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21

Mittwoch, 1. November 2006, 12:10

Das kommt doch zusätzlich oben drauf...

Grüße Domi

22

Mittwoch, 1. November 2006, 12:12

Also.
wie kommst Du auf 450-480€ ....
Ich komme da auf nur 180€ ...
Rätselhaft ...das...
Regards
Rei97

23

Mittwoch, 1. November 2006, 12:15

Zitat

Original von Domi
Das kommt doch zusätzlich oben drauf...

Grüße Domi


Also.
wo steht das?
Regards
Rei97

24

Mittwoch, 1. November 2006, 12:16

Original von Promobil.de

Zitat

Für besonders schadstoffreduzierte Wohnmobile mit mehr als 2,8 bis 3,5 Tonnen Gesamtgewicht erhöht sich die Jahressteuer von 172 bis 210 Euro auf 210 bis 240 Euro, für nicht schadstoffreduzierte auf 450 bis 480 Euro.


So komm ich dadrauf... steht relativ weit unten.

Grüße Domi

Wohnort: Hamburg

Fahrzeug: LT 45 '83, XL 350 R '87

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25

Mittwoch, 1. November 2006, 13:14

Moin Domi,

Zitat

Original von Domi
Also ich bezahle bisher 210€/Jahr(zul. GGewicht 3,5 to). Und soll in Zukunft 450-480€/Jahr zahlen!!?
Ich glaub es hackt... Die Regierung hat die höchsten Steuereinnahmen seit Jahren, erhöht die MWST, die Rentenversicherungsbeiträge und holen sich noch ein paar Millionen bei den WoMo Fahrern.
Der neue Gesetzesentwurf ist absolut zum Kotzen!!! &wuerg2 &wuerg2 &wuerg2


Du zahlst dann exakt 480,- Euro

Berechnung:

bis 2000 kg: 40,-€ je 200 kg --> 10 X 40,- € = 400,- €
2000 kg-5000 kg: 10,- € je 200 kg, bei 3500 kg also 8 x 10,- € = 80,- €

Summe 480,- € statt wie vorher 210,- €, also eine Erhöhung auf 228 Prozent

228 Prozent - dafür hat selbst die geldgierige Ölindustrie in Verbindung mit der
Regierung
etwa fünf Jahre gebraucht. Denn seit der Euro-Umstellung ist der
Spritpreis auf etwa 220 Prozent angestiegen. Das sind Waisenknaben dagegen.

Mit einer angemessenen und gerechten Erhöhung hat das nicht ansatzweise etwas zu tun.
Stattdessen wird uns diese Regelung auch noch als ENTLASTUNG verkauft(!)(!)(!)
Ich zitiere aus einer Pressemitteilung der SPD-Bundestagsfraktion vom 25.10.2006, die
uns erreichte:

Zitat

[...] Die SPD bedauert sehr, dass Steuererhöhungen nicht generell verhindert werden
konnten und auch keine aufkommensneutrale Lösung durch Angleichung der Steuerbe-
lastung innerhalb der Gruppe der Wohnmobilhalter erreichbar war. Gegenüber dem
Gesetzentwurf des Bundesrates entlastet der Kompromiss die Steuerpflichtigen dennoch
um jährlich 20 Millionen Euro. [...]


Wir werden sogar um 20 Millionen ent-la-stet. Also was regen wir uns überhaupt auf.
Wenn wir entlastet werden, dann haben wir ja endlich wieder Geld über, um vielleicht doch
mal das geliebte heilige Blechle neu zu lackieren.

Warum bedankst sich der böse unverständige gemeine Wohnmobilfahrer eigentlich nicht
dafür? Selbst bei dieser Entlastung meckert er noch rum. Ja sollen wir den nörgelnden
Wohnmobilisten demnächst auch noch Geld schenken?

Es ist unerhört, bei einer Erhöhung von 50 Millionen von einer Entlastung um 20 Millionen
zu sprechen. Oder lassen wir uns mittlerweile alle ein X für ein U vormachen?

