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  • »buspainter« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Oldersbek

Fahrzeug: MB 307 mit Mabu-Koffer und H / T3

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1

Freitag, 28. Juli 2006, 11:35

Moin,
habe mich schon duch alle möglichen Beiträge gelesen, aber nichts wireklich Passendes gefunden.
Meine Versorgungsbatterie (Gel mit entsprechendem Ladegerät) hat jahrelang klaglos ihren Dienst verrichtet. Vor ca. 4-5 Monaten war sie ohne ersichtlichen Grund (kein Dauerbetrieb ohne Nachladen oder so)fast platt (Voltmeter 10,5-11 Volt). Habe dann hier und da gerüttelt und über Nacht an Strom gehängt; brachte ein paar mal nix und dann irgendwann ging es wieder. Jetzt monatelang Ruhe und gestern plötzlich wieder platt. Ladegerät hing die ganze Nacht dran, aber nach 2 Minuten Batteriespannung wieder runter.
a) Zelle im A..? Wenn ja, ist da was zu retten? Oben sind Stopfen drauf.
b) Kann ich die mal ausbauen und an so ein handelsübliches Billigladegerät hängen?
c) Weil ich eigentlich Solar einbauen wollte; darf da auch eine große Starterbatterie dran (DIE Diskussion kenne ich, es geht ums Prinzip)?
d) Kompromiss: Zyklenfeste Batterien?
Mir fällt bestimmt noch was ein.
Ersma, Gruß, Michael

CharlieB

unregistriert

2

Freitag, 28. Juli 2006, 11:49

jahrelang in Gebrauch? wie alt ist denn die Batterie?
vllt ist sie Altersbedingt schon müde?

Ich tausche alle 2 Jahre die Versorgungsbatterie,
auch wenn sie noch Top ist die alte wandert dann zu ebay,
da bekommt man noch nen sehr guten Preis ...

Starterbatterie ist bei mir 120Ah ne ganz "normale"
Versorgungsbatterie 200Ah von Veltus

Nach vielen verschiedenen Relais/Trenndioden/Ladereglern usw.
bin ich nun wieder auf meine erste und Beste Möglichkeit zurück.
(zuletzt hats mir den Calira Tremat70 trotz 40Amp. Sicherung zerbröselt)

Ich hab unterm Sitz nen Umschalter (0 Bat1 Bat2 Bat1+2)


So kann ich bei Bedarf selbst entscheiden welche Batterie(n) zum starten und über die Lichtmaschine geladen wird.

Batterie 2 wird zusätzlich über Solar geladen.

CB

  • »buspainter« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Oldersbek

Fahrzeug: MB 307 mit Mabu-Koffer und H / T3

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3

Freitag, 28. Juli 2006, 11:58

Moin,
wundere mich halt, dass das anscheinend kein schleichender Prozess stattgefunden hat (siehe oben). Mache bei meinem Laster im Innenausbau alles selbst, aber bei der Elekrik kriege ich immer das Würgen. Installationen kriege ich gut hin, aber die Materie an sich mag ich nicht. Deshalb tue ich mich auch mit entsprechenden Gedankengängen (wie teste ich jetzt die Batterie?) und Entscheidungen (was für eine Batterie wenn denn neu?) so schwer. Die Aufbaubatterie hat durchaus 6-8 Jahre hinter sich, war beim Kauf schon drin.
Brauche ich denn eine bestimtme Mindestladedauer, falls sie richtig leer war? Hatte sie gut 16 Stunden am Ladegerät, das muss doch mehr passieren als nur ein paar Minuten Spannung.
Gruß, Michael

  • »buspainter« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Oldersbek

Fahrzeug: MB 307 mit Mabu-Koffer und H / T3

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4

Freitag, 28. Juli 2006, 20:18

Moin nochmal, habe die Batterie jetzt ausgebaut und will sie über Nacht ans Ladegerät im Schuppen hängen. Wasser habe ich nachgefüllt (da fehlte doch schon was.... - habe ich verschlampt).
a)Müssen die Stopfen dann beim Laden eigentlich auf sein?
b) Eigentlich sollen ja die beiden Batterien gleiche Kapazität haben, oder? Starterbatterie hat 74Ah, Versorgungsbatterie hatte 105AH, und das hat ca. 6 Jahre ohne Probleme funtioniert. Kann ich das so lassen? Wollte eigentlich die gleiche Batterie wieder kaufen (Deta Solar - gibt es u.a. bei Reimo). Wenn jemand einen besseren Tipp hat, den ich bis Sonntag Abend realisieren kann; immer her damit.
Gruß, Michael

CharlieB

unregistriert

5

Freitag, 28. Juli 2006, 20:26

die Delta Solar ist keine Gel Batterie

gleiche Kapazität/Typ/Alter ist eigentlich nur wichtig wenn du die Batterie ständig
parallel oder seriell zusammengeschaltet hast.

