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Wohnort: Berlin - Wedding

Beruf: Schraubär

Fahrzeug: Hymercamp 55, auf Peugeot J5 Sauger

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21

Samstag, 11. Dezember 2004, 20:55

Hi Ihr Beiden...

Wie weiter oben von Rüdiger beschrieben, hat der Versuch bereits stattgefunden.(Oder findet vielmehr permanent statt)

\"Wir streiten also um des Kaisers Bart\" -

Aber Rüdiger kann uns bestimmt sagen, was bei Ihm da hinten beim Wärmetauscher noch ankommt....

Signatur von »Bobby« Gruß Helmut
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- Wir gehen mit dieser Welt um,
- als hätten wir eine zweite im Kofferraum
- Jane Fonda

22

Samstag, 11. Dezember 2004, 21:25

Servus, Landmann.

[cite]
ich hab auch noch nichts davon gehört, daß Kupferrohre rosten
[/cite]

http://de.wikipedia.org/wiki/Kupfer#Verbindungen

23

Samstag, 11. Dezember 2004, 21:59

hallo Norbert
da steht aber nichts von Rost - der das Material auffrißt
im Gegensatz zu der grünen Sulfatschicht - die das Material schützt
oder seh ich da was falsch
herbert

24

Samstag, 11. Dezember 2004, 22:40

Servus, Herbert.

[cite]
da steht aber nichts von Rost[/cite]

Na ja, Kupfer ist kein Edelmetall, also löst es sich ebenso auf wie alle anderen unedlen Metalle. \"Rost\" ist die landläufige Bezeichnung für Eisenoxid, gibt es also als Wort nicht für Kupfer. Korrosion ist für beide Metalle \"normal\", da unedel, und der Vorteil von Kupfer ist bloß der, dass die Malachit Patina (die natürlich aus Kupfer-\"Rost\" besteht) die Korrosion tiefer liegender Kupferschichten verhindert, während Eisen-Oxid keine Schutzschicht darstellt und das Material daher vollständig korrodiert.

Da du gemeint hattest, von \"Kupfer-Rost\" noch nie gehört zu haben, wollte ich dich eben darauf hinweisen, dass Kupfer auch korrodiert. Der sich bildende Malachit ist soweit auch kein Problem, wenn man ihn (und damit die Schutzschicht) nicht entfernt. Ein anderes Problem ist, wenn elektrolytische Korrosion wirksam wird, da nutzt dann auch der Malachit nichts mehr. Ich gehe mal davon aus, dass du die Rohre vor letzterem geeignet geschützt hast, dann werden die verbleibenden Umwelteinflüsse kaum schädlich sein.

25

Sonntag, 12. Dezember 2004, 00:31

hallo Norbert
jetzt hast Du mein Interesse aber geweckt
diese undurchsichtigen elektrolytischen Ströme ???
ich habe die Kupferleitungen nahe am Boiler (Niro) elektrisch verbunden
außerdem sind sie mehrmals durch die Aufhängungen mit Fahrzeug-Masse und untereinander verbunden
hab ich da etwas nicht in Betracht gezogen.
herbert

Wohnort: Barßel-Neuland

Fahrzeug: 508 D bj 69 teilintegrier

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26

Sonntag, 12. Dezember 2004, 00:32

[cite]und da setzt der zweite kühler an!! er erwärmt die luft in fahrzeug in den sogenanten umluft prinzip wobei die erwärmte luft weiter erwärmt wird ,was natürlich für mehr wärme in fahrzeug führt da ja jetzt keine warme luft nach draussen geblasen wird um kalte luft von aussen anzusaugen und zu erwärmen.
[/cite]
umluft(!)silwester in californien kan ich euch das zeigen!schaffe es anscheinend nicht mich richtig und algemein verständlich auszudrücken sorry
Signatur von »wohnmobil407H« Schlimmer geht immer!!!

27

Sonntag, 12. Dezember 2004, 02:10

Servus, Herbert.

