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Team Neo

unregistriert

1

Dienstag, 19. März 2013, 06:36

H-kennzeichen für Bus BJ 1982

Hallo Busfreaks

Wir haben uns einen Neoplan N906 Baujahr 1982 gekauft. War bis letzten Monat noch als Messebus in Berlin im Einsatz. HU am 28.02.2013 neu. Fahrzeug ist in einem sehr guten Zustand. Einer Abnahme als historisches Fahrzeug steht nichts im Wege, aber laut DEKRA bleibt er ein Bus und kein Sonder KFZ WoMo.

Weiß jemand ob wir den Bus auch mit weniger eingetragenen Sitzplätzen zulassen können. Wir haben alle keinen P-Schein und möchten mit dem Bus auch nicht alle drei Monate zum Bremsentest.

Der Neoplan hat momentan 16 Sitzplätze, 6,3 Tonnen und soll zum WoMo umgebaut werden mit teilweisem Erhalt der momentanen Sitzplätze

Vielen Dank für Euer Feedback

Team Neo

Wohnort: Buchholz / Aller

Fahrzeug: ich hatte mal einen 508 D

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2

Dienstag, 19. März 2013, 08:40

Moin Moin !

tja ,da hätte man sich vorher informieren sollen !

Zitat

Einer Abnahme als historisches Fahrzeug steht nichts im Wege, aber laut DEKRA bleibt er ein Bus und kein Sonder KFZ WoMo.


Das ist so richtig und damit ergibt sich nur die Möglichkeit ,das Fzg entweder auf H-KZ zuzulassen oder nach erfolgter Umschreibung "normal".

Zitat

Weiß jemand ob wir den Bus auch mit weniger eingetragenen Sitzplätzen zulassen können. Wir haben alle keinen P-Schein und möchten mit dem Bus auch nicht alle drei Monate zum Bremsentest


Erstes ist natürlich machbar , aber ändert nichts an der Fzg-Art "KOM" und damit bleibt das Fzg SP-pflichtig.
Lediglich die erforderliche FS-Klasse ändert sich bei max. 8 Fahrgastplätzen.

FS-Klassen :http://www.tuev-sued.de/fuehrerschein_pr…erscheinklassen

Untersuchungen der Fzge :http://www.gesetze-im-internet.de/stvzo_…e_viii_133.html

MfG Volker

Team Neo

unregistriert

3

Dienstag, 19. März 2013, 09:31

Danke

Gerald

Wohnort: Bergkamen

Fahrzeug: L508D Bus L409 DoKa

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4

Dienstag, 19. März 2013, 09:40

Der schreiyhalz hat wie immer Recht, aber wenn es mein Bus wäre, dann hätte ich ihn "zeitgenössisch" als Womo ausbebaut und als solches umgeschrieben und zugelassen.
Anschließend hätte ich mich in aller Ruhe auf die lange Suche nach einem entspanntem Prüfer gemacht, der mir das "H" gibt.
Alles am Rande der Legalität, ich denke aber machbar.
Ein Womo mit 6,3 t ist steuerlich auch bezahlbar, Versicherung sowieso.
Signatur von »Halunke« Halunkengrüße

Jörg

So sieht er z.Zt. aus.

5

Dienstag, 19. März 2013, 15:55

Ich hatte damals meinen Mercedes O 302 auf Lkw zugelassen mit 6 Sitzplätze das war kein problem.
Signatur von »Speigelzerstörer« Gruss Peter

Wohnort: Aachen

Fahrzeug: LF 508 DG Metz

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6

Dienstag, 19. März 2013, 17:34

Der schreiyhalz hat wie immer Recht, aber wenn es mein Bus wäre, dann hätte ich ihn "zeitgenössisch" als Womo ausbebaut und als solches umgeschrieben und zugelassen.
Anschließend hätte ich mich in aller Ruhe auf die lange Suche nach einem entspanntem Prüfer gemacht, der mir das "H" gibt.
Alles am Rande der Legalität, ich denke aber machbar.
Ein Womo mit 6,3 t ist steuerlich auch bezahlbar, Versicherung sowieso.


Und wie datierst Du den Umbau ca. 20 Jahre zurück??

Es geht ja hier primär nicht um einen zeitgenössischen Umbau, sondern um den Zeitpunkt der Umtragung. Für die H-Zulassung ist beides relevant.

