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flatuscerebri

unregistriert

121

Montag, 12. Dezember 2005, 10:53

[cite]Charly schrieb:
Urteil zu Steuerbescheid

Hi @ all,

ich hab hier was interressantes Gefunden!
Das Urteil lässt sich 1:1 auf unsere WOMO´s übertragen.
Nur nicht locker lassen.
Steuerbescheid auf jeden Fall anfechten.

Wow,
das liest sich doch richtig gut an!!
Hätte nie gedacht das mir bürokratendeutsch gefallen könnte!
Damit steht einer Sammelklage doch nichts mehr im Weg..
Otto

Gruss, Charly 8-)[/cite]

122

Montag, 12. Dezember 2005, 10:55

[cite]KlausM schrieb:
Hallo,

gehen wir jetzt mal davon aus das es so kommen wird: Wohnmobile über 3,5t werden zu PKW!
Wie sieht es dann mit jährlichen Tüvbesuch, Überholverboten für LKW, Geschwindigkeitsbeschränkungen
(100 ist ja jetzt erlaubt, betrifft mich auch nicht so, da 105km/h Endgeschwindigkeit) und ähnlichen Sachen die eigentlich nur für LKW gelten? oder sind wir komplett angeschissen?

KlausM[/cite]


Natürlich komplett angeschissen!

Noch eine Geschichte zum TÜV:

Mir ist beim letzten PKW- TÜV aufgefallen das sie irgend ein Blödsinn wie verschlissene Wischer (was sie nicht waren) aufgeschrieben haben.
Darauf angesprochen sagte mir der Prüfer das es eine Anweisung gab bei KfZ über 7 Jahren alles aufzuschreiben.
Der Grund ist ganz einfach das für diese "Zielgruppe" ein jährlicher TÜV erreicht werden soll.
Alles von langer Hand geplant!

Gruß Ulf

123

Montag, 12. Dezember 2005, 11:06

[cite]flatuscerebri schrieb:
[cite]Charly schrieb:
Urteil zu Steuerbescheid

Hi @ all,

ich hab hier was interressantes Gefunden!
Das Urteil lässt sich 1:1 auf unsere WOMO´s übertragen.
Nur nicht locker lassen.
Steuerbescheid auf jeden Fall anfechten.


Wow,
das liest sich doch richtig gut an!!
Hätte nie gedacht das mir bürokratendeutsch gefallen könnte!
Damit steht einer Sammelklage doch nichts mehr im Weg..
Otto

Gruss, Charly 8-)[/cite][/cite]

:-O
Geht mir auch so!
Ich find Bürokratendeutsch auch zum %-/

Aber in diesem Fall :-o
Das macht Hoffnung!
Das betrifft im übrigen alle Fahrzeuge, deren Zuladung >204 kg beträgt!
Mich wunderts nur dass man davon bei www.camperline.de noch nichts weis.
Sind wir da mal schneller gewesen?

Gruss, Charly

- Editiert von Charly am 12.12.2005, 11:12 -
- Editiert von Charly am 12.12.2005, 11:13 -

Wohnort: Hamburg

Fahrzeug: LT 45 '83, XL 350 R '87

  • Private Nachricht senden

124

Montag, 12. Dezember 2005, 13:40

Moin,

sorry, dass ich dagegenhalte, aber ein Wohnmobil ist nach der EU-Richtlinie 2001/116/EG ein Fahrzeug der Klasse M1 in der Untergruppe "Fahrzeuge mit besondere Zweckbestimmung" mit der Einstufung "SA" (Wohnmobile).

Das ist eine andere Untergruppe als die in dem erwähnten Urteil beschriebene "AF" (Mehrzweckfahrzeug). "SA" ist eine Extra-Untergruppe, somit kann ein Wohnmobil (SA) nicht gleichzeitig auch ein Mehrzweckfahrzeug (AF) sein.

Und somit kann dieses Urteil leider NICHT auf Wohnmobile übertragen werden.

