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1

Mittwoch, 15. Februar 2006, 23:11

http://www.presse.adac.de/meldungen/Reise_Touristik/Keine_Experimente_auf_dem_Ruecken_der_Camper.asp?ComponentID=139178&SourcePageID=15051#0

2

Mittwoch, 15. Februar 2006, 23:28

|-) |-) |-)

zahny

Wohnort: Wentorf bei Hamburg

Beruf: Raumausstattermeister

Fahrzeug: Kastenwagen

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3

Donnerstag, 16. Februar 2006, 10:34

auch Gähn -
wieder ein Grund den ADAC zu verlassen -
Signatur von »Quietschi« wenn ich könnte wie ich wollte,
wäre ich schon längst da, wo ich hin will

Der Transporter

unregistriert

4

Donnerstag, 16. Februar 2006, 17:41

Noch mehr Gääähn!!! :=( |-)

5

Donnerstag, 16. Februar 2006, 21:28

Ich sag´s ja immer: Wenn man sich für Golf V, Fahrräder und Treppenlifte interessiert, ist man beim ADAC bestens aufgehoben - sonst nicht !

Bis die Tage, Ralph

6

Donnerstag, 16. Februar 2006, 23:37

Jetzt kommt er endlich der Steuervorschlag des ADAC
http://www.adac.de/images/ADAC%20Positionspapier%20Womo-Steuer-2006-02-10_tcm8-139122.pdf

7

Freitag, 17. Februar 2006, 07:26

Und noch ein Gähn.
Manno, werden die noch wach?
Signatur von »Schneckchen« Uli
Eriba-Original mit "H" - Einzigartig, da bauartlich keine Dublette bekannt!
"Suche Bilder/Unterlagen vom RM550." #winke3

Wohnort: Bad Oldesloe

Fahrzeug: MB 814, Bj.93

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8

Freitag, 17. Februar 2006, 07:59

Moin Uli
Wieso Gähn?
Das verstehe ich nicht, das ist der bisher sauberste Vorschlag zur Steuer, sachlich ist der voll o.k. und unsere Argumentation finden wir sauber wieder!
Über eines müssen wir uns im klaren sein ein, zurück zur bisherigen Steuer wird es nicht geben!

Gruß
Telse
Signatur von »Telse« Der mit sich selbst in Frieden lebt, der wird genauso sterben,
und ist selbst dann lebendiger, als alle seine Erben. (Carlo Karges, Novalis)

Wohnort: Duisburg

Fahrzeug: 817

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9

Freitag, 17. Februar 2006, 09:48

Moin,
der neue Vorschlag von Ad/Ac is ja echt nich schlecht.Wer hat die denn wachgeküsst?

Gruß Rainer

10

Freitag, 17. Februar 2006, 10:03

alles korrekt!
alles bedacht!
Wer`s besser durchdacht und berechnet auf 11 Seiten zusammenfassen kann,
der soll bitteschön hier sein komplettes Statement (gerne als pdf) einstellen und nicht vergessen, das Ganze der Bundesregierung medienwirksam übergeben. Aber auch zum richtig gewählten Zeitpunkt.

Wie Telse sagt - rückwärts geht nicht. Auch wenn manche so denken.

A Bussi für alle
Christoph
Signatur von »ophorus« Wer nach allen Seiten immer nur lächelt,
bekommt nichts als Falten im Gesicht!!

Wohnort: Wentorf bei Hamburg

Beruf: Raumausstattermeister

Fahrzeug: Kastenwagen

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11

Freitag, 17. Februar 2006, 10:04

[cite]Urban schrieb:
Jetzt kommt er endlich der Steuervorschlag des ADAC
http://www.adac.de/images/ADAC%20Positionspapier%20Womo-Steuer-2006-02-10_tcm8-139122.pdf[/cite]
ups kann den Beitrag nicht lesen ich glaub mir fehlt das Java-Script-oder applet
ist aus dem PC gefallen und konnte ich nicht wiederfinden wer HILFT ?
rainer
Signatur von »Quietschi« wenn ich könnte wie ich wollte,
wäre ich schon längst da, wo ich hin will

Wohnort: Raesfeld

Beruf: Betriebshelfer

Fahrzeug: Fendt Wohnwagen

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12

Freitag, 17. Februar 2006, 10:09

hier isser:

DAC e.V. · Am Westpark 8· 81373 München

10.02.2006

Positionspapier des ADAC zum Gesetzentwurf des Bundesrates vom 21.12.2005 zur
Wohnmobilsteuer (Drucksache 229/05 – Beschluss)


ADAC:
Klares Nein zur geplanten neuen Wohnmobilsteuer!


