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1

Donnerstag, 6. Januar 2005, 04:36

Hallo,

nach dem ich nun schon geraume Zeit in diesem Forum mitlese und schon viele gute und hilfreiche Dinge gelesen habe, habe ich mich nun auch einmal angemeldet.
Natürlich habe ich auch ine Frage.
Nach dem wir nun eine Weile einen 508 mit Mabu Aufbau unser eigen nennen, trage ich mich nun mit dem Gedanken diesen wieder zu verkaufen und ein Mobil auf Basis 814 mit Koferaufbau aufzubauen, denn der 508 ist für 4 Personen und 2 große Hunde doch etwas klein.
Ich habe mir nun schon einige Fahrzeuge angesehen und frage mich, wie ich den Durchgang zum Fahrerhaus bewerkstelligen kann. Deshalb meine Frage, hat vielleicht schon jemand hier so etwas gebaut oder weiß wo ich näherer Informationen und ggf. Bilder herbekommen kann?


Gruß, Olli

Neuling

unregistriert

2

Donnerstag, 6. Januar 2005, 08:42

Hi Olli, da kann ich Dir auf jeden Fall schon mal Norbert (Limeskiste) als Ansprechpartner empfehlen.

Wohnort: Berlin - Wedding

Beruf: Schraubär

Fahrzeug: Hymercamp 55, auf Peugeot J5 Sauger

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3

Donnerstag, 6. Januar 2005, 08:48

....soweit ich weiß,

haben auch Helmut (Wanderdüne) und Jörg (CB- Globetrotter) solche Durchgänge zumindest geplant...
Signatur von »Bobby« Gruß Helmut
-----------------------------
- Busfreakswerkstatt Bärlin -

- Wir gehen mit dieser Welt um,
- als hätten wir eine zweite im Kofferraum
- Jane Fonda

4

Donnerstag, 6. Januar 2005, 08:49

Ich habs beim Hanomag gemacht,dürfte im Prinzip genauso beim 814er gehen.
Hat der 814 Scheiben in der Rückwand??Dann mußt du evtl die gesamte Rückwand heraustrennen und was neues basteln.
Fahrehausrückwand mittig in der entsprechenden Breite auftrennen,aus 4-Kantrohr nen Hilfsrahmen einschweißen ,damit die Hütte ihre Stabilität behält.anschließend habe ich aus Blech nen \"Tunnel\" gebaut und am Führehaus angesetzt,damit ich ne vernünftige Auflagfläche für das flexible Material habe.Am Koffer genauso.Als Verbindung habe ich LKW-Plane vom Sattler zum \"Schlauch\" vernähen lassen und über meine beiden \"Tunnel\" gezogen.Dann Aluleisten drauf gelegt und verschraubt.
Wichtig:
Auch wenn nur wenige cm durch die Plane zu überbrücken sind,mind die 4-5 fache Länge nehmen,da sich Koffer und Fahrerhaus unterschiedlich verwinden !!!
Fotos kann ich mal machen und dir mailen.

Mfg Hauke

Wohnort: Berlin - Wedding

Beruf: Schraubär

Fahrzeug: Hymercamp 55, auf Peugeot J5 Sauger

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5

Donnerstag, 6. Januar 2005, 08:51

Hi Hauke,

solche Umbauten würden sich gut in der Wissensdatenbank machen...

Dann könnte die Allgemeinheit sich mal schlau machen
Signatur von »Bobby« Gruß Helmut
-----------------------------
- Busfreakswerkstatt Bärlin -

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- Jane Fonda

Wohnort: Duisburg

Fahrzeug: 817

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6

Donnerstag, 6. Januar 2005, 09:35

Moin Ol-tar,
was iss´n das für´n 814? T2/Vario oder der größere mit Kipphaus? Und wenn,soll das Haus kippbar bleiben oder wird´s festgesetzt?

