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1

Samstag, 9. März 2013, 19:04

609 noch als LKW

Hallo,

habe jetzt auf der Stelle nicht im Forum gefunden, kann ich mir aber nicht vorstellen.

Meine Frage ist: Mein 609D von 86 ist noch als Lkw zugelassen, wenn ich ihn nach dem Umbau als Wohnmobil zulasse, spare ich dann was an Steuern?
Signatur von »hotoyo« Ich mache keine Fehler, ich mache nur manche Dinge anders.

Wohnort: Lilienthal bei Bremen

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2

Samstag, 9. März 2013, 19:31

Hallo hotoyo!

Antwort: Nein!!!

Im Netz unter Berechnung Kfz-Steuer --Wohnmobile-- wirst Du erkennen, daß ein anderer Steuersatz für Wohnmobile erhoben wird.
LKW Steuer ist günstiger, dafür die Versicherung teurer. Umgekehrt bei Womos: Steuer höher-Versicherung billiger -Wohnmobiltarif-

Im Endeffekt kommt beides in etwa auf das "Gleiche" hinaus. Vielleicht plus-minus 100,-- Euor pro Jahr unterschiedlich.

Bei Womo-Zulassung darf auch Sonntags mit Anhänger gefahren werden.

Ich hoffe mit diesen Angaben für Dich Klarheit geschaffen zu haben!

Freakige Grüsse aus Lilienthal

rumtreiber #winke3 #winke3 #winke3 #winke3
Signatur von »rumtreiber« Bisherige Womos: Hanomag F20, VW T3, Opel Bedford Hymer, Ford Transit Diesel Hymercamp, Hymer 620 auf MB 207 Basis, MB 206 D Eigenbau mit SoliferWohnwagen, Mercedes 609 D Ex-Krankenwagen Grenzland L 900 auf Mercedes 711 D Zur Zeit mit einem Tabbert Wohnwagen Comtesse 545 unterwegs und auf der Suche nach einem neuen passenden Gefährt.

und noch etwas........
es ist später als Mann / Frau denkt.......drum tut es, macht es einfach.......

3

Samstag, 9. März 2013, 20:26

Danke dann kann ich ja alles so lassen, wie es jetzt ist.
Signatur von »hotoyo« Ich mache keine Fehler, ich mache nur manche Dinge anders.

Wohnort: Hamburg

Fahrzeug: LT 45

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4

Samstag, 9. März 2013, 21:51

zumindest bis zum nächsten tüv....oder hast du schnellwechselbares mobilar verbaut?
ich muss noch bis august warten und kann dann anfangen zu basteln, danach interessiert mich der deutsche tüv nen scheissdregg, zumindest bis 2016.... :-|

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Pigu« (9. März 2013, 21:56)


Wohnort: koberg

Fahrzeug: Düdo 613 Breitmaul

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5

Sonntag, 10. März 2013, 07:38

Wenn du den LKW als Wohnmobil nutzt und das Inventar nicht als Ladung deklariert werden kann , können sie dich wegen Steuerhinterziehung am Ars.. kriegen , und ich glaube da ist der Staat nicht zimperlich !

Gruß Torsten
Signatur von »catfindus« Es gibt deshalb so viele verschiedene Meinungen , weil keiner die Wahrheit kennt . (Joan Konner)

6

Sonntag, 10. März 2013, 09:56

Werde mal schaun was der TÜV im Juli dazu sagt, ob es noch ein LKW ist oder schon ein Wohnmobil.
Kühlschrank, Kochfelder, und Tich können jeder Zeit entfernt werden.
Ich bekommen immer noch 3 Euro Paletten mit Brennholz im Fahrzeug unter.
Signatur von »hotoyo« Ich mache keine Fehler, ich mache nur manche Dinge anders.

