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Wohnort: Bad Oldesloe

Fahrzeug: MB 814, Bj.93

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41

Mittwoch, 13. Juni 2007, 17:36

Hi Bebbo,
schön Dich hier zu sehen! :-O Ich bin's Hans aus Bad Oldesloe. ;-)
Ich glaube Deine Idee wird das Finanzamt nicht akzeptieren, es muss schon etwas geschlossenes sein.
Eine Möglichkeit wäre eine Blechhutze aufzuschweißen, schrauben, oder vielleicht zu nieten.
Spriegel durchtrennen ist immer so eine Sache, da gibt es Aufbaurichtlinien des Fahrzeugherstellers, die man einhalten muss.
In aller Regel müsste bei einem kleinen Ausschnitt ein stabiler Rahmen reichen, das klärt man am besten vorher beim TÜFF-Prüfer einmal ab. Wenn der sein o.k. gibt bekommst Du es auch anschließend durch, was allerdings das Finanzamt sagt....? Am besten auch vorher einmal abklären. Die ganze Sache ist zu Neu um konkrete Vorschläge zu machen.

kenavo
Telse

PS: Wann bist Du wieder in BZH?
Signatur von »Telse« Der mit sich selbst in Frieden lebt, der wird genauso sterben,
und ist selbst dann lebendiger, als alle seine Erben. (Carlo Karges, Novalis)

Tauchteddy

unregistriert

42

Mittwoch, 13. Juni 2007, 18:19

Also, bei 1,4m von "Stehhöhe" zu reden, ist schon etwas seltsam ... Hast du schon mal ausgerechnet, was dein Auto als PKW besteuert kosten würde? Also, für welche Ersparnis du derartige Klimmzüge machen (und dein Auto verschandeln) willst?

Wohnort: Bad Oldesloe

Fahrzeug: MB 814, Bj.93

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43

Mittwoch, 13. Juni 2007, 18:25

Hi Tauchteddy,

wieso verschandeln?
Dreißig Zentimeter sind zwar heftig, aber mit etwas Phantasie und Geschick kann es prima aussehen, und man hat kann dann sogar im stehen kochen. ;-)

Gruß
Telse
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und ist selbst dann lebendiger, als alle seine Erben. (Carlo Karges, Novalis)

Tauchteddy

unregistriert

44

Mittwoch, 13. Juni 2007, 18:35

... und wenn du einen unachtsamen Schritt beiseite machst, ist zwischen Riesengelächter bei den Umstehenden und einem Krankenhausbesuch alles drin ... Kann aber auch prima aussehen :-O

guignol

unregistriert

45

Mittwoch, 13. Juni 2007, 19:27

Demat Hans,

na, ist das ne schöne Überraschung!

Danke für Deine Tipps! Kam letztes Wochenende von einer wunderbaren Tour aus BZH zurück; die letzten rund 150 km aufm ADAC-Schlepper (Kühler im Eimer). Dann zu Hause gleich der Brief vom FA: 1355,90 Euro Nachzahlung + 939 Euro neuer Beitrag (statt bisher 160,-). Da ich zudem zurzeit arbeitslos bin, häng' ich nun erstmal ziemlich hilflos in den Seilen. Na, schaumama ...

Kenavo
Bébbo

guignol

unregistriert

46

Mittwoch, 13. Juni 2007, 19:33

Hallo Tauchteddy,

kam mit dem Metervierzig bisher gut zurecht und fand es sogar recht bequem, auf dem Klappstuhl sitzend zu kochen und zu spülen. Als PKW würde mich der J5 genau jene, in meiner Antwort an Telse erwähnten 939 Euro kosten.

