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HarunAlRaschid

unregistriert

1

Sonntag, 2. September 2012, 12:44

"Teroxyd" Rostumwandler

hier steht nix

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »HarunAlRaschid« (20. Januar 2015, 00:07)


Wohnort: Bielefeld

Fahrzeug: DB 609D + T3 Syncro

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2

Sonntag, 2. September 2012, 19:32

Hi,

falls Du nichts findest:
Versuch mal Owatrol.
Ich benutze nur noch Owatrol und habe beste Ergebnisse.
Das Zeug kriecht in jede Ritze und verdrängt Feuchtigkeit.
Siehe hier:http://www.korrosionsschutz-depot.de/sho…f61c872254fdb3c

Grüße
Peter
Signatur von »Bielefelder_Düdo« Der Weg ist das Ziel!

Wolli32

unregistriert

3

Sonntag, 2. September 2012, 20:18

Owatrol wurde hier erwähnt, ist eher problematisch. Steht alles auch bei KSD: Owatrol reagiert mit Rost und haftet da gut, soll aber nicht vorsorglich auf blankem Metall verwendet werden. Kann unter dem Decklack weiterfliessen und zu welliger Oberfläche führen. Da es den Rost auch über längeren Zeitraum weiter unterwandert, blähen rostige Stellen auf, und reissen den Decklack/Wachsschicht auf. Owatrol wird hauptsächlich in Schiffen in schwer zugänglichen Stellen verwendet, z.B. die Bilgen, hier ist es dann Sinnvoll (weils nicht schön sein muss).

Wohnort: Heidelberg

Fahrzeug: Opel Movano

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4

Montag, 3. September 2012, 08:16

Bei Rostumwandlern ist soweit ich weiß Fertan das Maß der Dinge,
aber das Team von: http://korrosionsschutz-depot.de kann sicherlich auf Anfrage eine fundierte Antwort geben. Wegen deinem Produkt - wenn du wirklich genau das suchst, frag mal bei Henkel / Teroson in Heidelberg an, evtl wird das Zeug unter anderem Namen noch produziert...
Signatur von »chicken« &irre2

5

Montag, 3. September 2012, 08:58

Ich benutze Fertan als Grundschicht. Danach gut abwaschen und Owatrol drauf. Jetzt kommt die Grundierung mit Branthokorrux nitrofest. Danach kannst Du lackieren oder auch nur eine Schicht Owatrol auftragen. Habe bisher gute Erfahrungen damit gemacht.
Signatur von »Michi999«

Sparkassenmobilist

unregistriert

6

Montag, 3. September 2012, 10:04

Moin...

als Alternative kannst du aber auch Polymerlack als unterste Schicht auf das Blech bringen...

Das wird heute in allen guten Lackereien benutz als erste Schicht aufs blanke Blech. Polymer ist im gegensatz zu den Lacken Wasserdicht !! Das ist das Geheimnis von deinem "Wundermittel"

Ansonsten ist der Begriff "Rostumwandler" sehr irreführend... Rost ist nämlich bereits negativ umgwandelter Stahl/Blech.. und eine "Rückumwandlung" ist garnicht möglich ;-)


Peter

Wolli32

unregistriert

7

Montag, 3. September 2012, 14:54

Um Rost wirklich restlos zu entfernen, gibt es Pelox. Das Zeug ist eine Phosphorsäurehaltige Paste.

Ich schmeisse z.B. Schrauben und Kleinteile in verdünnte Phosphorsäure, welche ich hier http://www.aurelio-online.com/epages/616…/Shops/61694983 beziehe. Danach ist alles rostfrei und von einer grauen Phosphatschicht überzogen, welche draufbleiben kann.

In Werkstätten z.B. kennt man diese Methode, darf sie aber aus Umweltschutzgründen nicht anwenden.

Vorteil für uns Privatschrauber. :-P

HarunAlRaschid

unregistriert

8

Donnerstag, 6. September 2012, 11:42

hier steht nix

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »HarunAlRaschid« (20. Januar 2015, 00:07)


Sparkassenmobilist

unregistriert

9

Donnerstag, 6. September 2012, 12:32

:-)

Hab dann mal mein Kind gefragt.... der lernt gerade Lackierer...

