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Tauchteddy

unregistriert

61

Samstag, 4. November 2006, 20:14

Nein, es ist nicht unmöglich. Nur ein umlegen der Kfz-Steuer auf den Spritpreis ist gerecht, denn dann zahlt jeder das, was er auch verbraucht. Und jeder hat es in der Hand, wieviel er fährt und zahlt. Und was das Gequengel wegen der Pendlerpauschale angeht, so frage ich mich, was das soll. Bekommt der Handwerker eine Pendlerpauschale, weil er viel fahren muss, um zu seiner Arbeit, seinen Kunden, zu kommen? Also, warum soll dann der Pendler was bekommen, weil er viel fahren muss um zur Arbeit zu kommen?

Opa _Knack

unregistriert

62

Sonntag, 5. November 2006, 02:46

Hallo Tauchteddy,
ist mir schon klar,aber als Rentner mit 780,- monatlichem Einkommen liegt eh nur einmal
Urlaub pro jahr drin und zum SAT reichen Kurzzeitkennzeichen.
Kfz-Steuer zahlen wir eh genug,meine Frau hat 30km zur Arbeitsstelle,meine Tochter fährt
täglich 28 km und zurück zur Schule und der XXL ist auch nicht grad alltagstauglich,also
drei PKWs sind zu versteuern.Da wir ländlich wohnen ist es Essig mit dem ÖPV,damit käme der
Arbeitstag meiner Madam auf 11,5 Stunden.Also versteht man wohl,warum ich den kollegen Pronold
und seine Mitstrategen am liebsten mal kräftig in den..........treten würde.

meine angeborene Höflichkeit und die Erziehung verbieten mir,hier noch deutlicher zu werden.....

klaus

63

Sonntag, 5. November 2006, 17:04

Zitat

Original von Tauchteddy
Nein, es ist nicht unmöglich. Nur ein umlegen der Kfz-Steuer auf den Spritpreis ist gerecht, denn dann zahlt jeder das, was er auch verbraucht. Und jeder hat es in der Hand, wieviel er fährt und zahlt. Und was das Gequengel wegen der Pendlerpauschale angeht, so frage ich mich, was das soll. Bekommt der Handwerker eine Pendlerpauschale, weil er viel fahren muss, um zu seiner Arbeit, seinen Kunden, zu kommen? Also, warum soll dann der Pendler was bekommen, weil er viel fahren muss um zur Arbeit zu kommen?


Hallo Tauchteddy

Was ist los? Mir scheint es, als wenn dich meine Gedanken auf den Schlips getreten haben. Nur zu Info. Der Handwerker wäre ein schlechter Unternehmer wenn er die "Pentlerpauschale" nicht mit einkalkulieren würde. Bein Endverbraucher nennt sich das An-bzw Abfahrtskosten. Ansonsten wird es im Stundenmittel mit eingerechnet.
Aber an unserem Gedankenaustausch siehst du schon wo der Haken liegt. Deine Ansichten fußen auf deinem Lebensumfeld - meine auf meine Lebensumstände. Und die sind halt unterschiedlich........

Grüße
Appi 8o)

Tauchteddy

unregistriert

64

Sonntag, 5. November 2006, 17:34

Meine Ansichten beruhen auf der Erkenntnis, dass alles Geld, das der Staat ausgeben soll, irgendwo her kommen muss.
Und es ist nun mal eine Tatsache - wenn auch eine für einige unbequeme - dass ein Auto Schadstoffe ausstößt und Umweltschäden verursacht entsprechend seiner Nutzung. Ein Auto, das benutzt wird, um 10 Km zu fahren verursacht weniger Schäden und Abgase als eines, welches 100 Km gefahren wird (gleiche Fahrzeuge mal vorausgesetzt). Und es wird nicht weniger schädlich dadurch, dass es jemanden zur Arbeit statt zum Vergnügen fährt. Letztendlich machen doch die steigenden Spritpreise genau das: viele Leute überlegen sich, ob wirklich jede Fahrt nötig ist, ob man nicht auch mal zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs sein kann. Zur Zeit mache ich das, um Sprit(geld) zu sparen, dann würde ich zusätzlich noch Kfz-Steuer sparen :-)
Die Pendlerpauschale ist eine Absurdität, mit der man Menschen verlockt hat, sich außerhalb der Städte anzusiedeln. Dort wohnen sie jetzt, haben auf billigem Bauland gebaut und wollen Geld dafür haben, dass sie in die Stadt fahren. Was für ein Unsinn! Wer entschädigt denn den Stadtbewohner für die hohen Mieten und Hauspreise??

