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1

Montag, 21. April 2014, 08:08

suche Wasserfilter oder Ideen

hab die Fragen im Thema Wasserfilterung verfasst.

vielleicht hat aber jemand eine einsatzbereite Anlage abzugeben?

ich hab im Bus nen 100l Tank mit Tauchpumpe (unter der Sitzgruppe) verbaut.

vielleicht irgendwas davon unabhängiges?

zusätzliches Trinkwasser aus Behältern extra filtern?

Wohnort: Hannover

Fahrzeug: T4 2.4D, E230 LPG, VN1500

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2

Montag, 21. April 2014, 21:59

Hi!

Silberionen zusetzen, ist aber nichts für den Langzeitgebrauch also mehr als ein paar Monate am Stück. Plastikflasche schwarz anmalen und ins Fenster legen, abkochen, Aktivkohlefilter, vor Ort kaufen im Supermarkt.

Beste Grüße, Tom
Signatur von »Matsch« Ich bin mit der Lösung nicht zufrieden! Ich will mein Problem zurück! #blblbl

"Also am Öl kann´s nicht gelegen haben. Es war ja keins drin!" %-/

Wohnort: Oldenburg

Fahrzeug: MB 307D (83), MB W124 300TD (91), VW Bus T4 (95)

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3

Montag, 21. April 2014, 22:47

Moin.

Plastikflasche schwarz anmalen und ins Fenster legen
Ich dachte, die Desinfektion funktioniert mit UV-Licht (siehe hier)...!? #sonne1

Ma-Ke 8-)
Signatur von »Ma-Ke« ...unterwegs durch Raum und Zeit.

Wohnort: Land Brandenburg

Fahrzeug: viel zu viele Fahrzeuge

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4

Dienstag, 22. April 2014, 10:59

http://www.test-outdoor.de/outdoor-ausru…m-vergleich/oin,

hoffe den Adapter hast du gefunden ;-)

Wir haben und würden auch keine Wasserfilterung fest verbauen. Den Tank halt mit dem Wasser füllen, welches greifbar ist und zum Kochen und Zähne putzen die kleinen 5 Liter Packs kaufen. Gut ist. Falls dann doch mal etwas gebraucht wird, den kleinen Kartuschenfilter rauskramen und mal schnell nen paar Liter durchjagen.

Wir haben den " rechten Filter " von MSR.
Signatur von »Ener« „Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es der böse Nachbar nicht will.“

Wohnort: Tübingen

Fahrzeug: Reo M44A2

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5

Dienstag, 22. April 2014, 15:54

Hab jahrelang eine eigene Fimra mit Schwerpunkt "Trinkwasseraufbereitungsanlagen für Privatkunden" gehabt. Von daher habe ich mich mit sehr vielen unterschiedlichen Systemen auseinander gesetzt und zahlreiche Filter-, Osmose- und Destilationsanlagen selbst im täglichen Einsatz getestet.

Aus dieser Erfahrung heraus würde ich sagen die Frage: "Welche Anlage soll ich kaufen?" kann nicht so einfach beantwortet werden. Jemand der zweimal im Jahr drei Wochen in Urlaub fährt braucht etwas anderes (bzw. Gar keinen Filter) als der Wagenburg-Bewohner der sein Teewasser schmackhafter machen möchte ... Und der Autarkie-Fan oder Fernreisende der aus jeder Dreckspfütze noch Trinkwasser herstellen möchte braucht noch was anderes.

Mit meinem Setup bin ich in der Lage jederzeit ca. 5l Trinkwasser pro Minute aus nahezu jedem Ausgangswasser herzustellen. Die Zielsetzung war ziemlich jedes Wasser in den Tank nehmen und in verschiedene Qualitäten aufbereiten zu können.

Das Setup im Einzelnen:

- Nitrit/Nitrat Teststäbchen (zum testen des Wassers aus Bächen, Flüssen, etc.)
- Tauchpumpe 60 l/min mit integrirtem Filtersieb und direkt angeflanschtem Vorfilter (Kerzenfilter gegen Schwebstoffe)
- Langer Saugschlauch
- 400l Edelstahltank (zzgl. PE-Tanks für Grauwasser)
- 2 unabhängige Mini-Elektrolyse-System zur Herstellung von Desinfektionsmittel (Silberbasis/Chlorbasis)
- Feinfilter zum Schutz der Pumpe
- Druckpumpe Shurflo
- Vorfilter (glaub 50 Mirkometer)
- Hauptfilter (Aktivkohleblockfilter zzgl. Kappilarmembran 1 Mikrometer)

Nach der Druckpumpe gibt es zwei Leitungen, eine für Brauchwasser ohne weitere Filtration, und die Trinkwasserleitung mit seperatem Wasserhahn.