Gruß Rainer

7

Donnerstag, 6. Januar 2005, 14:06

Hallo,

vielen Dank für die vielen Antworten die nun auch gleich wieder eine Menge mehr Fragen aufwerfen. Ich hatte gedacht das die Fahrerhäuser der 814 nicht klappbar sind sondern feststehen. Daher habe ich auch als Basisfahrzeug an einen 814 gedacht, sonst hätte ich auch Renault S130 - S160 in die Auswahl eingezogen denn diese haben wir früher im eigenen Unternehmen gefahren und gleiche haben sich als sehr langlebig erwiesen.
Oder gibt es bei den 814 unterschiede mit festen und klappbaren Führerhaus?
Ich hatte mir nämlich gedacht die Anbindung des Koffer so ähnlich wie bei einem Sparkassenbus zu gestallten, so wie hier . Was ist wenn ich das Fahrerhaus festsetze und dann evtl. mal den Motor wechseln muß, muss ich dann die ganze Verkleidung wieder abbauen? Ich sehe schon das sich die ganze Sache wohl doch etwas schwieriger gestaltet wie ich gedacht habe, deshalb bin ich über jede Art Informationen dankbar.

Gruß, Olli

rossi-mike

unregistriert

8

Donnerstag, 6. Januar 2005, 14:12

dann mußt du aber auch den boden im führerhaus aufschneiden mußt ja noch an den motor kommen das is sehr aufwendig was haste den für ein wm suche was neues :-|

Volkmar

unregistriert

9

Donnerstag, 6. Januar 2005, 14:17

Moin Olli,

bei vielen LKW ist dies ein Standardproblem, das deshalb immer
wieder ausgiebigst im Maggi-Deutz-Forum behandelt wird.
Einfach mal hier:
http://www.maggie-deutz.com/iv/index.php?act=portal
herumstöbern.

Grüßle Volkmar

10

Donnerstag, 6. Januar 2005, 14:28

[cite]ol-tar schrieb:[br]Oder gibt es bei den 814 unterschiede mit festen und klappbaren Führerhaus?
Ich hatte mir nämlich gedacht die Anbindung des Koffer so ähnlich wie bei einem Sparkassenbus zu gestallten, so wie hier.[/cite]

Das, was Du verlinkt hast, ist kein LKW, sondern ein Bus.
Die 814er wurden (werden?) auch als O814 vertrieben. Das ist dann nur das Fahrgestell mit Sitzen und evt. noch der Front. Aber ohne Dach und Aufbau. Diese Version hat dann eben eigentlich gar kein Fahrerhaus. Das Fahrerhaus wird also vom Aufbauhersteller mitgebaut.
Der O814 hat die Motoröffnung bereits standardmässig.
Wenn Du aber auf einem LK-LKW aufbauen möchtest, würde ich auf jeden Fall das klappbare Fahrerhaus NICHT festsetzen. Man kommt erheblich einfacher an die Technik ran. Wenn ich z.B. Ventile einstellen oder einen Keilriemen spannen will, muss ich erst den Mittelsitz ausbauen, weil sonst der Motordeckel zu schwer und unhandlich ist. Und dann hat man halt eine grosse Luke, durch die man arbeiten muss. (ziemliche Fummelei)

Wohnort: Duisburg

Fahrzeug: 817

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11

Donnerstag, 6. Januar 2005, 14:28

Moin,
es gab die festgesetzten Fahrerhäuser beim 814/817 auch ab Werk,sogar ohne Rückwand.Wenn du an den Motor willst brichst du dir den Arm. Der Motorwechsel geht dann nur noch nach unten,DC schrieb damals ´ne Dachluke direkt über dem Motor vor (von wegen Kran).
Ich würde bei den Ausbauplänen auf jedenfall die Kippmöglichkeit mit einplanen.

Gruß Rainer

Wohnort: Bad Oldesloe

Fahrzeug: MB 814, Bj.93

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12

Donnerstag, 6. Januar 2005, 16:52

Hi Olli
Festsetzen und auch noch starr verbinden wirste als Laie zwar hinbekommen, aber Du wirst Dich sicher mit Wassereinbrüchen plagen müssen. Das kriegen nur wirklich gute Werkstätten hin.
Außerdem gibt es nix schöneres zum schrauben als ein Klappfahrerhaus. :-O
Wenn Verbindung, dann ne Flexible ist allerdings das Problem beim klappen.
Ich wollte das auch mal machen, die Praxis hat aber gezeigt das ich gut ohne auskomme.

