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  • »die sechselefanten« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Rückholz

Fahrzeug: LP 813

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1

Dienstag, 20. Oktober 2015, 12:32

Anschnallpflicht für alte Fahrzeuge

Hallo liebe Leute,
vor kurzem wurden wir mit unserem Lkw (LP 813 Baujahr 1981 mit Wohnmobilzulassung) von der Polizei aufgehalten. Ausgestiegen sind zwei recht junge Polizisten, die uns vorwarfen,
wir würden unangeschnallt fahren. Auf unsere Antwort, für dieses Baujahr gibt´s keine Anschnallpflicht, ernteten wir nur Kopfschütteln. Es hieß nur, kann nicht sein, bitte Führerschein und Fahrzeugpapiere. Die waren ja in Ordnung.
Nach der Kontrolle durften wir nur weiterfahren mit der Begründung, daß sie jetzt den nötigen Paragraphen nicht zur Hand hätten, um uns aufzuhalten.
Nach zwei Wochen kam dann der Anruf von der Polizeidienststelle, daß es einen gibt. Für Fahrzeuge die später als Wohnmobile angemeldet wurden. gilt diese Anschnallpflicht.
Unser Fahrzeug wurde 1997 umgemeldet.
Wer kann mir da helfen oder wer weiß was darüber.
Gruß Hannes

Fahrzeug: Magirus/Honda XL350R usw.

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2

Dienstag, 20. Oktober 2015, 13:22

Sicherheitsgurte in Kfz.wurden Anfang der 70er zur Pflicht.Ich meine mich an den 01.04.1974 zu erinnern.

Wohnort: Villach

Fahrzeug: Mercedes 508D

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3

Dienstag, 20. Oktober 2015, 13:29

War das nicht anfang der 80ger?
Mit der ummeldung 1997 bist wohl in irgedndsoner grauzone wo keiner wirklich bescheid weiss.
Ich weiss nur dass wenn gurte vorhanden sind diese auch verwendet werden müssen.

Wohnort: Karlsruhe

Fahrzeug: Eriba Puck

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4

Dienstag, 20. Oktober 2015, 13:32

Den hier schon gelesen?

gurtenpflicht ab wann...

LG Christian

Wohnort: Wolfsburg

Fahrzeug: MB 711 Vario 88 / 670 P

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5

Dienstag, 20. Oktober 2015, 14:24

Erst mal die Frage,wo habt ihr gesessen ? Vorn in der Fahrerkabine,in der Gurte verbaut sind.Hinten im Wohnbereich,wo es Gurte gibt,oder hinten ,z.B. auf der Seitensitzbank,wo es nur haltegriffe gibt ?
Das müsste doch auch im Brief eingetragen sein ,wo man wie sitzen darf ?
Signatur von »Sittinggun« Mein erstes Womo,der Bully T2 :) in lilöö :-O Dann einer in pink mit Hochdach
Nach diesem kam erst ein LT 28 D mit Hochdach,dann ein LT 35 mit Alukoffer zu uns.




:-8

Kapitalismus ist Sachen kaufen, die man nicht braucht - mit Geld das man nicht hat, um Leute zu beeindrucken, die man nicht leiden kann. :)


Volker Pispers

cappadax

unregistriert

6

Dienstag, 20. Oktober 2015, 15:33

Gurtpflicht für Pkw gilt seit Bj. 1974.

Fahrzeuge über 2,8 to müssen erst seit Baujahr 1992 mit Gurten versehen sein!

Die Kategorie SoKfz Wohnmobil habe ich in diesem Kontext aber nirgends gesondert erwähnt gefunden!

Ich würde unbedingt Einspruch einlegen und von den Polizisten oder der Bußgeldstelle Aufklärung und den Quellennachweis für deren Behauptung verlangen.

Oldtimer brauchen nicht nachgerüstet werden.
Wenn aber Gurte freiwillig später eingebaut wurden müssen die dann (verrmutlich?) auch zwingend benützt werden?

Dazu habe ich leider nichts gefunden.