Zunächst muss der ganze Rost weg!!! Sandstrahlen, schrubben, kratzen, Blech austauschen... auch die Behandlung mit Phosporsäure ist ein gutes Mittel...

Das blanke Blech muss danach sauber gemacht werden.. Silikonentferner hilft da.. das Blech muss frei sein von Salzen (auch die geringen Spuren die durch Schweiß an den Fingern haften bleiben)

Dann als erstes epoxyd-Lack auftragen (so heißt der) Dieser Lack ist Wasserdicht im Gegensatz zu allen Lacken, Füllern und Spachtelmassen die sind nämlich diffusionoffen..

Rost ensteht nur weil Feuchtigkeit durch die Lacke auf das Blech kommt und hier eingelagerte Salze das Wasser binden.



Peter

Nachtrag: Es gibt auch Füller auf EP-Basis

Wolli32

unregistriert

10

Donnerstag, 6. September 2012, 18:32

Hier ein nützlicher Thread: " Rost mit Säure entfernen" --> http://www.chemieonline.de/forum/showthr…?t=18579&page=1

Wolli32

unregistriert

11

Donnerstag, 6. September 2012, 21:51

Habe da noch was gefunden:

Zitat

Wundermittel !
Es gibt keinen Rostumwandler :L


An feuchter, Kohlendioxidfaltiger Luft bildet sich aus Eisen (über Zwischenstufen)
Rost, ein Eisen(III)-Oxidhydrant der Zusammensetzung Fe2O3 · H2O. Besonders
kritisch für das Verrosten von Eisen ist, dass der Rost keine zusammenhängende,
festhaftende Schicht auf Eisen bildet, sondern in Schuppen abspringt und dabei
frische Eisenoberflächen freilegt. Der Grundgedanke der meisten Rostumwandler ist,
durch eine Chemische Umsetzung aus dem normalen Rost Fe2O3 · H2O das wesentlich
beständigere Eisenoxid Fe3O4 (in der Natur als Magnetit große Lagerstätten bildend
oder "Hammerschlag" beim Schmieden von Eisen) oder Eisentannat bzw.
Eisenphosphat zu erzeugen. Es konnte bisher noch nicht überzeugend
nachgewiesen werden, dass durch handelsübliche Rostumwandler ein Weiterrosten eiserner
Gebrauchsgegenstände vermieden werden kann. Hauptursache ist die mangelhafte
Haftung des Primärrosts, erschwerend kommt hinzu, dass Rost ein 60 % größeres
Volumen einnimmt als Stahl und daher bei Unterrostung evtl. schützende Überzüge
ab platzen.

Rostumwandler sind meist:

1. Gemische aus Phosphorsäure, Netzmitteln (Herabsetzung der
Oberflächenspannung, um gründliches Eindringen der Phosphorsäure zu
ermöglichen), Fettlösemittel (Beseitigung von öligen und fettigen Verunreinigungen),
Sparbeizen, Beschleunigern und anderen Inhaltsstoffen. Wirkungsweise: Die
Phosphorsäure wandelt Rost in stabiles Eisenphosphat um. Probleme:

a) Die Menge des aufzutragenden Rostumwandler lässt sich nicht auf die vorhandene Rostmenge
abstimmen. So bleibt oft freier Rost zurück.

b) Zunder lässt sich nicht damit umwandeln.

c) Überflüssige Säure greift blanken Stahl an.

d) Zurückbleibende Phosphorsäure fördert bei den nachfolgenden Beschichtungen
Blasenbildung.

2. Es sind auch Mittel auf der Basis von Tannin im Handel, wobei Tannin mit den
Eisenionen schwerlösliche Eisenkomplex-Verbindungen bildet; diese Tannate haften
fest auf dem Stahl. Probleme:

a) Die für die jeweilige Rostmenge erforderliche Tanninmenge läßt sich nicht bestimmen.

b) Im Rost enthaltene Salze, wie Sulfate und Chloride, fördern stets erneut die
Rostbildung.

