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Kochloeffel

unregistriert

1

Samstag, 28. Oktober 2006, 09:19

Hallo Zusammen,

zur Dimensionierung meiner Versorgungsbatterie habe ich folgende
Informationen zusammengetragen und Überlegungen angestellt.

Es sollte wegen der Zyklenfestigkeit vorzugsweise eine Solarbatterie
sein. Diese haben wohl eine geringere Selbstentladung und sind
geeigneter für eine dauerhafte geringe Strom Entnahme als herkömmliche
Starterbatterien.

Um einer Vorzeitigen Alterung vorzubeugen sollte der Ladestand nicht
unter 50% fallen.

Die Summe des täglichen Verbrauchs von Wasserpumpe, Radio und Licht
lässt sich ja ziemlich genau bestimmen. Somit komme ich auch auf einen
genauen Wert und kann berechnen wie lange ich von der
Versorgungsbatterie "leben" kann.

Interessanter wird es bei der Heizung. Deren täglichen Stromverbrauch
kann ich ja nicht wirklich bestimmen, da ich nicht abschätzen kann,
wie häufig/lange sie innerhalb 24 Stunden läuft. Mit der Angabe das
sie unter Vollast 25 Watt Verbraucht kann ich deswegen nicht Rechnen.

Gibt es da Erfahrungswerte? Wieviel Stunden am Tag wird sie bei
mitteldeutschen Wetterverhältnissen im Winter in einem Bus mit
mittlerer/normaler Isolierung am laufen sein?

Eine weitere Überlegung war, ein Solarpanel auf's Dach zu setzen um
den Autarkbetrieb zu strecken. Bei besagten 25 Watt Leistung und
vermutlichen 6 Stunden täglicher Laufzeit, müsste das Panel ca. 150
Watt am Tag liefern. Leider konnte ich keine Info's finden, weiviel
% von der Maximalleistung einer Solaranlage im Winter zur Verfügung
stehen.

Über ein paar Erfahrungen und Tipps wäre ich echt dankbar.

Viele Grüße
Harry

Tauchteddy

unregistriert

2

Samstag, 28. Oktober 2006, 10:55

Ich glaube nicht, dass man das verallgemeinern kann, es hängt von zu vielen Faktoren ab: Rauminhalt, Art, Stärke und Ausführung der Isolierung, Luft- oder Wasserheizung etc. ...
Bei der Solaranlage musst du bedenken, dass wir im Winter erhblich weniger Sonnenstunden haben als im Sommer, dazu ein ungünstigerer Einstrahlwinkel, der für mehr Verschattung sorgt ... ich kann nur schätzen, würde aber nicht mehr als 20% der angegebene Leistung erwarten. Das ist halt das Dilemma mit Solarstrom, wenn du am meisten brauchst, bekommst du am wenigsten. Ich liebäugel mit Windkraft, weil ich glaube, dass im Herbst und Winter mehr Wind als Sonne ist. Aber auch hier wieder: glaube, denke, hoffe, weiß aber nicht. :-)

Wohnort: Soest

Fahrzeug: 85er 309D James Cook und 98er Volvo 945 2,3Turbo

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3

Samstag, 28. Oktober 2006, 11:05

Hallo Harry,

wenn es draußen richtig kalt wird, und du den Wagen noch warm haben willst, musst DU schon mit 100% Einschlaltdauer der Heizung rechnen.
Nur um mal zu überschlagen (Erfahrungswerte hab ich nicht): Ein schlecht isoliertes Wohnhaus hat man früher mit 150W pro m² Grundfläche ausgelegt. Dein Bus hat etwa 2x5 = 10m², Du müsstest also 1,5KW Heizleistung reinbringen. Da der Wagen sicherlich noch schlechter als ein schlechtes Haus isoliert ist, muss Deine Heizleistung noch höher sein, also eher 2 oder 3KW. Das heisst aber auch, dass Deine Heizung an kalten Tagen 100% ihrer Leistung liefern muss. Und das musst Du bei der Auslegung der Solaranlage kalkulieren.

