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KH-LE 83

unregistriert

1

Mittwoch, 18. Mai 2005, 21:45

Hallo zusammen.
Da ich langsam mal den Ausbau im Bus etwas überarbeiten will, hab ich gestern mal angefangen die alte Deckenverkleidung runterzureißen. Erwartungsgemäß war die auch nicht mehr die allerbeste.

Der \"Vorvorbesitzer\" vom Bus hat die Sache an und für sich schön mit Biegesperrholz (heißt das Zeug so?) verkleidet, aber beim Rausmachen ist da so eine Spannung draufgewesen, dass ich wenn möglich was anderes wieder reinbauen will.
Oder ist das Material biegsamer, wenn´s noch nicht eingebaut war und die Dachform angenommen und verinnerlicht hat? Ansonsten wird das noch ´ne ganz schöne Qual.

Gibt es Alternativen? Irgendwelche Plastikplatten, die ich schön mit Stoff bekleben kann oder dergleichen?


Dank und Gruß
Micha

2

Mittwoch, 18. Mai 2005, 22:04

Holz finde ich zwar schöner, aber eine Alternative wären Polystyrol-Kunststoffplatten, gibt es in der Größe 1x2Meter Stärke 2; 3; 4; mm
Andy

3

Mittwoch, 18. Mai 2005, 22:08

Hi,

mein Tipp: Nut- und Feder- Bretter! Sieht schön aus, lässt sich gut anbringen, gibts in allen busüblichen Längen.

Gruß Suse &katze1

4

Mittwoch, 18. Mai 2005, 22:29

Jepp, schön zu verlegen, sieht schön aus, ist günstig zu bekommen,und wird von den meisten Tüv-Prüfern geflissentlich geduldet, obwohl nicht zulässig.
Andy8-(8-(

Uwe / 2

unregistriert

5

Donnerstag, 19. Mai 2005, 07:35

Warum sind Nut- & Feder- Bretter nicht zugelassen - die gibt\'s doch auch mit Schutzlack in schwer entflammbarer Ausführung?

Anyway: Optimale Kunststoffplatten gibt es auf Messen - an Abbautagen meistens sogar umsonst - da schmeissen die das sauteure Material zu Hauf in die Müllcontainer. Die werden im Messebau oft verwendet um Displays zu fertigen oder mit Bildmotiven bezogen. Die Bilder sind wie große Aufkleber und lassen sich leicht entfernen.

Bei den Messebaufirmen selbst könnte man vielleicht auch mal anfragen, ob sie Abfälle dieser Art haben - oft lagern die alte Stände ihrer Kuden ein, und die werden dann doch nie mehr benutzt...

6

Donnerstag, 19. Mai 2005, 08:35

Hi Uwe,

das verbaute Material soll eigentlich neben schwerer entflammbarkeit auch \"Splitterfrei\" sein. Bei den \"Nut und Federbrettern\" kann der Prüfer argumentieren, dass die Bretter bei einen Unfall zu Spießen werden und die Insassen aufspießen können. Ob sie so argumentieren weiß ich nicht aber denkbar ist es. ;-)


#Micha Sperrholz, egal ob mit pflegeleichter Kunstoffoberfläche oder roh ist eigentlich das Material für Deckenverkleidungen. Es ist leicht, stabil und gut zu befestigen. Für Vekleidungen ist eine Stärke von ca. 4 mm ausreichend, (ok 6 mm ist/bleibt etwas gerader) die Stärken lassen sich auch noch leicht den Rundungen des Daches anpassen.


Gruß Fido

7

Donnerstag, 19. Mai 2005, 12:14

Wie Fido schon sagte, vollholz ist eigendlich nicht zulässig, wegen der Splittergefahr,hatte mal einen Prüfer, der hat das nicht durchgehen lassen.8-(8-(
Aber wie gesagt, die meisten Prüfer übersehen das. Gleiches gilt für den Bodenbelag und die Seitenverkleidung,meiner Meinung nach auch berechtigt, wenn man sich mal einen Unfallschaden genauer ansieht, da könnten solche Hölzer wirklich sehr schnell zu Speeren werden.

Ach, übrigens, Laminatfußboden ist auch nicht zulässig, weil zu glatt :-O:-O, auch hier verhält es sich nach der Toleranz des Prüfers.

Fürdie Decke würde ich Sperholz 4mm nehmen, mit nem Bandmaß das genaue Maß nehmen, 2-3mm dazu und dann in die Dachrundung drücken, zu zweit geht das prima.Wenn mann vorher die Holme mit Korkstreifen beklebt und dann Kleber nochmal aufträt für die Decke braucht man noch nicht einmal schrauben, ergo keine (oder fast ) Kältebrücke.

Andy
- Editiert von Andy am 19.05.2005, 12:41 -

LittleHombres 508

unregistriert

8

Donnerstag, 19. Mai 2005, 14:44

Ich hab überlegt Segeltuch zu nehmen. Das ist robust, billich, man sieht auch kleinere Leckagen sofort, man kanns auch mal abmachen wenn drunter ne Leitung zu verlegen ist oder was zu dichten, es lüftet gut und somit kommt das böse Schwitzwasser auch mal raus, hmm, und es sieht erstmal natürlicher aus als Plastik und es wiegt fast nix.