Rostumwandler haben sich in der Praxis nicht bewährt. Deshalb waren diese Werkstoffe schon in
der DIN 55928 für Bauteile aus Stahl nicht zugelassen. In den neuen DIN ISO 12944
sind Rostumwandler nicht mehr erwähnt.
(Beitrag von einem Lackierermeister in einem Lackiererforum.)



Gruss,

Andreas

Wohnort: Lauf

Beruf: Ingenieur

Fahrzeug: 190D '60(H), 608D '70 (H)

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12

Samstag, 8. September 2012, 15:27

b) Im Rost enthaltene Salze, wie Sulfate und Chloride, fördern stets erneut die
Rostbildung.

Genau und diese Salze werden bei der Verwendung von Tannin-basierten Rostumwandlern (z.B Fertan) freigesetzt. Zur Entfernung dieser Salze soll man Fertan nach der Behandlung gut mit Wasser abwaschen (demnach wäre entsalztes Wasser optimal aber das hat man wohl kaum zur Verfügung)

Meine Erfahrung zeigt, dass das die wenigsten gründlich machen, weil sie Angst haben, es könnte erneut rosten. Wenn die Salze weg sind wird die neue Rostbildung deutlich vermindert. Nach dem Trocknen sollte man dann lackieren oder anderweitig versiegeln.



Ich hab gute Erfahrungen mit Fertan gemacht wenn nach Herstellerangaben verwendet.
Signatur von »M_R« Sind wir nicht alle ein bisschen DÜDO?

Wolli32

unregistriert

13

Samstag, 8. September 2012, 17:49

Steht alles auch so im Säurethread (http://www.chemieonline.de/forum/showthr…?t=18579&page=1).

Erst entrosten und entfetten, dann Phosphorsäure + 1 Teil Spiritus min. 5Std einwirken lassen, dann mit Lauge zum neutralisieren mehrmals abwaschen, dann mit klarem Wasser die Lauge apspülen und schlussendlich mehrmals mit destilliertem Wasser die restlichen Salze entfernen.

Zwischendurch die versch. Flüssigkeiten mit Druckluft in die Falze treiben und wieder mit einem Heissluftföhn gut zwischentrocknen.

Späterer Lackaufbau mit diffusionsdichter Farbe, da kommt nur Epoxy in Frage.

So wäre es wohl ganz korrekt, auch wenn ich persönlich nicht solchen Aufwand treibe, ich nehme einfach "Rostegal".

Ich sehe nicht, welchen Vorteil die "Wundermittelchen" da bringen sollen.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Wolli32« (8. September 2012, 22:53)


Wohnort: Land Brandenburg

Fahrzeug: viel zu viele Fahrzeuge

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14

Montag, 28. Januar 2013, 08:42

Hi Wolli, genau das Zeug benutze ich auch.

Nur man muss dazu sagen......Vorsicht...... ist bei der Verarbeitung angeraten.

Ist eben kein Blubberwasser :-):-)

Dann habe ich mir zudem als Hohlraumversiegelung noch Graphit in klein gemahlen geholt und eben normales Lagerfett....schöne warme Mixtour und schön ist....


Grüße Rene
Signatur von »Ener« „Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es der böse Nachbar nicht will.“

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ener« (28. Januar 2013, 08:53)


Wohnort: Oldenburg

Fahrzeug: MB 307D (83), MB W124 300TD (91), VW Bus T4 (95)

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15

Montag, 28. Januar 2013, 11:26

... "Teroxyd Rostumwandler"... ich finde das Zeug partout nicht mehr zu kaufen ... Lt. Internet ist die Marke ("Teroxyd") seit 2011 erloschen ... also wird das Zeug definitiv nicht mehr produziert. Falls jemand noch so 'n Fläschchen rumstehen hat (oder vielleicht auf'm Flohmarkt findet) - ich würde es sofort kaufen!

Hier ist das Produkt (heute von Henkel), hier das Datenblatt und hier gibt's das zu kaufen.

Ma-Ke 8-)
Signatur von »Ma-Ke« ...unterwegs durch Raum und Zeit.

HarunAlRaschid

unregistriert

16

Mittwoch, 30. Januar 2013, 01:14

hier steht nix

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »HarunAlRaschid« (20. Januar 2015, 00:08)