65

Sonntag, 5. November 2006, 18:22

Zitat

Original von Tauchteddy
Meine Ansichten beruhen auf der Erkenntnis, dass alles Geld, das der Staat ausgeben soll, irgendwo her kommen muss.
Und es ist nun mal eine Tatsache - wenn auch eine für einige unbequeme - dass ein Auto Schadstoffe ausstößt und Umweltschäden verursacht entsprechend seiner Nutzung.

Die Pendlerpauschale ist eine Absurdität, mit der man Menschen verlockt hat, sich außerhalb der Städte anzusiedeln. Dort wohnen sie jetzt, haben auf billigem Bauland gebaut und wollen Geld dafür haben, dass sie in die Stadt fahren. Was für ein Unsinn! Wer entschädigt denn den Stadtbewohner für die hohen Mieten und Hauspreise??


Hmm...ich glaube wir waren beim Punkt der Umlegung der KFZ- Steuer auf den Spritpreis, Tauchteddy. Klar gibt es noch den Umweltaspekt, aber das ist ein anderer Punkt. Denn wenn man es konsequent zu ende denkt, sollten Leute wie ich (814 LKW) und du mit deinem Bus ihre Fahrzeuge ganz schnell der Verwertung zuführen. DAS wäre konsequent und nicht, wie im Mittelalter die Ablaßßbriefe, mit Geld das Gewissen für umweltzersörendes Verhalten zu beruhigen.

Zum Leben auf dem Land nur so viel. Billiger ist das Leben auf dem Land nicht.Wie du selbst geschrieben hast, muß man in die Stad fahren um zB Theater oder sonstiges zu besuchen bzw einzukaufen(was nicht entschädigt wird). Aber letztlich war das auch nur ein Beispiel dafür, warum ich so meine Bedenken habe. Im übrigen ist die Pendlerpauschale nicht für die "Landeier" eingführt worden. Sondern um die größeren Aufwendungen für die Mobilität der Arbeitnehmer aufzufangen. Also auch für Berliner die weite Anfahrten zu ihrer Arbeit in kauf nehmen müssen.

Wie es auch sei, du hast mich nach meiner Meinug gefragt und ich habe sie dir gesagt. Ich denke nicht das wir uns mit unseren Standpunkten nähern können aber das müßen wir ja auch nicht. Vielen dank für den Gedankenaustausch.

Grüße
Appi 8o)

Tauchteddy

unregistriert

66

Sonntag, 5. November 2006, 18:40

Zitat

Original von Appi
Denn wenn man es konsequent zu ende denkt, sollten Leute wie ich (814 LKW) und du mit deinem Bus ihre Fahrzeuge ganz schnell der Verwertung zuführen. DAS wäre konsequent und nicht, wie im Mittelalter die Ablaßßbriefe, mit Geld das Gewissen für umweltzersörendes Verhalten zu beruhigen.

Appi, das ist doch billige Polemik, das hast du doch nicht nötig ... Kein Mensch verlangt, alle alten Fahrzeuge zu verschrotten. Wenn man nämlich diesen absurden Gedanken weiterdenkt, führte das dazu, dass bei jeder wesentlichen technischen Verbesserung Millionen alter Autos verschrottet werden müssten. Also lassen wir die Kirche mal im Dorf. Gerade bei unseren Autos wäre es sinnvioll, weil der hohe Spritverbrauch in Kombination mit dem durch die Kfz-Steuer erhöhten Spritpreis dazu führen könnte, dass die Gesamtkilometerleistung geringer und damit die Umweltbelastung entsprechend niedriger würde.