Ich hoffe aber trotzdem, dass es findige Juristen geben wird, die ein ähliches, für Wohnmobile geltendes Grundsatzurteil herbeiführen können. Wie gesagt - ich bin sofort mit Geldunterstützung bei einer entsprechenden Sammelklage dabei.

Gruß

Josch
Signatur von »Josch« "Kann man etwas nicht verstehen, dann urteile man lieber gar nicht, als dass man verurteile." Rudolf Steiner

Wohnort: Bad Oldesloe

Fahrzeug: MB 814, Bj.93

  • Private Nachricht senden

125

Montag, 12. Dezember 2005, 18:14

Tja, es ist genau wie Josch sagt!
Wenn es ganz blöd kommt kommen die SUFF'is mim blauen Auge davon und wir sind in den Ar.... gekniffen!

Gruß
Telse
Signatur von »Telse« Der mit sich selbst in Frieden lebt, der wird genauso sterben,
und ist selbst dann lebendiger, als alle seine Erben. (Carlo Karges, Novalis)

Tauchteddy

unregistriert

126

Montag, 12. Dezember 2005, 23:09

So, ich habe jetzt mal einen Anwalt angeschrieben, der sich auf Verkehrsrecht spezialisiert hat. Ist eigentlich nicht das Richtige, aber da der sich sehr viel mit derartigen Themen beschäftigt, dachte ich, ich frage mal, ob er auch sowas machen würde. Der eine oder andere kennt ihn vielleicht, der Mann ist in verkehrsportal.de aktiv. Mal sehen was er antwortet. Was eure finanzielle Beteiligung an einer Klage angeht, da nehme ich beim Wort :-O Jeden Einzelnen ...

Wohnort: Hamburg

Fahrzeug: LT 45 '83, XL 350 R '87

  • Private Nachricht senden

127

Montag, 12. Dezember 2005, 23:15

Moin Holger,

das klingt interessant. Ich bin gespannt.

Eine Klage wird aber erst möglich sein, wenn es tatsächlich die entsprechenden Steuerbescheide gibt. Vorher geht da gar nix.
Bevor irgendein Anwalt was macht, wäre es auch interessant zu erfahren, was das grob überschlagen kosten würde.

Gruß

Josch
Signatur von »Josch« "Kann man etwas nicht verstehen, dann urteile man lieber gar nicht, als dass man verurteile." Rudolf Steiner

Tauchteddy

unregistriert

128

Montag, 12. Dezember 2005, 23:34

Ich hab' das erstmal kurz geschildert, dazu geschrieben wo ich versuchen würde anzusetzen und ihn gefragt, ob er überhaupt bereit ist, sich mal Gedanken über die Erfolgsaussichten zu machen. Alles weitere sehen wir dann ...

Feuerbär

unregistriert

129

Dienstag, 13. Dezember 2005, 10:03

Trotzdem ein Womo ist ein Womo und kein PKW .... die Einstufung ist demnach als PKW nicht möglich weil die EU Gesetze nach wegfall des § 21 greifen....??? hab ich doch richtig verstanden oder....???

Das werden die nach erfolgtem Urteil im zusammenhang mit dem Landrover wissen..... und sich eine neue Strategie überlegen ....warten wir also ab wie das Urteil ausfällt und welche Konsequenz das für Geländefahrer hat.....!

Freuen würd ich mich schon Ärgern aber auch weil ich nämlich ein Nissan Terrano deswegen verkauft habe 8-( 8-( 8-( 8-(

130

Donnerstag, 15. Dezember 2005, 11:30

Hallo Tauchteddy.

Ich hatte den Herrn Dr. K. auch angeschrieben, gestern kam kurz und bündig folgende Antwort:

Kann keine Aussagen machen, da steuerpolitisch etc.