Wohnort: Hamburg-Altona

Fahrzeug: MB 709, Fahrrad

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7

Sonntag, 10. März 2013, 11:00

Dazu kurz aus eigener Erfahrung:

Weil mein Bus eine so hohe erlaubte Zuladung hat (4t) und ich in der LKW-Einstufung bei 100% Versicherungsbeitrag gestartet bin hätte ich knapp 2000,- (!!!!) Euro Versicherung im Jahr rechnen müssen. Als Womo und Zweitwagen ist es deutlich weniger, bei mir hat sich es also gerechnet.

Ich hab dann letztes Jahr echt im Eiltempo alle für die Womo-Zulassung relevanten Umbauten gemacht. Den Wagen hatte ich in der Zeit als LKW zugelassen, da ich hier in Hamburg einen Großteil der Arbeiten auf der Straße (vor der Haustür) gemacht habe - wer einen privaten Platz oder ne Halle zum bauen hat, ist da natürlich klar im Vorteil.

VG, Alex

Wohnort: Aachen

Fahrzeug: LF 508 DG Metz

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8

Sonntag, 10. März 2013, 11:03

Werde mal schaun was der TÜV im Juli dazu sagt, ob es noch ein LKW ist oder schon ein Wohnmobil.
Kühlschrank, Kochfelder, und Tich können jeder Zeit entfernt werden.
Ich bekommen immer noch 3 Euro Paletten mit Brennholz im Fahrzeug unter.


Nur zur Info: Für eine Einstufung als LKW muß über 50% der nutzbaren Innenlänge als Laderaum zur Verfügung stehen.
(Deswegen fiel eine Einstufung als LKW für meine Feuerwehr aus der Überlegung raus ... aber da wurde ja schnell eine bessere Lösung gefunden.)

VG, Frank.

9

Sonntag, 10. März 2013, 11:20

Die LKW Einstufung habe ich jetzt auch, da ich schon seit
über 20 Jahren immer ein Zeit bzw. dritt Fahrzeug habe. Ist die Versicherung
mit ca.480 Euro noch erschwinglich, die Steuern habe ich jetzt nicht im Kopf.


Von den ca. 4 Meter Nutzlänge habe ich noch ca. 3,80 Meter
zur Verfügung.
Signatur von »hotoyo« Ich mache keine Fehler, ich mache nur manche Dinge anders.

Wohnort: Lilienthal bei Bremen

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10

Sonntag, 10. März 2013, 11:30

Hallo hotoyo!

Einfach "Kfz-Steuer-Berechnung LKW-Wohnmobil" eingeben. Danach kannste den Unterschied erkennen.
Bei 5600 kg GGW sind es 375,00 Euro als LKW p. a.
Häufig ist mann mit Wohnmobil-Zulassung auch verkehrsrechtlich besser dran.

Grüsse
rumtreiber #winke3
Signatur von »rumtreiber« Bisherige Womos: Hanomag F20, VW T3, Opel Bedford Hymer, Ford Transit Diesel Hymercamp, Hymer 620 auf MB 207 Basis, MB 206 D Eigenbau mit SoliferWohnwagen, Mercedes 609 D Ex-Krankenwagen Grenzland L 900 auf Mercedes 711 D Zur Zeit mit einem Tabbert Wohnwagen Comtesse 545 unterwegs und auf der Suche nach einem neuen passenden Gefährt.

und noch etwas........
es ist später als Mann / Frau denkt.......drum tut es, macht es einfach.......

11

Sonntag, 10. März 2013, 11:56

Wenn ich das jetzt richtig gemacht habe dann sind es 347
Euro als LKW Woche mal klären.
Nur zur Info
Wenn
ich den Wagen nicht für ein Wochenende - Trip brauche, nutze ich Ihn auch schon
mal Gewerblich.


5-6-mal
im Jahr Fahre ich damit auf Oldtimer - Märkte und verramsche da Teile, oder auch
schon mal hier in der Woche für Transporte.


Aber
die längste Zeit im Jahr steht er nur vor der Tür und saugt die Batterie leer.
Signatur von »hotoyo« Ich mache keine Fehler, ich mache nur manche Dinge anders.