So, ich reibe mir gerade in freudiger Erregung die leicht schwitzenden Hände. Ich gehe jetzt mal
dran, meine Stunden- und Tagessätze auf 200 Prozent zu erhöhen. Meckernde Kunden bekommen
dann folgende Rückantwort:

"Lieber Kunde, ich entlaste Sie ab sofort mit jeder Stunde, die ich für Sie arbeite um 30,- Euro!
Wo bekommen Sie heutzutage so etwas noch?" ...

... genau, in der Politik :L

Guten Abend.

Josch
Signatur von »Josch« "Kann man etwas nicht verstehen, dann urteile man lieber gar nicht, als dass man verurteile." Rudolf Steiner

26

Mittwoch, 1. November 2006, 13:25

Diese "Entlastung" bezieht sich auf den erstmaligen Gesetzesentwurf wo von Erhöhungen bis 500% gesprochen wurde.
Juhu, ich muss ja jetzt nur 228% mehr bezahlen(danke für die Rechnung Josch!) &wuerg2

Und wenn ich mir die ersten Abschnitte des Gesetzesentwurfs auf Promobil.de ansehe, blickt man sowieso nix. Da braucht man schon zig Busfreaks, die inzwischen das Wissen von Rechtanwälten mit spezifischer Eignung als Wohnmobilsteuererhöhungs-fachmänner haben.
Ach leckts mich doch kreuzweise ihr Volks-(ver)treter!!! &motz1

Schneckentreiber

unregistriert

27

Mittwoch, 1. November 2006, 13:32

Na Klar werden die Steuerzahler entlastet ich merke das ganz deutlich wo ich bis vor kurzen noch jeden Tag stundenlang mir gedanken machen mußte was ich mit meinem Geld anfange haben unsere tollen Politiker mich von diesem Problem entlastet ist doch ne tolle Sache, jetzt habe ich viel mehr zeit vor meinem Womo zu sitzen und drüber nachzudenken wie schön es währe wenn ich noch das Geld hätte damit zu fahren 8-( 8-(

28

Mittwoch, 1. November 2006, 13:58

Schreibt unseren Volksvertretern das doch die 2. und 3. Lesung ist am 8.11.
Musterschreiben hier

http://forum.camperline.de/viewtopic.php?t=1056

29

Mittwoch, 1. November 2006, 14:42

Danke Urban,
hab denen mal wieder geschrieben, wird wohl auch nicht das letzte mal sein...

Tauchteddy

unregistriert

30

Mittwoch, 1. November 2006, 15:52

Das steht in dem von dir zitierten. Du zahlst für die ersten 2000 Kg 20€ je 200 Kg, macht bei einem 3,5-Tonner 400€, für den Bereich über 2000 Kg zahlst du je angefangene 200 Kg 10€. 1500 Kg sind über 2000 Kg, also 8x 10€ "on Top". Macht summa summarum 480 freundliche Euro. Diese Art der Berechnung ist übrigens identisch mit der Art, gewichtsbezogene Steuer zu berechnen.

31

Mittwoch, 1. November 2006, 17:25

Bei meinem 5 Tonner wären es 550,-€ gewesen...wegen H Kennzeichen nur 191,-
Anno 2005 habe ich noch 304,-€ bezahlt

Also eine Theorethische Erhöhung von 246,-€
Meine Ersparnis wegen H 359,-€



Wie kommt es eigentlich das am Ende des Geldes noch so viel Monat übrig ist (?)

32

Mittwoch, 1. November 2006, 17:43

Hier eine Tabelle zur Einordnung in die verschiedenen Schadstoffklassen

http://www.svg-ms.de/pdf/schadstoffklassen.pdf

(!)

33

Donnerstag, 2. November 2006, 08:40

Tja - ich sollte mein Geld als Orakel verdienen. Genau das habe ich doch vorausgesehen. Erst von 500 % sprechen, dann 228 % durchsetzen und Alles atmet auf, daß es dann doch nicht ganz so schlimm gekommen ist - und die Mehrheit wird das wohl tun und relativ "freudig" zahlen.

Es ist aber immer noch ein Entwurf , oder ?

Obwohl ich nicht glaube, daß jetzt noch großer Widerstand kommt, denn das ist Teil 2 der Taktik : Mürbe machen und wenn der Widerstand erlahmt oder gerade unaufmerksam ist, zuschlagen.

