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gerry 608

unregistriert

1

Dienstag, 4. Januar 2005, 13:19

Hi Leute!
Seit kurzem hab`ich einen kleinen Fernseher und einen Receiver (beides 220V) im Bus!
Diese würde ich gern über die Bordbatterien (2x110Ah) mittels eines Spannungswandlers betreiben.
Der Fernseher hat 44W , der Receiver???(ich schätze nicht viel!)W;
Wie groß muß der Spannungswandler sein??
Was für einer muß es denn sein??
Ein Kollege meinte daß der Wandler eine 10 mal so hohe Kapazität haben muss wie die zu betreibenden Geräte!, also hier so um die 500-600W?? was mir ziemlich viel erscheint!

Kann mir jemand einen Tipp geben?

Wohnort: Duisburg

Fahrzeug: 817

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2

Dienstag, 4. Januar 2005, 13:51

Moin gerry,
das mit der höheren Leistung ist wegen der Anlaufströme schon richtig.Bei den Wechselrichter solltest du wegen Streifen im Fernsehen schon einen Sinuswandler nehmen.
Empfehlung:Conrad.de Bestellnr.513054-55 oder eben ´ne Nr. größer.

Gruß Rainer

3

Dienstag, 4. Januar 2005, 13:53

Servus, Gerry.

[cite]
Der Fernseher hat 44W , der Receiver???(ich schätze nicht viel!)W;
Wie groß muß der Spannungswandler sein??
[/cite]

Geh\' von 100 Watt aus, und kauf\' ein bisschen größer, damit der Lüfter nicht dauernd nervt, wenn du fernsiehst.
Da Fernseher (mit Röhre) beim Einschalten extrem Strom ziehen, sollte der Wandler hohe Anlaufströme verkraften. Das kann man mit der von deinem Kollegen vorgeschlagenen Überdimensionierung abdecken, oder man kauft einen Wandler, der die Anlaufspitze verkraftet, im Normalfall aber weniger Leistung bietet. Auf jeden Fall muss es ein \"echter\" Sinuswandler sein, sonst hast du am Schirm vertikale, wandernde Streifen. Und damit sind wir schon in einer unerfreulichen Preisklasse :)

So kleine Wandler benutze ich nicht, also keine Erfahrungsberichte zu irgendeinem Hersteller.

Beim Kauf würde ich drüber nachdenken, was als nächstes kommt. Computer? Mixer? Fön?
Also besser nicht \"nach unten\" dimensionieren...

Grundsätzliche Rechnung: Mit 2x110 Ah (12 V?) stehen 110Ah x 12V = 1320 Wh zur Verfügung.
Wenn dein TV/Receiver 60 W zieht, kannst du 22 Stunden fernsehen, dann ist die Batterie leer.
Da die Batterie mit C/10 geladen und entladen werden sollte, kannst du aus 110Ah / 12 V nur etwa 130 Watt Dauerleistung entnehmen, also sollte ein 200 W Sinuswandler gut funktionieren.

Jedenfalls die elektrischen Schutzbestimmungen beachten: Also Fehlerstromsicherung (FI) sollte eingebaut sein, alle elektrischen Geräte sollten eine Erdung haben (was bei den meisten Kleingeräten mit zweipoligen Flachsteckern nicht der Fall ist), etc. 230V ist kein Kinderspielzeug, da sollte man mit Vorsicht dran gehen.

MB608Treiber

unregistriert

4

Dienstag, 4. Januar 2005, 14:22

Hallo Norbert,

danke für Deine, auch für mich als Laien im Bereich der Elektrik, nachvollziehbare Berechnung.

Eine Frage aber bleibt, ich kann nie eine Batterie zu 100 \"leer\" machen, also ergo nicht 22 std fernsehen. Wie lange kann ich fernsehen, gibt es da einen \"Umrechnungsfaktor\" \"Entnahme zu max. BatterieabgabeKapazität\" ?(?)8(

5

Dienstag, 4. Januar 2005, 14:26

ich glaub als Faustregel, sollte eine Bleibatterie nie zu mehr als 50% entladen werden.

Mehr als 50% Stromentnahme beschleunigt den Alterungsprozeß des Akkus überproportional.

Fritz

Tauchteddy

unregistriert

6

Dienstag, 4. Januar 2005, 14:34

Ich habe einen Sinuswandler 300W (max.500W), für den habe ich 109,95 bezahlt. Zum Fernsehen sollte der reichen ... auf Grund der Preisunterschiede werde ich in meinem Bus mehrere Wandler einsetzen, denn für den Kühlschrank oder muss es kein teurer Sinuswandler sein, da tut es ein billiger Trapez.

