Busfreaks-Logo

Busfreaks-Logo

Busfreaks-Server

  • 80 Prozent

    Das Busfreaks-Serverkonto

    Unser Server kostet Geld und jeder kann uns hier finanziell unterstützen.

    Mehr Infos gibts hier: Busfreaks-Club

Kontrollzentrum

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Busfreaks Forum. Falls dies dein erster Besuch auf dieser Seite ist, lies bitte die Hilfe durch. Dort wird dir die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus solltest du dich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutze das Registrierungsformular, um dich zu registrieren oder informiere dich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.

1

Montag, 2. Mai 2016, 21:39

Sandbleche, Alu, Plastik, Matten oder faltbar... ?

Bei der großen Auswahl gleich mal die Experten gefragt!

Was ist sinnvoll, bin von den GitterPlastikteilen recht beeindruckt, vielleicht vielseitiger als Alu (als Rampe nutzbar)

macht solch ein Klappset Sinn?

was gibt es alternativ noch?

suche gerne gebraucht oder preiswert neue Bezugsquelle.

Wohnort: Oldenburg

Fahrzeug: MB 307D (83), MB W124 300TD (91), VW Bus T4 (95)

  • Private Nachricht senden

2

Dienstag, 3. Mai 2016, 16:21

Moin.

Ich habe für Europa im PKW und Wohnmobil solche Kunststoff-Traktionsmatten, die sind schön leicht und gut zu verstauen. Die haben sowohl auf Sand (2x Plage de Piemanson & Griechenland & sandige Baustelle in Deutschland mit Anhänger voll Brennolz hinten dran) als auch auf einer matschigen Wiese (Deutschland) bestens funktioniert.



Nach 5-maligem Gebrauch hatten die aber schon Risse bekommen, also sehr langlebig sind die nicht, eher für Notfälle.

Ma-Ke 8-)
Signatur von »Ma-Ke« ...unterwegs durch Raum und Zeit.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Ma-Ke« (3. Mai 2016, 16:30)


3

Dienstag, 3. Mai 2016, 16:24

Hmm.zu schmal für düdo-doppel? :(

Wohnort: Seelze

Beruf: Projektleiter

Fahrzeug: MB 508 DG

  • Private Nachricht senden

4

Dienstag, 3. Mai 2016, 18:53

Also sich mit Zwilligsreifen so festzusetzen das du, mit ein wenig Luft ablassen, rückwärts nicht wieder rauskommst ist echt schon ein Auftrag.
Ich habe bisher noch nie Matten oder Bleche gebraucht... Aber ich fahre auch nicht durch die Wüste ;-)
Signatur von »Viperman« “Ich war noch nicht überall, aber es steht auf meiner Liste.“ – Susan Sontag

Hannibal ist Bj 1978 und wir dürfen mit ihm auf Reisen sein.
hannibal-on-tour.de

Wohnort: Berlin

Fahrzeug: Düdo 406D, VW BUS T3

  • Private Nachricht senden

5

Dienstag, 3. Mai 2016, 22:38





ich habe gute Erfahrung mit diesen hier gemacht im tiefen Schlamm
und Gelände sowie am Sandstrand.


Die sind sehr leicht, super stabil, kann man auch als Schaufel
benutzen, aber hat seinen preis.


Ab 250 euro das paar
Signatur von »ruedi14« gruss Rüdi

6

Dienstag, 3. Mai 2016, 22:50

Joooh ruedi14, wenn es die Originalen sind - keine China-Nachbauten.

Nachdem ich neben Sandblechen so manches andere probierte -
bin ich nie mehr ohne MAXTRAX unterwegs!

http://www.tour-tec.de/sandbleche-halter/maxtrax/index.php

Ältere Tests z.B. Pistenkuh sind längst überholt, da Material verstärkt.
Habe nur beste Erfahrungen damit.

Das Beste ist nicht ohne Grund unschlagbar.
Wer nur an billig denkt, der soll sich mit Arbeit vergnügen,
aber nicht von Abenteuer reden, eher von Dummheit.
Signatur von »ophorus« Wer nach allen Seiten immer nur lächelt,
bekommt nichts als Falten im Gesicht!!

