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  • »tonnar« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Südbrandenburg & Berlin

Fahrzeug: 508, Mercur, W111, CB550F

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1

Freitag, 28. Oktober 2011, 10:32

Da die Frage in einem anderen Thread gerade diskutiert wurde und wohl für viele interessant sein dürfte, stelle ich den passenden Artikel aus der Oltimer-Markt mal hier auch noch ein:

Zitat


Neu ist, daß ein Fahrzeug welches vor mindestens 30 Jahren in den Verkehr gekommen ist, jedoch seinerzeit nicht zugelassen wurde, mit einer Ausnahmegenehmigung trotzdem ein H-Kennzeichen erlangen kann.
Eine wesentlich Änderung gibt es auch bei zeitgenössischen Umbauten: Waren im alten Anforderungskatalog nur Umbauten zulässig die in den ersten zehn Jahren nach Erstzulassung erfolgten, so sind nun auch Änderungen möglich die im gleichen Zeitrahmen hätten vorgenommen werden können. Eine später vorgenommene epochengerechte Änderung im Rahmen des Anforderungskatalog sollte somit erheblich vereinfacht werden.


Rechtliche Grundlage ist die aktuelle Richtlinie für die Begutachtung von Oldtimern nach § 23 StVZO. Gültig seit 1. Oktober 2011
Signatur von »tonnar« Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann!

Wohnort: Northeim

Beruf: EDV

Fahrzeug: Volvo 740, Bürstner Wowa Hyundai H1

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2

Freitag, 28. Oktober 2011, 15:20

das ließt sich auf den ersten Blick ja mal ganz gut ;-) Mal sehen was die Oldi Experten hier dazu sagen..

Pit

Wohnort: LG

Fahrzeug: O309D H, 207D, XT350

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3

Freitag, 28. Oktober 2011, 16:21

bislang gabs 'verbesseränderungen' nur im verteuerungspäck.
nachdem was in jüngster vergangenheit unsere staatsdiener fantasieren,
dürfte es kein selbstloses oldigesetz werden, da bin ich mir
sicher.
haben zwar noch keine italienischen verhältnisse, aber 'cavaliere
ramsausconi' lernt sicher schnell dazu, seine strassen zum geld drucken
aufzurüsten. natürlich alles nur zur 'sicherheit beim verkehr' :-O 8-)


lg

.
Signatur von »ärpe« alles wird gut

4

Donnerstag, 24. November 2011, 10:33

zitat tonnar --->Neu ist, daß ein Fahrzeug welches vor mindestens 30 Jahren in den Verkehr gekommen ist, jedoch seinerzeit nicht zugelassen wurde, mit einer Ausnahmegenehmigung trotzdem ein H-Kennzeichen erlangen kann.
Eine wesentlich Änderung gibt es auch bei zeitgenössischen Umbauten: Waren im alten Anforderungskatalog nur Umbauten zulässig die in den ersten zehn Jahren nach Erstzulassung erfolgten, so sind nun auch Änderungen möglich die im gleichen Zeitrahmen hätten vorgenommen werden können. Eine später vorgenommene epochengerechte Änderung im Rahmen des Anforderungskatalog sollte somit erheblich vereinfacht werden. <---- zitat ende.

man sollte sich keinen falschen hoffnungen hin geben , das ist amtsdeutsch !

h-zulassung mal ein beispiel.

dein 508 erblickte das licht der welt sagen wir mal in jahre 1982 (beispiel) , also 1982 rollte der wagen in d.dorf aus der halle
und stand angenommen bis zu seinem verkauf und auslieferung bis ende 1984/anfang 1985 in d.dorf auf dem hof , die erstzulassung erfolgte dann angenommen am 26.02.85 , dann wartest du mit der h - zulassung schön bis der wagen vom tage der erstzulassung genau 30 jahre und einen tag alt ist , das herstellungsdatum ist nicht mit dem satz in den verkehr gekommen gemeint.

der satz : in den verkehr gekommen ist amtsdeutsch und kann durch die damen herren der ämter ausgelegt und wie ein gummistiefel gezogen werden wie es den bediensteten passt.

  • »tonnar« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Südbrandenburg & Berlin

Fahrzeug: 508, Mercur, W111, CB550F

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5

Donnerstag, 24. November 2011, 11:45

Fakt ist, dass die neue Regelung dem Prüfer mehr Handlungsspielraum lässt. Was der dann damit macht, steht auf einem anderen Blatt.
Mir sind aber mehrere Fälle bekannt, wo ein nachträglicher aber "zeitgenössischer" Umbau auch schon vor dem 01.10.2011 ein H-Kennzeichen bekommen hat. Diese Umbauten sind jetzt absolut legal und darauf kommt es an!
Signatur von »tonnar« Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann!

6

Donnerstag, 24. November 2011, 17:49

Wer fühlt sich dabei daran erinnert, dass Westfalia das Museum
aufgelöst hat und EINIGE nie zugelassene WoMos aus vielen ver-
gangenen Baujahren plötzlich neu Zugelassen werden wollten?

Vielleicht hat das dem einen oder anderen Beamten mal kurz die
Scheuklappen von der Nase geschubst.

Was die Umbauten angeht, das ist mal ein nettes Zusgeständnis,
erinnert mich aber auch an die Schizophrenie bei ex-Feuerwehr:
Blaulicht ab, damit man's privat zulassen, darf; dann aber kein
H weil nicht original. Also Blaulicht wieder drauf und eine
Bommelmütze drauf (kein Scherz).