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1

Montag, 24. Oktober 2005, 15:43

Sicher wurde darüber hier schon mal geschrieben - aber ich konnte nichts finden :=(
Was muss man denn alles unbedingt einbauen in einen leeren Bus, damit der als Wohnmobil/Reisemobil gelten kann?
Ich dachte immer, feste Schlafplätze würden genügen....

2

Montag, 24. Oktober 2005, 15:57

Hi Chrisy,

Du solltest mal auf die TÜV-Homepages gehen (z.B. TÜV-Nord) einfach mal googeln.
Da gibt es Merkblätter mit den aktuellen Notwendigkeiten, um ein SoKfz. Wohnmobil eingetragen zu bekommen.
Gibt aber deutlich mehr Kriterien als einfach nur ein Bett. (z.B. Fenster, Wohnlicher Eindruck, Tisch...)

Viel Erfolg, mfg Jesus

3

Montag, 24. Oktober 2005, 16:08

Tisch ist auch klar... und Fenster? Ich guck mal beim TÜV %-/
Danke für den Tipp

Wohnort: Duisburg

Fahrzeug: L608D

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4

Montag, 24. Oktober 2005, 17:06

Moin,
schau doch mal auf Fidos Seite. Da findest du so ziemlich alles.
zu Fidos Seite
Grüße herbert

5

Montag, 24. Oktober 2005, 20:12

Onkel Tüv hat zu mir gesagt, der restliche Boden darf einen Quadratmeter nicht überschreiten...damit man das Ding janich als Transporter nutzen kann.
Gruß Monte

6

Montag, 24. Oktober 2005, 22:08

Hallöle,
hier
sollte eigentlich alles sein.
Gruß
Bison

Survivor

unregistriert

7

Dienstag, 25. Oktober 2005, 10:45

Monte, das ist ja echt krass. Die Sache ist nur halt die:
Wenn man in einem "mittelgroßen" Womo einen "Mittelgang" hat, so wie es bei vielen ist,
dann ist der Quadratmeter schnell vorhanden.
Außerdem kann man dann ja sowiso noch Langfracht aufnehmen.
Was ich sagen will: Manche TÜV-Onkels übertreiben es mal wieder!

Wohnort: Hamburg

Fahrzeug: LT 45 '83, XL 350 R '87

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8

Dienstag, 25. Oktober 2005, 10:55

Moin Survi,

der TÜV-Onkel kann übertreiben, so viel er will. Solange er sich mit den Übertreibungen außerhalb der Richtlinien, also im Land der Märchen und Sagen - bewegt, kann er sich auf den Kopf stellen, solange er will.

Wo soll denn das mit dem Quadratmeter stehen? Ich glaube solche Aussagen immer erst, wenn man mir das Ganze nachvollziehbar benennen und belegen kann ;-)

Gruß

Josch
Signatur von »Josch« "Kann man etwas nicht verstehen, dann urteile man lieber gar nicht, als dass man verurteile." Rudolf Steiner

9

Dienstag, 25. Oktober 2005, 11:01

Das mit der Spüle und dem Wasser finde ich ätzend. Wer hat sich das nun wieder einfallen lassen? Zuwas soll das denn gut sein? Auf jedem Campingplatz gibt es ja Einrichtungen, wo man spülen kann - wenn man denn überhaupt kochen will im WoMo %-/
Ich will keine fahrende Küche, sondern Urlaub machen
:-o

Tauchteddy

unregistriert

10

Dienstag, 25. Oktober 2005, 11:46

[cite]Chrisy schrieb:[br]Das mit der Spüle und dem Wasser finde ich ätzend. Wer hat sich das nun wieder einfallen lassen? Zuwas soll das denn gut sein? Auf jedem Campingplatz gibt es ja Einrichtungen, wo man spülen kann - wenn man denn überhaupt kochen will im WoMo %-/
Ich will keine fahrende Küche, sondern Urlaub machen
:-o[/cite]

Na, das finde ich durchaus logisch und nachvollziehbar. Wenn nichts drin ist, was zum wohnen gehört (kochen und spülen gehört bei mir zum wohnen), dann ist es eben nur ein Auto. Ein PKW, ein LKW oder was-auch-immer. Aber kein Wohnmobil.

Survivor

unregistriert

11

Dienstag, 25. Oktober 2005, 14:38

Also ich meine gehört zu haben dass die Spüle nicht zwingen notwendig ist. Also jedenfalls
vor ein paar Jahren nicht.
Aber vielleicht können sich ja noch ein paar Leute zu ihren Erfahrungen äußern.

RTW-Treter

unregistriert

12

Mittwoch, 26. Oktober 2005, 13:58

Erfahrungsgemäß reicht eine Schüssel und ein Wasserkanister zum abspülen aus...
Im Zweifel schraubt man die Schüssel eben kurz fest.