Zuz den Solarzellen: Wenn es richtig kalt ist im Winter, kannst Du von einer leistungsabgabeder Solarzellen von deutlich unter 10% der Spitzenleistung ausgehen. Wenn Du jetzt alleine für die Heizung eine Tagesleistung von 25W x 24h = 600Wh einrechnest, und eine Sonnendauer von 9 Stunden (600Wh : 9h = 70W) und 10% der Maximalleistung zugrunde legst, bist Du bei 700Wp Solarleistung, die aufs Dach muss.

Fazit: Autakie im Winter ist nicht mit Solarzellen zu erreichen. Das geht nur mit nem Generator! Entweder nen Moppel, oder eine dickere Lichmaschine am Motor anbauen, die du am Tag ne Stunde laufen lässt.
Im Sommer musste ich in Griechenland die Lichtmaschine (ich habe 80A eingebaut) nach 2 Tagen Standzeit (120Ah fast leer) eine Stunde laufen lassen, der Kompressorkühlschrank nuckelt halt ganz heftig.
Für das Geld, was ne Solaranlage kostet, kann man laaaange den Motor laufen lassen!

Falls ich bei meinen Gedankenspielen auf die Schnelle Fehler gemacht habe, bitte korrigieren!

Gruss
Andi

nunmachabermal

unregistriert

4

Samstag, 28. Oktober 2006, 11:25

Zitat

Original von AndiP
......................
Für das Geld, was ne Solaranlage kostet, kann man laaaange den Motor laufen lassen!
..............

Stimmt (Du Umweltsau ;-) ) Zu diesem Entschluss (Motor laufen lassen) bin ich auch schon gekommen, aber ich mache es eleganter. Ich habe ja ein Wohnmobil (und keinen Wohnwagen) und fahre dann einfach zum Brötchen holen.
Solarzellen auf einem Wohnmobil lösen bei mir ein im Idealfall ein Schulterzucken (sonst Kopfschütteln) aus. Wer um alles in der Welt stellt sein Wohnmobil in die Sonne????
Ich bin bekennender Schattenparker (kein Turnbeutelvergesser!)

Gruß Nunmachmal

Tauchteddy

unregistriert

5

Samstag, 28. Oktober 2006, 12:09

Den großen Motor laufen zu lassen gefällt mir auch nicht, deshalb baue ich einen 12V-Generator, der mit wesentlich geringerem Verbrauch die Akkus lädt.

nunmachabermal

unregistriert

6

Samstag, 28. Oktober 2006, 13:41

Zitat

Original von Tauchteddy
Den großen Motor laufen zu lassen gefällt mir auch nicht, deshalb baue ich einen 12V-Generator, der mit wesentlich geringerem Verbrauch die Akkus lädt.

Ja, gut! Komm aber nicht auf die Idee mit nem Notstromagregat und einem (10A) Ladegerät.
Ich hab mir den Aufwand auch schon mal durchgerechnet und habe den Gedanken immer verworfen.
Mit dem Wohnmobil sollte man sich bewegen, sonst ist ein Wohnwagen die bessere und billigere Lösung.

Gruß Nunmachmal

7

Samstag, 28. Oktober 2006, 15:09

Zitat


Solarzellen auf einem Wohnmobil lösen bei mir ein im Idealfall ein Schulterzucken (sonst Kopfschütteln) aus. Wer um alles in der Welt stellt sein Wohnmobil in die Sonne????


sollarzellen tuns auch ohne sonne,
genug strom für musik und licht geht damit allemal.
aber warum mit strom heizen?
gasheizung oder holzofen machen auch schön warm, und grad wenn du länger stehen willst sind beide sicher besser geeignet.

Wohnort: Soest

Fahrzeug: 85er 309D James Cook und 98er Volvo 945 2,3Turbo

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8

Samstag, 28. Oktober 2006, 17:35

Zitat

Mit dem Wohnmobil sollte man sich bewegen,

genau das tun wir auch. Nach 2 Tagen stehen müssen wir meist wieder auf Achse. Aber trotzdem: nach einer Stunde fahren sind die Akkus wieder voll! Motor im Stand laufen lassen zum laden ist wirklich nur im Notfall drin.