Zitat

Im übrigen ist die Pendlerpauschale nicht für die "Landeier" eingführt worden. Sondern um die größeren Aufwendungen für die Mobilität der Arbeitnehmer aufzufangen. Also auch für Berliner die weite Anfahrten zu ihrer Arbeit in kauf nehmen müssen.

Nee nee, Appi, als die Pendlerpauschale eingeführt wurde, gab es zwei Berlin, eins, in dem sie nicht galt und eins, das kein Umland hatte, aus dem man pendeln konnte :-O Damals hieß sie nur noch nicht Pendlerpauschale sondern einfach Kilometergeld bzw. Aufwendungen für Fahrten zur Arbeit. Es ist aber eine Tatsache, dass die Leute mit billigem Bauland aus der Stadt gelockt wurden, dass es dafür dann auch noch Subventionen gab und dass man die dadurch mutwillig verursachten Fahrtkosten mit einer weietren Subvention abgemildert hat. Wieder mal ein beispiel, wie Politiker beim versuch, es allen Recht zu machen, großen Schaden angerichtet haben.
Logisch wäre es, in die Stadt zu ziehen, wenn man dort arbeiten will. Wie du schreibst, spart man dann ja sogar doppelt :-)

Zitat

Wie es auch sei, du hast mich nach meiner Meinug gefragt und ich habe sie dir gesagt.

Ja, und sie ist mir wichtig.

Wohnort: Hamm

Fahrzeug: PiloteR640 auf Peugeot J5

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67

Sonntag, 5. November 2006, 19:41

Entschuldigung, kann es sein dass es Menschen gibt, die schon immer auf dem land leben? Was ist mit denen, sollen die jetzt alles hinter sich lassen und in die Stadt ziehen? und wer erzeugt die Landw. erzeugnisse ,obst , gemüse, milch usw? Auserdem gibts zur Zeit noch ein Grundgesetzt, wonach jeder dort leben und arbeiten kann wo er will.
Signatur von »Blauer Klaus« Der Teufel sitzt im Detail

Wohnort: Dannigkow

Fahrzeug: O 309 D (2,4 D)

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68

Sonntag, 5. November 2006, 21:14

Nach meiner unmaßgeblichen Meinung gibt es solche und solche. Wenn jemand auf\'s Land zieht und die Pauschale von vornherein einkalkuliert, um mit seinem Geld klarzukommen- dann gebe ich Tauchteddy recht. Aber auch Appy \'s Standpunkt ist zu verstehen. Nicht jeder ist auf\'s Land gezogen. Manche wohnen auch in der Stadt - nur sagt der Arbeitgeber: ich mach\' mein Haus zu, aber selbstverständlich beschäftige ich sie gern weiter - nur eben jetzt 90 km entfernt. Nicht jeder gehört zu den Chefetagen, wo Dienstwagen etc. usus sind. Nein, die kleinen Arbeitnehmer setzen sich in ihre Kiste, weil sie mit der Zeit ja so freudig flexibel geworden sind. Für diese ist die Pauschale ok, denn irgendwie sollte sich Arbeit gegenüber Hartz iV auch noch rechnen!
Fazit: das Leben ist nicht schwarz-weiß, folglich sind mehrere Meinungen auch zu diesem Thema wünschenswert und ich denke, jede birgt etwas Wahrheit in sich.

Wohnort: Bad Oldesloe

Fahrzeug: MB 814, Bj.93

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69

Sonntag, 5. November 2006, 21:36

Tja, ein schwieriges Thema.

