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  • »Ma-Ke« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Oldenburg

Fahrzeug: MB 307D (83), MB W124 300TD (91), VW Bus T4 (95)

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1

Mittwoch, 14. November 2012, 17:53

Suche Bescheinigung von MB, dass der Rahmen vom 207D mit dem vom 307D identisch ist - ERLEDIGT

Moin.

Ich habe vor, unseren 207D von 2,81 auf 3,49 t aufzulasten. Dafür suche ich erstens Fahrwerks-Teile vom 307D, zweitens die MB-Teilenummern des Fahrwerks, und drittens...

...eine Bescheinigung von Mercedes, dass der Rahmen bzw. das Fahrgestell vom 207D (Typ 601) mit dem vom 307D mit 3,5 t zul. GG identisch ist, z.B. per Mail als pdf.

Wer schonmal so eine Auflastung gemacht hat, brauchte (so wie ich das in einigen Beiträgen gelesen habe) auch diese Bescheinigung von Mercedes.

Ma-Ke 8-)
Signatur von »Ma-Ke« ...unterwegs durch Raum und Zeit.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ma-Ke« (27. Februar 2013, 21:06)


Wohnort: Düren

Beruf: Spochtwagen fahren

Fahrzeug: 200D/8-2.4, 230CE-2.4, 208D, 208D Marco Polo, 508D

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2

Montag, 19. November 2012, 05:04

moin, hast du die inzwischen?

eckhard
Signatur von »aifredeneumann« Der Unterschied zwischen Fachmann und Laie:
Wenn was schief geht, weiss der Fachmann sofort, warum ER es nicht schuld ist, der Laie denkt, er sei es wohl schuld . . . *lächel

  • »Ma-Ke« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Oldenburg

Fahrzeug: MB 307D (83), MB W124 300TD (91), VW Bus T4 (95)

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3

Montag, 19. November 2012, 05:08

Moin! #winke3

... hast du die inzwischen? ...
Nein, bisher noch nicht. Bin noch auf der Suche.

Gruß, Ma-Ke 8-)
Signatur von »Ma-Ke« ...unterwegs durch Raum und Zeit.

4

Freitag, 23. November 2012, 12:52

Nur mal so als Info:
Bisher habe ich nur Bescheinigungen von Benz zur Vorlage bei der Überwachungsstelle, wo die konkrete Fahrgestellnummer eingetragen wurde und auch mit Kundennamen versehen und Stempel und persönlicher Unterschrift. Diese Bescheinigugen waren zwar vorgedruckt und fingen daher mit ner Fahrgestellnummer an, aber die musste dann komplett ergänzt werden und eben abgestempelt und Untrschrieben, damit man Sie nicht fälschlicherweise für alle Fahrzeuge eines Typs hätte verwenden können, denn, natürlich sind nicht alle Rahmen wirklich genau 100% gleich auch nicht alle Bremsanlagen usw. Da muß man schon ganz konkret 2 Fahrgestelle vergleichen und sieht dann eben an den Teilenummern der Rahmenteile, dass sie eben nicht 100% gleich sind. Daher wirds wohl schwer, ne Bescheinigung zu finden, wo sich einen Pauschal so weit aus dem Fenster lehnt und dir schreibt ja die sind gleich.
Aber Du brauchst ja auch eher eine Bescheinigung, daß Dein konkreter Rahmen für einen Umbau auf 3,5t G´geeignet ist und wie sich dann mit welcher bremse das Realisieren lässt. Oft hilft auch, wenn man das mit dem Tüv.mann vorher mal abspricht und sagt, man ist auch bereit auf die höhere Anhängelast des 307D von 2,8t zu verzichten und wäre mit der eines 207D 2,0t zufrieden, so hat der Gutachter schonmal 800kg mehr Spielraum die am Rahmen hinten zerren könnten und kann dann leichter den Zugwagen von 2,8 auf 3,2 oder 3,5t erhöhen. Denn letztendlich ist es so, daß Du auch durch eine Bescheinigung keinen Anspruch hast, das der Gutachter beim Tüv dass einfach blind einträgt. Denn der kuckt sich hier bei uns bei 30 Jahren alten Autos immer ganz konkret den Rahmen und sagt dann, ob er seiner meinung überhaupt noch Auflastfähig ist, denn gerade die Pritschenfahrgestelle haben gerne eine starke Rahmenschwächung durch korrosion von innen her, und zwar im unteren Bereich, grob hinter dem Fahrerhaus, wenn man dann da mal reinschaut, bekommt man oft das kalte grauen.
Grüße aus der Nordeifel, Axel