CB

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Fahrzeug: MB 307 mit Mabu-Koffer und H / T3

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6

Freitag, 28. Juli 2006, 20:48

Moin,
stimmt, hatte ich auch gemerkt, aber verdrängt...... . Wieso heisst die eigentlich "Solar"? Das impliziert einen Gebrauch für Solaranlagen, aber es ist doch eine Säurebatterie oder schliesst sich das nicht aus?), wenn ich den Reimokatalog richtig deute, oder? Nun muss ich noch gucken, welche Batterie sich mit meiner neuen Solaranlage verträgt. "Ständig" sind sie nicht zusammen, aber getrennt durch das Trennrelais eben nur im Stand.
Gruß, Michael

Wohnort: Bad Oldesloe

Fahrzeug: MB 814, Bj.93

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7

Freitag, 28. Juli 2006, 21:00

Hi Michel
Solar, sollte besser Versorger.- oder Hausbatterie heißen.
Es sind spezielle Batterien die nicht zum Starten geeignet sind, dafür haben sie eine geringere Selbstentladung, bessere Tiefentladeeigenschaften und was am wichtigsten ist, sie haben eine höhere Zyklenzahl.

Guggste Hier

Gruß
Telse
Signatur von »Telse« Der mit sich selbst in Frieden lebt, der wird genauso sterben,
und ist selbst dann lebendiger, als alle seine Erben. (Carlo Karges, Novalis)

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8

Freitag, 28. Juli 2006, 21:08

Hallo Telse,
dann ist die Deta Solar also ein Blei-Säure-Akku spezielle für die Aufbauversorgung? So hatte ich das auch verstanden. War aber durch das Wälzen vieler Kataloge und Threads schon ganz tüddelig. Die kann ich dann ja auch für meine Solaranlage verwenden, wenn ich das richtig verstehe. Kostet bei Reimo 140 Euro.
Gruß, Michael

CharlieB

unregistriert

9

Freitag, 28. Juli 2006, 21:08

wichtiger als "Gel" oder "Säure" ist das Material der Platten.

Normale Starterbatterien haben Blei-Antimon-Platten,
Die besonders Guten nutzen Blei-Calcium, wobei der Blei Anteil der Platten wichtig ist.

Dadurch gast die Battereie nichtmehr und ist vollkommen wartungsfrei, muss man nix nachfüllen.
Auch ist die Seibstentladung um ein vielfaches niederer als bei herkömmlichen Batterien,
glaube das ist auf die geringe oxidation zurückzufühgren.

meist steht bei geringer Ladung noch eine sehr hohe Spannung zur Verfügung,
normale Starterbatterien machen bei geringer Ladung dann ganz schnell schlapp ...

Wenn eine Batterie mal "leer" ist und man hängt sie an ein Ladegerät,
dann ist das eigentlich immer schlecht,
da normale Batterien dann den vollen Strom aufnehmen und die Flüssigkeit auch mal anfangen kann zu kochen.

bessere Batterien nehmen von selbst nur wenig Ampere bei entladenen Batterien auf,
sie laden sich selbst sozusagen schonend.


So das ganze hat mir lang und ausführlich ein Guter Freund erklärt,
ich hoffe ich hab das so einigermaßen wierdergeben können.

CB

marc210D

unregistriert

10

Samstag, 29. Juli 2006, 00:11

Hallo Michael,
ich kann das nachempfinden. Erst meine 88Ah Starter dann die 100AH Wohnraum. Mitlerweile 50AH Starter (Exide Maxxima) und 100AH Wohnraum (Original Benz) dazu Trenndiode, Solar, Lima und noch ein Ctek Ladegerät. Die Zeit die ich im und unterm Auto verbracht habe möchte ich garnich ausrechnen. Ein Bekannter von mir hat in seinem Magirus immer die Exide G80 genommen, verwendet die auch für seinen Trecker. Es gibt einfach Tage die sind Sche...e.

Gruß Marc

  • »buspainter« ist der Autor dieses Themas

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Fahrzeug: MB 307 mit Mabu-Koffer und H / T3

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11

Samstag, 29. Juli 2006, 18:05

So Männers, da der Händler meines Mißtrauens keine ordentliche Versorgungsbatterie auf Lager hatte (in der Hauptsaison !!), bin ich in den Baumarkt um die Ecke und habe eine Starterbatterie 100Ah gekauft und eingebaut. Alles läuft wieder, und die neue Solaranlage macht es auch. Wie lange die Batterie hält, werde ich dann sehen, aber immerhin kann ich jetzt morgen los und muss mir ersma keinen Kopf machen. Wenn die dann hin ist, werde ich vielleicht ein bisschen mehr investieren.
Ersma, und nochmals vielen Dank für die Tipps und Hinweise, Michael