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1

Freitag, 9. September 2005, 15:43

Hallo zusammen,

hat zufällig jemand von euch Erfahrung mit Diodenverteilern zum Trennen von Bord und Starterbatterie?

Ich habe gesehen, daß es auch Diodenverteiler gibt, die den Spannungsabfall am Ausgang kompensieren, so daß zum Laden die volle Spannung zur Verfügung steht. Somit wäre das eine Alternative zum Trennrelais.

Hat jemand von euch schon sowas verbaut und bringt es wirklich Vorteile gegenüber dem Trennrelais wie z.B. längerere Betterielebensdauer oder besseres ladeverhalten?

Gruß
Christoph

Wohnort: Soest

Fahrzeug: 85er 309D James Cook und 98er Volvo 945 2,3Turbo

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2

Freitag, 9. September 2005, 15:48

[cite]Sambo schrieb:[br]
Ich habe gesehen, daß es auch Diodenverteiler gibt, die den Spannungsabfall am Ausgang kompensieren, so daß zum Laden die volle Spannung zur Verfügung steht.[/cite]

Hallo,

wo hast Du die gesehen? Wie kompensieren die den Spannungsfall an den Dioden? Durch 2 integrierte DC-DC Spannungswandler? Kosten? maximaler Strom?
Viele fragen, nenn doch ma bitte nen Link zu so einem Teil.

Andi

3

Freitag, 9. September 2005, 16:05

Hallo Andi,

die Diodenverteiler gibt es z.B. bei Schwenckner
oder auch unter Büttner Elektronik
Zweiterer scheint der Hersteller zu sein, hat die Diodenverteiler aber nur im Katalog, nicht im Netz.

Wie der Spannungsabfall kompensiert wird wüßte ich selber gerne.

Leistungsmäßig gehen die bis max. 2x150A, es gibt bei Schwenckner auch welche von einem anderen Hersteller mit 3x150A

Mich würde interessieren, ob sich der theorethische Vorteil auch in der Praxis einstellt.

Gruß
Christoph

Wohnort: Soest

Fahrzeug: 85er 309D James Cook und 98er Volvo 945 2,3Turbo

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4

Freitag, 9. September 2005, 16:47

Ich weiss ja nicht... Hört sich etwas nach Allchemie an:"durch eine spezielle Schaltung ist es uns gelungen..."
Eine SI-Diode hat einen Spannungsfall von 0,7V. Das ist Physik, da kann man schaltungstechnisch nix dran drehen. Außer man dreht die Spannung mit nem DCDCWandler wieder hoch. Oder es sind keine SI-Diden drin, sonder MOSFETs oder son kram.
Ganz abgesehen davon, mir wären die Teile zu teuer. Dafür kann man 10 Trennralias verheizen. Und ohne Regelung könne die Dioden auch nicht besser sein als ein Relais. Für mich gibts nur zwei möglichkeiten:
- Verbinden mit Trennrelais. Dann muss ich für möglichst geringen Spannungsabfall über die Verbindungskabel sorgen, um die Batterien voll zu kriegen. Das habe ich jetzt bei James nachgerüstet, der hat jetzt die Hauptleitungen in 25² statt der serienmäßigen 6² gektriegt.
- Oder ich baue einen B2B Lader (z.B. von www.sterling-power.com) ein, der mir die BoBa mit vernünftiger Ladekurve und Ladespannung schnellstens nachlädt. Dann ist der Querschnitt nur noch vom maximalen Strom festgelegt, nicht mehr vom Spannungsfall.

Trenndioden machen für mich keinen Sinn, sind nur unnötig teuer und empfindlich.

Andi

Limeskiste

unregistriert

5

Freitag, 9. September 2005, 19:49

Hallo Andi,

Der Ladestromverteiler von Schwenckner ist ein
Philippi-Ladestromverteiler und kein Hockuspokus :)
Gibt es schon sein jahren und ist zigtausendfach verbaut im Boot und Schiff, fünktioniert 100%tig ;-)

Etwas mehr Info gibts bei http://www.philippi-online.de

Der B2B ist eine gute aber teure möglichkeit.
Günstiger und etwa gleichwertig gehts mit Sterling Limaregler und Trenndiode
und du bekommt die Batterie wirklich 100% voll.