Der Bundesrat hat am 21.12.2005 (Drucksache 229/05) den „Entwurf eines Gesetzes zur Änderung
kraftfahrzeugsteuerlicher Vorschriften auch hinsichtlich der Wohnmobilbesteuerung“ beschlossen.


Der ADAC spricht sich wegen nicht durchgängiger Systematik und nicht abschätzbaren Folgen für
die gesamte Camping- und Caravaningbranche gegen diesen Entwurf aus und fordert dringend
eine grundlegende sachgerechte Neubearbeitung der Wohnmobilbesteuerung.

Die ADAC-Vorschläge im Überblick

• Einführung einer emissionsbezogenen Kfz-Besteuerung für Wohnmobile auf Grundlage der
gängigen Nutzfahrzeug-Emissionsnormen und dadurch Schaffung von Anreizen zum Kauf
emissionsärmerer Wohnmobile.
• Steuerrechtliche Würdigung der Tatsache, dass die meisten Wohnmobile über 2,8 t zGG
auf Nutzfahrzeugchassis aufgebaut sind und daher die Pkw-Emissionsnormen bisher gar
nicht erfüllen mussten und können.
• Vermeidung neuer ungerechtfertigter Unterschiede (z. B. anhand des zulässigen Gesamtgewichts
- keine neue 3,5-t-Grenze).
• Vereinfachung des verwaltungstechnischen Vollzugs der Kfz-Steuer für Wohnmobile durch
die Vermeidung von diversen auf das Gesamtgewicht bezogenen Abschlägen sowie
Umschlüsselungen von Lkw- auf Pkw-Schadstoffklassen.
• Maßvolle emissionsorientierte Höherbelastung von Wohnmobilen über 2,8 t zGG.
• Stärkung des Wirtschaftsfaktors Camping und Caravaning durch eine umsichtige und auf
dem Grundsatz des Bestands- und Vertrauensschutzes basierende und nachvollziehbare
Kfz-Steuer.
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ADAC e.V. · Am Westpark 8· 81373 München

1 Ausgangslage

Die von Wohnmobilen ausgehenden Belastungen für die Umwelt müssen aus ökologischen Gesichtspunkten
berücksichtigt werden. Eine emissionsorientierte Besteuerung erfolgte bisher bei
kleineren Wohnmobilen bis zu 2,8 t zulässigem Gesamtgewicht (zGG) sowie bei größeren Wohnmobilen
über 3,5 t zGG. Das Massensegment zwischen 2,8 t und 3,5 t zGG wurde bislang wie Lkw
lediglich nach Gewicht ohne Emissionsbezug besteuert.

1.1 Einstufung und Bezeichnung
Wohnmobile wurden bisher als eigene Fahrzeugklasse betrachtet und folgerichtig als „Sonstiges
Kraftfahrzeug Wohnmobil“ („So. Kfz Wohnmobil“ lt. Fahrzeugschein) zugelassen.

Seit dem 1. Oktober 2005 werden Wohnmobile im Zuge der Einführung der EU-einheitlichen neuen
Fahrzeugdokumente als „M1 Fahrzeuge mit besonderer Zweckbestimmung“ klassifiziert. In den
Fahrzeugdokumenten werden sie als „M1 SA Fz.z.Pers.bef.b.8SPl. Wohnmobil“ gekennzeichnet.

In das neue Verzeichnis „Fahrzeug- und Aufbauarten“ wurden die bisherigen Texte zum Wohnmobil
unverändert übernommen und werden in Gruppe 8 „Sonstige Kraftfahrzeuge“ unverändert als
„So. Kfz Wohnmobil“ geführt.

Das EU-Recht ordnet Wohnmobile verkehrsrechtlich der Fahrzeugklasse M zu, die gemäß Richtlinie
70/156/EWG Anhang II A Nr. 5.1 als für die Personenbeförderung ausgelegte und gebaute
Kraftfahrzeuge mit mindestens vier Rädern definiert ist.

Gemäß Anhang II C der Richtlinie werden Wohnmobile wie Kranken- und Leichenwagen als Fahrzeuge
mit besonderer Zweckbestimmung eingestuft.

Anhang XI der Richtlinie sieht bei den Zulassungsvorschriften für Wohnmobile umfangreiche Ausnahmen
(bei 33 von 54 anwendbaren Einzelrichtlinien) von den für Pkw (also den Fahrzeugen der
Klasse M1) gängigen Vorschriften vor, da Wohnmobile in der Regel auf Nutzfahrzeugchassis der
Klasse N1 aufgebaut und durch den Umbau zum Wohnmobil im Verlauf des Zulassungsverfahrens
automatisch zu einem M1-Fahrzeug umklassifiziert werden.