Wohnort: Duisburg

Fahrzeug: 817

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7

Dienstag, 4. Januar 2005, 15:15

Moin Teddy,
die Trapezdinger taugen eigentlich nur zum Erwärmen.Selbst mein kühlschrank ist mit ´nem Sinuswechselrichter leiser als mit ´nem Quasi-sinus Dingens.
Wenn du ´nen großen brauchst dann kuck mal bei Conrad,da sind die großen von Mobitronic viel billiger als bei Waeco.Beispiel Bestnr:513051-55.

Gruß Rainer

PS.Hab grad noch ma recherschiert,bei dem 1000Watt Teil is der Unterschied am größten.Conrad 420 Euro,Waeco 680.
- Editiert von Rainer 817 am 04.01.2005, 15:25 -

8

Dienstag, 4. Januar 2005, 16:31

Servus, Jörg.

[cite]Eine Frage aber bleibt, ich kann nie eine Batterie zu 100 \"leer\" machen, also ergo nicht 22 std fernsehen. Wie lange kann ich fernsehen, gibt es da einen \"Umrechnungsfaktor\" \"Entnahme zu max. BatterieabgabeKapazität\" ?(?)8([/cite]

Den Faktor (50%) hatte ich bereits berücksichtigt, es bleiben rund 22 Stunden bei 60 Watt.
(110*2/2 = 110 * 12 = 1320 / 60 = 22)

Crashsteve

unregistriert

9

Dienstag, 4. Januar 2005, 17:07

Hallo,

mal eine dumme Frage, da ich von den Dingern keine Ahnung habe, wenn ich im WOMO einen Kühlschrank 220V u. einen Fernseher betreiben will, was benötige ich denn dann für einen Wandler? Ich weiß nicht, wieviel Watt ein Kühlschr. hat. Wofür brauche ich einen Wandler mit Sinus u. wofür einen ohne Sinus oder wie die heißen?

Gruß, Stefan

10

Dienstag, 4. Januar 2005, 17:15

Servus.

Damit keine falschen Vorstellungen entstehen: 300 W sind im 12V Netz schon ziemlich viel nämlich 25 A.
Und 25A brauchen dicke Kabel und einen möglichst geringen Abstand zur Batterie.
Je stärker der Wandler, desto dicker die 12V Leitungen...

Die Leitungs- und Wandlungsverluste darf man mit etwa 10% ansetzen, also nicht ganz 22 Stunden TV, sondern wohl weniger als 20.

Und selbstverständlich sollte man eine getrennte Startbatterie haben, erstens wegen der anderen Batterietechnik (Starterbatterien sind Sprinter, Versorgungsbatterien Marathonläufer), und zweitens damit man wieder wegkommt, wenn der Film aus ist :-O

Tauchteddy

unregistriert

11

Dienstag, 4. Januar 2005, 17:26

[cite]Rainer 817 schrieb:
die Trapezdinger taugen eigentlich nur zum Erwärmen.Selbst mein kühlschrank ist mit ´nem Sinuswechselrichter leiser als mit ´nem Quasi-sinus Dingens.[/cite]

Geräusch ist bei mir nicht unbedingt entscheidend, sondern tatsächlich der Preis. Einen Trapez bekomme ich mit 2000W für 199€ und da kann ich nicht nur den Kühlschrank ranhängen, sondern auch noch die Mikrowelle und die Dunstabzugshaube :-) Für den Boiler ist mir ein Sinus auch zu teuer.
Übrigens findet man die 1000W-Sinus bei ebay schon für 335€

Wohnort: Barßel-Neuland

Fahrzeug: 508 D bj 69 teilintegrier

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12

Dienstag, 4. Januar 2005, 17:32

@stefan also so ein ab tausend -funfhunder watt 1500
und du kanst den kühlschrank und den fehrnseher und den fön und denstaubsauger betreiben !
achte darauf ob die angegebene leistung kuzzeit oder dauer ist,die meisten preiswerten machen trapetz ,und sinus änliche spannung was immer daas dan heißen oder bedeuten soll!
die richtigen sinu wandler sind sau teuer und echt schwer.
mfg
rüdiger
Signatur von »wohnmobil407H« Schlimmer geht immer!!!