VG, Frank.

Wohnort: Aachen

Fahrzeug: LF 508 DG Metz

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7

Dienstag, 19. März 2013, 17:35

Ich hatte damals meinen Mercedes O 302 auf Lkw zugelassen mit 6 Sitzplätze das war kein problem.


... aber laß mich raten: Keine H-Zulassung, oder?

VG, Frank.

Wohnort: Soest

Fahrzeug: 85er 309D James Cook und 98er Volvo 945 2,3Turbo

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8

Dienstag, 19. März 2013, 17:48

Es geht ja hier primär nicht um einen zeitgenössischen Umbau, sondern um den Zeitpunkt der Umtragung. Für die H-Zulassung ist beides relevant.


Sicher? Auch noch nach den neuen "H"-Richtlinien?

Wohnort: @home

Fahrzeug: 608 d maxil. ´85

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9

Dienstag, 19. März 2013, 18:14


Sicher? Auch noch nach den neuen "H"-Richtlinien?


moin,
sicher !

hier http://www.kulturgut-mobilitaet.de/image…tsanweisung.PDF nachlesen.
letzter punkt 3.4, "spezifische besonderheiten bei nutzfahrzeugen"

da steht, das bei umbauten nutzfahrzeug zu wohnmobil der passus der aktuellen richtlinie:
"zeitgenössischer umbau innerhalb der ersten 10 jahre erfolgt oder hätte erfolgen können"
nicht gilt.
hatte volker auch schon vor längerem mal dargelegt.

gruß
roadrunner

Wohnort: Soest

Fahrzeug: 85er 309D James Cook und 98er Volvo 945 2,3Turbo

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10

Dienstag, 19. März 2013, 18:25

hatte volker auch schon vor längerem mal dargelegt.


Stimmt, ich erinnere mich. Hatte ich verdrängt, weil mein James seit seiner Geburt Womo ist.

Wohnort: Südbrandenburg & Berlin

Fahrzeug: 508, Mercur, W111, CB550F

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11

Mittwoch, 20. März 2013, 12:33

Wie oft muss das Thema denn noch diskutiert werden??? #koppannewand
Na klar kann man auch für nen Bus ein H-Kennzeichen als So-Kfz Womo bekommen, wenn der Umbau einigermaßen zeitgenössisch ist. Man muss nur den "richtigen" Prüfer kennen und fertig ist der Lack!
Ich hatte hier auch schon einige schöne Beispiele für Fahrzeugumbauten verlinkt, die es so nie gegeben hat, welche aber trotzdem ein H-Kennzeichen bekommen haben da sie mit Liebe zum (zeitgenössischen) Detail erbaut wurden.
Selbst wenn der Prüfer das Womo nicht will, kann man auch noch andere So-Kfz eintragen lassen (z.B. Bautrupp- oder Werkstattwagen).
Signatur von »tonnar« Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann!

Wohnort: @home

Fahrzeug: 608 d maxil. ´85

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12

Mittwoch, 20. März 2013, 20:35

zitat 'tonnar'
Na klar kann man auch für nen Bus ein H-Kennzeichen als So-Kfz Womo bekommen,
wenn der Umbau einigermaßen zeitgenössisch ist.
Man muss nur den "richtigen" Prüfer kennen und fertig ist der Lack!


die arbeitsanweisung hast du schon mal gelesen ?
dann sollte klar sein, dass das im konkreten fall nicht möglich ist.

wenn der "richtige" prüfer ein gefälligkeitsgutachten ausstellt,
gegen die geltenden richtlinien/arbeitsanweisungen, ist das irrsinnig clever sowas hier zu posten...

zitat'tonnar'
Ich hatte hier auch schon einige schöne Beispiele für Fahrzeugumbauten verlinkt, die es so nie gegeben hat, welche aber trotzdem ein H-Kennzeichen bekommen haben da sie mit Liebe zum (zeitgenössischen) Detail erbaut wurden.

klar geht das,
hat aber mit dem hier angefragten thema so gar nix zu tun...
auch hier wieder die frage, die arbeitsanweisung gelesen ?


zitat'tonnar'
Selbst wenn der Prüfer das Womo nicht will, kann man auch noch andere So-Kfz eintragen lassen (z.B. Bautrupp- oder Werkstattwagen).
da sind wir wieder bei der oben verlinkten verbindlichen arbeitsanweisung.


legal geht das nur in den ersten 10 jahren oder nachweislich vor mindestens 30 jahren.
beides bei dem hier angefragten bus der bis dato ja noch kom ist,
offiziell definitiv nicht möglich wenn er jetzt erst umgeschlüsselt werden soll.

sorry, zitatfunktion funzt nicht...