Peter

Wohnort: hannover

Fahrzeug: 508 mit wowa-aufbau..... und sowas

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7

Dienstag, 20. Oktober 2015, 15:57

Zitat

Für Fahrzeuge die später als Wohnmobile angemeldet wurden. gilt diese Anschnallpflicht.


mag ich nicht glauben.
wer will den beweisen, wann das fahrzeug zum womo umgemeldet wurde?
( siehe die vielen beiträge bzgl. H-kennzeichen, wo genau dieser nachweis nicht zu führen ist)
halte ich für totalen quatsch.

gruß, fabian
Signatur von »gromo« ...ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos. Vicco v. Bülow,1993

Wohnort: hannover

Fahrzeug: 508 mit wowa-aufbau..... und sowas

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8

Dienstag, 20. Oktober 2015, 15:58

Zitat

Wenn aber Gurte freiwillig später eingebaut wurden müssen die dann (verrmutlich?) auch zwingend benützt werden?


richtig.
was drin ist, muß auch benutzt werden
Signatur von »gromo« ...ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos. Vicco v. Bülow,1993

9

Dienstag, 20. Oktober 2015, 16:04

Nachrüstpflicht besteht ab 6/74 für Womos.
Auch für Düdos.
Meiner ist 11/74 und ich dachte auch dass das H schützt.
Tut es aber nicht.
Wenn ich die Quelle finde ( Laptop derzeit außer Gefecht) melde ich es hier.

@ cappadax, die Aussage trifft noch so zu, da wir mit H Erteilung bei Zulassung 1985 sind.
Und da galt die Vorschrift schon.
Signatur von »Schneckchen« Uli
Eriba-Original mit "H" - Einzigartig, da bauartlich keine Dublette bekannt!
"Suche Bilder/Unterlagen vom RM550." #winke3

Wohnort: hannover

Fahrzeug: 508 mit wowa-aufbau..... und sowas

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10

Dienstag, 20. Oktober 2015, 16:15

mal eben auf die schnelle gegockelt :
auf der adac seite steht :
gurtpflicht für womos ab bj.92!

so.

gruß, fabian
Signatur von »gromo« ...ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos. Vicco v. Bülow,1993

Wohnort: hannover

Fahrzeug: 508 mit wowa-aufbau..... und sowas

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11

Dienstag, 20. Oktober 2015, 16:17

ich hätte mich auch sonst gefragt, warum der tüv seit 16 jahren nix sagt
Signatur von »gromo« ...ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos. Vicco v. Bülow,1993

Wohnort: Karlsruhe

Fahrzeug: Eriba Puck

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12

Dienstag, 20. Oktober 2015, 17:05

Hi Hannes Elefantenflüsterer,

hast du eigentlich Gurte drin?

Fabian sagt:

Zitat

was drin ist, muß auch benutzt werden

Das sehe ich auch so.

Erhellend ist zu diesem Thema folgender Text, den ich grad im Netz gefunden habe und der angeblich vom ADAC stammt. Da steht eigentlich alles drin zu dem Thema nur leider ohne Verweise auf Gesetztestexte. Ist aus'm Wohnmobilforum:
https://www.wohnmobilforum.de/w-t48998,start,15.html

Da steht das dein Problem ganz einfach zu beantworten ist:
Hastu Gurte drin, musstu anschnallen. Wenn nich, dann nich :-O

Über eine Ummeldung zu Womo steht da nämlich nix sonder nur: "erstmals in den Verkehr gekommen"
Das ist das Datum der Erstzulassung. Nachdem die Regeln beim Wohnmobil die selben sind wie beim LKW, was dein LP unzweifelhaft vorher war, gibt es wirklich gar keinen Grund, warum die Ummeldung zum Womo irgendwas an der Gurtpflicht für das Fahrzeug ändert.

Ich zitiere:

Zitat


Hallo

Hab diese Nachricht vom ADAC erhalten:
Sehr geehrter Herr XXX,

nachfolgend erhalten Sie unsere ausführlichen Informationen über Personenbeförderung und Sicherheitsgurte im Wohnmobil. Da es sich um eine Ausrüstungsvorschrift handelt, gibt es bei der Nutzung im Ausland keine Abweichungen.

Sicherheitsgurte

Für alle vor dem 1. Januar 1992 erstmals in den Verkehr gekommenen "So. Kfz Wohnmobile" sind keine Sicherheitsgurte vorgeschrieben, aber wünschenswert. Erforderlich sind jedoch wirksame Haltevorrichtungen für Sitze, die nach vorne frei bzw. quer zur Fahrtrichtung sind, z. B. Sicherheitsgurte, Haltegriffe, gepolsterte Haltestangen und gepolsterte Flächen unmittelbar neben bzw. vor den Sitzen. Im Ernstfall werden manche dieser Vorrichtungen sicher nicht den gewünschten Schutz bieten. Sicherheitsgurte sollen möglichst an der vom Hersteller des Basisfahrzeugs empfohlenen Stelle verankert sein.
Vorhandene freiwillig eingebaute Sicherheitsgurte müssen aus versicherungsrechtlichen Gründen verwendet werden und in amtlich genehmigter Bauart ausgeführt sein. Sie sind am Prüfzeichen zu erkennen.