Natürlich immer eine Frage der TÜV-Prüfer, aber es gibt ja einige TÜV-Stellen im Land...

Gruß

Lutz

Uwe / 2

unregistriert

13

Montag, 31. Oktober 2005, 11:29

Also ich habe ja bei meinem Ausbau vieles eng gesehen - aber im Zweifel hätte ich es auch ohne die Spüle probiert! Wenn innen alles nach Womo aussieht wird sich vermutlich kein Prüfer der Welt an einer fehlenden Spüle "aufhängen".

Es gibt auch Minimalisten, die haben ihr Fahrzeug bereits mit einer Schlafgelegenheit, einem Klapptisch und ein paar Gardinen (ohne Kochstelle!) zum Womo umtragen lassen - in so einem Fall wohl Glückssache - ein Telefonat mit dem TÜV sollte im Zweifel ausreichen, ggF. kannst Du auch ohne Prüfung mal dort hinfahren, zeigen was Du vorhast, und fragen, was der Prüfer noch sehen will. Und nach dem Umbau machst Du genau mit diesem Prüfer Deinen Termin.

Wohnort: Wentorf bei Hamburg

Beruf: Raumausstattermeister

Fahrzeug: Kastenwagen

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14

Montag, 31. Oktober 2005, 16:48

Schau mal hier http://www.fasby.bayern.de/informationen/steuerinfos/fachthemen/Kraftfahrzeugsteuer/Kriterienkatalog%20für%20die%20kraftfahrzeugsteuerliche%20Anerkennung%20von%20Wohnmobilen.htm
da ist eine genaue Definition wie ein WoMo z-mindest in Bayern auszusehen hat
ich sag ja die Baazies
Zitat: Spüle mit Wasser und Abwasser , Zitat Ende - ja soll das denn sonst verdunsten ? %-/
so oder ähnlich wird es in anderen BL auch sein
INFO Grüße von
Rainer
Signatur von »Quietschi« wenn ich könnte wie ich wollte,
wäre ich schon längst da, wo ich hin will

Uwe / 2

unregistriert

15

Dienstag, 1. November 2005, 09:28

Ich denke: Nicht die Finanzämter legen fest, ob Womo oder nicht. Das regelt doch wohl allein die Strassenverkehrszulassungsordnung. Leider gibt der Link aber nicht alle relevanten Details der Verordnung wieder - aber dies dürfte dennoch die rechtliche Grundlage sein - auch für die TÜV-Merkblätter. Vielleicht hat ja jemand das vollständige Dokument im Zugriff. Anwälte hier?

Wohnort: Hamburg

Fahrzeug: LT 45 '83, XL 350 R '87

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16

Dienstag, 1. November 2005, 10:24

Moin Uwe,

tja, ganz so einfach ist es nicht. Bei Wohnmobilen über 2,8 Tonnen, die nach zulässigem Gesamtgewicht, also wie LKW, besteuert werden, kann das fiese Nanzamt genau wie bei "normalen" LKW sehr wohl prüfen, ob das WoMo über 2,8 Tonnen auch ein WoMo über 2,8 Tonnen ist, wenn sie Lust haben.

Ist es das nicht, sondern beispielsweise ein PKW-ähnliches Gefährt, dann schert es das Finanzamt einen feuchten Kehricht, was im Fahrzeugschein steht - Du darfst dann die entsprechende Steuer für PKW bezahlen.

Zur Verdeutlichung: Du hast einen VW Bus oder Sprinter oder wasauchimmer. Das Fahrzeug ist als LKW zugelassen. Das Finanzamt sagt "Das wollen wir doch mal überprüfen!". Du musst zum Finanzamt und ein Finanzbeamter beurteilt dann, ob das Fahrzeug auch tatsächlich ein LKW ist. Es liegt im Ermessen des Finanzbeamten, ob das Fahrzeug ein LKW ist oder nicht. Fehlt zum Beispiel die Trennwand zum Transportraum ist es für den Finanzbeamten kein LKW und Du darfst PKW-Steuer bezahlen. Vollkommen egal, was ein Prüfer beim TÜV in den Fahrzeugschein eingetragen hat. Ich kenne Leute, bei denen das Finanzamt definitiv das Fahrzeug überprüft hat.

Die Strassenverkehrszulassungsordnung ist in finanzamtstechnischer Hinsicht dann Makulatur.