Gruß

Limeskiste

Wohnort: Soest

Fahrzeug: 85er 309D James Cook und 98er Volvo 945 2,3Turbo

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6

Freitag, 9. September 2005, 22:31

Hi Norbert,

aber wo liegt der Vorteil der Idioden gegenüber einem wesentlich billigeren Trennrelais? Die Funtion ist doch identisch, beide Batts parallel zu schalten. Der Strom teil sich schon dank des alten Herrn Kirchhoff passend auf ;-) das ist bei beiden Systemen identisch.

Ob Lima-Powerregler oder B2B-Lader ist eigentlich nur ne Preisfrage, da hab ich mich bisher noch nicht mit befasst (ist auch eher Dein Metier ;-) ). Di Funktion ist jedenfalls fast identisch.

Ich werde jedenfalls bei meinem James erst mal die dicken Ladeleitungen test, velleicht reichen mir die ja schon. Sonst wäre noch ne Möglichkeit, den Wechselrichter während der Fahrt an die Starterbatt zu klemmen und die Bordbatt dann über den 230V Sterlinglader und WR zu laden. Das wäre nur ne Umbeschaltung des Trennrelais.
Wenn das nötig wird, wird getrixt bis der Arzt kommt :-O :-O :-O
- Ladegerät auf WR wenn Motor läuft, sonst auf 230V extern
- WR auf Starter wenn der Motor läuft, sonst auf Bord

Wenn ich mir das so überlege, wäre das mit nur 2 Relais zu lösen. Mhhhh. :-O Die langen Winterabende kommen bestimmt.; -)

Bis denne
Andi

Limeskiste

unregistriert

7

Samstag, 10. September 2005, 00:23

[cite]AndiP schrieb:[br]Hi Norbert,

aber wo liegt der Vorteil der Idioden gegenüber einem wesentlich billigeren Trennrelais? Die Funtion ist doch identisch, beide Batts parallel zu schalten. Der Strom teil sich schon dank des alten Herrn Kirchhoff passend auf ;-) das ist bei beiden Systemen identisch. [/cite]

Nicht ganz, bei Trennrelais hast du sehr hohe Ausgleichsladung zwischen Wohnbatterie
und Starterbatterie und bei Spannungsspitzen hauts auch gern mal den Limaregler durch.
Und die meisten Relais für 12,99 EUR sind für hohen dauerstrom nicht ausgelegt
Die wirklich guten Trennrelais kosten auch 100 EUR ;-)
dann lieber 40 EUR für gute Trenndiode :-)



[cite]
Ob Lima-Powerregler oder B2B-Lader ist eigentlich nur ne Preisfrage, da hab ich mich bisher noch nicht mit befasst (ist auch eher Dein Metier ;-) ). Di Funktion ist jedenfalls fast identisch.

...
den Wechselrichter während der Fahrt an die Starterbatt zu klemmen und die Bordbatt dann über den 230V Sterlinglader und WR zu laden. Das wäre nur ne Umbeschaltung des Trennrelais. [/cite]

Das immer die einfachste und günstigste Lösung wenn man das Ladegerät dazu hat ;-)

Gruß

Limeskiste

Wohnort: Stuttgart

Fahrzeug: Was ?

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8

Sonntag, 13. August 2006, 14:11

Da würde ich Ladestromverteilern mit MOSFETs gegenüber Diodenverteilern bevorzugen. (sind aber nicht billich).
Hier gibt's son Teil:
http://www.leab-automotive.de/01_13_relais/01_13_relais-03.html

Der Vorteil ist gegenüber den Dioden-Ladestromverteilern, dass an den MOSFETs weniger Spannung (=Verlust & Wärme) abfällt.