Für alle ab dem 1. Januar 1992 erstmals in den Verkehr gekommenen "So. Kfz Wohnmobile" besteht ab diesem Tag Ausrüstungspflicht mit Dreipunktautomatikgurten für die äußeren Sitze unmittelbar hinter der Windschutzscheibe und mit "Beckengurten" für alle anderen Sitze, auch die für den Fahrbetrieb genehmigten Sitze im Wohnteil. Ausgenommen von der Ausrüstungspflicht sind Klappsitze und nicht nach vorne gerichtete Sitze. Vorgeschriebene Sicherheitsgurte müssen gem. § 21 a Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) angelegt werden.

Für alle ab dem 1. Oktober 1999 erstmals in den Verkehr gekommenen "So. Kfz Wohnmobile" besteht ab diesem Tag Ausrüstungspflicht mit Dreipunktautomatikgurten für die vorderen Sitze. Für die mittleren vorderen Sitze genügen "Beckengurte", wenn die Windschutzscheibe außerhalb des "Kopfaufschlagbereichs" liegt. Alle anderen Sitze, auch die für den Fahrbetrieb zugelassenen Sitze im Wohnteil, benötigen "Beckengurte", also auch Klappsitze und nicht nach vorne gerichtete Sitze. Für quer zur Fahrtrichtung angeordnete Sitze bestehen keine Vorschriften über die Ausrüstung mit Sicherheitsgurten. Bei Wohnmobilen bis zu einem zGG von 2,5 t müssen zusätzlich alle übrigen äußeren Sitze, auch die für den Fahrbetrieb zugelassenen äußeren Sitze im Wohnteil, mit Dreipunktgurten ausgerüstet sein.

Personenbeförderung

Für die Besetzung von Wohnmobilen gilt, wie für alle anderen Kfz auch, der § 23 StVO.

Eine vorschriftsmäßige Besetzung bedeutet, dass primär die vorgesehenen Sitzplätze, also die Sitzplätze, die im Fahrzeugbrief und -schein eingetragen sind und in der Regel mit geprüften Sicherheitsgurten ausgestattet sind, besetzt werden. Die Bewegungsfreiheit und die Sicht des Fahrers darf dabei nicht beeinträchtigt werden. Unter Berücksichtigung des zulässigen Gesamtgewichts und der zulässigen Achslasten dürfen darüber hinaus im Einzelfall auch mehr Personen mitgenommen werden, soweit geeignete Sitzmöglichkeiten bestehen (siehe Definition, nächster Absatz). Wir raten jedoch aus haftungsrechtlichen Gründen davon ab. Nach einem Verkehrsunfall kommt möglicherweise die Versicherung für entstandene Personenschäden nicht auf. Auch sind Sicherheitsgurte auf diesen zusätzlichen Sitzgelegenheiten nicht vorhanden, was ein erhöhtes Risiko und eine höhere Verletzungsgefahr für die Insassen bedeutet.

Definition:
Die Sitzfläche sollte eine Breite von 450 mm und eine Tiefe von ca. 380 mm besitzen, die Rückenlehne sollte 600 - 700 mm hoch sein. Sitzfläche und Rückenlehne müssen gepolstert sein; auf gute Befestigung der Polsterung, z. B. mit großem Klettverschluss, Druckknöpfen, Spannriemen oder dergleichen, ist zu achten (lose Polster sind nicht zulässig). Wände in Kopfnähe sind abzupolstern, z. B. Schrankwand neben Sitz quer zur Fahrtrichtung, oder Wand hinter dem Sitz.

Der Alkoven zählt nicht zum Wohnteil. Bei den Liegen im Alkoventeil handelt es sich nicht um Sitze, so dass allein aus diesem Grund eine Beförderung von Personen auf diesen Flächen nicht in Betracht kommt. Rechtsprechung hierzu ist allerdings - soweit ersichtlich - bislang nicht vorhanden.

Es muss eine ausreichende Verständigungsmöglichkeit vom Wohnteil aus mit dem Fahrzeugführer gegeben sein. An die technische Ausführung werden keine hohen Ansprüche gestellt, es genügt z. B. durch im Führerhaus deutlich hörbare Klopfzeichen. Sofern es sich jedoch um ein Wohnteil auf Lkw-Fahrgestell mit separatem Wohnaufbau handelt, sind besondere optische oder akustische Einrichtungen zur Verständigung erforderlich.

Maximal können nur acht Fahrgastplätze eingetragen werden. Werden mehr als acht Personen befördert, ist nur dann eine zusätzliche Fahrerlaubnis erforderlich, wenn das Wohnmobil als Kraftomnibus anzusehen ist.