Wohnort: Aachen

Fahrzeug: LF 508 DG Metz

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12

Sonntag, 10. März 2013, 12:35

Die LKW Einstufung habe ich jetzt auch, da ich schon seit
über 20 Jahren immer ein Zeit bzw. dritt Fahrzeug habe. Ist die Versicherung
mit ca.480 Euro noch erschwinglich, die Steuern habe ich jetzt nicht im Kopf.


Von den ca. 4 Meter Nutzlänge habe ich noch ca. 3,80 Meter
zur Verfügung.


LKW-Einstufung hat nichts mit Erst-, Zweit- oder Drittfahrzeug zu tun. Auch nicht mit gewerblicher Nutzung.
Da wird es mit dem meist verbauten Fahrtenschreiber schon interessanter!!!
Der muß bei gewerblicher Nutzung (über 3,5 t Fahrzeug bzw. Gesamtzuggewicht) bedient werden!
(Wobei auch einige Gesetzeshüter nicht verinnerlicht haben, daß bei Privatfahrten der Fahrtenschreiber nicht bedient werden muß - insbesondere Wohnmobilen, sondern die auf dem Standpunkt stehen, daß ein verbauter Fahrtenschreiber stehts bedient werden muß!)

Ein verkehrsrechtlicher Vorteil von So-Kfz (also auch Wohnmobile) im Vergleich zum LKW ist eigentlich nur das Sonntagsfahrverbt mit Anhänger bzw. Wochenendfahrverbot in Ferienzeiten. Von Durchfahrts- und Verkehrsverboten für Fahrzeuge über 3,5 t zGG (LKW Durchfahrtsverbot / LKW Überholverbot) sind So-Kfz genauso betroffen wie LKW, nur PKW und Busse sind ausgenommen (wenn nicht durch zusätzliche Beschilderung anders geregelt).

Nutzbarer Innenraum wird im Fall LKW übrigens m.W. von Vorderkante Glas- oder Kupplungspedal bis hinteres Ende Laderaum (Heckklappe/Hecktür) gemessen. Also inklusive Fahrerkabine bei Kastenwagen!

VG, Frank.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »frankwg« (10. März 2013, 12:46)


13

Sonntag, 10. März 2013, 12:40

Ein Fahrtenschreiber habe ich nicht ;-) im 609
Signatur von »hotoyo« Ich mache keine Fehler, ich mache nur manche Dinge anders.

Wohnort: Aachen

Fahrzeug: LF 508 DG Metz

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14

Sonntag, 10. März 2013, 12:44

Glück gehabt. ;-)

Oder auch nicht: Bei (auch nur teilweiser!!) gewerblicher Nutzung des Fahrzeuges über 3,5 zGG ist ein Fahrtenschreiber [Korrektur] EG-Kontrollgerät vorgeschrieben, also müßte der bei Deinem 609 nachgerüstet werden ...

... oder aber Deine Verkaufsaktivitäten auf Oldtimermärkten sind nicht gewerblich ... allerdings weiß ich nicht, wo da die Grenze (gewerbsmäßig / kommerziell?!?) liegt*.

VG, Frank.


*
Drei Fallbeispiele:
1. Polizei beanstandete, daß in einem Vermietungs-Wohnmobil (> 3,5 t zGG) kein Fahrtenschreiber vorhanden war. Knöllchen & Mängelkarte. was draus geworden ist, weiß ich leider nicht ...
2. TÜV verlangte Einbau vom Fahrtenschreiber in Vermietungs-Wohnmobil (VW T4) - oder Abbau der Anhängekupplung (da Gesamtzuggewicht > 3,5 t), worauf wir die AHK vor Ort demontiert haben.
3. Einbau von Fahrtenschreiber in Dachdecker-Pickup gefordert, da der fast immer mit Materialanhänger und auch mit weiteren Anfahrten zum Arbeitsrt unterwegs ist (Materialtransport also unabdingbarer Bestandteil der Arbeit).
Fazit: Es muß kein Transportgewerbe angemeldet sein!