Wohnort: Aachen

Fahrzeug: LF 508 DG Metz

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13

Mittwoch, 20. März 2013, 22:49

Wie oft muss das Thema denn noch diskutiert werden??? #koppannewand

Offensichtlich noch viele Male ... :-/

Zitat

Na klar kann man auch für nen Bus ein H-Kennzeichen als So-Kfz Womo bekommen, wenn der Umbau einigermaßen zeitgenössisch ist. Man muss nur den "richtigen" Prüfer kennen und fertig ist der Lack!

Von den "richtigen" Prüfern mit Gefälligkeitsgutachten wird es immer weniger geben, siehe Hessen ... und jetzt raten wir dreimal, woran das bloß liegen könnte ... :-(

Zitat

Selbst wenn der Prüfer das Womo nicht will, kann man auch noch andere So-Kfz eintragen lassen (z.B. Bautrupp- oder Werkstattwagen).

Ändert nichts daran, daß auch hierfür die Farzeugart (in den KFZ-Papieren) geändert wird. Gleiches Problem wie zuvor.
Selbst Umschreibung von So-KFZ Werkstattwagen auf So-KFZ Wohnmobil ist H-zulassungsmäßig ein Schuß ins Knie.

VG, Frank.

Wohnort: Hagenow

Fahrzeug: MB 508 Ex-Polizeibus

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14

Donnerstag, 21. März 2013, 00:47

In der Arbeitsanweisung ist nur und explizit die Umscheibung zum Wohnmobil erwähnt, die innerhalb der ersten 10 Jahre oder vor mindestens 30 Jahren erfolgt sein muss. Andere Umschreibungen, die z.B. einen LKW zum Bautruppwagen machen, sind nicht aufgeführt und auch nicht durch entsprechenden Satzbau (wie z.B.: "o.ä. Umschlüsselungen") hineinzuinterpretieren. Falls es nicht noch andere Arbeitsanweisungen oder Richtlinien geben sollte, wären andere Umschlüsselungen als zum Wohnmobil also möglich.

Wohnort: Südbrandenburg & Berlin

Fahrzeug: 508, Mercur, W111, CB550F

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15

Donnerstag, 21. März 2013, 10:54

Zunächst etwas zur Klarstellung, da ich mich anscheinend missverständlich ausgedrückt habe (dies lag nicht in meiner Absicht): Mit dem "richtigen" Prüfer meinte ich keinen Schummel-TÜV oder sonstigen Pfusch, sondern einen aaS der die Richtlinien und seinen Ermessensspielraum exakt kennt. Viele Prüfer kennen diesen nicht und sind deshalb in einigen Punkten eher zurückhaltend, gerade wenn es um die Änderung der Fahrzeugart geht.
die arbeitsanweisung hast du schon mal gelesen ?
dann sollte klar sein, dass das im konkreten fall nicht möglich ist.

Hab ich gelesen, angefangen bei dem groß darüber stehenden ENTWURF. Hast du evtl. einen Link zur entgültigen, rechtskräftigen Fassung für mich?
Ansonsten halte ich mich an die mir bekannte Oldtimerrichtlinie (Allgemeine Voraussetzungen für eine positive Begutachtung gemäß §23 StVZO)

"Änderungen, die nachweislich innerhalb der ersten 10 Jahre nach Erstzulassung oder gegebenenfalls Herstellungsatum erfolgt sind oder hätten erfolgen können, sowie innnerhalb der Fahrzeugbaureihe, sind zulässig. Nicht zeitgenössische Änderungen, die nachweislich vor mindestens 30 Jahren durchgeführt wurden, sind auch zulässig."

"Entspricht das Fahrzeug nicht diesen Bedingungen, ist eine positive Einstufung als Oldtimer zur Pflege des kraftfahrzeugtechnischen Kulturgutes im Regelfall nicht möglich."

