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1

Dienstag, 31. Mai 2005, 15:49

Hallo,

ich bin ganz neu und hier also ein absolutes greenhorn und hoffe, dass die frage noch rezipienten findet. Ich will mir also einen sprinter ausbauen und habe mir dazu folgenden wandaufbau überlegt - bin mal gespannt, wie der anklang ist:
- blech vorhanden (eh klar),
- dann so material aus denen die isomatten bestehen ca 3 - 4 cm draufkleben (kabelschächte usw. berücksichtigen)
- dann eine 3 mm schichtplatte drauf (pappel oder fichte???) - zur befestigung habe ich mir gedacht schrauben/dübel verwenden, die sich in den blechhohlräumen querstellen, an die dann gleich die kastl mit dran aufgehängt werden - oder denke ich da zu unrealistisch - funktioniert das generell, und im speziellen bei verschränkung im gelände bzw was muss man da an bewegung einrechnen

vielen dank für die nachhilfe - freu mich über jeden rat, idee, ...

tewake

2

Dienstag, 31. Mai 2005, 16:43

Hallo!

Ich bin zwar kein Fachmann in KfZ Dämmung allerdings bei Häusern.

Da ich aber glaube das dort die gleichen physikalischen Gesetze gelten kann ich folgendes sagen:

Die Wahl des Dämmstoffes sollte den auftretenden physikalischen Kräften gerecht werden. Ich teile die hier schon geäusserten Bedenken gegenüber Mineralwolle!
Bei der Wahl von aufgeschäumten Material sollte man auf geschlossenporiges setzen. Ein Schwammeffekt ist hier nicht von Vorteil.
Man kann es ganz einfach testen in dem man versucht durch zu pusten.

Viel wichtiger noch als die Wahl des Dämmstoffes die die Sorgfältigkeit der Ausführung!
Der beste Dämmstoff nützt nichts wenn er mit Kältebrücken verlegt wird!

Nach dem Dämmstoff kommt dann erst mal eine Dampfbremse (Folie), welche \"absolut\" dicht verlegt werden muss.
Dort gibt es keine Kompromisse, Lautsprecher und ähnlichen Einbau muss man dabei bedenken.(Ein flugs in die Folie geschnittenes X macht die ganze Sache sinnlos.)
Die Folge wäre von innen in die Karosse eindringende Feuchtigkeit die dort verbleibend ihr Übriges tut.

Auch sollte dort wo du hinterher Schrauben und Dübel durchziehen willst die Folie mit Klebeband (Sieger Sicral z.B.) gebrückt sein. Zum Beispiel auf den Holmen.

Die von dir angedachten Dübel würde ich durch Blechschrauben ersetzen.

Tauchteddy

unregistriert

3

Dienstag, 31. Mai 2005, 17:26

Dazu gibt es hier schon eine Menge zu lesen, vor allem zu der Folie als Dampfbremse ... das ist beim Auto etwas anders als beim Haus.

4

Dienstag, 31. Mai 2005, 17:37

So, habe mal gelesen!


Ein Bedenken ist:

[cite]wie soll denn dann die Feuchtigkeit wieder herausdampfen, wenn da ne Folie zwischen Wand und Fahrzeuginnenraum ist?
[/cite]

Gar nicht, denn sie kommt gar nicht erst rein!


[cite]glaubst du ernsthaft, das Du die Dampfsperre so Luftdicht bekommst, das dahinter keine Luftfeuchte gelangt? - Aber was meinst Du, wie wohl sich die Feuchte erst einmal hinter der Dampfsperre auf dem Bussiblech und in der Isolierung fühlt?[/cite]

So dicht musst du sie bei jedem Haus bekommen!
Und das ist sicher nicht einfacher!

Wie gesagt es hängt alles von der Ausführung ab.

Ausserdem würde ich die Bleche noch mit Hohlraumversiegelung bearbeiten.
Und glücklich wer Platz für eine Hinterlüftung der Dämmung hat.