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »frankwg« (10. März 2013, 21:03)


Wohnort: Buchholz / Aller

Fahrzeug: ich hatte mal einen 508 D

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15

Sonntag, 10. März 2013, 18:42

Moin Moin !


Zitat

1. Polizei beanstandete, daß in einem Vermietungs-Wohnmobil (> 3,5 t zGG) kein Fahrtenschreiber vorhanden war. Knöllchen & Mängelkarte. was draus geworden ist, weiß ich leider nicht



Eim Fahrtenschreiber ist erst für Fzge über einem zGG von 7,5 t vorgeschrieben , bei Zugmaschinen über 40 KW Motorleistung.Ein EG-Kontrollgerät dagegen ist für gewerblichen Güterverkehr vorgeschrieben mit Fzgen über 2,8t ZGG (alt: 3,5) oder bei Kombinationen über 3,5 t zGG. Solange also hinter einem Womo kein Anhänger mitgeführt wird , wodurch das zGG der Kombination über 3,5 t kommt und damit ein gew. Güterverkehr durchgeführt wird , ist weder das Eine noch das Andere erforderlich.

Zitat

2. TÜV verlangte Einbau vom Fahrtenschreiber in Vermietungs-Wohnmobil (VW T4) - oder Abbau der Anhängekupplung (da Gesamtzuggewicht > 3,5 t), worauf wir die AHK vor Ort demontiert haben.


Siehe oben . Ausserdem erzwingt das blosse Vorhandensein einer AHK noch lange nicht das Vorhandensein eines Fahrtenschreibers oder EG-Kontrollgerätes.

Zitat

3. Einbau von Fahrtenschreiber in Dachdecker-Pickup gefordert, da der fast immer mit Materialanhänger und auch mit weiteren Anfahrten zum Arbeitsort unterwegs ist (Materialtransport also unabdingbarer Bestandteil der Arbeit).


Auch hier ist kein Fahrtenschreiber gefordert ,solange das Zugfzg unter 7,5 t zGG besitzt ,wohl aber kann ein EG-Kontrollgerät erforderlich sein , das richtet sich allerdings nicht nach der Häufigkeit der Benutzung ,sondern nach der Entfernung vom Firmensitz. (Handwerkerregel)

MfG Volker

Wohnort: Aachen

Fahrzeug: LF 508 DG Metz

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16

Sonntag, 10. März 2013, 21:01

Moin Volker!

Die von mir eben erwähnten Beispiele beziehen sich auf ein paar Jahre zurückliegende Ereignisse, wo es noch keine EG-Kontrollgeräte (wenn das die Dinger mit Fahrerkarte sind) gab. Da waren mechanische Fahrtenschreiber die Regel, auch in dem erwähnten gewerblich genutzten Pickup und im VW T4. Mangels Platz im Armaturenbrett waren das schön abenteuerliche Konstruktionen zwischen Schaltknüppel und Armaturenbrett.

Interessant, daß inzwischen offensichtlich zwischen Einsatz / Erforderlichkeit des EG-Kontrollgeräts und eines Fahtenschreibers unterschieden wird!

VG, Frank.

Wohnort: Buchholz / Aller

Fahrzeug: ich hatte mal einen 508 D

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17

Montag, 11. März 2013, 13:26

Moin Moin !


Zitat

Die von mir eben erwähnten Beispiele beziehen sich auf ein paar Jahre zurückliegende Ereignisse, wo es noch keine EG-Kontrollgeräte (wenn das die Dinger mit Fahrerkarte sind) gab. Da waren mechanische Fahrtenschreiber die Regel, auch in dem erwähnten gewerblich genutzten Pickup und im VW T4. Mangels Platz im Armaturenbrett waren das schön abenteuerliche Konstruktionen zwischen Schaltknüppel und Armaturenbrett.