13

Dienstag, 4. Januar 2005, 17:39

Servus, Stefan.

[cite]wenn ich im WOMO einen Kühlschrank 220V u. einen Fernseher betreiben will, was benötige ich denn dann für einen Wandler?
[/cite]

Nehmen wir den Fernseher mit 60W, den Kühlschrank mit 130W an. Macht rund 200 Watt Wandlerleistung.
Das normale 230V Netz hat eine Sinus-förmige Welle (50 Hz), die Stromrichtung (Wechsel-Strom) ändert sich also 50 mal pro Sekunde, wobei das nicht ping-pong passiert, sondern eben weich, wie eine Sinuswelle.

So, das kostet aber Geld, viel Strom so weich die Richtung ändern zu lassen. Also gibt es die Rechteckwandler - die machen ping-pong, entweder ist die Stromrichtung \"Nord\" oder \"Süd\", während der Sinus quasi schön über \"West\" den Kompass durchläuft.
Eine Zwischenlösung sind die am häufigsten zu findenden Trapezwandler - nicht so hart wie ein Rechteck, aber immer noch mit einer Kante im Wechselverlauf. Diese Kante macht allen sensiblen (elektronischen) Geräten zu schaffen. Am Bildschirm zeigen sich vertikale Streifen, Motoren laufen rauher, manche Elektronik springt gar nicht an, manche geht früher kaputt. Also sollte man eigentlich immer einen Sinuswandler nehmen, denn nur der liefert Strom \"wie aus der Steeckdose\". \"Dumme\" Geräte, wie Kochplatten, Wasserkocher, etc. sind auch an einfacheren Wandlern betreibbar.

Aber mit der Leistung ist es nicht getan, es gibt ja auch noch die Zeit. Der Fernseher braucht 60 W, solange er eingeschaltet ist. Sagen wir, vier Stunden am Tag. Macht 240 Watt-Stunden (Wh). Der Kühlschrank schaltet je nach Aussentemperatur, Isolierung, etc. immer wieder mal ein, nehmen wir pro Tag 200 Wh an. In Summe 420 Wh / 12 V = 35 Ah aus der Batterie entnommen (plus 10% Leistungs- und Wandlungsverluste bei optimaler Verlegung).

Ein weiteres Problem ist die Entnahme: C/10 wäre optimal, oder andersrum: Wenn der Kühlschrank und der Fernseher gleichzeitig laufen (was man gerade beim Kühlschrank schwer im Griff hat), steigt der Verbrauch auf 200 W. Da der Kühlschrank ebenfalls hohe Anlaufstöme zieht, braucht es einen Wandler, der zumindest das Doppelte für etwa 5 Sekunden wegstecken kann. Also kann man nach erforderlicher Leistung die Batterie dimensionieren: Für die 200 W haben wir rund 17 A / 12 V anzusetzen, die Batterie sollte also etwa 170 Ah gross sein, größer macht nichts. Steigt der Verbrauch über die sonstigen Elektrogeräte auf z.B. 400 W, haben wir 34 A und die Batterie sollte auf zumindest 340Ah mitwachsen. Andernfalls wird die Batterie keine 300 Lade-/Entladezyklen erleben...

Ganz dumm ist es gelaufen, wenn just in dem Moment, wo du den Fernseher einschaltest, der Kühlschrank anspringt: Die hohen Anlaufströme addieren sich und überlasten den Wandler. Aus diesem Blickwinkel ist überdimensionieren beim Wandler die einzige Möglichkeit, oder viele Wandler parallel, aber nicht jeder Wandler ist auch parallelschaltfähig.

Kurz und gut: Die 230V im Fahrzeug sind weit trickreicher als im normalen Leitungsnetz, und \"einfach mal so\" einen Wandler reinklemmen etwas zu blauäugig. Und immer: Nicht am Kabel sparen. Im oben geschilderten Worst-Case liegt kurzzeitig ein Strom von über 1kW an, das macht (fast) 100 Ampére im 12V Netz, und das sollten die Sicherungen und Kabel auch verkraften. Abgesehen davon, dasss man mit 100 A auch schon schweissen kann - bei diesen Stromstärken lässt man besser den Fachmann ran.
- Editiert von nofue am 04.01.2005, 17:49 -

Crashsteve

unregistriert

14

Dienstag, 4. Januar 2005, 17:54

Hallo,

@Rüdiger: Das ist mir auch klar, wenn ich 1500 Watt habe, daß mir das reicht, trotzdem dankeschön.