Gegenargumente?

Grüße in den Tag,
Martin :-)

Wohnort: Hamburg

Fahrzeug: LT 45 '83, XL 350 R '87

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9

Donnerstag, 19. Mai 2005, 15:01

Moin zusammen,

Segeltuch? &gruebel1 - finde ich keine schlechte Idee. Man hat sogar die Möglichkeit, dadurch angenehme indirekte Beleuchtungen zu schaffen. Das allerdings nur mit Lampen, die wenig bis gar keine Wärme erzeugen. Also mir gefällt die Idee.
Ich hatte auch schon früher gerne Decken mit großen Laken abgehängt und mir dadurch schöne große indirekte Lampen gebaut. Gemütlichkeitsfaktor ist sehr hoch.

Bei der Befestigung gibt es ja dann auch diverse Möglichkeiten. Vom Schrauben über Tackern bis hin zu verklemmen mit entsprechenden Metallstäben oder Holzleisten *grübelgrübel* &lach

Gruß

Josch
Signatur von »Josch« "Kann man etwas nicht verstehen, dann urteile man lieber gar nicht, als dass man verurteile." Rudolf Steiner

LittleHombres 508

unregistriert

10

Donnerstag, 19. Mai 2005, 15:14

Ja, so war das gedacht, ab und zu ein Holzbrett draufgeschraubt das die Isolierung und das Tuch fixiert. Und falls es wo richtig kompliziert wird geht dann auch Sprühkleber.

Wie ist das mit der Brandschutzverordnung .. also richtig festes Segeltuch ist IMHO schwer entflammbar. Aber schwer ist leider relativ.



- Editiert von LittleHombres 508 am 19.05.2005, 16:20 -

11

Donnerstag, 19. Mai 2005, 17:03

Hallo,

[cite]LittleHombres 508 schrieb:[br]Ja, so war das gedacht, ab und zu ein Holzbrett draufgeschraubt das die Isolierung und das Tuch fixiert. Und falls es wo richtig kompliziert wird geht dann auch Sprühkleber.
[/cite]


so etwas wie eine Segeltuchbespannung habe ich bei einem niederländischen Kollegen der Dubbeluchter gesehen. Habe leider keine Bilder gemacht. So als Anregung zur Befästigung, er hatte Klettband benutzt. Er hat auf die Dachholme dünne Leisten geschraubt, da dann das Klettband getackert und die \"Gegenseite\" des Bandes an den Stoff genäht. Sah wirklich gut aus was er da gebastelt hatte, mit dem Klettband und Leisten hatte er ein gute Spannung erreicht, es gab keine Beulen, durchhängenden Stoff, nix, es war wirklich ein saubere Arbeit.

[cite]
Wie ist das mit der Brandschutzverordnung .. also richtig festes Segeltuch ist IMHO schwer entflammbar. Aber schwer ist leider relativ.
[/cite]

Naja ob es den Prüfer wirklich interessiert ob der Stoff schwer entflammbar steht IMO in den Sternen. Mich hat noch nie ein Prüfer gefragt was mit den Teppichen (die ir regelmäßig an die Wände klebe) und Gardinen ist die ich in den Womos verbaue ;-) Hmja allerdings kann es teuer werden wenn wirklich einmal jemand danach fragt, dieses \"Stickstoffzeugs\" zum behandeln der Stoffe ist nicht preiswert.

Gruß Fido

12

Donnerstag, 19. Mai 2005, 17:49

Servus, Fido.

[cite]Hmja allerdings kann es teuer werden wenn wirklich einmal jemand danach fragt, dieses \"Stickstoffzeugs\" zum behandeln der Stoffe ist nicht preiswert.[/cite]

Um die Brandfestigkeit zu erhöhen, empfiehlt sich Wasserglas. Das gibt\'s in der gut sortierten Drogerie als Pulver, wird mit Wasser angerührt und gestrichen oder gespritzt. Da das Zeugs knallhart wird, mit der Verdünnung spielen, damit der Stoff noch beweglich bleibt. Auf Holzplatten kann\'s beliebig dick werden -- und glänzt wie Glas: Die alten (schwarz-weissen) Hollywood-Filme mit den Balletteinlagen hatten z.B. den Boden mit Wasserglas lackiert. Übrigens verwendet man auch Wasserglas beim Film, um bei kleinen Modellen realistische Flammenhöhen zu erreichen...

LittleHombres 508

unregistriert

13

Donnerstag, 19. Mai 2005, 22:20

Also Wasserglas hau ich dann drauf wenn der TÜV meckert, vielen Dank! .. Segeltuch das wie Glas glänzt find ich komisch ;) aber ein hübscher Faltenwurf zum in die Ecke stellen mit Lampe dahinter ist mir in den Sinn gekommen :) mal sehen..