Zitat

sollarzellen tuns auch ohne sonne,

Aber nur mit extrem geringem Wirkungsgrad, bei ungünstigem Wetter wird der Wirkungsgrad auf unter 10% der Spitzleistung fallen.

Zitat

aber warum mit strom heizen?

Weil Harry ds schrieb. Er hat wahrscheinlich ne Truma E oder eine S mit Trumaventgebläse, die braucht nun einmal Strom, zusätzlich zum Gas. Ne Alternative wäre natürlich ne Gasheizung ohne Gebläse, wenn der Plaz dafür da ist. Und gratis kriegt man ne neue Heizung auch nicht.


Gruß
Andi

Tauchteddy

unregistriert

9

Samstag, 28. Oktober 2006, 21:31

Zitat

Original von nunmachmal
Ja, gut! Komm aber nicht auf die Idee mit nem Notstromagregat und einem (10A) Ladegerät.

Nein, ein kleiner Diesel (E-Start :-)) mit einer 120A Lima, also ein echtes 12V-Aggregat

Zitat

Ich hab mir den Aufwand auch schon mal durchgerechnet und habe den Gedanken immer verworfen.

Du hast vermutlich recht, wenn ich den Preis in Relation setze zum Diesel, den der Motor im Leerlauf verbraucht ... Aber es ist halt auch eine Umweltfrage.

Zitat

Mit dem Wohnmobil sollte man sich bewegen, sonst ist ein Wohnwagen die bessere und billigere Lösung.

Nein, ein Wohnwagen ist was völlig anderes, keine Alternative zum Womo. Trotzdem werde ich, wenn ich denn darin wohne, nicht ständig auf Achse sein und da wird mir mein Generator hoffentlich gute Dienste leisten.

Kochloeffel

unregistriert

10

Montag, 30. Oktober 2006, 13:09

Erstmal vielen Dank für die Denkanstösse.

Und wie AndiP es vermutet, habe ich eine Truma e mit 3,7kw
Heizleistung (welches wohl durchaus ausreichend für den kleinen Bus
ist). Allerdings hätte ich nicht damit gerechnet, dass bei
winterlichen Temperaturen die Heizung NonStop laufen wird.

Nun finde ich die Idee, den Automotor zum Laden zu verwenden nicht gar
so prickelnd, aber das Laden durch eine LiMa als sehr effizient.

Da Solarzellen wohl für den Winter nicht die erste Wahl sind, bin ich
bei der weiteren Suche nach "Überall-Strom" auf kleinere
Windkraftanlagen als auch kleine Stromaggregate gekommen.

Mit dem Wind ist es ja ebenso wie mit der Sonne - man kann sich nicht
darauf verlassen das genügend vorhanden ist. Stromerzeuger habe ich
auch reichlich gefunden, zu wirklich moderaten Preisen, sogar einige
welche einen 12V Ausgang haben. Diese liefern allerdings nur um die
8-10A. Um nun eine 100Ah Batterie zu laden, müsste das Dingen schon
reichlich lange brummen.

Da ich unterwegs auf 230V verzichten kann, wäre doch eine
Möglichkeit, dass 230V Aggregat durch eine LiMa zu ersetzen. So ein
2-4 PS Benzin-Motorchen müsste doch dann, bei passender Übersetzung,
ruckzuck (1-2 Stunden, je nach LiMa) die Batterie wieder voll
bekommen. Je nach Bauart kann man die LiMa vielleicht auch parallel
zum vorhandenen Aggregat "dranbasteln".

Kleine 2-Takter gibts neu schon weit unter 100 Euronen, die 4-Takter
sind auch nur unwesentlich teurer. Nur bei den Diesel-Aggregaten muss
man ein bischen mehr hinblättern.

Hat jemand so eine Modifikation schon einmal durchgeführt und kann mir
eventuell einen Herstellerund vielleicht sogar ein Modell empfehlen?

Habe ich hierbei einen Denkfehler was die Effizienz angeht?

Gruß
Harry

Tauchteddy

unregistriert

11

Montag, 30. Oktober 2006, 16:45

Zitat

Original von Kochloeffel
wäre doch eine Möglichkeit, dass 230V Aggregat durch eine LiMa zu ersetzen.