Naja - ich habe ja schon lange darüber nachgedacht, daß der Rover als LKW, offene Pritsche viel praktischer wäre, habe aber bisher immer auf den Umbau verzichtet, weil ich ja sonst die Wohnmobilzulassung verlieren würde. Da ist mir ja wieder eine Entscheidung abgenommen - vielen Dank !

Der Renault wurde sowieso immer schon nur zugelassen, wenn es in den Urlaub ging.

Hmmm - wenn das jetzt alle so machen, dürfte das unter dem Strich nicht sogar eine gewaltige Mindereinnahme für unsere geliebten Volksvertreter bedeuten ?

Bis die Tage, Ralph

34

Donnerstag, 2. November 2006, 11:06

tja, leider gibts auch Leute, die nur dieses eine Wohnmobil haben, und damit zur Arbeit usw fahren...

35

Donnerstag, 2. November 2006, 12:41

Zitat


tja, leider gibts auch Leute, die nur dieses eine Wohnmobil haben, und damit zur Arbeit usw fahren...


Also,
womit wir wieder beim Thema PKW ähnliche Nutzung wären.
Ein Womo , welches nur im Urlaub bewegt wird, musste bislang zum Nachweis dieser artgerechten Haltung nicht an - und abgemeldet werden, das werde ich aber in Zukunft tun,und gedenke dabei weniger als 210€ an den Fiskus abzudrücken.
Mein Zitat wäre:
Weg mit der KFZ Steuer, hin zur gebrauchsbedingten Mineralölsteuer. Das lässt auch diejenigen an die Kasse kommen, die D nur als mit billigen Autobahnen gepflastertes Durchgangsland benutzen....
Regards
Rei97

Feuerbär

unregistriert

36

Freitag, 3. November 2006, 08:19

noch mehr Mineralölsteueer.....????

37

Freitag, 3. November 2006, 08:52

Also:
nicht noch mehr, sondern so, dass das Durchschnittsfahrzeug aufwandsneutral dabei wegkommt. Folge:
Wer die Strasse benutzt , zahlt auf diesem Weg.
Wenns so nicht geht, muss halt das Fahrzeug an und abgemeldet werden.
Ist dann halt so, als ob ich die Wohnzimmerbirne an und auschalte, indem ich das Kraftwerk hoch und runterfahre.
Regards
Rei97

Tauchteddy

unregistriert

38

Freitag, 3. November 2006, 09:43

Das ist eine alte und meiner Meinung nach (und nach Meinung vieler Fachleute) sinnvolle und richtige Idee. Wahrscheinlich wird es gerade deswegen nicht umgesetzt, obwohl jeder Verkehrsminister der letzten 30 Jahre das irgendwann mal ins Gespräch brachte. Leider sind da dann aber die Ausnahmen - und damit die Schwierigkeiten und Ungerechtigkeiten - vorprogrammiert, allein schon wegen der Spediteure, die dann mehr zahlen würden und eine Kompensation bräuchten ...

Feuerbär

unregistriert

39

Freitag, 3. November 2006, 13:52

Als Die Maut eingeführt wurde hiess es 600 Millioooonen für die Speditieure als Rückerstattung....bis heute gibt nixs....!

Wir Leben auf einem Planet der Lüge.....

von daher iss wohl alles relativ zu sehen.... wenns heute nicht klappt dann eben Morgen oder Übermorgen....

Sie werden immer das nehmen wovon Sie glauben das Sie es nehmen sollten.....

Und das "wie" stellt kein Hinderniss dar....

40

Freitag, 3. November 2006, 16:36

Moin,
228% bei vorher 210€ ? Da wär man bei 688€. Zum Glück ist das nicht so. Sind 128% Erhöhung. Ich hab die 500% vor denen gewarnt wurde nie nachgerechnet, aber wenn sie nicht stimmten, ist es ja nicht schlimm. Macht mehr Eindruck :)
Was mich wirklich wundert ist die Einstufung. Aus nem 208D ohne Kat wird durch die neue Einstufung aus einem "nicht schadstoffarme PKW, die bei Ozonalarm fahren dürfen" ein Euro2, falls ich nicht völlig daneben liege.

Martin