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  • »rw« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Heeslingen

Fahrzeug: 1/4 fertigen 613

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1

Sonntag, 28. August 2005, 13:15

Hallo,
bin im Begriff auf einen 407 ein Hochdach aufzubauen. Nur weiß ich noch nicht so recht ob ich es aus Blech selber baue oder ein GFK-Dach nehme welches gekürzt werden müßte.
Hat jemand schon mal ein GFK-Dach aufgebaut? Und am besten eine Anleitung mit einzelnen Arbeitsschritten und Bildern erstellt? Wenn ja wäre super.:-)
Wenn nicht schade:=( aber für Tips, was GFK-Verarbeitung angeht und Verbindung GFK-Karrosserie wäre ich trotzdem dankbar

Gruß Rainer
Signatur von »rw« Grüße Rainer :-)

Wohnort: Barßel-Neuland

Fahrzeug: 508 D bj 69 teilintegrier

  • Private Nachricht senden

2

Sonntag, 28. August 2005, 16:32

rtw melde dich (!)
jo hat einer mit bilder und bericht vieleicht findest du es mit der suchfuntion.
Signatur von »wohnmobil407H« Schlimmer geht immer!!!

3

Sonntag, 28. August 2005, 20:54

Zum Thema kürzen kann ich dir nichts sagen.
Zur Montage: 4 Personen sind zu empfehlen! Das Blechdach ca. 5-8 cm oberhalb der Dachkante abtrennen (im Zweifelsfall mehr Stehen lassen und im zweiten Durchgang abschneiden) sei dir bewusst das der Bus nachher voll Metallstaub oder Spähne ist (nachher ist eine sehr gute Reinigung nötig). Das Auftrennen geht mit der Tigersäge oder Stichsäge oder auch mit dem Winkelschleifer. Am besten gings nach meinem Gefühl mit der Stichsäge, da ein genaues Arbeiten am einfachsten war. Dann sehr wichtig die Schnittkante sauber entgraten und malen. Danach haben wir das Hochdach aufn bus gehoben (geht zu viert) und kontrolliert wo allenfalls Anpassungen nötig sind. Das Dach muss sehr passgenau aufliegen Korrigieren kannst du später nicht mehr.Die Lage der Sprigel bestimmen und gleich Schweissen - dann GFK runter und alles peinlich genau entfetten und dann Primern und Auslüften lassen. Ich hab 12 Kartuschen Sika 252 gebraucht - aber kauf besser eine zwei mehr...
Zum Auftragen des Klebers ist es unbedingt notwendig mit einer pneumatischen Presse zu Arbeiten; die offene Zeit des Klebers liegt bei Farbtext45 Minuten; das ist von Hand schlicht unmöglich. Beim Auftragen haben wir im Team gearbeitet: einer hat die Presse einer läuft mit dem Schlauch mit, einer verstellt die Leitern (am Besten sind 4 Bockleitern mit genügender Länge), einer bereitet die nächste Kartusche vor. Um die Verklebung flexibel zu behalten ist es nötig Distanzklötzchen zu setzen, ich hab überall 2mm gebraucht (wird von Sika so empfohlen) Ziel ist das überall zwischen Blech und GFK 2mm Kleber sind und der so auch sauber die verschiedenen Ausdehnungen von Blech und GFK aufnimmt.
Dann nach dem Auftragen zu viert GFK aufn Bus heben und passgenau absenken. (ich halte nichts von Spannen mit Spannset oder Gewicht auflegen - Das GFK hat dann von Anfang an Spannung)
Und wieder im Team den Kleber in der Dachkante sauber verziehen und natürlich die Innenseite nicht vergessen dort soll ein geschlossener Uebergang entstehen.
Wenn das alles geschafft ist, das Dach sauber sitzt und alle Fugen io sind, Bus über Nacht stehen lassen und natürlich mit viel Nitroverdünner Hände waschen....
Ich empfehle dir auf jeden Fall auch ein sogenanntes Glättmittel zu kaufen. Mein Sikahändler hatte praktischerweise auch noch ein Merkblatt zum korrekten Verkleben da. (Nur hab ichs leider nicht mehr)
Ich hab zwar Fotos da, nur leider sind die Details eher nicht zu sehen, sind also nicht unbedingt von Nutzen.
Viel Glück Peje

Uwe / 2

unregistriert

4

Montag, 29. August 2005, 09:12

Ist das ein gebrauchtes Hochdach oder ein neues? In beiden Fällen benötigst Du jedenfalls für den Tüv die Nötigen "Papiere" (Aufbauanleitung / Richtlinien) und ein Identifizierungsmerkmal (Typenschild) für das Dach. Ich hatte glück, dass man bei mir den "Reimo" Schriftzug noch lesen konnte, und das mir Karl alle Papiere inklusive seines alten Fahrzeugbriefes überlassen hatte...

Ein paar Tipps zu dem Thema findest Du auf meiner HP. Bei mir waren es übrigens 17 Kartuschen Sika 252. Pejes Tipp bezüglich der Helfer solltest Du unbedingt beherzigen - wir haben es zu zweit gemacht (weil ich so bekloppt war und niemanden belästigen wollte...) - der Horror war damit vorprogrammiert...

Ein gebrauchtes Hochdach zu kürzen sollte eigentlich unproblematisch ein: In der Mitte zersägen und dann zusammenlaminieren - ich würde aber ein paar "Stringer" (siehe Bootsbau...) mit einlaminieren - längs verlaufende Aluprofile o.ä., min 50cm lang, welche die Verbindung versteifen. Die sollten allerdings bei der TÜV-Abnahme nicht mehr sichbar sein, denn für Hochdächer gibt es Aufbaurichtlinien des Herstellers, die zu beachten sind - und eine Verkürzung kenne ich nur von zweiteiligen Dächern, die noch nicht zudsammengeklebt sind.