@Norbert: Also eins muß ich Dir lassen, wenn ich auch nicht immer Deine Meinung teile, aber im erklären bist Du einfach Spitze! Jetzt habe auch ich es kapiert.

Vielen Dank,

Stefan

Tauchteddy

unregistriert

15

Dienstag, 4. Januar 2005, 18:17

[cite]nofue schrieb:Kurz und gut: Die 230V im Fahrzeug sind weit trickreicher als im normalen Leitungsnetz, und \"einfach mal so\" einen Wandler reinklemmen etwas zu blauäugig. Und immer: Nicht am Kabel sparen. Im oben geschilderten Worst-Case liegt kurzzeitig ein Strom von über 1kW an, das macht (fast) 100 Ampére im 12V Netz, und das sollten die Sicherungen und Kabel auch verkraften. Abgesehen davon, dasss man mit 100 A auch schon schweissen kann - bei diesen Stromstärken lässt man besser den Fachmann ran.[/cite]

Daraus folgt, dass es sinnvoll ist, den/die Wandler nah an den Batterien zu installieren, um die dicken Kabel kurz halten zu können. Die 230V-Verkabelung ist ja wesentlich unproblematischer ...

16

Dienstag, 4. Januar 2005, 18:55

Servus, Stefan.

[cite]...wenn ich auch nicht immer Deine Meinung teile, aber im erklären bist Du einfach Spitze!
[/cite]

Was vielleicht gerade dazu führt, dass wir nicht immer einer Meinung sind :-O

Dank für das Feedback.

17

Dienstag, 4. Januar 2005, 19:01

Servus, Holger.

[cite]Daraus folgt, dass es sinnvoll ist, den/die Wandler nah an den Batterien zu installieren, ...[/cite]

Im Prinzip, ja. Bei unseren Teilen ist ein kleiner Nachteil gegeben, wenn der brummende Wandler im Keller hockt und abschaltet, natürlich gerade dann, wenn es draussen Schusterbuben regnet. Dann ins Ölzeug, Klappe auf, aua, Fingernagel, Schlüssel holen, aufsperren, Knöpfchen drücken, warten, ja, läuft wieder, Klappe zu. Wo ist der Schlüssel? Klappe auf, Schlüssel raus, Klappe zu, absperren, zurück rein - da steht schon wer: \"Ist wieder aus\". Dankend lächeln, nicken, und wieder von vorn.

Tauchteddy

unregistriert

18

Dienstag, 4. Januar 2005, 21:30

[cite]nofue schrieb:
Im Prinzip, ja. Bei unseren Teilen ist ein kleiner Nachteil gegeben, wenn der brummende Wandler im Keller hockt und abschaltet, natürlich gerade dann, wenn es draussen Schusterbuben regnet. Dann ins Ölzeug, Klappe auf, aua, Fingernagel, Schlüssel holen, aufsperren, Knöpfchen drücken, warten, ja, läuft wieder, Klappe zu. Wo ist der Schlüssel? Klappe auf, Schlüssel raus, Klappe zu, absperren, zurück rein - da steht schon wer: \"Ist wieder aus\". Dankend lächeln, nicken, und wieder von vorn.[/cite]

Hm ... Fernsteuerung? Klappe im Fussboden? Bei mir wird die E-Zentrale ziemlich genau über den Bakterien sitzen, da kann ich die Wandler im Innenraum und trotzdem nah am Stromspeicher plazieren.

Wohnort: Barßel-Neuland

Fahrzeug: 508 D bj 69 teilintegrier

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19

Dienstag, 4. Januar 2005, 22:19

also meiner hat einnen fehrnschalter ! batterien von den wandler mit wand trennen und für belüftung des batteiekasten sorgen beim laden entsteht knalgas,und den raum für den wandler auch zwangsbelüften,und dan das ladegeräht auch zwangsbelüften.
und das mit der leistung haben wir mit nen haushalzkühlschrank ausprobiert bis wir die größe für den spanungswandler hatten so das du auch den fernseher und resiver und licht und lüfter für die heizung betreiben kanst wen der külschrank einschaltet und nicht der spanungswandler abschaltet.
Signatur von »wohnmobil407H« Schlimmer geht immer!!!

gerry 608

unregistriert

20

Mittwoch, 5. Januar 2005, 01:07

Hi Leute!
Wahnsinns Infos!!! Danke schon mal!
Werd` mir direkt so n` Sinuswandler holen!
Gruß