Kinderbeförderung

Seit dem 01.04.1993 dürfen Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr, die kleiner als 150 cm sind, auf allen Plätzen nur noch mit speziellen Rückhalteeinrichtungen befördert werden. Dies gilt für alle Kraftfahrzeuge, für die Sicherheitsgurte vorgeschrieben sind (siehe oben). Hiervon darf auf Rücksitzen nur abgewichen werden, wenn durch die Sicherung anderer Personen keine Möglichkeit zur Befestigung von Rückhalteeinrichtungen besteht.

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Mederle

ADAC Nordbayern e.V.
Verkehr/Technik/Umwelt

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »cheesy« (20. Oktober 2015, 17:10)


13

Dienstag, 20. Oktober 2015, 17:35

Bis 1992 ist es befreit.
Ist aber Gurt drinnen ist Anschnallpflicht Egal wie alt der Karre ist.

Ich bin selber mit dem James Cook den ihr nach mir gehabt habt unangeschnallt kontroliert worden
Da der Fahrergurt hackte. Habe auch einen Gespräch mit der Polizei gehabt. Der hat auch Gesagt wenn keine Drinnen wären oder Ausgebaut würde ihm dann auch nicht mehr interessieren
Musste nur die hälfte Zahlen weil beide Recht hatten
Habe danach die Gurte Ausgebaut und gut wars.

Bei meinem jetzigen steht extra drinnen Gurt befreit
Signatur von »Spiegelzerstörer« Gruss Peter

Wohnort: Buchholz / Aller

Fahrzeug: ich hatte mal einen 508 D

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14

Dienstag, 20. Oktober 2015, 20:51

Moin Moin !

Verstehe nicht ,was es da nicht zu verstehen gibt !

StVO §21a sagt :

"1) Vorgeschriebene Sicherheitsgurte müssen während der Fahrt angelegt sein. Das gilt nicht für..."

Nachzulesen hier:http://www.stvo.de/strassenverkehrsordnu…rte-schutzhelme

Wenn also die Gurte zwar eingebaut , aber nicht vorgeschrieben sind , kann daraus also keine Anschnallpflicht erwachsen ! Ist doch ganz eindeutig und auch logisch ! Alle anderen Aussagen sind falsch !

Mfg Volker

Wohnort: Karlsruhe

Fahrzeug: Eriba Puck

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15

Dienstag, 20. Oktober 2015, 21:00

Hi Volker
Den Satz habe ich auch gelesen und genau so verstanden wie du.
Ich frage mich dann aber wieso von ADAC und wohl auch immer wieder von der Rennleitung was anderes behauptet wird.
Gibt es eventuell irgendwelche zusätzlichen Bestimmungen? Oder ist das eine Interpretation die durch die Autorität der interpretierenden Institution zur einzigen Wahrheit wird. Das hätte ja dann schon fast was von Religion :-)
Liebe Grüße
Christian

Wohnort: Karlsruhe

Fahrzeug: Eriba Puck

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16

Dienstag, 20. Oktober 2015, 21:19

Nachtrag, denn wer lesen kann ist klar im Vorteil ;-)

ADAC sagt genau wie Volker:

Zitat

Vorgeschriebene Sicherheitsgurte müssen gem. § 21 a Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) angelegt werden.


Ausserdem sagt ADAC noch:

Zitat

Vorhandene freiwillig eingebaute Sicherheitsgurte müssen aus versicherungsrechtlichen Gründen verwendet werden


Das wiederum macht mich grübeln:
Warum kriegen dann immer wieder Leute Bussgelder, die einen nicht vorgeschriebenen Gurt nicht anlegen?
Much man bei Missachtung "versicherungsrechtlichen Gründen" denn ein Bussgeld zahlen?
Darf die Polizei "versicherungsrechtliches" Fehlverhalten überhaupt ahnden?
Wo stehen diese "versicherungsrechtlichen Gründe" überhaupt?

Im Netz habe ich auf die schnelle jetzt gar nichts gefunden

Fragen über Fragen :-O
LG Christian

17

Dienstag, 20. Oktober 2015, 22:47

Ganz einfach . Gurte die in den vorgegebene Halterungen von Werk aus eingebaut sind sind zu den Vorgeschriebenen Gurten geworden. Da sie an Vorgeschriebene Haltepunkte Befestigt worden sind.

Jeder Eingebaute Gurt hat eine ABE nummer so kann man das auch als Vorgeschrieben ansehen.