Gruß
guignol

Wohnort: Bad Oldesloe

Fahrzeug: MB 814, Bj.93

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47

Mittwoch, 13. Juni 2007, 19:35

Hi Bébbo,
lege bitte sofort Einspruch gegen die Nachzahlung ein!
Kann sein das die mit ganz viel Glück noch gekippt wird!
Nähere Info's bei: Camperline

Gruß
Telse
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und ist selbst dann lebendiger, als alle seine Erben. (Carlo Karges, Novalis)

guignol

unregistriert

48

Mittwoch, 13. Juni 2007, 19:49

Einspruch gegen die Nachzahlung:
Nun, ich tummle mich schon seit Montag auf allen möglichen Seiten, die sich mit diesem Dilemma befassen und stieß dabei auch auf Empfehlungen, eine gütliche Verständigung mit dem FA-Prüfer anzustreben, statt gleich auf Konfrontationskurs zu gehen.

Was tun, sprach Zeus ...

Wohnort: Bad Oldesloe

Fahrzeug: MB 814, Bj.93

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49

Mittwoch, 13. Juni 2007, 20:09

Demat Bébbo,
der Widerspruch ist wichtig, weil, wird die Nachzahlung gekippt und Du hast nicht widersprochen, dann gehste leer aus.
Das ist keine Konfrontation, das ist Dein gutes Recht. Ich würde beim Finanzamt mal anrufen, und in dem Gespräch sagen, das Du gegen die Nachzahlung Widerspruch einlegen wirst. Du gehst ja nicht gegen den Beamten an, der macht ja nur was er machen muss. ;-)

Wir sind Mitte August wieder in BZH, Guingamp: Stivell, Gourin Championat des Sonneurs, und noch andere nette Mucke ;-)
kenavo
Telse
Signatur von »Telse« Der mit sich selbst in Frieden lebt, der wird genauso sterben,
und ist selbst dann lebendiger, als alle seine Erben. (Carlo Karges, Novalis)

50

Donnerstag, 14. Juni 2007, 08:19

Hallo,

schau dir insbesondere auch mal die beiden Themen auf "camperline" durch.


über unechte Wohnmobile

noch mehr zu unechten Wohnmobilen

Wie viele Sitzplätze hat dein Bus?
Wie steht das im Verhältnis zur Gesamtnutzfläche?
Vielleicht ist das ja eine weitere Option, bevor du ein Loch ins Dach sägst.
Unter Umständen ist ein unechtes Wohnmobil am Ende günstiger als ein echtes ;-)

Gruß, Charly

guignol

unregistriert

51

Donnerstag, 14. Juni 2007, 10:39

Hallo Charly,

danke für die Links, werde sie mir gleich mal anschauen.
Mein Womo hat vorne 3 Sitze, mit dem Verhältnis zur Gesamtnutzfläche sehe ich (bisher?) kein Problem.

Unter folgendem Link:

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=230124422129&ru=http%3A%2F%2Fsearch.ebay.de%3A80%2Fsearch%2Fsearch.dll%3Ffrom%3DR40%26_trksid%3Dm37%26satitle%3D230124422129%26category0%3D%26fvi%3D1

fand ich dieses:

"Ihr Tüv / Finanzamt verweigert Ihne die Wohnmobilzulassung weil Ihr Fahrzeug keine Innenraum - Stehhöhe von 170 cm hat ?
Absoluter Quatsch !!!
Stichwort 170 cm Stehhöhe : Wir meinen, hier ein Schlupfloch entdeckt
zu haben, dass es ermöglicht, auch weiterhin Fahrzeuge ohne Hoch- oder
Hubdach zum Wohnmobil umschlüsseln zu können. Der Tüv, von dem wir
unsere Umschlüsselungen abnehmen lassen, erkennt unsere Durchführung 
problemlos an, womit Sie auf jeden Fall schon einmal in den Genuß der in der
Regel deutlich günstigeren Versicherungsprämie für Wohnmobile (durchschnittliche
Einsparung 200,- bis 300,- EUR, bei einer niedrigen SF-Klasse und Fahranfängern
nicht selten bis zu 800,- EUR pro Jahr) kommen. Ob das Finanzamt die Womo -
umschlüsselung auch steuerrechtlich anerkennt, können wir nicht mit absoluter
Sicherheit garantieren, da sich die Finanzämter zum einen über die Tüv -
Eintragung hinwegsetzen können und zum anderen die Änderung des Kfz -
Steuergesetzes vom November 2006 für die Finanzämter noch so neu ist, 
dass deren Sachbearbeiter größtenteils noch nicht genau wissen, wie sie mit
dem Passus der Stehhöhe, bzw. mit unserem Einwand hierauf umgehen sollen. 
 