Ist sicher mehr als Oversized - aber ist halt mein persönliches Steckenpferd. Ich denke die meisten werden mit einem Aktivkohleblockfilter plus Vorfilter (Kostenpunkt: 200-500€) bestens bedient sein. Das filtert zuverlässig alles raus was keine gelösten Mineralstoffe sind (also z.b. Kalk, Nitrat, Nitrit). Für diese Art von Filtern gibt es auch ordentliche Untersuchen vom TÜV und anderen technischen Prüfanstalten, dass Bakterien, Viren, Chemikalien, Asbestfasern, Schwermetalle usw. wirklich zuverlässig zurückgehalten werden und dass eine Verkeimung des Filters bei regelmässigem Austausch der Filterpatrone ausgeschlossen ist.

Wer genaueres wissen will, kann mich gern kontaktieren...bei ein paar Herstellern hab ich noch Kontakte ;)

Gruß Ole
Signatur von »O´Malley« Gruß Ole


Rust never Sleeps !!!

Wohnort: Hannover

Fahrzeug: T4 2.4D, E230 LPG, VN1500

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6

Dienstag, 22. April 2014, 17:42

Moin.

Plastikflasche schwarz anmalen und ins Fenster legen
Ich dachte, die Desinfektion funktioniert mit UV-Licht (siehe hier)...!? #sonne1

Ma-Ke 8-)


Hi!

Ist eine Afrika-Idee (irgendwelche Supertypen der Entwicklungshilfe) um Wasser durch Erwärmen keimfreier zu bekommen. War aber eher ein Witz von mir. Denke, daß sich Legionellen bei der Temperatur richtig wohl fühlen.

LG Tom
Signatur von »Matsch« Ich bin mit der Lösung nicht zufrieden! Ich will mein Problem zurück! #blblbl

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Wohnort: Oldenburg

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7

Dienstag, 22. April 2014, 22:37

Moin.

Denke, daß sich Legionellen bei der Temperatur richtig wohl fühlen.
Das kommt auf die Temperatur an, die in diesen schwarz angestichenen Flaschen erreicht werden.
Legionellen entwickeln sich besonders gut bei 35 - 45° C, und sterben ab 65°C innerhalb von wenigen Minuten ab, und auch durch UV-Licht (z.B. die oben im Link beschriebene Methode, durchsichtige Plastikflaschen 1 Tag in die Sonne zu legen) werden Legionellen abetötet. Ich glaube auch mit Silberionen (z.B. Dr. Keddo o.ä.) kann man die Vermehrung der Legionellen etwas eindämmen.

Wasser mit Legionellen kann man überigens i.d.R. relativ gefahrlos trinken, gefährlich werden die Dinger erst, wenn man feinen Wassernebel mit hoher Legionellenkonzentration einatmet, z.B. beim Duschen mit fein zerstäubender Düse. Das verursacht bei geschwächten Menschen dann evtl. die lebensgefährliche Lungenentzündung.

Und in Südeuropa ist das Leitungswasser i.d.R. so stark gechlort, dass Legionellen darin eh absterben.

Ich habe überigens seit 25 Jahren das Leitungswasser überall in Südeuropa ohne irgendwelche gesundheitlichen Probleme getrunken (oft aber auch stattdessen Bier oder Wein), seitdem ich mit Frau und Kindern unterwegs bin kaufen wir das Wasser zum Trinken in 1,5-Liter-Flaschen. Das Leitungswasser im WoMo-Tank benutzen wir mit Dr. Keddo (1 ml auf 10 Liter) zum Kochen, Abwaschen, Zähne putzen etc.

Ma-Ke 8-)
Signatur von »Ma-Ke« ...unterwegs durch Raum und Zeit.

8

Dienstag, 22. April 2014, 22:44

keine chemie!
Danke O'malley, sehr aufschlußreich, aber wie du schon sagtest, nciht für jeden relevant.

habe heute was umgebaut und Platz geswchaffen, werden wohl auch "Brauchwasser" und Trinkwasser uas Flaschen trennen, und vertrauen... ENERs Variante noch interessant, für den Notfall.

Danke an alle!