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1

Montag, 27. Dezember 2004, 12:28

Hallo!

So, nun liegt er hier vor mir: ein 30l-Boiler - natürlich für 230V mit 2kW und wartet darauf, dass er für die Warmwasseranlage umgerüstet wird. Dazu wollte ich eine Heizschleife aus 8er Kupfer-Rohr in dem Kessel einziehen, die dann mit dem 80 Grad heissen Wasser aus der Standheizung/Motorkreislauf durchströmt das Warmwasser erhitzen soll.

Dummerweise kann man den Boiler nicht aufschrauben, so wie ich das von früher kenne, wo die Seite mit dem Heizstab abzuschrauben war. Da ich die kleine Öffnung der E-Heizung im Boiler auch weiterhin dafür verwenden will (wenn man mal Aussenstrom hat, ist das doch äußerst praktisch!), bleibt mir nur, Löcher in den Kessel zu bohren, um die Kupferrohre durchzuführen. Nun ist der Stahlkessel komplett geschweisst und von innen emailiert. Aufmachen ist also nicht und ich muss an einer flachen Stelle die Wandung durchbohren.

Hat das schon mal jmd. gemacht hier? Und hat vielleicht ein paar Tips für mich? Sicher wird es eine Fummelei werden, die Heizschleife aus Kupfer durch die Öffnung der E-Heizung in den Kessel zu bringen, aber irgendwie wird das schon gehen.

Für die Durchführungen wollte ich Schott-Verschraubungen (aus Messing) nehmen und die Kupferrohre dort einlöten. Oder hat jmd. eine bessere Idee?

Viele Grüße,

Manjo.

P.S. und damit keine Diskussionen aufkommen bzgl. Gasboiler... neee den hab und will ich nicht!

Stefan O 302

unregistriert

2

Montag, 27. Dezember 2004, 12:38

Hallo Manjo,

gehe doch zu einem Flaschner und frage nach einen alten Boiler mit Kupferflansch. Bohre ein kleines Loch rein und weite es bis auf 8 mm auf, das hat den Vorteil das so ein kleiner Krater entsteht das lässt es sich besser löten, bzw mit Lötzinn füllen. . Löte dort die Kupferrohrschlange ein, Verschraubung unten dran löten ! Fertig
Musst halt bei mehreren nachfragen, irgendwann kommt einer rein....

3

Montag, 27. Dezember 2004, 13:12

Hallo Stefan!

Du bist lustig! Nun liegt das Ding hier. Weiss ich sowas vorher, bevor ich so ein Teil bei eBay ersteigere? Nöö das muss schon irgendwie gehen, schliesslich sind da ja auch Anschlüsse für Zu- und Ablauf vorhanden!

Zudem ist das Gehäuse relativ eckig, was mir beim Einbau sehr engegenkommt - eben klein und kompakt!

Gruß,

Manjo.

Stefan O 302

unregistriert

4

Montag, 27. Dezember 2004, 13:38

[cite]Manjo schrieb:[br]Hallo Stefan!

Du bist lustig! Nun liegt das Ding hier. Weiss ich sowas vorher, bevor ich so ein Teil bei eBay ersteigere? Nöö das muss schon irgendwie gehen, schliesslich sind da ja auch Anschlüsse für Zu- und Ablauf vorhanden!

Zudem ist das Gehäuse relativ eckig, was mir beim Einbau sehr engegenkommt - eben klein und kompakt!

Gruß,

Manjo.[/cite]

Tja hättest mal besser vorher gefragt.
Die Anschlüsse für Zulauf und Ablauf sind aber vor dem Email reingekommen.

[cite]Da ich die kleine Öffnung der E-Heizung im Boiler auch weiterhin dafür verwenden will [/cite]
in dem Flasch der E Heizung ist kein Platz mehr für die Kupferrohre ??

Was meinem technischen Verständnis nach nicht gehen wird ist Löcher reinzubohren.
Da platzt das Email innen ab und dann wird der Pott rosten.