Gute Idee :-) Habe ich gemacht, nur habe ich diesen kleinen Benzinmotor auch gleich getauscht, uns zwar gegen einen kleinen Diesel. Morgen drehe ich mir die Nabe für die Riemenscheibe, dann fehlt nur noch der Rippenriemen und ab geht's :-O

Limeskiste

unregistriert

12

Montag, 30. Oktober 2006, 17:22

Zitat

Original von Kochloeffel

...

Da Solarzellen wohl für den Winter nicht die erste Wahl sind, bin ich
bei der weiteren Suche nach \\\\\\\"Überall-Strom\\\\\\\" auf kleinere
Windkraftanlagen als auch kleine Stromaggregate gekommen.

Mit dem Wind ist es ja ebenso wie mit der Sonne - man kann sich nicht
darauf verlassen das genügend vorhanden ist.


Stimmt nicht ganz
Wind gibt es 24Stunden, auch Nachts ;-)
Im Herbst und Winter meist mehr als im Sommer
Mit einem Savonius-Windrad kann man schon bei kleinem Wind ganz nett Strom erzeugen :)
Der Vorteil gegenüber Solar liegt in dem stetigen Stromerzeugung
20 stunden 2A sind eben mehr als 3 stunden 5 A Strom ;-)



Zitat


Stromerzeuger habe ich
auch reichlich gefunden, zu wirklich moderaten Preisen, sogar einige
welche einen 12V Ausgang haben. Diese liefern allerdings nur um die
8-10A.


Ist ja auch Unsinn mit einem 220V / 1000W Stromgenerator 10A mit 12V abzunehmen
Mit 1000W geht ein 30A 12V Ladegeät problemlos


Zitat


...
Hat jemand so eine Modifikation schon einmal durchgeführt und kann mir
eventuell einen Herstellerund vielleicht sogar ein Modell empfehlen?


Ja gibt es von Schteffl

Zitat


Habe ich hierbei einen Denkfehler was die Effizienz angeht?


Denk schon :)

Gruß

Limeskiste

13

Dienstag, 31. Oktober 2006, 09:32

Tach, Zusammen !

Ich habe mir den Beitrag von Schteffl im Busfans-Forum mal durchgelesen.
Funktioniert also prinzipiell, aber nicht ganz so einfach, wie ich dachte.

Kettensägenmotörchen scheiden also aus, aus beschriebenen Gründen.
Wie sieht´s denn mit Rasenmähermotoren aus ? Sind wohl schon eher dauerlaufgeeignet und auch leiser als Kettensägen o.Ä..

@Kochloeffel : Wo bekommt man denn kleine Benzinmotoren her ?

@Tauchteddy : Wo bekommt man denn gar einen kleinen Diesel her ?

Wie sieht´s denn aus mit diesen Superbilligmoppeln aus dem Baumarkt ? Die sollen als 220 V Stromquelle ja nicht viel bringen. Was, wenn man den Generator durch ein nachgeschaltetes Teil zu einer 12 V Gleichstromquelle macht ? Aber wie regelt man dann den Ladestrom ? Oder ob man den Generator gleich durch eine Lichtmaschine ersetzt ? Jedenfalls dürften diese Motoren nicht allzulaut sein und müßten schon dauerlauftauglich sein. Damit müßte man sich eine Menge Entwicklungsarbeit schenken können.

Wie vielleicht der Eine oder Andere gemerkt haben dürfte, habe ich null Ahnung von Elektrotechnik, also erklärt´s mir bitte so einfach wie möglich ! 8o)

Bis die Tage, Ralph

Wohnort: Soest

Fahrzeug: 85er 309D James Cook und 98er Volvo 945 2,3Turbo

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14

Dienstag, 31. Oktober 2006, 10:11

Wo wir gerade bei Billigmoppeln sind:
Limes, was macht eigentlich die Dämmung deines Billigstteils? Das, was du in Andechs mit hattest? Funzt das jetzt? Oder schon nicht mehr wegen Überhitzung?
Solch ein Gerät (230V / 800W) mit einem nachgeschalteten Sterling-Lader (12V 30A) wäre jedenfalls ne kostengünstige Alternative, um die Batterien motorunabhängig wieder voll zu kriegen! Und leise war es wirklich, das hattest Du sauber hinbekommen!