Gruß

Josch
Signatur von »Josch« "Kann man etwas nicht verstehen, dann urteile man lieber gar nicht, als dass man verurteile." Rudolf Steiner

Uwe / 2

unregistriert

17

Dienstag, 1. November 2005, 11:16

*spontanplattbin*

%-/

18

Dienstag, 1. November 2005, 11:41

[cite]Josch schrieb:[br]Moin Uwe,

tja, ganz so einfach ist es nicht. Bei Wohnmobilen über 2,8 Tonnen, die nach zulässigem Gesamtgewicht, also wie LKW, besteuert werden, kann das fiese Nanzamt genau wie bei "normalen" LKW sehr wohl prüfen, ob das WoMo über 2,8 Tonnen auch ein WoMo über 2,8 Tonnen ist, wenn sie Lust haben.

Ist es das nicht, sondern beispielsweise ein PKW-ähnliches Gefährt, dann schert es das Finanzamt einen feuchten Kehricht, was im Fahrzeugschein steht - Du darfst dann die entsprechende Steuer für PKW bezahlen.

Zur Verdeutlichung: Du hast einen VW Bus oder Sprinter oder wasauchimmer. Das Fahrzeug ist als LKW zugelassen. Das Finanzamt sagt "Das wollen wir doch mal überprüfen!". Du musst zum Finanzamt und ein Finanzbeamter beurteilt dann, ob das Fahrzeug auch tatsächlich ein LKW ist. Es liegt im Ermessen des Finanzbeamten, ob das Fahrzeug ein LKW ist oder nicht. Fehlt zum Beispiel die Trennwand zum Transportraum ist es für den Finanzbeamten kein LKW und Du darfst PKW-Steuer bezahlen. Vollkommen egal, was ein Prüfer beim TÜV in den Fahrzeugschein eingetragen hat. Ich kenne Leute, bei denen das Finanzamt definitiv das Fahrzeug überprüft hat.




Die Strassenverkehrszulassungsordnung ist in finanzamtstechnischer Hinsicht dann Makulatur.

Gruß

Josch[/cite]


Ob etwas LKW ist oder nicht hat doch mit dem Anteil der Ladefläch zu tun.
Eine Trennwand ist da nicht zwingend nötig. Mein Escort Express hatte auch keine.
Das Finanzamt musste ihn als LKW anerkennen weil er sogar die Werkszulassung als solcher hatte.

Wohnort: Hamburg

Fahrzeug: LT 45 '83, XL 350 R '87

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19

Dienstag, 1. November 2005, 11:51

Moin Travis,

"... Das Finanzamt musste ihn als LKW anerkennen weil er sogar die Werkszulassung als solcher hatte ..." mag ja richtig sein, aber es liegt definitiv im Ermessen des Finanzbeamten, das ist der Dreh- und Angelpunkt. Wenn es auch wirklich ein LKW ist, dann ist es einer. Ist es kein richtiger, dann geht es nach dem Finanzbeamten, nicht nach TÜVlern etc. Diese Kernaussage ist der Knackpunkt. Und wenn der Finanzbeamte sagt "das erkenne ich so nicht an", dann hast Du selber erstmal die Ar***karte und musst versuchen, ihm das Gegenteil zu beweisen!

Es ging um den Irrtum, dass die StVZO das Maß aller Dinge ist, was die Besteuerung anbelangt.

Gruß

Josch
Signatur von »Josch« "Kann man etwas nicht verstehen, dann urteile man lieber gar nicht, als dass man verurteile." Rudolf Steiner

Tauchteddy

unregistriert

20

Dienstag, 1. November 2005, 22:56

[cite]Travis schrieb:Ob etwas LKW ist oder nicht hat doch mit dem Anteil der Ladefläch zu tun.
Eine Trennwand ist da nicht zwingend nötig. Mein Escort Express hatte auch keine.
Das Finanzamt musste ihn als LKW anerkennen weil er sogar die Werkszulassung als solcher hatte.[/cite]

Vergiss es, Josch hat Recht, auch ich kenne Fälle, wo das FA trotz Herstellerangabe und Zulassungsstelle den LKW-Status abgelehnt hat. Klage vor dem Finanzgericht blieb erfolglos ...
Ich habe einen Bus, der sowohl als PKW als auch als LKW ausgeliefert wurde. Meiner ist als PKW mit Auflastung zugelassen, das hat bis vor kurzem Steuern gespart. Jetzt hat mich die Neuberechnung erwischt und ich habe angefragt, wie ich die LKW-Zulassung durchkriege. Auskunft vom FA: durchgängige Trennwand von oben bis unten und von links nach rechts, Gurt- und Sitzbefestigungen entfernen und durch zuschweissen endgültig unbrauchbar machen, Fenster verblechen. Dann bei TÜV oder Dekra eintragen lassen, zur Zulassungsstelle und dann kann - wohlgemerkt kann, nicht muss - das FA den LKW-Status akzeptieren. Mein Fazit: ich werde ihn über kurz oder lang zum Womo machen, in der Hoffnung, dass die Proteste was nützen ... ihr wisst ja, der Trend geht zum Dritt-Womo %-)%-)