7

Mittwoch, 4. Mai 2016, 13:28

Da hab ich wieder das Problem mit dem Plastik...

was ist mit diesen Gitterplatten ähnlich einem Fußabtreter, die ich in MArokko häufiger gesehen habe.

und was sind "Luftlandebleche"?

Wohnort: Rottweil

Fahrzeug: MB 508 und 510 DoKa (beide Baumuster 667)

  • Private Nachricht senden

8

Mittwoch, 4. Mai 2016, 15:13

was ist min denen: http://www.sandbleche.de/onlineshop.html

Luftlandebleche sind die "originalen"... Lochblech Streifen mit welchen das Militär Landebahnen befestigen kann (haken ineinander und bilden dann eine Fläche)



Ich hab immer zwei Alu Auffahrrampen (für Anhänger) genutzt weil die eh dabei waren (ist aber viel Arbeit weil der Untergrund gut vorbereitet werden muss (flacher Winkel)... am besten Rad anheben und unter den Reifen schieben sonst knallt das recht starre Ding unten ans Auto und verkeilt sich da)... find aus diesem Grund die Kunststoff Variante oben ganz gut... einer mal getestet? Alubleche verbiegen sich immer so und sind recht teuer... selbst nicht getestet aber gesehen.



Gruß vom Nils

9

Donnerstag, 5. Mai 2016, 10:30

Angefangen hatte ich mit den Alu-Luftlandeblechen. Die hatten sich immer verbogen, waren kaum in die alte Form zurück zu bringen und wenn ja, wurden sie bei nächster Nutzung umso runder. Ist dann ein Problem beim Anbringen am Fahrzeug.

Diese Plastikteile mit der gerauten Oberseite waren die Nächsten. Waren im Sand okay, doch bei Matsch rutschten mir die Räder durch, was allmählich auch die aufgebrachte Rauung abschliff. Nach 2 Saisons waren sie bei mir am Ende.

Als Drittes kamen Sandbleche aus Stahlblech ca. 1,60 m lang. Die waren ordentlich und vielseitig anwendbar. Selbst 1 m breite Graben, die ganz schmale Pfaden querten - Spur nur Eselskarrenbreite - konnte ich diese einseitig und gedoppelt auflegen ohne dass diese sich unter dem Düdo verbogen - bei beidseitiger Grabenauflage von nur 25-30 cm. Allerdings wurden sie mir allmählich zu schwer (nix ab 65 Jahren).

Jetzt bin ich bei den Maxtrax gelandet - sie sind extrem leicht und auch als Schaufel zu verwenden. Der Grippe ist durch die Noppen extrem gut - man bekommt auf der kurzen Länge guten Schub. Anfangs hatte ich Bedenken weil sie so kurz sind. Doch selbst wenn nun beim Toyota (3,5 to.) das vordere und hintere Diff und die Federn im Sand hängen, so reicht es meistens, die Maxtrax unter eine Antriebsachse (bei 4x4 bevorzugt vorne) vor den Reifen einzudrücken und auf das Schaufeln zu verzichten. Brückenbauen geht nicht - sind meist zu kurz (120 cm).

Wenn ich zurück Blicke: ja, die schwereren Stahlbleche waren für den Düdo die beste Wahl, nicht nur aus Kostengründen (wie erwähnt für mich inzwischen zu schwer). Von den teuren Maxtrax bräuchte man für den Düdo und sein schwaches Drehmoment jedoch 4 Exemplare - ob sich das lohnt?
Signatur von »ophorus« Wer nach allen Seiten immer nur lächelt,
bekommt nichts als Falten im Gesicht!!

Wohnort: onnze rohd

Fahrzeug: OM 364 Wanne

  • Private Nachricht senden

10

Donnerstag, 5. Mai 2016, 11:48

Wenn ich zurück Blicke: ja, die schwereren Stahlbleche waren für den Düdo die beste Wahl, nicht nur aus Kostengründen (wie erwähnt für mich inzwischen zu schwer). Von den teuren Maxtrax bräuchte man für den Düdo und sein schwaches Drehmoment jedoch 4 Exemplare - ob sich das lohnt?