Tauchteddy

unregistriert

5

Dienstag, 31. Mai 2005, 18:30

[cite]
Ausserdem würde ich die Bleche noch mit Hohlraumversiegelung bearbeiten.
Und glücklich wer Platz für eine Hinterlüftung der Dämmung hat.[/cite]

Wenn du außen das Blech und innen eine - ich unterstelle mal absolut dichte, sonst wäre sie ja unnötig - Folie hast, wie willst du dann hinterlüften??? Dann ist ja alles hermetisch abgeriegelt. Hast du dir das reingezogen mit der Richtung diffusuionsoffen/diffusiondicht? Ich kann es nicht so schön erklären wie andere ... aber ich habe es verstanden, denke ich. Deshalb kommt bei mir keine Folie, stattdessen eine Hinterlüftung.

6

Dienstag, 31. Mai 2005, 18:39

Das eine schließt das andere nicht aus!

Es gilt immer der Grundsatz \"Innen dichter als Aussen\".

Du kannst wenn alles korrekt ausgeführt ist zwischen Blech und Isolierung hinterlüften. Das Blech hat ja ohnehin keine Isolationswirkung. ;-)
Und mit Hinterlügtung ist ja auch nicht gemeint das der Wind dort durchpfeifen kann.
Es geht lediglich darum einen kleinen Spalt zwischen Dämmung und Aussenhaut zu schaffen um zu vermeiden das die Isolierung mit Schwitzwasser in Kontakt kommt und diese durch die Adhäsionswirkung zwischen Dämmstoff und Aussenhaut dort länger verbleibt als nötig.

7

Dienstag, 31. Mai 2005, 19:50

danke, zu den beschreibungen, doch zurück zu den materialien (matten, schrauben usw), die ich verwenden möchte (wie oben geschildert) - sind die brauchbar oder eher fürn müllschlucker

vielen dank

tewake

Survivor

unregistriert

8

Dienstag, 31. Mai 2005, 19:51

Bei meinem Wagen habe ich Styropor und X-trem-iso direkt mit dem Blech verklebt. Da ich aber der Ansicht bin dass trotz der direkten Verklebung Schwitzwasser entstehen kann habe ich keine Dampfsperre eingezogen. Außerdem würde ich die Dampfsperre vermutlich nicht richtig dicht bekommen, bin ja KEIN Profi.
Der Aufbau ist also so:
Blech - Stypropor - Wolldecke (bzw. Teppich). Somit sollte Feuchtigkeit wieder entweichen können.

Wohnort: hannover

Fahrzeug: 508 mit wowa-aufbau..... und sowas

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9

Dienstag, 31. Mai 2005, 20:39

\"Es geht lediglich darum einen kleinen Spalt zwischen Dämmung und Aussenhaut zu schaffen um zu vermeiden das die Isolierung mit Schwitzwasser in Kontakt kommt und diese durch die Adhäsionswirkung zwischen Dämmstoff und Aussenhaut dort länger verbleibt als nötig.\"zitat travis

also was jetzt, ich denke schwitzwasser kann da gar nicht sein??
ich halte es so wie tauchteddy:
keine dampfbremse, funktioniert eh nicht(irgendwo kommt immer wasser bzw luftfeuchtigkeit rein,da kann mir keiner was erzählen) und es kann besser wieder trocknen.
hinterlüftung ist natürlich sinnvoll.
gruß,gromo
Signatur von »gromo« ...ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos. Vicco v. Bülow,1993

10

Dienstag, 31. Mai 2005, 20:54

1. X-trem-Iso direkt auf dem Blech verkleben
2. Diffusionsfolie mit Kleber oder 2-seitigem Klebeband direkt darauf und Streben überbrücken.
3. Verkleidung montieren, aber mit geringfügigem Abstand zu Pos. 2. (Unterlagscheiben bei Streben).
4. Da die Verkleidung nur zur Verschönerung dient - nicht zur Isolation - stellenweise oben und unten Atmungslöcher einboren (dauerhafte Feuchtigkeit vermeiden).
Nachteil: alle Streben sind Kältebrücken.

oder
auf Pos. 2 verzichten und statt dessen
billigstes Verkleidungsmaterial benutzen und mit 2-6 mm Neopren auf der Innenseite zum Fahrzeug überziehen. Wirkt zusätzlich isolierend - und warum soll das Schwitzwasser erst durch die Verkleidung dringen?