PS: Wende dich doch mal an Deinen Aufbauhersteller, der kann dir am genauesten sagen, was sie damals bei benz für Chassis zum Aufbau Ihrer Fahrzeuge bestellt haben und in welchen Gewichtsklassen sie sie dann Ihren Kunden angeboten haben. In dere Unterlagen findet man oft die nötigen Hinweise und Gutachten zur Auflastung. Denn Dein Hersteller wusste ja am genauesten, daß Dein Womo mit 2,8t in der Praxis nicht wirklich funktioniert. Benz produzierte die Chassis ja alle auf Bestellung und die wurden dann nach kundenwunsch konfektioniert, überigens auch für kleine kunden, nicht nur für die Wohnmobilhersteller damals.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »210« (23. November 2012, 13:32)


5

Freitag, 23. November 2012, 13:10

Nachtrag: Gerade die 207D aus dem Werk in Bremen sind meist deutlich stärker innen korrodiert, als die 207D aus dem Werk Düsseldorf. Oft baucht sich das ganze Kastenprofil an der Stelle schon mehrere mm nach unten aus , daher lieber im Vorfeld die Auflastung mal mit deinem kontreten Prüfer vorher absprechen und ihn fragen, wie er es gerne hätte, ältere LKW und Bus Prüfer kennen oft noch viele Auflastungsmöglichkeiten von früher aus dem Kopf, damals waren die 207D ja Brot- und Butterautos, die zu tausenden rumfuhren und sagen dann, ja kein Probelm haben wir in den 70er 80er Jahren jeden Monat gemacht sowas.
Grüße aus der Eifel

  • »Ma-Ke« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Oldenburg

Fahrzeug: MB 307D (83), MB W124 300TD (91), VW Bus T4 (95)

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6

Mittwoch, 28. November 2012, 21:43

Moin. #winke3

Hier habe ich was vom Rahmen des Typs 602 und Typ 601 gefunden: Rahmen vom 307D im Vergleich zum Rahmen vom 207D. Die Teilenummern der Rahmenteile Nr. 10 bis 16 sind verschieden, das bedeutet m.E., dass die Rahmen an den Stellen unterschiedlich aufgebaut sind...!?

Wenn das so ist, kann ich das mit der Bescheinigung vergessen... :=( :-P

Wahrscheinlich brauche ich dann für den TÜV-Prüfer 'ne Kopie (oder Foto) vom Fahrzeugschein eines 207D Typ 601, der ein eingetragenes Gewicht von 3,2 t hat (falls der Prüfer die Unterlagen nicht selber hat), oder besser sogar noch mit mehr eingetragenem zulässigen Gesamtgewicht (z.B. 3,3 t oder 3,4 t oder 3,49 t), was nach meinen bisherigen Recherchen jedoch eher unwahrscheinlich ist...

Ma-Ke 8-)
Signatur von »Ma-Ke« ...unterwegs durch Raum und Zeit.

Wohnort: Kierspe

Fahrzeug: MB 510 VARIOMOBIL 650

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7

Mittwoch, 28. November 2012, 22:55

Ich würde mal hier nachfragen oder beim TÜV meines vertrauens als weiter zu spekulieren.

http://blog.mercedes-benz-passion.com/20…ten-geburtstag/

Wohnort: Soest

Fahrzeug: 85er 309D James Cook und 98er Volvo 945 2,3Turbo

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8

Donnerstag, 29. November 2012, 09:21

Teilenummern beginnen doch alle mit 601. Also sollten sie für Baumuster 601 sein. Wenn sie speziell für den 602 wären, würde die Teilenummer auch damit beginnen. Siehe verzeinzelte Nummern mit 611...

Aber wie schon geschrieben: frag MB und/oder beim TÜV, sonst kommst du nicht weiter. Diese "dubiosen" Seiten sind zwar sehr interessant, nützen dir aber nichts.