Wenn jemand n' Schaltplan von so einem Ladestromverteiler mit MOSFETs hat, immer her damit!! Würde ich lieber selber nachbauen als teuer zu kaufen.
Signatur von »LEGO« ICH HAB KEINE AHNUNG, DAVON ABER JEDE MENGE

Wohnort: Oldersbek

Fahrzeug: MB 307 mit Mabu-Koffer und H / T3

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9

Dienstag, 15. August 2006, 12:30

Moin (Andi),
mir ist immer ein Rätsel, wie ihr diese dicken Kabel (25er) verdrahtet/befestigt bekommt. Ich fand, dass schon die 6mm-Kabel schwer in das Trennrelais zu bekommen waren. Da habe ich schon ordentlich geflucht und immer das Gefühl, dass ich zu sehr quetsche und nichts wirklich hält. Heißer Tipp wäre nett.
Gruß, Michael

Tauchteddy

unregistriert

10

Dienstag, 15. August 2006, 18:32

Also, ich habe mein 90mm² vom befreundeten Elektriker quetschen lassen ... allerdings sind die Kabelschuhe so breit, dass ich Sorge hatte, die würden sich im Sterling-Ladegerät berühren. Abhilfe schuf dann ein Stück Gartenschlauch als Isolierung :-O

Uwe / 2

unregistriert

11

Mittwoch, 16. August 2006, 08:37

Quetschhülsen & Quetsch-Ösen führt jeder ernstzunehmende Elektrohandel. Oftmals bieten die auch einen entsprechenden Service an. Bei den grossen Durchmessern sind Crimpzangen natürlich sauteuer - Teddys Tipp ist da optimal. Isolierung ist natürlich Pflicht - aber Schrumpfschlauch lässt sich doch etwas leichter verarbeiten.

Man kann sich aber (falls man niemanden findet, der das machen kann) beim Großkaliber auch mit 'nem Bolzenschneider (als "Crimpzange" missbraucht...) oder einem selbstgebastelten Flansch für den Schraubstock behelfen (in zwei geeignete Winkeleisen oder Metallstücke mit der Flex 'ne Kerbe machen, in der die Quetschösen Platz finden, dann das Ganze in den Schraubstock und mit Schmackes zudrehen...

marc210D

unregistriert

12

Montag, 21. August 2006, 17:35

Hallo Christoph,

nachdem mir mein billig Relais 70A in der Schweiz weggebruzzelt ist fahre ich seit einiger Zeit ne Trenndiode. Den Spannungsabfall kannst Du nur über einen geänderten Limaregler oder moderne Lima (auch Generator genannt)ausgleichen. Ich habe diese über einen Bootsdiscount von der Firma Mastervolt gekauft. Der seperate Anschluß ist für die Schaltung über D+ der Lima. Die passenden Kabel mit Kabelschuhe gibt es im Carhifi Bereich oder auch bei Conrad Elektronic. Ein Markenkabel (Oehlbach/Phönix Gold) hat bei 10mm² eine mögliche Belastung von 48A. Die Dicke hängt vom möglichen Ladestrom der Lima ab. Also 25mm² bei 70A Lima sind ausreichend.
Für ne alte Bosch Lima habe ich noch einen 14,8V Regler übrig. Anfrage bitte per PM.

Gruß Marc

CharlieB

unregistriert

13

Donnerstag, 24. August 2006, 12:41

Zitat

Original von Tauchteddy
Also, ich habe mein 90mm² vom befreundeten Elektriker quetschen lassen ... allerdings sind die Kabelschuhe so breit....



also in Berlin kannst du das kostenlos im Bauhaus machen lassen,
und zwar das bei Ikea in Tempelhof in der dortigen Bootsabteilung.

Die haben übrigens auch alle Kabel und Kabelschuhe bis 50mm²

CB

marc210D

unregistriert

14

Donnerstag, 24. August 2006, 17:24

@all: Der 14,8V Laderegler ist verkauft

Gruß Marc

Tauchteddy

unregistriert

15

Freitag, 25. August 2006, 00:22

Zitat

Original von CharlieB
also in Berlin kannst du das kostenlos im Bauhaus machen lassen,
und zwar das bei Ikea in Tempelhof in der dortigen Bootsabteilung.

Die haben übrigens auch alle Kabel und Kabelschuhe bis 50mm²

CB

Das ist 'n klasse Hinweis, wer weiß, wann man's mal braucht. Danke