Ist zwar etwas verrückt - funzt umso besser:
Das habe ich schon an Womokasten gesehen (optimale Lösung aus dem Tauchsport, wo erhebliche thermische Unterschiede auftreten und Wasser hinter Neopren nicht willkommen ist):
Es gibt Neopren in allen möglichen Stärken und vielen bunten Farben. Dazu gibt es Neoprenkleber, der faltenfreies Kleben ermöglicht, auch über runde Ecken hinweg, also: Neopren passt sich jeder Karosserieform an. Neopren ist wasserdicht und abwaschbar.
Dabei vorgehen wie im modernen Niedrigenergiehausbau:
1. Außenisolierung ca. 8 mm über gesamten Wohntrakt einschl. Türen. (Helle Farbe wählen, aber auch sonst kann keiner mehr z.B. im Hochsommer Eier auf dem Blech brutzeln).
2. Innenisolierung ca. 4 mm über gesamten Wohntrakt.
Vorteil:
a) außen: erspart das Lackieren (wenn der Untergrund ordentlich ist) und kann ein buntes Bild ergeben.
b) innen: erspart Diffusionsfolie und die Innenverkleidung. Es ist sehr attraktiv und außergewöhnlich. Schwitzwasser hat keine Chance, muß durch Fenster, Türen und Luken - also lüften!

(Mit Neopren arbeiten z.B. einige Innenausstatter von Edel-Pkws, um solche komplizierten Dinge wie Armaturenbretter faltenfrei zu überziehen - auf Armaturenbrettern wird`s manchmal verdammt heiß hinter die Scheibe, wie wir wissen).

Aber: Das Gewöhnliche läßt dem Ungewöhnlichen keine Chance - da gleichen manche Leute den Politikern - oder: manchmal ist die Erde eine Scheibe, gelle. Lack muß drauf, weiß man doch.
Signatur von »ophorus« Wer nach allen Seiten immer nur lächelt,
bekommt nichts als Falten im Gesicht!!

Tauchteddy

unregistriert

11

Dienstag, 31. Mai 2005, 21:09

[cite]1. Außenisolierung ca. 8 mm über gesamten Wohntrakt einschl. Türen. (Helle Farbe wählen, aber auch sonst kann keiner mehr z.B. im Hochsommer Eier auf dem Blech brutzeln).
2. Innenisolierung ca. 4 mm über gesamten Wohntrakt.

(Mit Neopren arbeiten z.B. einige Innenausstatter von Edel-Pkws, um solche komplizierten Dinge wie Armaturenbretter faltenfrei zu überziehen - auf Armaturenbrettern wird`s manchmal verdammt heiß hinter die Scheibe, wie wir wissen).
[/cite]

Aber mit welcher Materialstärke arbeiten die beim Beziehen von Armaturenbrettern??? Mit einem, höchstens zwei Millimeter! Hast du schon mal versucht, so eine 8mm-Borke zu verarbeiten?

12

Dienstag, 31. Mai 2005, 22:44

z.B. (ich fahre Kajak):
nimm mal einen Ärmel mit Schulteranschluß eines Neoprenanzuges und betrachte ihn. Das ist aus Meterware hergestellt, genauso wie Neoprenschuhe. Hier werden 2,5 mm (Sommer) bis 6 mm problemlos eingesetzt.

Geklebt ist das unheimlich brutal: der Kleber läßt nichts mehr los! - absolut nix. Das heißt, man zieht das Material über die Rundung oder drückt es in die Vertiefung. Es sitzt, auch wenn eine Seite \"überdehnt\" wurde und die Gegenseite eine Kompression erfährt. Es ist nicht mehr ablösbar, außer mit größerem Aufwand. Dabei spielt die Materialstärke keine große Rolle.
Will man außen eine gerade Abschlußkante erzielen (z.B. auf Innenbodenhöhe und läßt darunter lackfrei), so muß der Kleber exakt bis an eine gedachte Gerade (kann Abklebeband sein) aufgebracht werden. Dabei entstehen durchaus \"überzogene\" Unregelmäßigkeiten am Neoprenrand - mit Skalpel abtrennen.