#winke3

Wohnort: Gevelsberg

Fahrzeug: Hymer S550 auf Mercedes

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9

Donnerstag, 29. November 2012, 09:48

Genau Das wollte ich auch gerade schreiben!!
Signatur von »gina« Regina und Michael
Hymer S550 Merc Bauj.81

10

Donnerstag, 29. November 2012, 10:33

Haste denn jetzt mal mit Deinem Womohersteller kontakt aufgenommen, der hat bestimmt die entsprechenden Listen mit Teilenummern und Auflastungsgutachten für seine eigene Modellreihe da.
Früher gabs oft ein billiges Einsteigermodell mit wenig Zuladung für die junge Familie, 2 Erwachsene ein baby aber das fast gleiche Fahrzeug dann auch für die ältere Familie mit 2 Erwachsenen und 4 Kindern.... Auch könnte er dir natürlich ganzu genau sagen, welches Chassis er genommen hat, also für Pritschenwagen standard oder Tiefpritsche und wie er die Rahmenverlängerung nach hinten hergestellt hat. Alleine so lustige Rahmenverlängerungen von ausländischen Womoherstellern können bei Auflastungen schon ein Ausschlußkriterium sein, da sie nicht den Aufbaurichtlinien für Daimler in Deutschland entsprechen, sondern für Spanien oder sonst wo gedacht waren. Also alles nicht immer ganz einfach, aber kein Problem sowas herauszufinden.
Grüße aus der Eifel

Wohnort: Berlin - Wedding

Beruf: Schraubär

Fahrzeug: Hymercamp 55, auf Peugeot J5 Sauger

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11

Donnerstag, 29. November 2012, 10:45

...ich frage mich immer wieder, weshalb erst Womos gekauft werden, um sie dann umständlich den eigenen Bedürfnissen anzupassen (z.B. Auflastung) statt sich gleich das "passende" Fahrzeug zu kaufen?

Wie willst Du denn mit vertretbarem Aufwand aus einem 207 einen 307er machen?
;-)
Signatur von »Bobby« Gruß Helmut
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- Busfreakswerkstatt Bärlin -

- Wir gehen mit dieser Welt um,
- als hätten wir eine zweite im Kofferraum
- Jane Fonda

12

Donnerstag, 29. November 2012, 12:24

Hallo Bobby und schöne Grüße nach Berlin.
Hier mal ein typischer Grund: Damals gabs ja die 2,8t Grenze (Pkw-Parkplätze, Geschwindigkeit usw.) in der BRD, daher wollten fast alle unbedingt einen 2,8t. Daher gibts heute viele 207D-Womo aber fast garkeine 307D-Womo. 307Ds werden beim Verkauf mit Gold aufgewogen, daher ists leichter sich einen zuselber zu schnitzen oder sich was aus dem Ausland an Land zu ziehen, wo es damals schon die 3,5t Grenze gab (Womos aus Frankreich...).

Und den vertretbaren Aufwand hat er wo anders schon geschrieben, also 307D als Laster kaufen und 1 zu 1 umbauen, also sehr überschaubarer Aufwand und sicher und keine Hexerei.

Grüße Axel

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »210« (29. November 2012, 12:30)


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Wohnort: Oldenburg

Fahrzeug: MB 307D (83), MB W124 300TD (91), VW Bus T4 (95)

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13

Donnerstag, 29. November 2012, 16:52

Moin! #winke3

Haste denn jetzt mal mit Deinem Womohersteller kontakt aufgenommen, der hat bestimmt die entsprechenden Listen mit Teilenummern und Auflastungsgutachten für seine eigene Modellreihe da.
Die schwedische Firma Cabby hat seit 2 Monaten nicht auf die (englisch verfasste und zusätzlich per Internet-Übersetzer auf schwedisch übersetzte) Mail geantwortet. Da werde ich evtl. bald noch mal nachhaken.


...ich frage mich immer wieder, weshalb erst Womos gekauft werden, um sie dann umständlich den eigenen Bedürfnissen anzupassen (z.B. Auflastung) statt sich gleich das "passende" Fahrzeug zu kaufen?
Es sah nach einem passenden Wohnmobil aus: Mercedes, robuster Diesel, alt, relativ wenig km, kompakt und kurz (5,45 m), unter 3,5 t zul. GG, 6 eingetragene Sitzplätze, Etagenbetten für die Kinder, Sitzecke direkt hinter den Fahrersitzen, Alkoven, Drehsitze, 1 Jahr TÜV, sofort urlaubstauglich, tragender Rahmen fast ohne Rost, und auch dazu noch relativ günstig. So einen habe ich seit dem Sommer nicht mehr gefunden, obwohl ich den Markt weiterhin disbezüglich beobachte. Aber wer (wenn man sich mit der Materie nicht tiefergehend beschäftigt hat) rechnet denn damit, dass ein Wohnmobil, welches für 6 Personen zugelassen ist, bei einem zulässigen Gesamtgewicht von 2,81 t schon genau so viel leer wiegt...!?