Die Richtlinie lässt also etwas Spielraum.
Ich finde es aber immer wieder bemerkenswert, wie in diesem Forum in der letzten Zeit immer gleich auf die Barikaden gezogen wird, wenn es um dieses Thema geht. #koppannewand In anderen Foren (die deutlich technischer orientiert sind) ist dies zum Glück nicht der Fall.
Mir kann es letztendlich egal sein, was jeder macht, denn meine Fahrzeuge sind technisch absolut in Ordnung und mein Düdo wurde bereits vor mehr als 25 Jahren als Womo eingetragen. Ich wollte hier nur den Threadstarter darauf hinweisen, dass man auch für spätere Umbauten ein H bekommen kann (Konjunktiv), wenn man alles vorher mit dem aaS abklärt. Auch Alternativen zum H-Womo habe ich genannt, die im Punkt 3.4 des Entwurfs nicht erfasst sind.
Signatur von »tonnar« Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann!

Wohnort: @home

Fahrzeug: 608 d maxil. ´85

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16

Donnerstag, 21. März 2013, 20:27

moin tonnar,

Zunächst etwas zur Klarstellung, da ich mich anscheinend missverständlich ausgedrückt habe (dies lag nicht in meiner Absicht): Mit dem "richtigen" Prüfer meinte ich keinen Schummel-TÜV oder sonstigen Pfusch, sondern einen aaS der die Richtlinien und seinen Ermessensspielraum exakt kennt.


okay, kam bei mir anders an.

Zitat von »roadrunner«
die arbeitsanweisung hast du schon mal gelesen ?
dann sollte klar sein, dass das im konkreten fall nicht möglich ist.

Hab ich gelesen, angefangen bei dem groß darüber stehenden ENTWURF. Hast du evtl. einen Link zur entgültigen, rechtskräftigen Fassung für mich?
Ansonsten halte ich mich an die mir bekannte Oldtimerrichtlinie (Allgemeine Voraussetzungen für eine positive Begutachtung gemäß §23 StVZO)
"Änderungen, die nachweislich innerhalb der ersten 10 Jahre nach Erstzulassung oder gegebenenfalls Herstellungsatum erfolgt sind oder hätten erfolgen können, sowie innnerhalb der Fahrzeugbaureihe, sind zulässig. Nicht zeitgenössische Änderungen, die nachweislich vor mindestens 30 Jahren durchgeführt wurden, sind auch zulässig."


dass das ein entwurf ist habe ich gesehen. einen link zu einer aktuellen fassung habe ich auch nicht.
lt. volker ist die arbeitsanweisung auch nicht zur veröffentlichung vorgesehen.
aber abgesehen von volker (schreyhalz) der auch schon dargelegt hat, das der passus aktuell so drin steht,
habe ich die gleiche aussage von einem weiteren prüfer.


"Entspricht das Fahrzeug nicht diesen Bedingungen, ist eine positive Einstufung als Oldtimer zur Pflege des kraftfahrzeugtechnischen Kulturgutes im Regelfall nicht möglich."
Die Richtlinie lässt also etwas Spielraum.


der nach meiner meinung im konkreten fall durch die arbeitsanweisung hier nicht mehr gegeben ist.



Ich finde es aber immer wieder bemerkenswert, wie in diesem Forum in der letzten Zeit immer gleich auf die Barikaden gezogen wird, wenn es um dieses Thema geht. #koppannewand In anderen Foren (die deutlich technischer orientiert sind) ist dies zum Glück nicht der Fall.


ich denke das hat nix mit "auf die barrikaden gehen" zu tun, wenn man in einem forum versucht unterschiedliche sichtweisen darzulegen.

ich gehe davon aus das, deine aussagen alle richtig waren bis die aktuelle richtline in verbindung mit der arbeitsanweisung in kraft getreten ist.
befrag doch deinerseits, wenn du magst und es paßt, mal einen dir bekannten prüfer zum thema, was der zur arbeitsanweisung zu sagen hat.

gruß
roadrunner

Wohnort: Aachen

Fahrzeug: LF 508 DG Metz

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17

Freitag, 22. März 2013, 10:40



Ich finde es aber immer wieder bemerkenswert, wie in diesem Forum in der letzten Zeit immer gleich auf die Barikaden gezogen wird, wenn es um dieses Thema geht. #koppannewand In anderen Foren (die deutlich technischer orientiert sind) ist dies zum Glück nicht der Fall.


ich denke das hat nix mit "auf die barrikaden gehen" zu tun, wenn man in einem forum versucht unterschiedliche sichtweisen darzulegen.

ich gehe davon aus das, deine aussagen alle richtig waren bis die aktuelle richtline in verbindung mit der arbeitsanweisung in kraft getreten ist.
befrag doch deinerseits, wenn du magst und es paßt, mal einen dir bekannten prüfer zum thema, was der zur arbeitsanweisung zu sagen hat.

gruß
roadrunner


Moin!