Ob es Neopren-Meterware unter 2,5 mm gibt, ist mir unbekannt.
Signatur von »ophorus« Wer nach allen Seiten immer nur lächelt,
bekommt nichts als Falten im Gesicht!!

13

Dienstag, 31. Mai 2005, 22:53

Übrigens:
Wenn man am DÜDO den Holzboden erneuert, wäre es ideal, diesen von unten und über die Kanten mit Neopren zu überspannen.

Was spräche dagegen?
Signatur von »ophorus« Wer nach allen Seiten immer nur lächelt,
bekommt nichts als Falten im Gesicht!!

Tauchteddy

unregistriert

14

Mittwoch, 1. Juni 2005, 00:03

[cite]Ob es Neopren-Meterware unter 2,5 mm gibt, ist mir unbekannt.[/cite]

Gibt es, was meinst du, woraus die dünnen Shortys gemacht werden? Übrigens, als Tauchlehrer und Besitzer eines Tauchladens ist mir Neopren in Form von Anzügen nicht völlig unbekannt ...

15

Mittwoch, 1. Juni 2005, 09:59

Hallo Tauchteddy -

da hast du einen beneidenswerten Job! Wasser ist ein tolles Element. Sich darin oder darauf zu bewegen zählt mithin zum Schönsten, was es gibt.

Hast du eine Vorstellung, wo man Meterware günstig beziehen kann? Oder sollte man auf einer der großen Textilmessen direkt ordern (bin auch selbständig, da funzt sowas meistens)? Aber welche Messe?

Wünsche dir viel Spaß und Erfolg im Job und Wasser -
Christoph
Signatur von »ophorus« Wer nach allen Seiten immer nur lächelt,
bekommt nichts als Falten im Gesicht!!

Hardy 77

unregistriert

16

Mittwoch, 1. Juni 2005, 14:06

Hallo,

nimm Trocellen, ist das gleiche wie X-trem Isolator und etwas günstiger (Suchfunktion benutzen), verkleb es an den Blechen. Die U-Profile mit Hohlraumkonservierung behandeln. Als letzte Schicht über die gesammte Wohnraumlänge nochmal Trocellenplatten (auch über die U-Profile) und dann die Sperrholzplatten aufschrauben. Ich würde aber mindestens 6-8 mm verwenden, da sich die 3-4 mm Sperrholzplatten nach dem schrauben zu sehr verbiegen.
Schau mal auf die Internetseite von Vossy, der ist gerade dabei das Trocellen zu verkleben und die Wände zu bauen, vieleicht hat er auch noch Bezugsquellen... www.bus-community.net

MfG

Hardy 77

Tauchteddy

unregistriert

17

Mittwoch, 1. Juni 2005, 14:22

[cite]Hast du eine Vorstellung, wo man Meterware günstig beziehen kann?[/cite]

Nein, tut mir leid, aber ich beziehe Neopren immer nur in Form von ganzen Anzügen :-)

Wohnort: Ottrau

Beruf: Rentner auf unbestimte Zeit

Fahrzeug: Passat 35i 1,8

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18

Mittwoch, 1. Juni 2005, 14:33

moin leute.

was auch imma für isolirung ihr da verbauen wolt was wichtig ist sind lüftungs schlitze / löcher nach her in den schränken oben an der decke wie unten am fusboden.
dan were es noch angebracht wen man nicht jeden tag damit fahren tut eine zwangsbelüftung zu schaffen heist im dach eine kleine lüftungsklappe mit pils aufm dach und in fussboden höhe fon ausen ein lüftungs schlitz wie die lüftung vom kühlschrank. wen das vorhanden ist habter keine probleme mit feuchtigkeit die sich irgent wo nieder schlägt da die luft zirkuliren kan, nicht wie in den neueren jogurtbechern wo man erstikungsanfälle bekommt wen man nach nen paar wochen oder monaten die tür mal wider auf macht. den meistens rosten die von innen nach ausen wegen dem kondenswasser wen nicht gelüftet ist und die luft nur stet und sich net bewegen kan, kalt warm unterschiden usw.