Gruß, Ma-Ke 8-)

P.S.: Ich habe überigens letztens schon mit dem TÜV-Prüfer hier, der für Auflastungen zuständig ist, telefoniert. Ich soll mal einfach rumkommen, am besten vormittags. Er hat Zugang zu alten Auflastungs-Unterlagen. Und an einem passenden Schlacht-307 (mit 3,2 t zul. GG und 205er Reifen auf 14-Zoll-Felgen) bin ich evtl. auch schon dran. Da ich jedoch noch andere Beschäftigungen habe (Job, Familie, uraltes Haus, Sport, 3 andere alte Mercedesse, Freizeit etc.) dauern einige Projekte eben ihre Zeit...
Signatur von »Ma-Ke« ...unterwegs durch Raum und Zeit.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ma-Ke« (29. November 2012, 16:57)


Wohnort: Berlin - Wedding

Beruf: Schraubär

Fahrzeug: Hymercamp 55, auf Peugeot J5 Sauger

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14

Donnerstag, 29. November 2012, 17:02

Hi Axel,

Zitat

Und den vertretbaren Aufwand hat er wo anders schon geschrieben, also 307D als Laster kaufen und 1 zu 1 umbauen, also sehr überschaubarer Aufwand und sicher und keine Hexerei.


bei allem Wohlwollen, dass Du das für einen vertretbaren Aufwand hälst, lässt mich leise lächeln. Die meisten Busfreaks wären nicht ohne weiteres in der Lage, einen solchen Umbau erfolgreich zu bewerkstelligen.

Schon den Aufbau von dem alten Chassis ohne größere Schäden zu lösen und auf ein anderes umzusetzen, dürfte nicht ganz einfach werden. Schon das Equipment dazu hat sicher nicht Jeder auf seinem Mieterparkplatz oder neben der Straßenlaterne zu stehen...

Das ist auch genau das, was ich oben meinte. Die 308/309er gab´s wie Sand am Meer. Also so ganz kann ich Deiner Argumentation nicht folgen.
;-) #winke3
Signatur von »Bobby« Gruß Helmut
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15

Donnerstag, 29. November 2012, 17:09

...

Zitat

Aber wer (wenn man sich mit der Materie nicht tiefergehend beschäftigt hat) rechnet denn damit, dass ein Wohnmobil, welches für 6 Personen zugelassen ist, bei einem zulässigen Gesamtgewicht von 2,81 t schon genau so viel leer wiegt...!?


...als ich meinen Hymercamp 55 Alkoven (der hat etwa die selben Maße wie Dein Benz) besichtigt habe, war mein zweiter Blick in den Fahrzeugbrief. Zuladung knapp 800KG.

Bei Schlafgelegenheiten für 5 Personen... Sonst hätte ich Ihn nicht gekauft
;-)
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16

Donnerstag, 29. November 2012, 17:32

den Aufbau von dem alten Chassis ohne größere Schäden zu lösen und auf ein anderes umzusetzen
Es sollen die Federn und Achsen mit Bremsen und Rädern getauscht werden.

Schon das Equipment dazu hat sicher nicht Jeder auf seinem Mieterparkplatz oder neben der Straßenlaterne zu stehen...
Es gab Zeiten, da habe ich mitten in Hannover-Linden im öffentlichen Straßenverkehr am Straßenrand geflext, geschweißt und geschraubt... Die Zeiten sind vorbei, mittlerweile lasse ich auch mal schrauben, wenn etwas meine Möglichkeiten übersteigt oder ich keine Lust oder keine Zeit habe...

...als ich meinen Hymercamp 55 Alkoven (der hat etwa die selben Maße wie Dein Benz) besichtigt habe, war mein zweiter Blick in den Fahrzeugbrief. Zuladung knapp 800KG.
Tolle Idee! Da war ich aber auch schon beim Kauf drauf gekommen: Unserer hat lt. Brief 410 kg Zuladung (Leergewicht lt. Brief 2,4 t), der Fahrer mit 75 kg und gefüllte Wassertanks und ein zu 90% gefüllter Kraftstofftank und Reserverad und Bordwerkzeug sind heute im Leergewicht ja eigentlich mit drin...

