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diegesellschaft

unregistriert

1

Dienstag, 28. August 2007, 00:56

Also ich fahre einen LT35, stehhöhe über 170 mit wunderschön-biederer Wohnraumausstattung. Sol nu auch 450€ Steuern zahlen. Jetzt habe ich gelesen, dass die Steuer sich bei Womo nach den Emissionen richtet. Hab bislang keinen filter, also stimmt die Steuer oder? Freund von mir meinte, ich müsste die Steuer nicht zahlen weil ich eben 170m Höhe und eben eine Wohnmobilausstattung habe. Aber darauf kommt es dann bei er Festsetzung der Steuer nicht an richtig? Auf Grund der Stehhöne naczuhaken macht also keinen Sinn, mal abgesehen davon, dass die Steuererhebung selbst eine Frechheit ist...

2

Dienstag, 28. August 2007, 11:13

Hallo,

ich vermute mal du hast keine Schadstoffklasse und dein Mobil hat ein Zul. Gesamtgewicht von 3000kg. Dann kommen 450€ raus.
Das ist der neue Steuersatz und für dein WoMo leider zukünftig real. Wenn du keine Stehhöhe hättest würde dein LT als PKW eingestuft und dann wirds richtig teuer.

Grüße Domi

3

Dienstag, 28. August 2007, 13:05

Einspruch!

Noch ist Alles offen bis die Gerichte entschieden haben.
Die RU hat eine Musterklage eingereicht wie sich zwischenzeitlich herumgesprochen haben dürfte.
Im wesentlichen gibt es drei Klagepunkte.
- die rückwirkende Steuererhöhung
- die Ungleichbehandlung zwischen Wohnmobilen und gleichartigen Transporterfahrgestellen
- die Einstufung unechter Wohnmobile als PKW

Auf jeden Fall empfielt es sich gegen den neuen Steuerbescheid innerhalb der Frist Einspruch einzulegen damit man bei einem positiven Gerichtsentscheid eventuell wieder an sein Geld kommt.

Gruß

Charly

4

Dienstag, 28. August 2007, 19:04

Oh Charly sorry hab ich schon verdrängt die Chance... Hast aber natürlich recht!!!

Grüße Domi

5

Mittwoch, 29. August 2007, 06:50

Moin,

wo habt ihr denn her das außer der rückwirkenden Berechnung etwas geändert werden soll/könnte ???


Gruß Fido

6

Mittwoch, 29. August 2007, 08:30

Zitat

Original von Fido
Moin,

wo habt ihr denn her das außer der rückwirkenden Berechnung etwas geändert werden soll/könnte ???


Gruß Fido


Moin Fido,

hier hab ich das her!

Am 08.08.2007 wurden zwei Klagen eingereicht.
1. Klage ECHTE Wohnmobile; Wohnmobilsteuerklage
Die Klage für die sogenannten ECHTEN Wohnmobile wurde beim Finanzgericht Saarland in Saarbrücken eingereicht. Das Aktenzeichen lautet 2 K 1439/07. Diese Klage richtet sich in der Hauptsache gegen die rückwirkende Erhebung der Kraftfahrzeugsteuer/b] für einen Zeitraum vor Verkündung des Gesetzes und die [b]ungleiche Besteuerung der Wohnmobile zu vergleichbaren Kraftfahrzeugen . Die Klage rügt damit Verstöße gegen das Grundgesetz.
Zur Verdeutlichung der Ungleichbehandlung: Ein Fiat Ducato mit SKL S 3 mit 3000 kg zGM, originaler Blechkarosserie und Hochdach (Paketdienstfahrzeug) zahlt als „Nutzfahrzeug“* 172 € Jahressteuer. Wenn das gleiche Fahrzeug mit Wohnmobileinrichtung als Wohnmobil nach KraftStG zugelassen wird, dann sind dafür 290 € Steuer pro Jahr zu bezahlen.
Als ECHTE Wohnmobile werden die Kraftfahrzeuge bezeichnet, welche im Sinne des KraftStG § 2 (2b)als Wohnmobil definiert sind.

Zitat Anfang:
(2b) Als Wohnmobile gelten Fahrzeuge der Klasse M mit besonderer grundsätzlich fest eingebauter Ausrüstung nach Anhang II Abschnitt A Nr. 5.1 der Richtlinie 70/156/EWG, wenn sie auch zum vorübergehenden Wohnen ausgelegt und gebaut sind, die Bodenfläche des Wohnteils den überwiegenden Teil der gesamten Nutzfläche des Fahrzeugs einnimmt und der Wohnteil eine Stehhöhe von mindestens 170 Zentimeter sowohl an der Kochgelegenheit als auch an der Spüle aufweist.
Zitat Ende.

2. Klage Unechte Wohnmobile
Die Klage für die „UNECHTEN“ Wohnmobile wurde am 08.08.2007 beim Finanzgericht München eingereicht und hat das
Aktenzeichen 4 K 2853/07.
Diese Klage richtet sich in der Hauptsache gegen die falsche Anwendung des derzeit gültigen KraftStG durch die Finanzämter der Bundesländer. Das Ziel der Klage ist die Anwendung des Gesetzes und die Versteuerung eines „Unechten“ Wohnmobils als „anderes Fahrzeug“.
Ein UNECHTES Wohnmobil ist ein Kraftfahrzeug, welches der Definition Wohnmobil der Richtlinie 70/156/EWG entspricht, aber die Zusatzbedingungen des KraftStG § 2 (2b) nicht erfüllt.
Das benannte Fahrzeug hat eine komplette Wohnmobileinrichtung und war vor 2006 auch als Wohnmobil zugelassen. Es hat im Wohnraum keine Stehhöhe und keine zum Personentransport zugelassenen Sitzplätze. Wenn ein Kraftfahrzeug kein Wohnmobil nach KraftStG ist, dann könnte es ein PKW sein. Wenn keine zugelassenen Personentransport-Sitzplätze im Wohnraum vorhandenen sind und dieser Nutzraum die Gesamtnutzfläche überwiegt, kann es auch kein PKW sein. In richtiger Anwendung des KraftStG muss solch ein Fahrzeug als „anderes Fahrzeug“ besteuert werden. Die Finanzämter wollen bisher diesen Weg nicht gehen. Deshalb ist eine Klage als Wegbereiter nötig und eingeleitet worden.

Quelle:

www.Camperline.de


Gruß

Charly
- Editiert von Charly am 29.08.2007, 08:38 -

7

Donnerstag, 30. August 2007, 07:39

Hi Charly,


danke ! die habe ich nie auf der Rechnung :-)


Gruß Fido