...eben Dieses dachte ich mir auch, Danke Christoph fürs betätigen.
Im Chegaga-Sand war ich froh über die 1,55m meiner schweren Luftlandeeisen. Direkt nach dem Verlassen der Bleche (im lockeren Sand) steckte ich wieder fest, musste also meinen "Ausweg" mit den Blechen auslegen. Auf die Strecke die noch Sand vor mir lag, hätten sich die 35cm weniger schon sehr ausgewirkt.

Auf der anderen Seite ist Ultras Fahrzeug sowieso schon extrem schwer, im Verhältnis zur Leistung, weshalb die schweren "Eisen" auch wiedr suboptimal wären...

LG
Busthor
Signatur von »busthor« ...ein Büssschen Polizei muss sein... :-O

11

Donnerstag, 5. Mai 2016, 18:35

Freut mich hier so viele Ideen zu bekommen.

Meine Alu Auffahrrampe kam ja als Notlösung zum Einsatz, nur als Brücke hätte die auch nicht gehalten...

Da wären wir doch wieder beim Thema Plastik-Gitter, leicht und stabil wie Sau...

aber der Preis machts glaub ich im Endeffekt... was ist mit ordentlichen Holzbolen? Oberfläche einkerben und fertig, zur Not hat man Brennholz dabei? auf jeden Fall die günstigste Variante...

12

Donnerstag, 5. Mai 2016, 19:45

Glaube einmal mit den Bohlen auf ner nassen Wiese mit 4t und dann sind die Kerben auch weg :D aber günstig wärs ja...

Wohnort: Memmingen

Fahrzeug: James Cook 310D Bj94

  • Private Nachricht senden

13

Donnerstag, 5. Mai 2016, 19:53

Könnte man da nicht so kleine Nagelreihen mit größeren köpfen einschlagen und diese etwas rausstehen lassen
:-)
Signatur von »benzzino« "Touch not the pylons, for they are the messengers!" :-)

14

Freitag, 6. Mai 2016, 07:32

naja, trotzdem recht spitz und rund, kleine Bleche in die gezogenen Kerben sollten auch gehen, ist dann nen Tag Arbeit.

spricht sonst was gegen Holz?
Wäre mit all meinen Vorstellungen vereinbar und kann individuel angefertigt werden, vielleciht sogar mit anderer Funktion am Bus.

PS, meine Badtür aus Sperrholz hat mich immerhin drei Tage durch die Wüste gebracht, bis sie am letzten Abend noch ein tolles Feuer ergab...
aber nein es kommt keine fettere Tür rein, ich bau das Bad soieso um.

15

Freitag, 6. Mai 2016, 07:49

Gabs da nicht mal die fetten gummimatten,die man auch bei Festivals für Gabelstapler usw benutzt??

Wohnort: Oldenburg

Fahrzeug: MB 307D (83), MB W124 300TD (91), VW Bus T4 (95)

  • Private Nachricht senden

16

Freitag, 6. Mai 2016, 08:30

Moin.

was ist mit ordentlichen Holzbolen? Oberfläche einkerben und fertig, zur Not hat man Brennholz dabei? auf jeden Fall die günstigste Variante...
spricht sonst was gegen Holz?

Aus meiner Sicht spricht nur das im Vergleich zu den Plastikmatten höhere Gewicht dagegen, wenn man bei der Zuladung wegen dem maximalen zulässigen Gesamtgewicht aufpassen muss, und dass die sperriger sind. Vielleicht noch, dass die in Längsrichtung brechen könnten, da könnte man stabile Multiplexplatten (wasserfestes dickes mehrlagiges Sperrholz) nehmen, die aber wiederum sauteuer sind. Wir haben aus diesen 2-3 Gründen eben die leichten handlichen Traktionsmatten ais Kunststoff dabei. Aber als vollwertiger Sandblechersatz könnte die Holzlösung eher mithalten können.