410 kg - 230 kg (unser Gewicht) + 75 kg = 255 kg für Gepäck etc. lt. Brief...!

Aber wie war das noch mit der Realität, die irgendwem was aufe Fresse haut (oder so ähnlich)...?

Gruß, Ma-Ke 8-)
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ma-Ke« (29. November 2012, 17:44)


17

Freitag, 30. November 2012, 00:15

Hallo Bobby,
ja Du hast natürlich recht, Umbauen ist nicht leicht und da wird er Hilfe von Fachleuten in Anspruch nehmen müssen, alleine die Einstellung des neuen ALB-Reglers auf die richtigen Drücke mit anschließenden Protokoll für die Abnahme macht ja schonmal nicht jede Hinterhofschrauberbude. Aber immerhin ist ein 1 zu 1 Umbau eine korrekte Sache.
Grüße Axel

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18

Freitag, 30. November 2012, 01:43

...

Zitat

Es sollen die Federn und Achsen mit Bremsen und Rädern getauscht werden.


...woher weißt Du denn, dass die 3,5t Modelle nicht einen stabileren Rahmen haben/hatten? -

Hat mal Jemand in einem Tabellenbuch/Aufbaurichtlinien oder Ähnlichem eruiert?

Ob der bei möglichem 700Kg höheren zul. ges. Gew. vielleicht durch den Umbau von Federn und Achsen nicht aufzulasten geht?

Oder gibt´s schon ein OK. von einem Tüv Ing?

Ich drücke Dir jedenfalls die Daumen, dass das alles klappt... ;-)
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19

Freitag, 30. November 2012, 05:40

Moin! #winke3

Der aktuelle Stand meiner Recherchen:

Von Mercedes habe ich die konkrete schriftliche Info für unser (!) Wohnmobil, dass eine Auflastung von 2,81 auf 2,95 t machbar ist (mit Verstärkte VA 730404 oder 730445 verbaut, Hinterfeder 6023201106 oder 6023204206 verbaut, Stabilisator HA verbaut, Bereifung 205 R14C auf 6J14H2 Felge). Stabi HA ist drin, Hinterfedern evtl. auch, Achsen und Reifen müssten umgebaut werden. Interessant ist, dass dafür lt. MB die Vorderfedern drin bleiben könnten...!?

Nach weiteren Recherchen sind mir mehrere Fälle bekannt (u.a. hier von Leuten aus diesem Forum), die ihren 207er Bremer T1 Typ 601 per Einzelabnahme auf 3,2 t aufgelastet haben, eben mit einem anderen Fahrwerk (Achsen, Federn, HA-Stabi, Bremsen, Reifen) und evtl. anderer Hauptbremszylinder (25er statt 23er).
Darum Suche ich ja auch mittlerweile Kopien/Scans/Fotos von solchen Kfz.-Scheinen, für den Fall dass mein Prüfer solche Auflastungs-Unterlagen nicht selbst vorliegen hat... ;-)

Eine Auflastung auf 3,5 bzw. 3,49 t ist bei den Bremern Typ 602 möglich, da die anscheinend doch einen anderen, verstärkten Rahmen haben. Für unseren, Typ 601, wird das wohl eher sehr schwierig, fast unmöglich, wenn man nicht was am Rahmen macht. Oder man muss an den "richtigen" Prüfer geraten, der keine Angst hat, Verantwortung dafür zu übernehmen und ohne entsprechende Unterlagen aufgrund seines Menschenverstandes und ggf. seiner Prüfungen und/oder Berechnungen zum Schluss kommt, dass bei so einer Auflastung die Sicherheit nicht beeinträchtigt wird.

Realistisch gesehen wird es wohl auf eine Auflastung auf 3,2 t hinauslaufen...!

Gruß, Ma-Ke 8-)
Signatur von »Ma-Ke« ...unterwegs durch Raum und Zeit.

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20

Freitag, 30. November 2012, 08:07

Umbauen von 2,8 auf 3,2 - 3,5 to würde ich auf jeden Fall . Denn die höheren Achslasten bekommt man auf jeden Fall eingetragen . Das Womo sieht dann nicht mehr so überladen aus und die Straßenlage ist viel besser .

Viele Grüße
Signatur von »gina« Regina und Michael
Hymer S550 Merc Bauj.81