Egal wie man es angeht stellen sich neue Ungerechtigkeiten dar.
Einerseits heißt es wir, die Arbeitnehmer müssen mobil sein und sich auf verändernde Gegebenheiten einstellen, andererseits sollen wir ökonomisch und umweltgerecht handeln. Was heute ist kann morgen ganz anders sein, ich habe z.B. früher auf meinem Arbeitsplatz gewohnt, danach täglich 46 km, und jetzt einen Fahrweg von 54 km zur Arbeit, also 108 km täglich. Käme ich auf die Idee in die Nähe meines Arbeitsplatzes zu ziehen, hätte ich auch gerne die Gewissheit dort ein paar Jahre bleiben zu können, nicht das mein Arbeitgeber wieder umstrukturiert und das Ganze wieder von vorne los geht. Also bleib ich lieber hier sitzen und ökel täglich nach Hamburg. Übrigens, wir haben eine klasse ÖPNV Verbindung nach Hamburg, nur nützt mir das nix, weil es außerhalb von HH ist und ich so 2x 1,5 h unterwegs wäre.

Meiner Meinung nach kann es nur so laufen: Ökosteuer vom Sprit runter (die hat dann ja keine Daseinsberechtigung mehr) und einen Steuersatz als Ersatz für die bisherige Steuer drauf, aber da stoß ich wohl auf taube Ohren. ;-(

Gruß
Telse
Signatur von »Telse« Der mit sich selbst in Frieden lebt, der wird genauso sterben,
und ist selbst dann lebendiger, als alle seine Erben. (Carlo Karges, Novalis)

Wohnort: Dannigkow

Fahrzeug: O 309 D (2,4 D)

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70

Sonntag, 5. November 2006, 21:55

Tja, Telse,

wer das Patentrezept in der Tasche hat, ist wohl der erste Anwärter auf den Nobelpreis.

Aber der erste Schritt ist ja überhaupt, darüber nachzudenken und Lösungen anzubieten. Um allen (oder dem überwiegenden Wählerpublikum ;-) ) gerecht zu werden, wird es bei allen Regelungen abgestufte Lösungen geben. Diese produzieren, na was wohl: erhöhten Verwaltungsaufwand! Fein, Ihr Lieben - schon hätten wir den Titel für einen neuen Thread!! :-O

Lassen wir lieber...

71

Montag, 6. November 2006, 11:43

Ich kann die Argumente ja nachvollziehen, vor allem, wenn ich in München, Frankfurt oder Berlin wohnen würde.

Tatsache ist aber auch, meine zwei Töchter haben jeweils mehr als 50 km zur Arbeit, Arbeitsstelle mit Bus oder Zug zu erreichen ist nicht möglich.
Bei Schichtarbeit ist auch eine Fahrgemeinschaft nicht machbar.
Die jüngste Tochter hat Ihre Ausbildung als Kinderkrankenschwester, und hat ca. 500€ Spritkosten. Arbeitszeit 42h/Woche, kein Weihnachtsgeld, kein Urlaubsgeld.
Würde die auf Hartz IV kommen, hätte Sie mehr als jetzt in der Tasche.

Argument: Wohnung am Arbeitsplatz nehmen. Würde mehr kosten und z.B. fahren dort nachts auch keine Busse o.ä.

Es gibt also immer zwei Seiten der Medaille.

Grüsse
Hajo

Wohnort: Hamburg

Fahrzeug: LT 45 '83, XL 350 R '87

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72

Montag, 6. November 2006, 19:57

Moin zusammen,

es wird immer zwei Seiten der Medaille geben. Egal, was beschlossen und geregelt wird.
Es wird immer Leute geben, die unter gesetzlichen Regelungen zu leiden haben.
Extremfälle - sowohl positiv als auch negativ werden immer zu finden sein.