Ich würde ausreichend dicke Holzbohlen an den Enden etwas anschrägen (ähnlich wie die Kunststoffteile aus Beitrag #5, aber nur einseitig), und dann etwa alle 3 cm mit der Handkreissäge ca. 0,5 cm tiefe Querrillen reinschneiden, Metallteile würde ich nicht verwenden.
Wenn einem danach ist, kann man die Dinger ja noch mit Leinölfirnis einölen, damit die resistenter gegen Feuchtigkeit und leichter zu reinigen sind (bei der letzten Verwendung bzw. dem Recycling als Feuerholz riecht und qualmt das aber mehr).

Und wenn die beim "Parken"/Campen drinnen stören kann man da ja drauf fahren und die als Auffahrkeile zum waagerechten Ausrichten des Wagens benutzen.

Ma-Ke 8-)
Signatur von »Ma-Ke« ...unterwegs durch Raum und Zeit.

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Ma-Ke« (6. Mai 2016, 08:40)


17

Donnerstag, 10. November 2016, 10:14

Habe mich auch mit dem Thema beschäftigt und lange hin und her überlegt .

Alu oder Stahl ist mir zu unhandlich und schwer . Maxtrax finde ich gut sind mir aber zu teuer und deren Nachbauten traue ich nicht .

Sind nun diese hier Dak-Trax geworden . Gewicht und Preis waren ausschlaggebend für meine Entscheidung . Wenn sie rallyeerprobt sind können sie so schlecht nicht sein .


Grüssle, Bo

18

Donnerstag, 10. November 2016, 11:13

moin, bin aus Heidelberg, nachdem die 16.000 Amerikaner abgezogen sind gab es ein paar Sandbleche am Flughafen aus Stahl. Die sind schwer aber halten gut was aus. Sandeigenschaften gut, Schlamm auch gut. Allerdings habe ich in Afrika einen Australier mit Landy getroffen, der mich ueberzeugt hat, das naechste mal die orangenen Plastikdinger mitzunehmen. http://www.allrad-kontor24.de/shop/pi.ph…tstoff-12m.html

Wohnort: zuhause

Beruf: ja, und einträglich

Fahrzeug: MB 316 CDI

  • Private Nachricht senden

19

Donnerstag, 10. November 2016, 14:10

... Sind nun diese hier Dak-Trax geworden. Gewicht und Preis waren ausschlaggebend für meine Entscheidung. Wenn sie rallyeerprobt sind können sie so schlecht nicht sein.

Diese Plastik-Sandbleche funktionieren nur bei leistungsstarken Rallye-Fahrzeugen, denn die sind im Weichsand ähnlich wie Motorräder unterwegs. Mit ihren viele PS „surfen“ sie über den Sand.
Schwere und leistungsschwache Fahrzeuge sind naturgemäss „Wühler“ und zermalmen diese Plastikdinger. Zudem sind diese Anfahrhilfen viel zu kurz. Um im Weichsand loszukommen braucht es etwa 30 km/h. So schnell beschleunigt kaum ein Reisefahrzeug auf dem einen Meter Sandblech-Länge.

Besser gehen da Original-Luftlandebleche aus Alu, oder ganz gewöhnliche Holzbretter…

liebe Grüsse vom Muger

20

Donnerstag, 10. November 2016, 14:52

ich hab final zwei ca 20cm breite Alu Auffahrrampen mit 2Metern Länge beim Schrott gefunden.

sind an beiden Seiten abgewinkelt und halten zwar nicht für ne Brücke, aber in Sand machen sie sich gut (heute erst am Stadt bei Cabreton getestet...) ne Rampe brauche ich sowieso für die Moppeds, da ist ne zweite kein Ballast.

nur halt etwas lang für in den Hänger passend, stehen etwas raus und müssen angekettet werden, hoffe noch ne Lösung zu finden.

Ansonsten euch viel Spaß beim wühlen.
Signatur von »ATLAS« ULTRA ist jetzt ATLAS und ...Twix hieß früher Raider...

1.Bus: ULTRAs MB407 DILDO

erste Touren: ULTRA's RoadTrips BLOG ************ ACHTUNG viele Bilder!!! aktuell!