Wohnmobile gelten verkehrsrechtlich als Fahrzeuge mit besonderer Zweckbestimmung und nehmen
insoweit eine Sonderstellung ein.

Aus der verkehrsrechtlichen Einstufung wird deutlich, dass Wohnmobile im Wesentlichen zwei
Zwecken dienen. Sie sind einerseits zur Personenbeförderung und andererseits zum Wohnen bestimmt
und geeignet.

Der Hauptzweck besteht bei Wohnmobilen aber im Wohnen und Schlafen. Diese „fahrbaren Wohnungen“
dienen ihren Besitzern zur Urlaubsgestaltung und ersetzen z. B. die Übernachtungen in
Hotels. Der Fahrbetrieb - die Personenbeförderung - tritt daher regelmäßig gegenüber dem Wohnzweck
in den Hintergrund.

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ADAC e.V. · Am Westpark 8· 81373 München

Diese Tatsache spiegelt sich auch im Bau und der Ausstattung von Wohnmobilen wider. Die fest
installierten Einrichtungen zum Wohnen, Schlafen, Kochen und Essen dominieren die für den Personentransport
vorgesehenen Sitzeinrichtungen. Die Personenbeförderung ist wirtschaftlich sinnvoll,
steht aber nicht im Vordergrund, sondern ist nur beiläufiger Zweck.

1.2 Bestand an Wohnmobilen in Deutschland
Zum 1.1.2005 waren 381.181 Wohnmobile als „So. Kfz Wohnmobil“ zugelassen.
Dieser Bestand teilt sich in folgende Gewichtsklassen auf:

zGG Einheiten Anteil in %
bis 2.800 kg 79.765 20,9
2.801 bis 3.500 kg 246.069 64,6
3.501 bis 5.000 kg 41.972 11,0
5.001 bis 6.000 kg 6.228 1,6
6.001 bis 7.500 kg 6.006 1,6
7.501 kg und mehr 1.141 0,3

Hinzu kommen Fahrzeuge, die zwar als Wohnmobil eingerichtet, jedoch als Pkw, Lkw oder Büromobil
zugelassen sind. Somit ergibt sich zum 1.1.2005 ein geschätzter Gesamtbestand von rd.

440.000 Wohnmobilen.
1.3 Besteuerung von Wohnmobilen bis 31.12.2005
• = 2,8 t zulässiges Gesamtgewicht (zGG) nach Hubraum (wie Pkw)
unter Berücksichtigung der Emissionsklassen Euro 0, 1, 2, 3 oder 4.
• > 2,8 t und = 3,5 t zGG nach Gewicht (wie Lkw)
ohne Berücksichtigung der Emissionsklassen Euro 0-4 und ohne Berücksichtigung der Emissionsklassen
S1/S2/S3 und der Geräuschklasse G1.

• > 3,5 t zGG nach Gewicht (wie Lkw)
unter Berücksichtigung der Emissionsklassen S1/S2/S3 und der Geräuschklasse G1.
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ADAC e.V. · Am Westpark 8· 81373 München

Besteuerung von Wohnmobilen ab 1.1.2006

Artikel 1 Nr. 1 der 27. Verordnung zur Änderung der StVZO vom 2.11.2004 sieht eine Aufhebung
des § 23 Abs. 6a StVZO mit Wirkung ab 1.5.2005 vor. Dadurch entfällt die verkehrsrechtliche Begriffsbestimmung
„Kombinationskraftwagen“ und die Gewichtsgrenze von 2,8 t. Daraus ergeben sich
steuerliche Auswirkungen auf Fahrzeugarten über 2,8 t zGG (Wohnmobile, Geländewagen, SUV,
Kleinbusse, Büromobile u. a.).

Die Kfz-Besteuerung für Wohnmobile unterlag im Jahr 2005 aufgrund der unklaren Einordnung in
das KraftstG einem Prüfungsvorbehalt. Auf Grundlage von BR-Drs. 229/05 ist für das Jahr 2005
ein Bestandsschutz vorgesehen.

Der vorliegende Gesetzentwurf sieht ab 1.1.2006 als Besteuerung vor:

• = 2,8 t zGG nach Hubraum (wie Pkw)
unter Berücksichtigung der Emissionsgruppen Euro 0, 1, 2, 3 oder 4
(somit keine Änderung zur bisherigen Berechnung).
• >2,8 t und = 3,5 t zGG nach Hubraum (wie Pkw)
unter Berücksichtigung der Emissionsgruppen Euro 0, 1, 2, 3 oder 4
mit Abschlägen von 40/25/20 Prozent ab dem 1.1.2006/09/11.
• > 3,5 t zGG nach Hubraum (wie Pkw)
unter Berücksichtigung der Emissionsgruppen Euro 0, 1, 2, 3 oder 4
mit Abschlägen von 50/30/20 Prozent ab dem 1.1.2006/09/11.
Es spielt hierbei keine Rolle, ob ein Lkw privat oder ein Wohnmobil gewerblich genutzt wird.