[cite]
jetzt hast Du mein Interesse aber geweckt
[/cite]

Das ist auch gut so, denn komplexe Probleme haben keine einfachen Lösungen :)

http://dc2.uni-bielefeld.de/dc2/wsu-teok/kap_056.htm

unics.rrzn.uni-hannover.de/ tarsb/baustoffkunde/bst-F10-Korrosion.pdf

http://www.hausarbeiten.de/faecher/hausarbeit/che/3676.html

Da steht genug drin, um eine etwaige Problemsituation zu verstehen.
Vor allem die Redoxreihe in

http://www.fbv.fh-frankfurt.de/mhwww/ach-vorlesung/8Elektochem.htm

ist hilfreich, wenn man wissen möchte, was wegen welcher Metalle zuerst oxidieren wird.

Grundsätzlich \"frisst\" das edlere das unedler Metall, Kupfer also (blankes) Eisen. Damit sollte am Auto der Umgang mit Kupfer sorgfältig sein, denn jede direkte (geschraubte) Verbindung von Kupfer und Stahl hat bei Einwirken von sauren Medien (z.B. Wasser mit gelösten Umweltschadstoffen wie schwefeliger Säure) Korrosion des Stahls zur Folge.

28

Sonntag, 12. Dezember 2004, 14:25

Hallo Norbert
Erstmal danke für Deine Ausführungen und für die Links
ich glaub da brauch ich einen Tag bis ich es gelesen hab
und dann noch eine Woche bis ich es (so ungefähr) verstanden hab8o)
aber jetzt einmal grob für meinen Anwendungsfall:
ich hab den Boiler (Niro) mit der leitenden Verbindung der beiden Kupferrohre direkt vor der
Schlauchverbindung zum Boiler geschützt.
ich hab den Motor mit den Masseverbindungen der Kupferrohre geschützt
und ich hab die Verschraubungen (mit Dichtmasse und \"Unterbodenschutz\") gegen feuchte Umwelteinflüsse geschützt
was ich noch nicht beurteilen kann ist ob in den Schaumstoffmannschetten durch die Temperaturunterschiede
Feuchtigkeit entstehen wird. Dann fängt es nämlich tatsächlich von Innen her an zu gammeln.
aber was könnt ich Deiner Meinung nach noch besser machen
(ich weiß schon ich hätte Kunststoffrohre nehmen sollen
aber in der Dimension war nichts passendes (druckfest u. hitzefest) zu kriegen
mit \"interessierten\" Grüßen
herbert

29

Sonntag, 12. Dezember 2004, 16:56

Servus, Herbert.

[cite]
ich hab den Boiler (Niro) mit der leitenden Verbindung der beiden Kupferrohre direkt vor der
Schlauchverbindung zum Boiler geschützt.
ich hab den Motor mit den Masseverbindungen der Kupferrohre geschützt
und ich hab die Verschraubungen (mit Dichtmasse und \"Unterbodenschutz\") gegen feuchte Umwelteinflüsse geschützt
was ich noch nicht beurteilen kann ist ob in den Schaumstoffmannschetten durch die Temperaturunterschiede
Feuchtigkeit entstehen wird. Dann fängt es nämlich tatsächlich von Innen her an zu gammeln.
[/cite]

Ich bin nicht sicher zu verstehen, was genau du sagen willst. Meinst du, dass du zwischen Niro-Boiler und Kupferrohr ein Stück Schlauch hast? Dann wäre hier (sofern das nicht Panzerschläuche mit leitendem Metallgeflecht sind) kaum ein Problem zu vermuten.
Vom Motor hast du Massebänder zum Kupferrohr? Dann wurde ich die Stellen, an denen verschiedene Metalle zusammen kommen, besonders gut gegen Feuchtigkeit isolieren.

In den Schaumstoffmanschetten um die Kupferrohre wird es ganz sicher feucht, da bei Abkühlen der Kupferrohre der Taupunkt in die Isolierung wandern muss und genau dann entsteht da Kondenswasser, das bis zum nächsten Heizen eben da drin bleibt. Sehe ich aber als vernachlässigbar, ausser, die Manschetten reiben immer wieder die entstehende Patina weg. Aber auch in dem Fall sollten die Rohre länger halten als der Rest vom Bus.