Deutsch ist eben kompliziert %-/

Bei meinem Fahrzeug kann man gar keine Gurte Nachrüsten da keine Halterungspunkte von Werk aus sind. Würde ich jetzt freiwllig was rein Pfuschen müsste ich den Versicherungstechnisch anwenden. Obs gut oder schlecht ist :-P
Signatur von »Spiegelzerstörer« Gruss Peter

18

Dienstag, 20. Oktober 2015, 23:08

Moin Moin !

Verstehe nicht ,was es da nicht zu verstehen gibt !

StVO §21a sagt :

"1) Vorgeschriebene Sicherheitsgurte müssen während der Fahrt angelegt sein. Das gilt nicht für..."

Nachzulesen hier:http://www.stvo.de/strassenverkehrsordnu…rte-schutzhelme

Wenn also die Gurte zwar eingebaut , aber nicht vorgeschrieben sind , kann daraus also keine Anschnallpflicht erwachsen ! Ist doch ganz eindeutig und auch logisch ! Alle anderen Aussagen sind falsch !

Mfg Volker



Es steht doch klar drinnen wo ausnahmen gibt. Ich sehe es so sind sie an vorgeschriebene Halterung befestigt ergänzt sich dass sie vorgeschrieben sind. Es steht ja nicht drinnen von Bauartbedingte Vorschrift. Ein Gurt an Richtige Befestigungspunkte wird Automatisch zu einem Vorgeschriebenen Gurt
Signatur von »Spiegelzerstörer« Gruss Peter

Wohnort: Mainfranken

Beruf: Ja-mehrere,noch aktiv

Fahrzeug: den da oben

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19

Mittwoch, 21. Oktober 2015, 01:29

HI guckst Du hier : Quelle Wikipedia ( Auszug)


Einführung der Einbaupflicht


BRD/Deutschland

Pkw-Vordersitze (Dreipunktgurte) 1. Januar 1974
Pkw-Rücksitze 1. Mai 1979
Pkw (auf allen Sitzen Dreipunktgurte) 1. Juli 2004
Lkw über 3,5 t 1. Januar 1992
Reisebus 1. Oktober 1999


Angaben über " Sonstiges KFZ Wohnmobil" kein Hinweis ebenso bei H Kennzeichen keine eindeutige Vorschrift zumindest bei dem Sachverhalt : SO KFZ Wohnmobil und mit nachträglichem Umbau und H Kennzeichen.

Meine Ansicht :
Wenn mich ein Sheriff mal anhalten sollte und mir Fragen diesbezüglich stellt, werde ich ihn/sie höflich aber bestimmt um Vorlage eines Nachweis bitten. Wenn Sie etwas ( egal was ) Verlangen (Vollzugsanordnung ), müssen Sie auch eine Rechtsgrundlage (schriftlich oder durch Ankündigung) vorweisen können. Ohne die geht gar nichts ,außer es ist "Gefahr im Verzug" oder zur "allgm. Gefahrenabwehr" aber hier greift die Verhältnismäßigkeit ( vorübergehnde Stilllegung )und somit ist wieder nix .
Das geht jetzt nicht unbedingt gegen die Polizei, aber so ist es nunmal in unserem Rechtsstaat.
Ohne Rechtsgrundlage -keine behördliche Anordnung.
Solange fahre ich in meinem Bus BJ Mai 1979 ohne werkseitig eingebaute Gurte und somit kann ich auch während der Fahrt ungestraft nach hinten gehen !!! Wir werden sehen ob und wie lange das so geht.
Signatur von »DüDo79« Beste Grüße Jürgen


Freibier gibt's morgen !!

Der Franke ist eigentlich gar nicht so --- er ist noch viel schlimmer

Ich finde Links die vor Werbung strotzen und solche die ins nichts führen doooof !!!!

Wohnort: steinfeld

Beruf: Rentner

Fahrzeug: 207 D

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20

Mittwoch, 21. Oktober 2015, 10:52

Solange fahre ich in meinem Bus BJ Mai 1979 ohne werkseitig eingebaute Gurte und somit kann ich auch während der Fahrt ungestraft nach hinten gehen !!! Wir werden sehen ob und wie lange das so geht.


darum geht's doch hier garnicht. wenn ichs richtig verstanden habe war die fragestellung: anschnallpflicht für nachträglich eingebaute gurte?

meine persönliche meinung: wenn gurte vorhanden sind, egal ob nachträglich eingebaut, muß man sie auch anlegen.

gruß klaus
Signatur von »Klaus46« Lieber drei richtige Gegner, als einen falschen Freund.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Klaus46« (21. Oktober 2015, 11:05)