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  • »roadrunner« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: @home

Fahrzeug: 608 d maxil. ´85

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1

Freitag, 14. Juni 2013, 20:46

Wie der Staat Oldtimer-Fans in den Wahnsinn treibt

Wir organisieren uns in den Wahnsinn:
Wie der Staat Oldtimer-Fans in den Wahnsinn treibt

(...)
Möchte jemand seinen Oldtimer zur Begutachtung vorführen, ist es sicherlich sinnvoll, wenn er vorher weiß, was ihn erwartet. Genau das haben die Prüforganisationen aber nicht vorgesehen. Sie wollten die Arbeitsanweisung als internes Arbeitspapier behandeln und nicht veröffentlichen... weiter

Wohnort: Aachen

Fahrzeug: LF 508 DG Metz

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2

Samstag, 15. Juni 2013, 07:06

Ich sehe das etwasd anders. Mag aber auch daran liegen, daß ich nicht zu blauäugig an die Sache herangehe und mich stets vorher bei den entsprechenden Stellen informiere und vor allem mit den entsprechenden Entscheidungsträgern SPRECHE.

In meinem "Exotenfall" Oldtimer-Feuerwehr waren das neben Webrecherche (Stichwort: "Wie haben das Andere gemacht ...?") direkt mehrere Prüfer verschiedener Prüforganisationen für die H-Prüfung, diverse in Frage kommende Versicherungen bzw. deren Vertreter und auch das Straßenverkehrsamt als Zulassungsstelle. Es hilft auch, bei den persönlichen Gesprächen ein wenig Bildmaterial dabeizuhaben.

Trotzdem ist man auch vermeintlich gut informiert nicht vor Überraschungen gefeit: "Übersehen" bzw. unterschätzt hatte ich dabei glatt die "Blaulichtproblematik", die aber auch Dank ein paar Stunden Suche im Netz, Heraussuchen der entsprechenden Gesetzestexte und bundeslandspezifischen Anweisungen - und viel REDENS mit den entsprechenden Stellen - innerhalb von einem Tag für mich positiv lösbar war.

Fazit: INFORMIEREN & NACHFRAGEN ... dann klappt es auch meist.
Klappt es dann trotzdem nicht, könnte es ja durchaus sein, daß das Vorhaben an sich schlicht unrealistisch war ...

Übrigens: Daß interne Arbeitsanweisungen nicht veröffentlich werden bzw. auch gar nicht zur Veröffentlichung gedacht sind, ist für mich nachvollziehbar, denn ansonsten könnte man Rechtsansprüche aus der einen oder anderen Vorgehensweise ableiten. Im Gegensatz zum Gesetzestext sollten sich Arbeitsanweisungen aber schnell der ""Realität" anpassen lassen, wenn man merkt, daß sie in der Praxis nicht oder nicht gut funktionieren. Sie stellen ja lediglich einen Leitfaden dar - und sind m.E. nicht als verbindlich anzusehen.


VG, Frank.

Wohnort: Jettingen

Beruf: Rentner

Fahrzeug: Düdo 613 Breitmaul mit "H"

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3

Samstag, 15. Juni 2013, 22:17

Im Gegensatz zum Gesetzestext sollten sich Arbeitsanweisungen aber schnell der ""Realität" anpassen lassen, wenn man merkt, daß sie in der Praxis nicht oder nicht gut funktionieren. Sie stellen ja lediglich einen Leitfaden dar - und sind m.E. nicht als verbindlich anzusehen.

Und das ist auch gut so. #klasse1

Ich bin ein Fan von Gesetzen mit möglichst großen Ermessensspielräumen in diesem Bereich. Bei zu genauen Einzelfestlegungen (Beispiel: In dem VW-Käfer Baujahr xy müssen genau diese Scheinwerferbirnen von der Fa. XY verbaut sein, sonst ist er nicht mehr Original wie vom Werk hergestellt und bekommt kein H :-O ) werden die Gutachter zu Griffelspitzern degradiert und können dann auch nicht anders.

Ich bin mit meinem 508 und 2011 auch mit meinem 613 einfach zum TÜV gefahren und habe nachgefragt ob das Fahrzeug "H"-fähig ist oder was ich tun muss, damit es H-fähig wird. Ich habe in beiden Malen sehr freundliche Menschen angetroffen und bin mit dem Gutachten vom Hof gefahren. Selbstverständlich waren die Autos technisch in Ordnung und es waren im Außenbereich und im Fahrerhaus nur ein paar unwesentliche Änderungen vorgenommen worden. Und.....keine Durchrostungen :=( egal wo auch immer. Da gab es kein Pardon. Der wichtigste Punkt war, dass die Ummeldung zum Womo mind. 20 Jahre her war und selbstverständlich, dass das Auto über 30 Jahre alt war.

Grüßle
Herbert
Signatur von »Herbert« Und auf vorgeschriebenen Bahnen
zieht die Menge durch die Flur;
den entrollten Lügenfahnen
folgen alle! - Schafsnatur!


Johann Wolfgang Goethe
Faust 2, IV. Auf dem Vorgebirg. (Zweiter Kundschafter)