Nur - die Sache hat im dem Moment einen Haken, wenn die Extremfälle nicht mehr nur einen
Bruchteil im Kreis der Betroffenen darstellen. Genau dann sollte eine gesetzliche Regelung
schnellstens überdacht und überarbeitet werden ;-)

Gruß,

Josch
Signatur von »Josch« "Kann man etwas nicht verstehen, dann urteile man lieber gar nicht, als dass man verurteile." Rudolf Steiner

Tauchteddy

unregistriert

73

Dienstag, 7. November 2006, 09:12

@Blauer Klaus
Ich will niemand seine Rechte absprechen und ich will auch niemand dazu zwingen, in die Stadt zu ziehen. Aber überleg' mal selbst, was du da geschrieben hast ... meinst du wirklich, der Erzeuger langwirtschaftlicher Erzeugnisse - landläufig Bauer genannt, obwohl dass inzwischen oft agrarische Großbetriebe sind, die die Bauernhilfen abgreifen - der typische Pendler ist? Dass der unter der Abschaffung der Pendlerpauschale litte? Weil er vom Hof auf's Feld pendelt?

@HaJoLo
Genau mein Argument, in der Stadt zu wohnen ist teurer und dafür gibt es auch keinen Ausgleich.

@Josch
Genau das ist ein wesentliches Problem in D, es wird so lange geregelt, bis jeder Einzelfall erfasst und möglichst gerecht behandelt wird. Durch diese Regelungswut entsteht immer neuer Regelungsbedarf, weil immer neue Einzelfälle entstehen. Letztendlich profitiert nur der, der es sich leisten kann, Berater zu beschäftigen, die alle Lücken suchen und finden. Wie sonst kommt es dazu, dass Firmen wie Daimler jahrelang keine Körperschaftssteuer zahlen, sogar nicht gezahlte erstattet bekommen?

74

Dienstag, 7. November 2006, 11:55

@ Tauchteddy :

Teilweise stimme ich Dir zu, aber.......

Das der Bauer nicht pendelt, ist klar, vielleicht hat der blaue Klaus da lediglich etwas holprig formuliert, aber nebenbei :

Warum gibt es den kleinen Bauer nicht mehr ? Weil sämtliche Preise soweit kaputt sind, daß er nicht mehr kostendeckend produzieren kann. Und wodurch kommt das ? Durch internationale Konkurrenz, die es vorher so nicht gab. Und warum gibt es diese Konkurrenz ? Weil der Endverbraucher nicht gewillt ist, die "hohen" Preise zu zahlen. Und warum das ? Weil er viel mehr mit seiner Knete haushalten muß. Und warum das wiederum ? Weil unsere gesamte Industrie anscheinend ihr einziges Heil im internationalen Wettbewerb darin sieht, sich die Knete teils beim Staat zu holen ( Steuerbegünstigung, Subventionen ) und teils bei ihren Mitarbeitern ( Rationalisierung, Lohndumping, usw., usw. ). Und der Staat holt es sich dann zwangsläufig ebenfalls vom kleinen Mitarbeiter zurück, woher auch sonst ?

Warum werden unsere Steuern und Sozialabgaben denn immer höher ? Weil die, die es sich leisten können, wie z.B. Daimler Benz, sich immer mehr raushalten. Und was passiert, wenn man denen keine Steuergeschenke mehr macht ? Dann tun sie sich ganz raus, dann sind nicht nur die Steuereinnahmen weg, sondern die Arbeitsplätze gleich mit = doppeltes Problem.

Usw., usw. - blablabla - da hängt Alles zusammen, dafür gibt es keine einfachen Lösungen.

Wodurch sind denn die Fahrtkosten so exorbitant gestiegen, daß eine Subventionierung überhaupt nötig ist ? Durch unter dem Deckmäntelchen des Umweltschutzes ( was ist denn auf dem Gebiet wirklich Sinnvolles geleistet worden ? ) ständig gestiegene Abgaben und durch Spekulationen ständig verteuerte Energiepreise. Mir ist völlig klar, daß die entsprechenden Rohstoffe nur begrenzt vorhanden sind und man deswegen haushalten sollte, aber so teuer, wie sie sind, müßten sie noch nicht sein, wenn nicht JEDER unterwegs sich eine goldene Nase daran verdienen würde.