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ADAC e.V. · Am Westpark 8· 81373 München

3 Die ADAC-Argumente gegen den neuen Gesetzentwurf

3.1 Nicht durchgängige Systematik im Gesetzentwurf
Die nicht durchgängige Systematik liegt in

• der Einführung einer 3,5-t-Grenze bei der Berechnung der Abschläge;
• der Gleichschaltung von 88/77/EWG-Nutzfahrzeugfahrgestellen mit 70/220/EWG-Pkw-
Fahrgestellen; ab Euro 4 (Herbst 2006) liefert z. B. Fiat den Ducato als 70/220/EWG-Pkw
aus, davor gab es zu 99% Fahrzeuge nach Richtlinie88/77/EWG;
• im verwaltungstechnischen Mehraufwand bei der Erhebung der Kfz-Steuer (Umschlüsselung),
der konträr zu den angestrebten Vereinfachungen im Verwaltungsvollzug ist.
3.2 Keine steuerliche Einstufung der Wohnmobile > 2,8 t zGG als Pkw einführen
Diese Wohnmobile erfüllen getreu ihrer Bezeichnung einen wesentlichen Hauptzweck: das Wohnen
(in Urlaub und Freizeit, auf Campingplätzen und Stellplätzen). In zweiter Linie spielt die Personenbeförderung
eine Rolle. Sie unterscheiden sich von Pkw jedoch durch objektive Beschaffenheitskriterien
(z. B. Aufbau, Größe, technische Dimensionierung, Motorisierung, Fahrgestell, Lenkbarkeit).


Die verkehrsrechtliche Einstufung spiegelt die Realität nur unzureichend wider, was durch die Zugestehung
der "besonderen Zweckbestimmung" unterstrichen wird.

Wohnmobile > 2,8 t zGG entsprechen einerseits technisch einem Lkw, da sie fast immer auf Klein-
Lkw-Fahrgestellen aufgebaut und mit drehmomentstarken Motoren ausgestattet sind, die ausschließlich
bei Lkw Verwendung finden. Diese Motoren können nicht die für Pkw geforderten Emissionswerte
einhalten, sondern werden nach der Lkw-Norm geprüft.

In dieser Fahrzeugklasse „N“ (Nutzfahrzeuge, „Lkw-Klasse“) wird die Prüfung der Schadstoffeinstufung
nach einer anderen Richtlinie (88/77/EWG) durchgeführt als bei Fahrzeugklasse „M“ (Pkw,
Richtlinie 70/220/EWG).

Der Unterschied besteht darin, dass in der Nutzfahrzeugrichtlinie der Schadstoffausstoß auf die
Leistung (in kW) berechnet wird, im Bereich Pkw jedoch auf die gefahrenen Kilometer.

Ein Vergleich beider Richtlinien in Bezug auf den Schadstoffausstoß ist somit technisch nicht möglich
und daher steuerrechtlich auch nicht durchführbar (Vergleich Äpfel mit Birnen).

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Die geplante künftige Einführung von Partikelminderungs-(PM)-Klassen und die Einführung der
CO2-Besteuerung sind für die Einstufung von Wohnmobilen als M1-Fahrzeuge problematisch. Auch
aus diesem Grund ist es mittelfristig sinnvoll, die Wohnmobile als eigene Fahrzeugklasse zu betrachten.


Wohnmobile unterscheiden sich von Pkw und Lkw durch ihre besondere Einsatzart (Freizeit, Urlaub,
Wochenende – meist keine tägliche Nutzung), durch ihre Ausstattung (Wohnen), durch ihre
geringe Jahreskilometerleistung (meist deutlich unter 10.000 km) und somit sehr lange Lebensdauer
(im Durchschnitt rd. zwölf Jahre).

Wohnmobile sind also weder als Lkw noch als Pkw, sondern sowohl verkehrsrechtlich als auch
steuerlich als eigene Fahrzeugklasse zu betrachten.

Bei der im Gesetzentwurf vorgesehenen steuerlichen Behandlung der Wohnmobile über 2,8 t zGG
nach Hubraum würden sich zwangsweise erheblich höhere Kfz-Steuersätze ergeben.

