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  • »Ingo-« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Karlsruhe

Fahrzeug: DB 310 Automatic

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1

Dienstag, 23. November 2004, 09:19

Guten Tag liebe Leute,
ich kümmere mich nun langsam um den Elektroplan in meinem neuen leeren GFK Womo.
Könnte es nicht sinnvoll sein im Fahrzeug, in einem Kabelkanal, so eine Art Plus und Minusschiene ( Kupfer, Alu )zu führen und dann jeweils an den Entnahmestellen, eine mit einer fünfer Gewindeschraube befestigte Öse anzubringen und die Entnahmestelle dann mit einer Sicherung abzusichern
Der Vorteil
wäre nicht unzählige Kabelbündel durchs Womo,
bei Erweiterung einfach eine Öse anbringen

Nachteil
unübersichtlich Sicherungsverteilung ( wenn man nicht weis das jedes Gerät am Platz abgesichert ist )
zwei Stromschienen die man sorgfältig isolieren muss
womöglich oxidiert das Ding

Der beste Beitrag gewinnt
Mittagessen in Karlsruhe bei mir

Gruß Ingo
Signatur von »Ingo-« geb 1960

Wohnort: Soest

Fahrzeug: 85er 309D James Cook und 98er Volvo 945 2,3Turbo

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2

Dienstag, 23. November 2004, 09:42

Moin,

die Stromschiene erscheint mir zu aufwändig. Aber schaff doch \"einfach\" einen zentralen Punkt, an dem Plus und Minus angeklemmt werden. Da sitzen dann alle wichtigen Schalter, Sicherungen, Anzeigen... Ist bei meinem James Cook fast so gelöst: An der Bordbatterie Hauptsicherung fürs Wohnteil und Sicherung für die Standheizung, nachgerüstet von mir Sicherung für Wechselrichter und Kühlschrank. Im Heck ist dann ein Kontrollpanel, wo dann Feinsicherung und diverse Schalter (Eis_Ex, Gasfernschalter, Wasserkontrolle, Spannungsmessung, Kühlschrank...) sind.

Ich würde Sicherungen und Klemmstellen auf keinen Fall wild im Fahrzeug verteilen. Im Fehlerfalle suchst Du dir einen Wolf...Besser zentral bleiben, und ein paar Meter Kabel mehr einbauen. Und Kabel möglichst nicht verlängern, wenn sie zu kurz sind. Klemmstellen sind immer auch Fehlerstellen.

Viel Erfolg

Andi

Gerhard (FFB)

unregistriert

3

Dienstag, 23. November 2004, 10:34

Hallo Ingo,

Die Idee ist nicht wirklich neu, in der Gebäudeinstallation wird so ein Stromschienensystem bei zu erwartenden Umbauten oder Erweiterungen manchmal eingesetzt.

Die Frage stellt sich jedoch wie oft ein Womo umgebaut oder erweitert wird, damit sich die Investition rechnet.

Den Nachteil mit den dezentralen Sicherungen sehe ich nicht so sehr. Die Sicherungen müssen möglichst direkt an der Schiene sitzen und sind somit leicht zu lokalisieren.

Jedoch eine isolierte Schiene (starr oder flexibes Kabel) durch das ganze Womo zu ziehen, bedeutet Gewicht, Aufwand und Kosten. Die Schiene muß so ausgelegt sein, dass sie von Anfang bis Ende den max. Strom führen kann. Es gibt in der Elektroinstallation solche Bussysteme bei denen auf ein Flachbandkabel an beliebiger Stelle Abzweige aufgeschraubt werden können. Doch die sind a) teuer, b) für 240/400 V und es gibt keine passenden Autosicherungshalter.

Wirklich sinnvoll ist m.E. nur ein ordentliches Kabelkanalsystem im ganzen Womo (ringförmig an der Decke oder im Boden), durch das auch Leitungen später nachgezogen werden können (Zugdraht oder Schnur zum Nachziehen nicht vergessen)und eine zentrale Absicherung mit nur kurzen dicken Kabeln bis zum Sicherungsverteiler.