Ich sehe es auch nicht als "auf die Barrikaden gehen", sondern als Sensiblisierung für die Thematik. Sich vorher mit der Thematik einmal auseinanderzusetzen könnte einige blauäugige Interessenten vor teuren Fehlinvestitionen bewahren!

Ich halte es für zumindest fahrlässig, Leute ins offene Messer rennen zu lassen ... Äußerungen im Sinne von "dann such Dir doch den richtigen Prüfer" sind m.E. durchaus dazu geeignet!

Ich habe im letzten halben Jahr einige Gespräche bezüglich H-Zulassung mit einigen mir bekannten aaS diverser Prüforganisationen (TÜV, DEKRA, KÜS) diskutiert und die Positionen sind identisch: Kürzlich erfolgte Änderung der Fahrzeugart ist bei ALLEN ein absolutes KO-Kriterium.

Besonders kritisch finde ich auch die Entwicklung, daß sich mindestens eine dieser Prüforganisationen ein "Qualitätsmanagement" hat einfallen lassen, bei dem der aaS (Prüfer) seine Entscheidungen (Umbauten / Änderungen) fotografisch dokumentieren und eine Art interne Stellungnahme anfertigen muß, die intern evaluiert wird. De facto ist das eine radikale Beschneidung seines eigenen Entscheidungsspielraumes!

Das nur als Anmerkung ...

VG, Frank.

Wohnort: Düren

Beruf: Spochtwagen fahren

Fahrzeug: 200D/8-2.4, 230CE-2.4, 208D, 208D Marco Polo, 508D

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18

Samstag, 23. März 2013, 00:09

Nicht zeitgenössische Änderungen, die nachweislich vor mindestens 30 Jahren durchgeführt wurden, sind auch zulässig."



sind die nicht eben dann nicht automatisch "zeitgenössisch", wenn die doch tatsächlich vor mindestens 30 jahren durchgeführt worden sind??? %-/ :T :-8 :O %-/ %-/ %-/ %-/

eckhard
Signatur von »aifredeneumann« Der Unterschied zwischen Fachmann und Laie:
Wenn was schief geht, weiss der Fachmann sofort, warum ER es nicht schuld ist, der Laie denkt, er sei es wohl schuld . . . *lächel

Wohnort: Aachen

Fahrzeug: LF 508 DG Metz

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19

Samstag, 23. März 2013, 08:21

Nicht zeitgenössische Änderungen, die nachweislich vor mindestens 30 Jahren durchgeführt wurden, sind auch zulässig."



sind die nicht eben dann nicht automatisch "zeitgenössisch", wenn die doch tatsächlich vor mindestens 30 jahren durchgeführt worden sind??? %-/ :T :-8 :O %-/ %-/ %-/ %-/

eckhard



Jein.

Bei unseren Düdos kommt das ja so ungefähr hin, aber: Tatsächlich gab es bei einem Bekannten etwas Probleme mit der H-Zulassung eines Vorkriegs-Mercedes (frühe 170V Limousine, etwa 1936/37), der irgendwann in den späten 40er / frühen 50er Jahren eine Behelfspritsche verpaßt bekommen hatte. Zeitgenössisch wäre hier auf das Baujahr des Fahrgestells zu beziehen - in dem Sinne ist der heutige größtenteils nach Fotos rekonstruierte Aufbau eben nicht zeitgenössisch. Belege waren nur in Form von 2 Fotos aus den 70er Jahren beizubringen, wo der Wagen schon lange sein Dasein in einer Scheune fristete. Da keine KFZ-Papiere mehr existierten war die H-Zulassung in den späten 90ern wohl ein ziemlicher Eiertanz ...

VG, Frank.