Beispielsweise würde ein Wohnmobil mit Pkw-Emissionsklasse Euro 2 nur noch die Klasse Euro 1
erreichen. Hier wäre dann bei einem Fahrzeug mit Dieselmotor mit einem Steuersatz von 27,35 €
pro 100 ccm zu rechnen. Mit einem zunächst im Gesetz geplanten Abschlag von 40 % ergibt sich
für ein Wohnmobil mit 2,8-l-Dieselmotor und einem zGG von 3,1 t ein Jahressteuersatz von 459,48
€. Bei einem vergleichbaren Wohnmobil, das nicht Euro 1 entspricht, ergeben sich Steuersätze von
über 631,-€, und ab dem Jahr 2011 sogar von über 840,-€. Das letzte Beispiel trifft auf rd.

233.000 Wohnmobile zu.
Im Gegensatz zur Lkw-Besteuerung werden im Gesetzentwurf für Wohnmobile keine Steuer-
Höchstsätze festgelegt.

3.3 Erhebliche Steuererhöhung widerspricht den Regierungsaussagen
Zitat aus ADACmotorwelt 9/2005, Seite 34 und 36:
„Dr. Angela Merkel: Autosteuern steigen nicht“
„Für die Union sage ich: Mobilität muss für die Bürger bezahlbar bleiben. Die Gesamtbelastung für
die Autofahrer aus der Kfz- und Mineralölsteuer darf nicht weiter steigen.“


Zitat aus dem Gesetzentwurf, Seite 3:
„Aus der geänderten Besteuerung der Wohnmobile ergeben sich voraussichtlich weitere Mehrein-
nahmen in Höhe von jährlich 70 Mio. Euro ab dem Jahr 2006 mit steigender Tendenz in den Folge-
jahren.“


Der Gesetzentwurf steht somit in deutlichem Widerspruch zum Regierungswillen der Bundeskanz-
lerin.


Der ADAC fordert, dass die Wahlkampf-Aussagen zur Kfz-Besteuerung eingehalten werden.


Die Neuberechnung der Wohnmobilbesteuerung darf insgesamt nur eine maßvolle Höherbelastung
bewirken.


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3.4 Erhebliche Steuererhöhung schadet den deutschen Wohnmobil-Herstellern und
Händlern
Eine übertriebene Steuererhöhung wird sich mit Sicherheit negativ auf den Absatz von Neufahrzeugen
und auf den Handel mit neuen und gebrauchten Wohnmobilen auswirken, weil Wohnmobileigentümer
in der Regel Neufahrzeuge durch den Verkauf von alten Wohnmobilen finanzieren.
Zurück gehende Zulassungszahlen mindern auch beträchtlich die zu erwartenden Steuereinnahmen.


3.4 Erhebliche Steuererhöhung schadet der deutschen Campingwirtschaft (Campingplätze,
Stellplätze, Tourismus)
Eine übertriebene Steuererhöhung wird sich mit Sicherheit auch auf den gesamten Wohnmobiltourismus
auf Campingplätzen und Stellplätzen auswirken. Weniger Fahrzeuge bedeuten zwangsläufig
weniger Besucher auf den Campingplätzen und Stellplätzen und damit eine nachhaltige Schwächung
der Campingbranche. Dieser Wirtschaftszweig befindet sich derzeit im Aufschwung, wie die
Grundlagenuntersuchung „Wirtschaftsfaktor Campingtourismus in Deutschland" des Deutschen
Tourismusverbandes (DTV, in Zusammenarbeit mit dem ADAC) eindrucksvoll belegt, und würde
nachhaltig geschädigt. Verminderte Umsatzsteuer-Einnahmen sind eine weitere Folge.

Weiterhin werden zahlreiche Besitzer besonders älterer Fahrzeuge diese Freizeit- und Urlaubsform
ganz aufgeben und damit der Campingbranche als Kunden dauerhaft entzogen.

3.5 Erhebliche Steuererhöhung vernichtet Wert des Wohnmobilbestandes
Durch eine erhebliche Steuererhöhung von bis zu rd. 300 Prozent (und auch deutlich mehr in Einzelfällen)
werden sich zahlreiche Wohnmobilbesitzer diese Urlaubs- und Freizeitform nicht mehr
leisten können oder wollen. Neue Interessenten werden abgeschreckt.

Der bisherige Bestand an Altfahrzeugen wird deutlich an Handelswert verlieren. Besonders betroffen
sind die rd. 272.000 Fahrzeuge mit den Emissionsklassen Euro 0 und 1 (rd. 72 Prozent des
Bestandes). Eine Gruppe von Fahrzeugen, die quasi per Gesetz zu Dreckschleudern erklärt werden
und die dann so gut wie unverkäuflich sind oder nur mit einem erheblichen Preisabschlag verkauft
werden können.