Gruß
Gerhard (FFB)

4

Dienstag, 23. November 2004, 11:22

Ingo,
eine Minus-Stromschiene halte ich für gar keine schlechte Idee, denn die braucht nicht isoliert zu werden oder Sicherungen zu haben. Allerdings muss sie natürlich so verlegt werden, dass sie bei der Montage von Verbrauchern a) in der Nähe und b) leicht zugänglich ist. Insbesondere a) wird schwierig, wenn Du z.B. neue Lampen in Kopfhöhe genauso daran anschliessen willst wie einen Boiler, der auf dem Boden steht... ;-)

Die Plus-Schiene sehe ich eher problematisch, und zwar hauptsächlich wegen der Isolierung. Drei Punkte:

- wenn sie doch mal lose wird und mit Masse in Berührung kommt, brennt Deine Hütte

- Du willst Verbrauchergruppen ja selektiv abschalten können - mindestens mal die Wasserpumpe unabhängig von der Beleuchtung (wenn Dein Frischwassertank leer ist, schnattert sich eine Druckpumpe \'nen Wolf, wenn Du sie nicht abschaltest). Und mit der Stromschiene wären diese Schalter dann über\'s ganze Womo verteilt, was ich nicht besonders ergonomisch fände.

- durch Kondensation oder Undichtigkeiten oder sonstwas wird sie feucht, was zu Kriechströmen führt. Ein Kriechstrom ist sauschwer zu finden, Du merkst es hauptsächlich daran, dass Deine Batterie ständig leer ist.

Als Alternative würde ich mir ein fettes Kabel zu ein oder zwei strategisch günstig platzierten Verteilerpunkten (mit Sicherungskasten und Hauptschalter) vorstellen. Meistens konzentrieren sich ja elektrische Verbraucher doch an wenigen Stellen (Küche).


Cheers, Daniel

5

Dienstag, 23. November 2004, 18:43

Hallo, ist die Frage, eas Du brauchst.
12V Solar, 12V Bordspannung, 220V, Ladung der Bordbatterie und der Starterbatterie über Solar (Relais)
Trennung der Stromkreise (Solar nur hinten) 220V über Ladegerät an Bordbatterie über Ladegerät + Relais zur Solarbatterieß

Meine Lösung:
1 Kabelbaum 12 V
Relaissteuerung zwischen Solar und Batterie zur Ladung über 220V
und ggf 1 mal 220V direkt zum Kühlschrank

Erzähle bitte, was Du planst einzubauen, dann kann man Ideen zusenden.
Signatur von »Schneckchen« Uli
Eriba-Original mit "H" - Einzigartig, da bauartlich keine Dublette bekannt!
"Suche Bilder/Unterlagen vom RM550." #winke3

  • »Ingo-« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Karlsruhe

Fahrzeug: DB 310 Automatic

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6

Mittwoch, 24. November 2004, 09:15

Vielen Dank soweit,
alle haben den Preis gewonnen, wann wollt Ihr den kommen ?
Der 28.12.2004 wäre nicht schlecht.
Die erwähnten Nachteile sehe ich, ich wäge es mal ab.

Uli, folgend eine Überlegung zu meinem Fahrzeug.

Fahrgestell DB 310 z.G. 3.5 t
Alkovenaufbau Fa. Ormocar Innenlänge 4.50 m Breite 2.17 m Höhe 2.0 m
Leergewicht 2220 kg
IST FERTIG

Behindertengerechtes Fahrzeug, Rollstuhlfahrer
Seitenaufzug elektrisch 12 V
Aluminiumeingangsrolltor seitlich elektr. 24 V, I(last) 6 Ampere, DC DC Wandler notwendig
Elekr. Zerhackertoilette 12 V, spülen mit Grauwasser und Frischwasser
Licht, nichts besonderes
Kompressorkühlschrank
Fernseher? wohl nicht, vielleicht über den Laptop

Wasserversorgung
Druckpumpe mit Speicher
Frischwassertank
Abwassertank und Fäkalientank elektr. von innen und manuell zu bedienen
Abwassertank mit elektr. Pumpe um das Grauwasser nochmal zum Toilettenspülen verwenden zu können.
Gasherd oder Dieselherd

Heizung
Wenn sich’s vom Gewicht und den Kosten umsetzten lässt am liebsten eine Dieselbetriebene Warmwasserheizung mit Verbindung zum Motorkühlsystem
Boiler durch Dieselheizung, Kühlwasser, Strom heizbar

So was fehlt nun noch?