mein düdo ist mit 6 cm stüropor isolirt und dan holtz drüber und nix weiter mit folie oder sonstigem und dr ausbau ist 25 jahre alt und da ist noch nix von durchrostung von innen nach ausen.

noch nen tip für die neuausbauer. versucht den fahrerbereich abzutrennen den wen man stet und dan kocht usw schlägt sich die feuchtigkeit meist an der frontscheibe nieder und dan kans sein das sich da als erstes der rahmenverabschiden wegen durchrostung.

mfg eicke
Signatur von »Eicke«
Wer Rechtschreibfehler findet kan sie behalten den ich gehöre auch zu der Legersteniker fraktion !

Für Kontakt Mail: eicke@xn--mrtz-5qa.de oder Telefon: 0171-5183765 / 06639-870666

19

Donnerstag, 2. Juni 2005, 20:57

Hallo Isolierer,

das Thema hatten wir ja schonmal, auch unter meiner Beteiligung.
Ich will aber noch eine neue Erkenntnis posten:

Eine Echte Hinterlüftung, also eine Belüftung des Wandhohlraumes
nach DRAUßEN, nicht nach drinnen, ist doch einfach machbar.

Bei meinem Kleinbus MB100 habe ich entdeckt, daß da die Wände
serienmäßig nach unten kleine Öffnungen an den Falzen haben,
durch die Wasser ablaufen kann und der Zwischenraum belüftet
wird. Ein wenig Schmutz dringt ein, ist aber selbst nach 11 Jahren
und 180 TKm noch nicht der Rede wert.

Also, lüften in den Hohlräumen.

Tschüß, Hajo

Uwe / 2

unregistriert

20

Freitag, 3. Juni 2005, 07:53

Hallo Hajo,

nun ja - Belüftung..? Nicht ganz, denke ich... Dennoch schliesse ich mich Deiner Meinung in etwa an - diese Öffnungen sind nach meinem Kenntnisstand der \"Schlüssel zur Fahrzeugrettung trotz Isolation\". Ich habe diese Abläufe in meinem 508 auch - ich denke, sie dienen vornehmlich dazu, evtl. entstandenes Kondenswasser (oder anders eingedrungenes Wasser) nach unten ablaufen zu lassen, um Rost zu verhindern. Ein Karaosseriebauer erklärte mir, dass insbesondere ein Verstopfen dieser \"Abflüsse\" (z.B. unten in den Holmen - da läuft das Wasser nämlich ggF. zusammen und tropft dann nach unten ab) zu dem gefürchteten \"Rosten von innen\" führen würde.

Ergo habe ich mein Trocellen nicht geklebt, sondern die einzelnen Stücke (zur Blechwand hin unten und an den Seiten...) derart mit \"Kanälen\" versehen, dass die Isolierung das Abfliessen von Kondenswasser auf keinen Fall blockieren kann - und dann die Segmente zwischen die Holme und Streben eingeklemmt.

Natürlich stellen diese Kanäle auch eine gewisse \"Hinterlüftung\" dar - die ist aber auch nie so vollflächig, wie beim Hausbau. Mir scheint übrigens, dass bei den gesamten Diskussionen über Dampfsperre etc. viel zu viele Argumente aus dem Hausbau stammen (und daher nicht alle von ihnen auf ein KFZ zutreffen...) - mein Benz hat jedenfalls eine Aussenhaut aus (ziemlich wärmeleitfähigem und vergleichsweise gasdichtem...) Stahl - und nicht aus porösem Stein, der in sich schon eine leichte Temperaturdifferenz sowie verhältnismässig viel Diffusion ermöglicht...