Legt man lediglich einen durchschnittlichen Wertverlust von nur 1.500 EUR je Fahrzeug zu Grunde,
dann ergibt sich ein Gesamtverlust von mehr als 400 Mio. EUR. Das kommt einer teilweisen
Enteignung gleich.

Diese Steuererhöhung mit all seinen negativen volkswirtschaftlichen Auswirkungen ist nach Ansicht
des ADAC rechtlich äußerst bedenklich – zumal hierdurch besonders Geringverdiener, Rentner
und Familien betroffen sein werden. Das geht aus einer Vielzahl von Anrufen und Zuschriften
von ADAC-Mitgliedern deutlich hervor.

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4 ADAC-Forderungen zur Wohnmobilbesteuerung bei Fahrzeugen > 2,8 t zGG

Die Kfz-Steuer hat sich in der Vergangenheit als umweltpolitisches Lenkungsinstrument gut bewährt.
Der ADAC schlägt konkret vor, die Höhe der Kfz-Steuer für Pkw und Motorräder in Zukunft
grundsätzlich an den CO2-Emissionen und damit am Kraftstoffverbrauch des jeweiligen Fahrzeugs
zu orientieren. Das ADAC-Konzept schließt auch eine steuerliche Zusatzförderung der Einhaltung
anspruchsvoller Rußpartikel-Grenzwerte ein und ist aufkommensneutral gestaltet. Aber auch bei
den nicht von der Pkw-Besteuerung betroffenen Fahrzeuggruppen wie z. B. Wohnmobilen ist eine
umweltorientierte Kfz-Steuer sinnvoll.

Die fahrzeugspezifischen Besonderheiten von Wohnmobilen erfordern eine differenziertere kraftfahrzeugsteuerliche
Behandlung, als durch den Gesetzentwurf des Bundesrates vorgesehen ist.

4.1 Steuerliche Behandlung als eigene Fahrzeugklasse
Wohnmobile sind – da weder Pkw noch Lkw – auch steuerlich als eigene Fahrzeugklasse zu betrachten.
Jedoch muss sich wegen bauartbedingter Nähe zu den Lkw die Besteuerung primär an
den Emissionsklassen S1/S2/S3, der Geräuschklasse G1 sowie dem zulässigen Gesamtgewicht
orientieren. Der ADAC schlägt vor, die Besteuerung von Wohnmobilen emissionsorientiert als Lkw
(wenn nach 88/77/EWG zugelassen) und nach Pkw (wenn nach 70/220/EWG zugelassen) durchzuführen.


4.2 Neue Steuerberechnung für Wohnmobile muss maßvoll ausfallen
Die im Gesetzentwurf geplanten höheren Steuereinnahmen von 70 Mio. sind nicht realistisch. In
der Praxis werden Wohnmobile -die ja überwiegend nur zu einzelnen Urlaubsfahrten eingesetzt
werden -nach Verabschiedung des Gesetzes häufiger abgemeldet werden in den Zeiten, in denen
sie nicht benutzt werden. Es wird ferner noch vermehrt zu Saisonzulassungen kommen. Beides
zusammen hat deutliche Steuer-Mindereinnahmen zur Folge.

Die Neuberechnung der Besteuerung von Wohnmobilen darf nur zu einer maßvollen Höherbelastung
führen.

4.3 Gleichbehandlung aller Fahrzeuge bei den Emissionsgruppen
Bisher wurden bei der Besteuerung von Wohnmobilen von 2,8-3,5 t zGG keine Emissionsklassen
berücksichtigt. Aus Gründen der Gleichbehandlung sollen bei allen Wohnmobilen über 2,8 t zGG
die Schadstoff- und Geräuschklassen berücksichtigt werden.

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4.4 Bestandsschutz und Vertrauensschutz für bereits zugelassene Fahrzeuge
Wohnmobile weisen ein wesentlich höheres Durchschnittsalter (rd. 12 Jahre) auf als Pkw (7,8 Jahre)
oder Lkw. Dem Verbraucher muss hierbei in besonderem Maße ein angemessener Zeitraum für
seine Entscheidung eingeräumt werden. Vorgeschlagen wird bei bereits zugelassenen Fahrzeugen
ein Bestandsschutz bis zum 31.12.2008.

4.5 Keine rückwirkende Steuererhöhung
Aus gleichen Gründen wie in 4.4 genannt darf keine rückwirkende Steuererhöhung erfolgen. Die
Neuberechnung der Steuer soll nur für neu zugelassene Wohnmobile erfolgen.