Gruß Ingo
Signatur von »Ingo-« geb 1960

7

Mittwoch, 24. November 2004, 09:38

Mach mir im Laufe der Woche Gedanken und sende sie Dir per Mail.
Danke für die konkreten Angaben!
Signatur von »Schneckchen« Uli
Eriba-Original mit "H" - Einzigartig, da bauartlich keine Dublette bekannt!
"Suche Bilder/Unterlagen vom RM550." #winke3

8

Mittwoch, 24. November 2004, 18:26

Siehe Mail, wenn noch Gedanken folgen, sende ich sie Dir zu
Signatur von »Schneckchen« Uli
Eriba-Original mit "H" - Einzigartig, da bauartlich keine Dublette bekannt!
"Suche Bilder/Unterlagen vom RM550." #winke3

Wohnort: Berlin - Wedding

Beruf: Schraubär

Fahrzeug: Hymercamp 55, auf Peugeot J5 Sauger

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9

Mittwoch, 24. November 2004, 18:45

Hi Ingo,

mein Bobby hat eine solche \"Grauwasserspüllösung\". Unter Toilette und Dusche ist ein Wassertank, der das Grauwasser von beiden aufnimmt... von dort aus saugt die Pumpe das Wasser zur Toilettenspülung. Das funzt. ABER: Wenn das Wasser zwei Tage im Tank ist, fängt es an zu \"müffeln\". Nun stingt das \"Bad\" jedesmal bei spülen...außerdem hast Du beim Spülen die \"Schwebstoffe\" aus dem Grauwasser mit in der Klossettschüssel. - Werde das in der kommenden Saison ändern
Signatur von »Bobby« Gruß Helmut
-----------------------------
- Busfreakswerkstatt Bärlin -

- Wir gehen mit dieser Welt um,
- als hätten wir eine zweite im Kofferraum
- Jane Fonda

10

Mittwoch, 24. November 2004, 20:41

Servus, Helmut.

Aus deiner Antwort geht nicht hervor, ob du einen Tank für Grauwasser hast, dessen Inhalt im Kreis gepumpt wird, oder einen Grauwassertank, der über die Toilette in den finalen Schwarzwassertank läuft...

Dass biologisch kontaminiertes Wasser nach kurzer Stehzeit elend riecht, weiss jeder, der schon mal die Waschmaschine zu spät entladen hat. Aber wenn nur Abwasch und Dusche über Grauwasser-Spülung zu Schwarzwasser werden, sollte sich der Mief in Grenzen halten, und ein bisschen Bakterien vernichtendes Chlor ein übriges tun. Je nach Spülungsmenge sollte es sich auch von der Verbrauchsbilanz ausgehen - eine Dusche = 12 Liter, macht vier Spülungen mit der Zerhackertoilette, entspricht also etwa einem \"Tagesumsatz\".

Gegen die Schwebeteilchen im Grauwasser hilft wohl ein grosses Sieb, am besten schon im Zulauf, das man regelmässig nach Schwarzwasser reinigt. Ich bastle auch noch theoretisch an einer solchen Lösung, mit Wasserreinigung, etc., und freue mich über allen Input aus der Praxis...

Wohnort: Berlin - Wedding

Beruf: Schraubär

Fahrzeug: Hymercamp 55, auf Peugeot J5 Sauger

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11

Mittwoch, 24. November 2004, 22:35

Hi Norbert,

...es befinden sich in der Nasszelle ein Abluss aus dem Klappwaschbecken, und der Abfluss der Dusche. -
Die größere Menge Grauwasser kommt vom Klappwaschbecken. - Der Tank ist nur für dieses Grauwasser angelegt und via Toilettenspülung gelangt alles in den Schwarzwassertank. Hierbei handelt es sich um eine Yachttoilette mit Handvacuumpumpe...