Aber wenn er Mandat bekommt, vielleicht doch?
Werden ja sehen.
Grüsse
Hajo

131

Donnerstag, 15. Dezember 2005, 11:47

hi all,

bin neu und habe gleich mal nen beitrag von erheblicher länge nicht posten können :( :(
kurz, bin neu, fahre nen 74er düdo 508 und hab den kragen dicht von dieser gesetzgebung.
im auto steckt alles, was mir persönlich so bleibt bei 4 kindern, unterhaltspflicht etc.
nach meiner scheidung schlägt der staat zum 2. mal zu und nimmt mir noch den letzten kümmerlichen rest. mein düdo ist allzweckfahrzeug für urlaub (privat) und transporte (kleingewerbe). was anderes kann ich mir gar nicht leisten.
nach meiner scheidung bin ich echt paragrafen- und gerichtsexperte. natürlich ist die neuregelung angreifbar und es muss geklagt werden. allerdings zieht sich das über jahre, und dafür hab ich net nehr den nerv nach 4 jahren wohltaten für mich vor gericht.
aber schluß mit dem gejammere. es muss anders gehen.

die eu-richtlinie sowie die dt. novelle lassen für mich (und viele andere selbstausbauer) nur einen ausweg: ich muss als lkw in die kategorie N2.

dazu werde ich die küchenzeile rausnehmen und variabel wieder einsetzen. eine feste kochgelegenheit ist ein muss für die zulassung als womo. sicherheitshalber nehme ich auch den tisch net mit zum tüv.

um mit 6 sitzplätzen allerdings nicht in die PKW-Klasse M1-AF zu fallen, muss ich die formel

p-(m+n*68) > n*68

beachten. die besagt übersetzt, dass mein zGG so gross sein muss, dass ich neben 6 personen mindestens nochmal soviel gewicht an gütern transportieren kann. damit überwiegt das merkmal der güterbeförderung (p=zGG, m=leerG, n=sitze, 68=durchschnittliches personengewicht).

umgeformt heisst die gleichung

p > m+2*n*68

ich habe 6 sitze und ein leerG von 3300kg. eingesetzt

p > 3300+2*6*68
p > 4116

ich werde also wieder auf 4200 kg auflasten müssen und zahle dann 250€ statt 700und und bin halt als lkw unterwegs.

gruß

klaus

- Editiert von klaus1 am 15.12.2005, 12:06 -

132

Donnerstag, 15. Dezember 2005, 20:12

Hallo Klaus,

klingt erstmal gut, aber dann fassen sie Dir irgendwann mit Maut an die Eier, verlass Dich drauf.
Gruss
busnix

133

Donnerstag, 15. Dezember 2005, 21:07

Hallo,

die Maut über 3,5t wird sowieso kommen - fragt sich nur wann? Die wird schneller kommen als uns lieb ist.
Ich glaube es ist dann genauso egal ob man als Son.KFZ Wohnmobil oder LKW unterwegs ist - bezahlen muß man dann sowieso.
Für mich heißt es dann - von Osnabrück 90 km über Landstraße und dann in Holland richtung Süden im Urlaub. Dann gibt es keine Maut für unseren Staat und der Diesel ist in Holland auch billiger.
Da bekommt der Staat dann auch nichts mehr. ;-( ;-(
Selbst schuld - diese A.....

Gruß
KlausM

Wohnort: Duisburg

Fahrzeug: L608D

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134

Donnerstag, 15. Dezember 2005, 21:28

Zitat

Für mich heißt es dann - von Osnabrück 90 km über Landstraße und dann in Holland richtung Süden im Urlaub. Dann gibt es keine Maut für unseren Staat und der Diesel ist in Holland auch billiger.