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ADAC-Vorschlag für eine emissions- und gewichtsbezogene Steuer für
Wohnmobile über 2,8 t zGG

Der Vorschlag beruht auf der Grundlage der schon bekannten Gewichtsbesteuerung unter Berücksichtigung
der Schadstoffemissionen für Kraftfahrzeuge über 3,5 t zGG.

In diesen Vorschlag werden nun auch die Wohnmobile über 2,8 t zGG bis 3,5 t zGG einbezogen.
Um dem Güterverkehr Rechnung zu tragen (Lkw-Steuer soll gleich bleiben) und unter Berücksichtigung,
dass Wohnmobile in der Klasse „M“ (zur Personenbeförderung) zugelassen sind, wird eine
moderate Steuererhöhung berücksichtigt.

Ausgangspunkt der Überlegungen ist ein Wohnmobil mit 3,5 t zGG, für das nach altem Steuermodell
jährlich 210,95 € zu zahlen waren. Dieser Steuersatz soll weiterhin für das Wohnmobil gelten,
wenn es die besten Geräusch- und Schadstoffklassen (S1/S2 und besser) einhält. Wohnmobile mit
Einstufung in die Klasse „G1“ erhalten einen 1,5fach höheren Steuersatz und Wohnmobile ohne
Schadstoffeinstufung einen 1,75fach höheren Steuersatz.

Die Berechnung der Prozentsätze erfolgt auf der Basis der alten Steuersätze für Wohnmobile über
3,5 t zGG, weil heute über 3,5 t zGG der Emissionsbezug nach Schadstoff- und Geräuschklassen
bereits berücksichtigt ist.

Von 120,50 € bis auf 180,80 € = 1,5facher Satz
Von 120,50 € bis auf 210,95 € = 1,75facher Satz

Ausgehend von einem Steuersatz von (gerundet) 211,-€ für ein Wohnmobil mit 3,5 t zGG und der
besten Schadstoffeinstufung (S1/S2 oder besser), ergibt sich dann für ein Wohnmobil mit Einstufung
„G1“ ein Steuersatz von 316,-€ (211 x 1,5 = 316) und für ein Wohnmobil ohne Schadstoffeinstufung
ein neuer Steuersatz von 369 € (211 x 1,75 = 369).

Berechnung der Steuersätze

Ziel ist der durchgehende Gewichts- und Emissionsbezug. Da aber bei der bisherigen Nutzfahrzeugbesteuerung
bis 2000 kg ein konstanter Steuersatz erhoben wurde, muss jetzt für jede Emissionsklasse
ein neuer Steuersatz für die ersten 2000 kg berechnet werden.

Beispielrechnung für ein Wohnmobil über 3,4 t bis 3,6 t zGG ohne Schadstoffeinstufung:

10 x X + 5 x 12,02 € + 3 x 12,78 € = 369 €

X = 27,06 € je angefangene 200 kg (bis 2000 kg)

12,02 € = Steuersatz nach gültiger Lkw-Steuersatztabelle (2000–3000 kg)
12,78 € = Steuersatz nach gültiger Lkw-Steuersatztabelle (3000–4000 kg)


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ADAC e.V. · Am Westpark 8· 81373 München

Für die Besteuerung von Wohnmobilen über 2,8 t zGG wird die Geltung der Tarife nach § 9 Abs. 1
Nr. 4 KraftStG mit der Maßgabe geregelt, dass für die ersten 2000 kg pro 200 kg folgende Sätze
gelten sollen:

In den Lkw-Steuersatztabellen mit den Buchstaben a und b für S1/S2 und bessere Fahrzeuge:
15,46 €

In den Lkw-Steuersatztabellen mit dem Buchstaben c für G1-Fahrzeuge:
23,21 €

In den Lkw-Steuersatztabellen mit dem Buchstaben d für Fahrzeuge ohne Emissionsklasse:
27,06 €

Mit diesen Vorgaben können nun alle Gewichtsklassen auch nach der Schadstoffeinstufung gerechnet
werden, siehe folgende Beispieltabelle:

ADAC-Steuervorschlag / derzeitige Steuer

Wohnmobile
mit zGG 2,81 t 3,1 t 3,49 t 3,51 t 3,85 t 4,6 t 7,49 t
ohne Einstufung 331 (172) 343 (185) 369 (211) 369 (211) 394 (236) 434 (277) 658 (500)
G1 283 (172) 294 (185) 316 (211) 316 (180) 338 (202) 372 (237) 564 (428)
S1/S2 und besser 189 (172) 196 (185) 211 (211) 211 (120) 225 (135) 248 (158) 376 (285)

Die Zahlenangaben (alle Bet räge in EUR, auf +/- 1 € gerundet) betreffen die Berechnung nach dem ADAC-
Steuervorschlag; in Klammern der bisherige Steuersatz.