Gruß
Telse
Signatur von »Telse« Der mit sich selbst in Frieden lebt, der wird genauso sterben,
und ist selbst dann lebendiger, als alle seine Erben. (Carlo Karges, Novalis)

13

Donnerstag, 6. Januar 2005, 19:17

Moin Olli

Für den Übergang Fahrerhaus-Koffer bietet AMR in Lüneburg auch ne Lösung an. AMR Outdoorwelt, Kastanienallee 2, 21337 Lüneburg, Tel: 0413181221

Mein Fahrerhaus wird auch nicht festgesetzt. Da stimme ich Telse voll zu...zum Schrauben sind die Klappfahrerhäuser unschlagber.;-) (wenn ich da an meinen LT denke..:=(8-(. Aber lassen wir das ;-))

Grüße
Appi 8o)
- Editiert von Appi am 06.01.2005, 19:20 -

Stefan O 302

unregistriert

14

Donnerstag, 6. Januar 2005, 19:23

[cite]Telse schrieb:[br]Hi Olli
Festsetzen und auch noch starr verbinden wirste als Laie zwar hinbekommen, aber Du wirst Dich sicher mit Wassereinbrüchen plagen müssen. Das kriegen nur wirklich gute Werkstätten hin.
Außerdem gibt es nix schöneres zum schrauben als ein Klappfahrerhaus. :-O
Wenn Verbindung, dann ne Flexible ist allerdings das Problem beim klappen.
Ich wollte das auch mal machen, die Praxis hat aber gezeigt das ich gut ohne auskomme.

Gruß
Telse[/cite]


Kippführerhaus mit integriertem Aufbau ist ein klassischer Möbelwagen.
Habe ich auch schon so gesehen

Speedy46

unregistriert

15

Sonntag, 16. Januar 2005, 08:42

Sevus und einen Gruß aus Bayern,

ich hab das mit dem Durchgang brachial mit der Flex gemacht. die Kanten dann mit Iso-Rohren (gehören eigentlich in den Keller an die Heizrohre) drüber und mit Silikon verklebt. Hält nun schon sieben Jahre ....

Speedy

16

Donnerstag, 20. Januar 2005, 20:51

nur mal so ne frage so zwischen durch der 814 mit kipp fahrerhaus hat ja nur 3 sitze
was sagt dein tüv dazu vonwegen das du ja noch nen 4 platz brauchst!
hier der tüv prüferträgt überhaubt keine sitze mehr hinten im koffer ein da dort keine geprüften haltepunkte vorhanden sind!

sorry das ich deinen tread hier missbrauche aber das dürfte dich ja auch interressieren!

17

Freitag, 21. Januar 2005, 07:53

6.2.4 Sitze
Im Fahrzeugbrief ist in Ziffer 12 nur die Anzahl der Sitzplätze anzugeben, die während der Fahrt besetzt werden dürfen. Sitzplätze, die während der Fahrt nicht besetzt werden dürfen, sind entsprechend zu kennzeichnen. Alle Sitzplätze, die während der Fahrt besetzt werden dürfen, müssen den Vorschriften des § 35a StVZO entsprechen, wobei für den Fahrersitz auch die Anforderungen der Führerhausrichtlinie anzuwenden sind. Bei der Beurteilung der Sitzfestigkeit ist die EGRL 74/408/EWG heranzuziehen. Sitzkissen- und Rückenlehnenpolster sind gegen Verrutschen zu sichern.