Also, zusammen gefasst: Nur da, wo verschiedene Metalle (blank) zusammen kommen, besteht Handlungsbedarf. Entweder sehr gut gegen Feuchtigkeit isolieren (Lack oder Polfett/Vaseline, z.B.) oder galvanisch trennen (mit einem Nicht-Leiter, z.B. Gummistück). Auch die Befestigung der Kupferrohre (an der Karosserie) kann man mit Silentblöcken (Gewinde - Gummiblock - Gewinde) galvanisch entkoppeln.

Wie auch immer, wenn du keine anderen Metalle als Kupfer und Stahl hast, ist die \"leidende\" Seite immer der Stahl. Ganz allgemein kann man sagen, dass am Auto daher Kupferrohre besser zu unterlassen wären. Hingegen sind Niro- oder verzinkte Eisenrohre galvanisch unbedenklich, da gleichwertig, und somit nicht als Oxidationsförderer wirksam.

Dass die auftretende elektrolytische Korrosion nicht von heute auf morgen geht, aber trotzdem wirksam ist, sieht man übrigens ganz schön an alten Autos da, wo die Massebänder (Kupfer) an den Stahl geschraubt sind und an den Batterie-Polen (wo verschiedenwertiges Blei und Kupfer blank zusammen kommen). Also alles nicht sooo wild, aber trotzdem ein möglicher Rostauslöser, den man sich in gutem Glauben selbst einbaut...

30

Sonntag, 12. Dezember 2004, 17:17

hallo Norbert
es ist so
die (2x 6m) Kupferrohre sind sind jeweils mit einem Gummischlauch
an den Motor sowie an den Boiler angeschlossen
und außerdem habe ich die Kupferrohre durch die Schraubverbindungen mit der Fahrzeug-Masse leitend verbunden
danke nochmals für Deine Ausführungen
herbert

derHeinz

unregistriert

31

Sonntag, 12. Dezember 2004, 17:17

[cite]herbertc schrieb:[br]hallo Heinz
wieder einmal ein Kommentar von jemand der nicht richtig liest
[/cite]

hallo Herbert,
ich wollte dir nicht auf die Füsse treten, und ich hab auch richtig gelesen, dehalb sagte ich
[cite]ich weiss, das gehört hier nicht hin [/cite]

aber jedesmal wenn ich das Wort \"Unterbodenschutz\" lese, sträuben sich mir die Nackenhaare.
JEDER, der sich mit alten Autos beschäftigt sollte wissen, welchen Ärger er sich in der Zukunft mit solchen Maßnahmen einhandelt.

Ich bleib dabei, das ist Teufelszeug
es gibt immer was besser geeignetes.

vielleicht sollten wir einen eigenen Unterbodenschutz Thread aufmachen,
da kann dann jeder seine schlechten Erfahrungen zum Besten geben
(!)

LG aus ER
Heinz

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32

Sonntag, 12. Dezember 2004, 17:17

einmal zur korision rost und galwanischen strömen!
wen zwischen den einzelnen elementen eisen kupfer und so weiter (metal)(!)
keine diereckte verbindung ist finden auch keine galwanischen ströme statt.
als grundregel habe ich gelerhnt das wen ich eine verzinkte leitung mit kuper verlängern will ein messing oder rotguss stück da zwischen setze! sind die verschiedenen materialien mit gummi-kunsstoffschläuchen verbunden findet keine galwanick statt.
so der kühlwasserkreislauf besteht bei meinen womo aus folgenden materialien :
stahlgus eisen alu messing kupfer kunststoff gummie va
(!)
habe in meinen auto auch teilweise hupferrohr in kühlkreilauf verwendet
habe damit seit 10 jahren keine probleme(!)
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33

Sonntag, 12. Dezember 2004, 17:33

da ich meinen zweiten wärme tauscher paralel angeschlossen habe und so durch schließen (drosseln)der original heizung.kommt ausreichend wärme an!
NOCHMAL DER ZWEITE HEIZKÜHLER ERWÄRMT DIE LUFT IM FAHRZEUG (!)
WO GEGEN die original heizung die kalte luft von drausen ansaugt und erwärmt und SOMIT
SCHON MAL ERWÄRMTE LUFT AUS DEN FAHRZEUG HERRAUSDRÜCKT(ENFERNT)(!)
habe auch schon mal den kühlergrill in winter mit pappe zugeklebt.
und den lufteinlass für die heizung unter der windschutzscheibe mit papier stark verkleinert!
den bei meinen womo ziht die luft auch ohne ventilator ab 75 kmh durch so da ich mich
in winter bei extremer kälte 12° bis 15° minus dazu gezwungen sehe.
Signatur von »wohnmobil407H« Schlimmer geht immer!!!