Verticker das Teil doch wieder bei Ebay und such dir einen passenden, jetzt wo die Wichtigen Punkte kennst ;-);-)

Brumm207

unregistriert

5

Montag, 27. Dezember 2004, 15:10

[cite]Stefan O 302 schrieb:
...
Was meinem technischen Verständnis nach nicht gehen wird ist Löcher reinzubohren.
Da platzt das Email innen ab und dann wird der Pott rosten.
...
[/cite]

Jepp, sehe da auch keine Möglichkeit Löcher reinzubekommen, ohne dass das Email abplatzt:=(

Gruß Rainer

Wohnort: Soest

Fahrzeug: 85er 309D James Cook und 98er Volvo 945 2,3Turbo

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6

Dienstag, 28. Dezember 2004, 11:53

Moin,

das sehe ich genauso wie Rainer. Email wird beim Bohren großflächig abplatzen und der Pott wird rosten.
Als weiteres Problem sehe ich die elektrische Heizleistung: 2KW sind für die meisten Campingplätze eindeutig zuviel. Da wird üblicherweise 6A oder 1,4KW geliefert. Das solltest Du auch bedenken.
Du müsstest also den Flansch des E-Heizkörpers umbauen, mit Heizschlange und anderem Heizkörper. Vielleicht kannst Du das vorhandenen Loch ja aufweiten, um mehr Montageplatz zu haben. Und dann eine neue Abschlußplatte nehmen.

Das erscheint mir alles nicht ganz einfach... Trotzdem viel Erfolg

Andi

Tauchteddy

unregistriert

7

Dienstag, 28. Dezember 2004, 17:41

Ich habe mir die gleichen Gedanken gemacht und habe auch bei ebay einen 30l-Boiler ersteigert ... werde ihn wieder verkaufen und mir einen neuen kaufen, der dann alles hat/kann, was gewünscht wird. Und die Heizpatrone hat dann auch nur 500-750W.

8

Donnerstag, 30. Dezember 2004, 01:01

Hallo

Als Ersatz für meinen verstorbenen Gasboiler habe ich einen 10 Liter Druckwasserspeicher eingebaut. Im diesem Jahr hatte ich nirgendwo Probleme (Campinhplätze in den Niederlanden und Frankreich). Keine Campingplatzsicherung hat nachgegeben.

mfg

Lichti

9

Donnerstag, 30. Dezember 2004, 01:23

Hallo!

Danke Euch für Eure Antworten. 2kW ist ganz einfach, die auch an 6A zum Laufen zu bringen... einfachste Möglichkeit: Leistung halbieren mittels Diode, sollte keine Probleme bereiten, da ohmsche Last. elegantere Methode: Strombegrenzung (elektronisch) einstellbar am Boiler, aufwendig aber gut. noch geschickter: Strombegrenzung mit Regelung des Stroms aufgrund des aus dem externen Netz gezogenen Gesamtstroms, d.h. es wird insgesamt mit allen Verbrauchern nicht mehr als 6 oder 10A gezogen, sofern die übrigen Verbraucher den Maximalstrom noch nicht überschritten haben. Das, was bis zum Maximalstrom übrig ist, verbraucht dann der Boiler.

Gruss,

Manjo.

Tauchteddy

unregistriert

10

Donnerstag, 30. Dezember 2004, 08:24

[cite]Manjo schrieb:[br]Hallo!

Danke Euch für Eure Antworten. 2kW ist ganz einfach, die auch an 6A zum Laufen zu bringen... einfachste Möglichkeit: Leistung halbieren mittels Diode, sollte keine Probleme bereiten, da ohmsche Last. elegantere Methode: Strombegrenzung (elektronisch) einstellbar am Boiler, aufwendig aber gut. noch geschickter: Strombegrenzung mit Regelung des Stroms aufgrund des aus dem externen Netz gezogenen Gesamtstroms, d.h. es wird insgesamt mit allen Verbrauchern nicht mehr als 6 oder 10A gezogen, sofern die übrigen Verbraucher den Maximalstrom noch nicht überschritten haben. Das, was bis zum Maximalstrom übrig ist, verbraucht dann der Boiler.

Gruss,

Manjo.[/cite]

Hi Manjo, dazu hast du sicher einen Bauplan für uns, oder? :-O Wie erklärst du ausgerechnet dem Boiler, dass er sich gefälligst mit dem Rest zufrieden gibt?

11

Donnerstag, 30. Dezember 2004, 10:36

Hallo Tauchteddy,

ganz einfach: Meßshunt in die 230V-Zuleitung, die von aussen kommt. Nach dem Spannungsabfall an diesem Widerstand wird geregelt. Schaltplan gibt\'s noch keinen.

Gruss,

Manjo.