hier ist die politische Diskussion noch nicht abgeschlossen.

Ich bitte um Ihr Verständnis, dass ich dem Ergebnis des noch laufenden Abstimmungsprozesses nicht vorgreifen kann, versichere Ihnen jedoch, dass sich die Finanzbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg für eine moderate Lösung einsetzen wird.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas F.
Signatur von »Schneckchen« Uli
Eriba-Original mit "H" - Einzigartig, da bauartlich keine Dublette bekannt!
"Suche Bilder/Unterlagen vom RM550." #winke3

40

Donnerstag, 14. April 2005, 22:06

Hi,

die Hanseaten sind wirklich nicht schlecht \".... für eine moderate Lösung einsetzen ....\"


Danke für die Info.


Gruß Fido