Crashsteve

unregistriert

34

Sonntag, 12. Dezember 2004, 17:41

Hallo,

da ich, als ich noch arbeiten durfte, unter Anderem auch für eine Dachdeckerfirma als Bauleiter gearbeitet habe, konnte ich sehr oft beobachten, wenn Schneefanggitter aus Kupfer und die Dachrinne aus Zink waren, daß die Dachrinnen im laufe der Jahre kaputt gefressen waren, und zwar durch das Regenwasser, welches die Befestigung des Gitters mit der Rinne berührte.
Rumgedreht gab es keinerlei Probleme.

Stefan

35

Sonntag, 12. Dezember 2004, 18:02

Servus, Helmut.

[cite]Wie weiter oben von Rüdiger beschrieben, hat der Versuch bereits stattgefunden.(Oder findet vielmehr permanent statt)
\"Wir streiten also um des Kaisers Bart\" -
Aber Rüdiger kann uns bestimmt sagen, was bei Ihm da hinten beim Wärmetauscher noch ankommt....
[/cite]

Von wegen Streit um des Kaisers Bart:
Heute schrieb Rüdiger, dass er a.) den zweiten Kühler parallel dran hat, also nicht seriell und dass er b.) die Original Heizung drosseln muss, damit die Umluft-Heizung ordentlich funktioniert.

Damit ist IMHO des Kaiser\'s Bart ab, das von Telse und mir bezweifelte System des \"seriellen Anschlusses\" und gleichzeitiger Nutzung beider Heizkühler ist offensichtlich noch nicht realisiert. Also: Erst Rücklauf O-Kühler messen, dann weiter planen. Alles andere ist Bastelei mit unsicherem Erfolg.

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36

Sonntag, 12. Dezember 2004, 18:54

FALSCH
es werden beide bedint und beide heizen
abregel des einen da ja der andere einen größeren leitunswiederstand hat deshalb abregeln NICHT ZU MACHEN (!)
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37

Sonntag, 12. Dezember 2004, 20:08

ja ja Norbert sach ich doch, Kaiserbart...%-/
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- Jane Fonda

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38

Sonntag, 12. Dezember 2004, 21:01

also so mal zu klärung in 508D heize ich wärend der fahrt mit den zweiten und ersten wärmetauscher was jetzt prima funtionirt! habe einen zweiten lüfter für die truma auf 12V eingebaut so brauche ich wärent der fahrt keinen spannungswandler!
der vorteil ist auch das ich die truma ganz normal anmache und auf 2 stelle sobalt der motor warmwasser liefert heize ich dan mit den motorwarmwasser den innenraum im umluft betrieb.halte ich für längere zeit an schaltet sich durch den termostat der truma diese automatisch wieder zu.
die temparatur in fahrzeug regel ich werend der fahrt mit den ersten heizkreis der ja die kalte luft von drausen bekommt.
heize aber mein womo mit der truma vor ,drehe sie aber bei fahrt begin auf 2 runter ,so das schon mal eine angenehme wärme vorhanden ist ,den wen es richtig drausen knakt dan braucht man eine stunde bis es einigermassen warm ist!
- Editiert von wohnmobil407H am 12.12.2004, 21:07 -
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  • »gromo« ist der Autor dieses Themas

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Fahrzeug: 508 mit wowa-aufbau..... und sowas

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39

Montag, 13. Dezember 2004, 08:41

so, schönen dank an alle,
ich bau mir datt getz ein,so!
rüdiger hat das, bei ihm gehts, warum es geht ist mir wurscht, also rein damit.
gruß,gromo
Signatur von »gromo« ...ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos. Vicco v. Bülow,1993

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40

Montag, 13. Dezember 2004, 08:44

jeeeenaaaau....%-)
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