Sollte das Finanzamt die Vorführung Ihres Fahrzeuges verlangen, was nach der
Änderung des Kfz-Steurgesetzes nicht mehr die Regel ist, aber immer noch
vorkommen kann, müssen Sie sich also auf eine Diskussion mit dem Sach -
bearbeiter einstellen. Wir sind aber überzeugt, dass Sie als Sieger aus dieser
Diskussion hervorgehen werden, da dem Gesetzgeber bei der Formulierung der
Begriffsbestimmung eines Wohnmobils ein Lapsus unterlaufen ist, den wir ganz
einfach ausnutzen. Als Argumentationshilfe gegenüber dem Finanzamt bekommen 
unsere Kunden exklusiv eine Kopie eines juristischen Gutachtens, das wir zu
dieser Problematik in Auftrag gegeben haben. "

Was soll man davon halten? Konnte bei diesem Anbieter heute Morgen noch niemanden erreichen.

Gruß
guignol

52

Donnerstag, 14. Juni 2007, 11:27

Ich halte erlich gesagt nichts davon.
Wenn dein WOMO als unechtes anerkannt wird und du mit den Flächen hinkommst hast du doch gewonnen.
--> keine rückwirkende Besteuerung und weiterhin nach Gewicht besteuert (bei 2810kg = 172.-€ jährlich)

Ich verstehe nicht wieso es dann noch erstrebenswert sein soll als Wohnmobil besteuert zu werden (?)

&professor1 ich hab mir das gerade nochmal genau angeschaut. Hier geht es wohl um eine Neuzulassung/Umtragung.
Fällt für dich ja flach. Du hast ja schon ein "sonstiges KFZ Wohnmobil", nur durch die 1,40m eben ein unechtes.

Gruß, Charly

guignol

unregistriert

53

Donnerstag, 14. Juni 2007, 11:59

Nochmals danke, Charly!

Offen gesagt kam ich vor lauter Rumdümpeln in anderen Foren zum Thema noch nicht dazu, mich mithilfe Deiner Links über "unechte Womos" zu informieren. Das werde ich nun schleunigst nachholen.

Gruß
Breton

54

Donnerstag, 14. Juni 2007, 12:10

Mach das und halt uns bitte auf dem Laufenden.
Die Sache mit den unechten WOMO´s kommt jetzt erst richtig ins rollen.
Der Sachbearbeiter wird nicht ohne weiteres nachgeben.
Auf Diskussionen wird es also hinauslaufen.
Ich würde mich im Fall einer Vorführung des Wagens mit dem entsprechenden Gesetzestext und den Beispielen
von "proallrad" bewaffnen. Gut vorbereitet zu sein zahlt sich hier bestimmt aus.

Gruß, Charly

guignol

unregistriert

55

Donnerstag, 14. Juni 2007, 12:14

"Mach das und halt uns bitte auf dem Laufenden."

... na klar, ist doch selbstverständlich.

Gruß
Breton

guignol

unregistriert

56

Donnerstag, 14. Juni 2007, 20:48

Hallo Charly,

"--> keine rückwirkende Besteuerung und weiterhin nach Gewicht besteuert (bei 2810kg = 172.-€ jährlich)"

Klingt ja echt zu schön ... kann das stimmen?
Ich gehe erst jetzt auf diesen Passus ein, da ich heute Stunden mit den Suchbegriffen "unechtes Wohnmobil" gegoogelt habe, wobei viel Widersprüchliches rauskam. Und was Gesetzlich-verankertes fand ich schon gar nicht. Alles recht schwammig. Dessenungeachtet natürlich vielen Dank für die Anregung, und ich bleibe da auf jeden Fall noch dran!