Na ja, nicht unser Staat. Wenn mich nicht alles täuscht wollten die Belgier auf der Landstraße abkassieren. Da war irgentwas mit Belgiens Norden.
Aber vielleicht haben die es wieder dran gegeben. Viellecht weiss ja einer was genaueres.
Herbert

135

Donnerstag, 15. Dezember 2005, 22:45

die sind das sowieso alles europaweit am vereinheitlichen mit der maut. maut für 3,5tonner ab 2012 war jetzt in den nachrichten.
ob das mit der umschreibung so funzt, weiss ich auch net. befürchte, dass die mir meine sitzplätze wegnehmen.
ich würde ja am liebsten auch zuwarten, bis klar ist, was mit dem womostatus jetzt passiert. aber andererseits - was genau sind denn eigentlich die nachteile vom lkw-status? hab rumüberlegt, bin aber auf nix gekommen.

zum tüv muss ich eh jährlich. sonntagsfahrverbot is erst ab 7,5to. mit max. 80knoten hab ich kein problem. welche nachteile gibts denn als lkw nu? weiss wer was??

klaus

136

Freitag, 16. Dezember 2005, 07:44

Hi Klaus,

hab mal an einer anderen Stelle hier im Forum gelesen, dass die Versicherung für LKW´s wesentlich teurer sein soll. So dass sich die Ersparnis bei der Steuer weitgehenst aufhebt.
Wenn ich die Stelle nochmal finden sollte setze ich einen Link hier rein.

Gruss, Charly

Wohnort: Raesfeld

Beruf: Betriebshelfer

Fahrzeug: Fendt Wohnwagen

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137

Freitag, 16. Dezember 2005, 08:14

db 817 autotransporter € 1100 im jahr, allerdings mit € 90000 ladegutversicherung.

grüße

klaus

Tauchteddy

unregistriert

138

Freitag, 16. Dezember 2005, 09:03

[cite]Charly schrieb:
Hi Klaus,

hab mal an einer anderen Stelle hier im Forum gelesen, dass die Versicherung für LKW´s wesentlich teurer sein soll. So dass sich die Ersparnis bei der Steuer weitgehenst aufhebt.
Wenn ich die Stelle nochmal finden sollte setze ich einen Link hier rein.

Gruss, Charly[/cite]

Aber wer sagt denn, dass du LKW-Versicherung bezahlen musst? Viele Versicherungen sind da gesprächsbereit, wenn du die Situation erklärst ...

Wohnort: Berlin - Wedding

Beruf: Schraubär

Fahrzeug: Hymercamp 55, auf Peugeot J5 Sauger

  • Private Nachricht senden

139

Freitag, 16. Dezember 2005, 09:07

...jenau,

versichert wird ja das Risiko, nicht das Fahrzeug.

Insofern sollte man dem Versicherungsvertreter seines "Vertrauens"

(ich traue keinem) die Sachlage schildern. %-)
Signatur von »Bobby« Gruß Helmut
-----------------------------
- Busfreakswerkstatt Bärlin -

- Wir gehen mit dieser Welt um,
- als hätten wir eine zweite im Kofferraum
- Jane Fonda

140

Freitag, 16. Dezember 2005, 13:09

@charly: hast recht

Hab mal eben angerufen bei http://www.mr-money.de/lieferwagen_neu.htm.

LKW-Haftpflicht bis 1to. Nutzlast im Werknahverkehr / private Nutzung mit SF 3-8 / 40% = 542 EUR

bisher bezahle ich:
Womo:
Steuer: 236,-
Versicherung: 223,-
Gesamt: 459,-

ab 2006 für 3 Jahre
- als Womo:
Steuer: 714,-
Versicherung: 223,-
Gesamt: 937,-

- als LKW:
Steuer: 250,-
Versicherung: 542,-
Gesamt: 792,-

145 EUR gespart im ersten Jahr. Jetzt kommts auf die erforderlichen Umbauten für die Ummeldung an, ob sich das lohnt.

Zum Spass die Endrechnung ab 2011:

- als Womo:
Steuer: 1142,-
Versicherung: 223,-
Gesamt: 1365,-

O gottogott.
573,- gespart mit LKW-Zulassung

Die harte Wahrheit ist einfach, WoMo hat wohl keine Zukunft mehr.

- Editiert von klaus1 am 16.12.2005, 13:22 -