Also, wenn sich das durch Beigabe von Chlor und Filter geruchs -/partikelmäßig in Griff bekommen läßt, würde ich meinen Plan es zurück zu bauen um einen Frischwassertank daraus zu machen, aufgeben. Denn von der Grundüberlegung her fand ich es genial dort Grauwasser als Spülwasser zu nutzen.
Signatur von »Bobby« Gruß Helmut
-----------------------------
- Busfreakswerkstatt Bärlin -

- Wir gehen mit dieser Welt um,
- als hätten wir eine zweite im Kofferraum
- Jane Fonda

  • »Ingo-« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Karlsruhe

Fahrzeug: DB 310 Automatic

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12

Donnerstag, 25. November 2004, 16:32

Hallo Helmut, um das Schmutz und Geruchsproblem in der Toilette durch das Grauwasser zu vermeiden, möchte ich zusätzlich die Toiletenspüllung an das Frischwasser anschließen und über einen Zweiwegehahn umschalten
Ingo
Signatur von »Ingo-« geb 1960

Tauchteddy

unregistriert

13

Donnerstag, 25. November 2004, 18:01

[cite]nofue schrieb:[br]... und ein bisschen Bakterien vernichtendes Chlor ein übriges tun. Je nach Spülungsmenge sollte es sich auch von der Verbrauchsbilanz ausgehen - eine Dusche = 12 Liter, macht vier Spülungen mit der Zerhackertoilette, entspricht also etwa einem \"Tagesumsatz\".

Gegen die Schwebeteilchen im Grauwasser hilft wohl ein grosses Sieb, am besten schon im Zulauf, das man regelmässig nach Schwarzwasser reinigt. [/cite]

Um Wasser zu sparen Chemikalien einsetzen? Ob das der Umwelt hilft? Und dann noch ein Sieb, das gereinigt werden muss und - ebenso wie das Chlor - Geld kostet? Nicht mein Weg ... ich werde mit Frischwasser spülen. Bei 500l Tankinhalt wird das hoffentlich nicht so ein Problem :-)

Volkmar

unregistriert

14

Donnerstag, 25. November 2004, 18:08

[cite]Tauchteddy schrieb:[br]
Ob das der Umwelt hilft? ... ich werde mit Frischwasser spülen. Bei 500l Tankinhalt wird das hoffentlich nicht so ein Problem :-)[/cite]

Moin Tauchteddy,

nun ist das so eine Sache mit dem Umweltgedanken wenn man eine halbe Tonne
Wasser spazierenfährt um das Klo zu spülen ;-)
Ach so, dann gibt\'s auch noch die etwas kleineren Autos, die nicht
die Möglichkeit haben soviel Wasser zu bunkern :-)

Grüßle Volkmar

KAROSA-Rudi

unregistriert

15

Donnerstag, 25. November 2004, 20:05

Hi @ll,

also ich hab eine Zerhackertoilette an Bord die ich mit Frischwasser spüle. Mein Frischwassertank hat ein Fassungsvermörgen von ca. 350 l. Bisher habe ich bei meinen \"Ausflügen\" mit 2 Erwachsenen und drei Kids (15, 8, 8) nie Probleme mit der Wassermenge gehabt. Unter der Toilette, im Keller sozusagen, steht ein 170ltr. Fäkalientank, der war bisher selbst bei 14 Tagen Campingplatzaufenthalt völlig ausreichend, und das ohne die Kids dazu zu bewegen extra auf die Außentoiletten zu gehen. Daher denke ich, dass selbst bei der Hälfte der Wassermenge und 3 Mann Besatzung immerhin 5 - 6 Tage Authargie möglich ist. (ohne Grauwassergestank im Toilettenraum) ... und Grauwasser kann höllisch stinken! da sind Stinkbomben die reinsten Parfumgerüche %-/ !!!

Natürlich kommt es auch darauf an wieviel so eine Toilette pro Spülgang an Wasser benötigt, aber da gibt es wohl auch Unterschiede. Wie gesagt, sind nur meine praktischen Erfahrungen.

Die Kosten für Frischwasser dürften dabei nicht ins Gewicht fallen, da ja an Ver- und Entsorgungsstationen meist für 1 Euro gut 100ltr, Wasser befüllt werden können und auf Campingplätzen Wasser meist kostenlos zur Verfügung steht.

Zum Tank nachfüllen(wenn nicht per Schlauch möglich) hab ich mir einfach eine kleine Tauchpumpe und einen 30ltr. Kanister zugelegt (für kleines Geld) mit Hilfe dessen ich dann ganz bequem meinen internen Frischwassertank auffüllen kann, wenns mal eng wird.

Ich fahre (immer mit ausreichend Wasser im Keller)
freundlich grüßend

Rudi

PS. Zerhackertoiletten gibts recht günstig und schnell bei schwenckner- bootszubehör