6.2.5 Rückhalteeinrichtungen, Sicherheitsgurte und deren Verankerungen
Für vor 1992 zugelassenen Wohnmobile (Erstzulassung des Basisfahrzeugs bis 31.12.1991) gelten folgende Anforderungen:
Für alle Sitzplätze, die während der Fahrt besetzt werden dürfen, sind geeignete Haltemöglichkeiten vorzusehen, z.B.
- bauartgenehmigte Sicherheitsgurte an Verankerungspunkten mit ausreichender Festigkeit für Sitze, vor denen sich keine gepolsterten Abstützmöglichkeiten befinden,
- geeignete Abstützungen für quer zur Fahrtrichtung angeordnete Sitzplätze
- Kopfstützen für Sitzplätze, die entgegen der Fahrtrichtung angeordnet sind.
Für ab dem 1.1.1992 erstmals in den Verkehr kommende Wohnmobile (Erstzulassung des Basisfahrzeugs) gelten die Vorschriften des § 35a StVZ in der entsprechenden Fassung:
- geprüfte Verankerungspunkte und bauartgenehmigte
Sicherheitsgurte für alle in Fahrtrichtung angeordnete Sitzplätze
- bei allen weiteren Sitzplatzanordnungen gelten weiterhin die vorgenannten Anforderungen
Bei der Prüfung der Gurtverankerungen sind ggf. die zusätzlichen Belastungen durch Zusatzfunktionen des Sitzes (z.B. Staukasten o.ä.) zu berücksichtigen, wenn sich Gurtverankerungen am Sitz befinden. Zusätzliche Belastungen durch Befestigung von sonstigen Ausrüstungsteilen im Bereich der Gurtverankerung sind in gleicher Weise zu berücksichtigen.
Entgegen der in Abschnitt 4.1 genannten Vorgehensweise Prüfanforderungen entsprechend Basisfahrzeug - sind bei der Prüfung der Gurtverankerung für Sitzplätze im Wohnbereich die Anforderungen hinsichtlichj ihrer Festigkeit für Fahrzeuge der Kategorie M1 sinngemäß anzuwenden.

Wohnort: Duisburg

Fahrzeug: 817

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18

Freitag, 21. Januar 2005, 08:59

Moin,
Vorschriften hin oder her,man sollte sie kennen.Aber es geht nix über einen persönlichen Kontakt zum Abnahmeinscheniör.Ich hatte meine geplanten Sitzeplätze im Koffer mit ihm abgesprochen und das war problemloser als gedacht,meiner ist Baujahr 93,fällt also schon unter die strengeren Vorgaben.

Gruß Rainer

Ups:Hab gerade gelesen du warst schon beim TÜV,vieleicht probierst du mal ´nen Anderen;-)

19

Freitag, 21. Januar 2005, 08:59

Hallo,

eine Bitte an alle, wenn hier Texte aus Broschüen, Büchern, was auch immer vollständig und unverändert wiedergegeben werden, gebt bitte die Quelle des Textes an. Ohne Quellenangabe ist für uns extrem schwierig zu entscheiden ob wir den Beitrag stehen lassen können oder ob wir ihn verschwinden lassen müßen.

In diesem Sinne, der vom Gast zitierte Text stammt aus einem \"uraltem\" Merkblatt des TÜVs \"Tips für Wohnmobil-Selbstausbauer\"


Ziel des Merkblattes ist; Zitat aus dem Merkblatt
Das Merkblatt hat das Ziel, Anforderungen und Hinweise für die Begutachtung von Fahrzeugen zusammenzustellen, die als \"Sonder Kraftfahrzeug Wohnmobil\" bezeichnet werden sollen, um damit einheitliche Beurteilungskriterien zu schaffen.



Gruß Fido

20

Freitag, 21. Januar 2005, 09:11

Hallo,

ich stimme Rainer 817 zu, ein guter Kontakt zu Prüfer ist unbedingt erforderlich.
Was das Merkblatt angeht so werde ich wohl wenig Probleme haben, denn ein Fahrzeug welches nach 90 gebaut worden ist, werden wir uns wohl nicht leisten können. Hat natürlich den Vorteil das wenig bis keine Elektronik in diesen Fahrzeugen verbaut sein wird.
Aber, wir sind noch immer auf der Suche, ist nicht leicht etwas passendes zu finden, was nach Möglichket allen Anforderungen gerecht wird, nett ausschaut und sich nicht schon halb aufgelöst hat.

Gruß, Olaf