Auch das werden EG-Kontrollgeräte gewesen sein ! Heute mit Karte und elektronischer Aufzeichnung ,früher mit Papierscheibenaufschrieb.
Eg-Kontrollgerät und Fahrtenschreiber sind rechtlich gesehen 2 unterschiedlich Dinge. Ein Fahrtenschreiber ist technisch gesehen ein EG-Kontrollgerät , dem die Möglichkeit fehlt , 1 oder 2 Fahrer mit Arbeits/Ruhe/Lenkzeiten zu erfassen. Da diese Geräte seit einigen Jahren kaum noch gebraucht werden ,da meistens ein EG-Kontrollgerät sowieso vorgeschrieben ist und ein EG-Kontrollgerät einen Fahrtschreiber ersetzt (umgekehrt nicht! ) , werden Fahrtschreiber schon lange gar nicht mehr hergestellt.

Dessen ungeachtet waren die Vorschriften in diesem Bereich auch schon vor Jahren gleich.
Ach so ,und noch etwas : Ein nicht vorgeschriebenes ,aber verbautes EG-Kontrollgerät braucht nicht geeicht und betrieben werden. Analog zu verbauten ,aber nicht vorgeschriebenen SiGurten.

MfG Volker

MfG Volker

Wohnort: Aachen

Fahrzeug: LF 508 DG Metz

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18

Montag, 11. März 2013, 21:21

Danke für die Aufklärung, Volker!

VG, Frank.

the cat

unregistriert

19

Freitag, 15. März 2013, 22:09

Richtigstellung

1. ob LKW oder WOMO ist dem TÜV fast egal.
die verkehrsrechtliche Zulassung ist NICHT gleich der steuer- finanzrechtlichen
dies festzustellen obliegt dem Finanzamt nach Augenschein.
- also WENN du weisst was du für ein gefährt willst, zum FA fahren-

es gibt x fahrzeuge die verkehrsrechtlich anders eingetragen sind, als sie versteuert werden.

2. kontrollgeräte sind für alle gewerblichen fahrten unabhängig vom GGW vorgeschrieben- falls nicht ein fahrtenbuch ausreicht.
da ist die gewerbeaufsicht zuständig. (Es gibt genug VW Busse mit Kontrollgerät)

hier auszüge aus dem schriftwechsel:
<<ich habe Ihr email gelesen. Ihr Anliegen wurde bei der Regierung von Oberbayern, Gewerbeaufsichtsamt und
beim zuständigen bayr. Staatsministerium beurteilt.

Das Ergebnis hieraus wird wie folgt zitiert:

Der Transport der Kunstgegenstände mit dem Wohnmobil ist eine Güterbeförderung.

Wohnmobile sind z. B. deshalb von der VO (EG) Nr. 561/2006 ausgenommen, weil die im Fahrzeug befindlichen Gegengstände (die transportiert werden) als Zubehör (i.S. § 97 BGB) anzusehen sind.
In Ihrem Fall handelt sich um aber Güter, für die das Wohnmobil als Transportmittel dient. Derartige Güter sind nicht vergleichbar mit dem ZUBEHÖR des Wohnmobils.

Eine Privatfahrt (Art. 3 Buchst. h) der VO (EG) Nr. 561/2006) ist es m. E. auch nicht, da der Transport der selbst hergestellten Waren dem Verkaufszwecke dient.
Ob möglicherweise die Voraussetzungen der Handwerkerausnahmeregelung vorliegen könnten, kann ich nicht beurteilen.

Eine Stelle in Deutschland, die über Rechtsfragen im Ausland berät, ist mir nicht bekannt.
Informationen sind evtl. beim Bundesamt für Güterverkehr (BAG) einzuholen.
<<<<<<<<<<

für die BAG müssen Sie keine speziellen Nachweise führen. Bei einer evtl. Kontrolle bei Ihnen in der Firma würden die Unterlagen geprüft, die Sie auch bei Steuerprüfungen vorlegen müßten, wie Rechnungen, Lieferscheine, Bilanzen, etc.

Wg. der Frage zum Kontrollgerät wenden Sie sich bitte an das zuständige Gewerbeaufsichtsamt. Wenn Sie mir den Regierungsbezirk in dem Sie ihren Betrieb haben, mirtteilen, kann ich Ihnen die Telefonnumer durchgeben.