Aber noch ne Frage: Wie kommst Du denn auf die 2810kg? Ich frage deshalb, weil der J5 ja tatsächlich nur 10 kg weniger hat, also exakt 2.800 kg, was ich bisher allerdings noch nicht erwähnt hatte. Gibt es wegen dieser 10 kg-Differenz denn noch einen steuerlichen Unterschied? Ich meine, bei meinen Recherchen irgendwo gelesen zu haben, dass diese Abgrenzung nicht mehr besteht - bin mir aber nicht sicher, alles bissel viel auf einmal (jetzt wo auch noch der Drucker den Geist komplett aufgegeben hat).

Danke&Gruß
guignol

57

Freitag, 15. Juni 2007, 08:22

Hallo,

du hast natürlich vollkommen Recht.
Den Passus "über 2,8t" gibt es natürlich nicht mehr.
Was ich damit sagen wollte ist daß das Fahrzeug eben weiterhin nach Gewicht besteuert wird.

Im Gesetzestext ist das eigentlich garnicht schwammig. Dort steht eindeutig drin:

„Ein Fahrzeug gilt insbesondere dann als „PKW”, wenn die zur Personenbeförderung dienende Bodenfläche größer ist, als die Hälfte der gesamten Nutzfläche”.

Quelle: KFZStG

Wenn du also kein Wohnmobil bzw. ein unechtes hast muss es nich automatisch ein PKW sein.
Dann findet die Flächenformel ihre Anwendung.

Wenn also kein PKW dann "sonstiges KFZ" und die werden nach Gwewicht besteuert.
Als Beispiel halt diese 2810kg = 172.-€.

Gruß, Charly

guignol

unregistriert

58

Freitag, 15. Juni 2007, 10:56

"Wenn du also kein Wohnmobil bzw. ein unechtes hast muss es nich automatisch ein PKW sein.
Dann findet die Flächenformel ihre Anwendung.
Wenn also kein PKW dann "sonstiges KFZ" und die werden nach Gewicht besteuert."

Hallo Charly,

ich wünsche mir natürlich nichts sehnlichster, als dass Du damit Recht hättest und behieltest.
Bin nach wie vor feste am Googeln, finde dabei manches, was Deine Argumentation stützt, aber hat leider noch mehr, was dagegen spricht. Ich fürchte, wenn es in diversen amtlichen Texten, so oder so ähnlich, heißt wie
„Unechte Wohnmobile, die die Bauart eines Pkw aufweisen, sind ab 1. 1. 2006 als Pkw zu besteuern."
dann werden die FÄ das auch ohne Rücksicht auf die Flächenformel durchziehen.

Gruß
Bébbo

guignol

unregistriert

59

Freitag, 15. Juni 2007, 11:27

"Einsprüche von Privatpersonen werden grundsätzlich zurückgewiesen – die FA sind dazu bundesweit angewiesen. "

Nochmal was zum Thema Widerspruch. Was meint ihr zu den Äußerungen unter folgendem Link?
http://www.buschtaxi.org/forum/der-gesetzentwurf-kraftstg-ab-mai-05-t10859-240.html

Gruß
guignol

60

Freitag, 15. Juni 2007, 11:43

Zitat

Original von guignol
"Einsprüche von Privatpersonen werden grundsätzlich zurückgewiesen – die FA sind dazu bundesweit angewiesen. "

Nochmal was zum Thema Widerspruch. Was meint ihr zu den Äußerungen unter folgendem Link?
http://www.buschtaxi.org/forum/der-gesetzentwurf-kraftstg-ab-mai-05-t10859-240.html

Gruß
guignol



Mach dich nicht verrückt.
Einsprüche werden von den Finanzämtern grundsätzlich zurückgewiesen.
Anschließend müssen die Finanzgerichte die Fälle (oder Grundsatzurteil) klären.

Lies das mal noch durch

Fragen und Antworten zum Einspruchverfahren

Gruß, Charly