Und was die Pendlerpauschale betrifft - meinetwegen streicht sie - dann aber bitte auch den Solidaritätszuschlag, den ich immer noch bezahle. Da gibt es noch reichlich andere Unternehmungen ( und damit meine ich ausdrücklich nicht die Abgaben für unser Sozialsystem ), für die ich bezahle, die mich überhaupt nicht interessieren, von denen ich keinerlei Nutzen habe oder die mir sogar schaden - da wird aber nicht über meine freie Entscheidung diskutiert ! Wenn die alle wegfielen, würde ich meine Fahrtkosten müde lächelnd aus der Portokasse bezahlen !

Ich weiß, worauf Du hinaus willst : Wer seinen Wohnort frei wählen will, muß auch dafür löhnen, darf also keine Subventionen dafür erwarten. Aber ich sehe dann auch nicht ein, warum ich andere Leute bei der Ausübung ihres freien Willens subventionieren sollte.

Bis die Tage, Ralph

75

Dienstag, 7. November 2006, 21:26

Also.
schade...da gleitet er hin.... der Fred...und leider hab ich mitgeholfen ihn entgleisen zu lassen. Die Debatte hat mit den aktuellen Beratungen ja nur wenig zu tun.
Ich wollte halt nur auf den verbrauchsorientierten Beitrag hinweisen, der nur über die Mineralölsteuer zu leisten ist, da ja viele Womos defacto 98%des Jahres stehen und zusammen vielleicht 160 Stunden gefahren werden. Dafür ist 480€ sehr teuer und in meinen Augen auch nicht angemessen....
Regards
Rei97

Juergen

unregistriert

76

Donnerstag, 9. November 2006, 13:56

Hier ist die Beschlussempfehlung des Finanzausschuss.

Ich werde am Montag erst mal mein Reisemobil abmelden.

Wohnort: Hamburg

Fahrzeug: 207

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77

Donnerstag, 9. November 2006, 16:32

Zitat

Original von Juergen
Hier ist die Beschlussempfehlung des Finanzausschuss.

Ich werde am Montag erst mal mein Reisemobil abmelden.



ich kann das leider nicht auf machen 8-( 8-(
was steht denn dadrin 8-) 8-)
Signatur von »Holger« Ideen habe ich viele nur kein Geld da zu

planetenbewohner

unregistriert

78

Donnerstag, 9. November 2006, 16:43


ich kann das leider nicht auf machen 8-( 8-(
was steht denn dadrin 8-) 8-)

.. das ist ein pdf dokument .. geht nur wenn du einen pdf reader installiert hast .. also einfach runterladen und los gehts (UNBEDENKLICHE SOFTWARE - absoluter standard)

http://www.adobe.com/de/products/acrobat/readstep2.html

grussvombus
p

Wohnort: Hamburg

Fahrzeug: 207

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79

Donnerstag, 9. November 2006, 16:54

Zitat

Original von planetenbewohner

ich kann das leider nicht auf machen 8-( 8-(
was steht denn dadrin 8-) 8-)

.. das ist ein pdf dokument .. geht nur wenn du einen pdf reader installiert hast .. also einfach runterladen und los gehts (UNBEDENKLICHE SOFTWARE - absoluter standard)

http://www.adobe.com/de/products/acrobat/readstep2.html

grussvombus
p



das ist hier Firmen PC da ist das nicht so einfach 8-) 8-)
Signatur von »Holger« Ideen habe ich viele nur kein Geld da zu

Feuerbär

unregistriert

80

Donnerstag, 9. November 2006, 18:55

Blablablablablablateuerblablabla doppelt so teuer bla bla bla bla auf keine fall billiger blablablabla für alle teurer..........bla bla bla usw.....usw...blahblah plääääärrrr schon lange viel zu billig pläääärrrrr!!!!!!

Na das übliche Politikergewäsch eben......