Der ADAC bietet seine Mitarbeit bei der künftigen Neuordnung der Besteuerung an (Partikelminderung,
CO2) und weist auf den schon vor einiger Zeit vorgelegten CO2-Ansatz hin, der jedoch für
Wohnmobile neu gerechnet werden muss.

10.02.2006
ADAC Zentrale, München

Seite 11 von 11


Wohnort: Wentorf bei Hamburg

Beruf: Raumausstattermeister

Fahrzeug: Kastenwagen

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13

Freitag, 17. Februar 2006, 10:36

Danke,
Oh ADAC, das hat aber gedauert
da wahren wohl die Proteste nicht ganz umsonst
Signatur von »Quietschi« wenn ich könnte wie ich wollte,
wäre ich schon längst da, wo ich hin will

14

Freitag, 17. Februar 2006, 14:42

Hallo,

ich kann nur sagen, im Vergleich zu deren bisherigen Aussagen : RESPEKT!!! :D :D :D :D

Haben die eine Kurpackung Vitaminspritzen in den Arsch bekommen?

Oder sind da letzte Zeit vermehrt Mitglieder ausgetreten???? :-O :-O

Viele Grüße
Klaus

der sich immernoch die Augen reibt

Der Transporter

unregistriert

15

Freitag, 17. Februar 2006, 17:59

WOW!! Das kann sich sehen lassen...


...das kam jetzt wirklich vom ADAC???
:-O

Die Habi´s

unregistriert

16

Freitag, 17. Februar 2006, 19:33

Bin zwar kein ADAC-Fan aber der Vorschlag hat Hand und Fuß,
damit könnt ich leben. Nur leider kommt das Ding 12 Monate
zu spät. Bin gespannt ob die Auto-Lobby das Ruder noch rumwerfen
kann.

Gruß

Habi

17

Freitag, 17. Februar 2006, 20:24

Das Ganze habe ich bisher so auch noch nicht gelesen - im ersten Link tauchte auch nur die erste Seite auf - und die war ziemlich wischiwaschi.

Das gesamte Papier liest sich ja wirklich ganz gut - kommt aber auch nach meiner Meinung etwas spät.
Die Bundesregierung hat ja kürzlich auch schon signalisiert, daß die generelle Hubraumbesteuerung so nicht machbar ist.

Vielleicht dürfen wir ja doch noch hoffen ?

Bis die Tage, Ralph

Wohnort: Bad Oldesloe

Fahrzeug: MB 814, Bj.93

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18

Freitag, 17. Februar 2006, 21:48

Moin auch

Ich denkle mal nicht das der Vorschlag spät kommt.
Denn ich kann ja erst reagieren wenn ich von der Gegenseite einen Vorschlag bekomme.
Vorher ist es nicht sinnvoll.

Gruß
Telse
Signatur von »Telse« Der mit sich selbst in Frieden lebt, der wird genauso sterben,
und ist selbst dann lebendiger, als alle seine Erben. (Carlo Karges, Novalis)

19

Samstag, 18. Februar 2006, 11:03

Ich halt´ aber im Allgemeinen nicht mehr viel vom ADAC - obwohl ich schon 25 Jahre dabei bin.
Als Pannenhilfe ist er sehr gut - zumindest im Inland habe ich schon zweimal gute Erfahrungen damit gemacht.
ADAC-Routenplanungen im Ausland kann man vergessen - weichst Du 1 m von der geplanten Route ab, stehst Du im Niemandsland.
Und Alles Andere, was die so machen, ist auf den Golf-fahrenden, vom Ferrari träumenden Otto-Normalverbraucher zugeschnitten.
Für "Randgruppen" wie uns ist der ADAC ( verständlicherweise ) nicht zuständig, also erwarte ich von ihm auch nicht allzuviel.

Bis die Tage, Ralph

Tauchteddy

unregistriert

20

Samstag, 18. Februar 2006, 11:45

[cite]Ralph schrieb:
Ich halt´ aber im Allgemeinen nicht mehr viel vom ADAC - obwohl ich schon 25 Jahre dabei bin.
Als Pannenhilfe ist er sehr gut - zumindest im Inland habe ich schon zweimal gute Erfahrungen damit gemacht.[/cite]
... und genau diese Dienstleistung bekommst du als Nichtmitglied in genau der gleichen Form ... Pannenhilfe ist kostenfrei, Teile müssen bezahlt werden. Vorteile hast du erst, wenn du abgeschleppt werden musst. Deshalb bin ich schon seit 20 Jahren kein Mitglied mehr ...