Ich weiss, ja nicht, wie es mit Deinen Patentrecheten darauf aussieht, Limes. Aber vielleicht kannst Du ja mal für Interessierte ne kurze Erläuterung geben.

Andi

15

Dienstag, 31. Oktober 2006, 14:55

Hallo Leutz, richtig interessanter Plausch hier!!!
Auch wenn ich richtiger Fan von Windkraft bin, muss ich euch da ein bisschen entmutigen.
Die Leistung, die so eine WKA bringt ist in dritter Potenz proportional zur Windgeschwindigkeit.
Soll heißen, richtig viel Wind, satte Leistung, weniger als 5m/s Wind kannste sie vergessen.
Da ist dann die Solarzelle unter der Daunendecke eingepackt noch besser.
Aber wo hat man mehr als 5m/s Wind??? Hier in Berlin oder anderen Städten wirds schwierig. Entweder nen 30 meter-Mast aufs Dach zimmern, oder draußen auf nem Hügel stehen.
Dummerweise ist da aber auch der Wärmeverlust stärker. Wind macht nicht nur Strom sondern auch den von der Sonne aufgewärmten Bussi wieder ganz schnell kalt. Konvektion.
Wie immer, die Mischung macht’s. Die Sonne hat in Deutschland ne Heizleistung von fast nem Kilowatt/m². Juuut, im Winter ist’s weniger...Einstahlwinkel, ich weiß ich weiß...aber lasst uns mal mit 500W/m² rechnen.
9 Stunden Sonne im Winter, wie ganz oben kalkuliert wären ja ein Traum hier in Deutschland. Aber vielleicht sind’s ja 5 oder 6. Die Angriffsfläche wäre dann die Breitseite des Bussies, weil die Sonne ja fast immer tief steht. Egal auch so ca. 10m².
Also könnte der Bus schon mal 10m²*5h*500W/m²=25kWh Wärme tanken. Da wärs doch schade im Schatten zu parken, oder? (Ich weiß du meintest Sommer :-))
Ich hatte schon mal überlegt, mir eine Seite des Busses mit mattschwarzer (absorbiert gut) Farbe zu streichen. Im Winter dann die schwarze Seite gen Sonne und im Sommer die weiße Seite im Süden und weißes Dach.
Ist vielleicht nicht jedermanns Geschmack. Aber würde sicherlich was bringen. Tja und die Isolation müsste man dann auch irgendwie flexibler gestalten, hab aber noch keine Idee, wie...
Des Weiteren könnte man ja den Bus bestmöglichst abdichten, auch alle Ritzen und sonstigen Löcher zustopfen und nen (Luft/Luft-) Wärmetauscher einbauen. Will ich eigentlich schon länger mal versuchen. Ist doch schade dass so ne Kippe direkt die ganze Wohnung zunebelt und die Luftfeuchte will man ja schließlich auch loswerden. Dachte da an nen Gegenstromwärmetauscher aus Styrodurgängen, und als Wärmeübergangsfläche Alufolie. Die beiden Luftströme sollten dann von kleinen 12V Computerlüftern (2W) angetrieben werden.
Wäre fast gar kein Stromverbrauch aber ne Menge weniger Wärmeverlust.
Jetzt speist euch mal nicht ab mit: Dan bin ich halt ne faule Umweltsau aber habs warm und hell... beim basteln wirds einem auch warm.
Wär doch mal interessant, so ein "Passivhaus" auf Rädern, oder?
Warme Grüße aus der Zentralheizungsaltbauwohnung (ja, da habt ihr mich erwischt, sorry)

Zottel

p.s. noch nen Lektürenhinweis: Wer gerne energietechnisch bastelt und nicht viel Geld für die Zutaten hat: "Einfälle statt Abfälle" heißt ne Broschürenreihe. Total toll zu lesen, und da gibt’s mehrer Hefte auch zu Solarthermie selberbauen und Windkraftanlagen selber bauen, hab das zu Solarthermie auch hier (Berlin), kann’s gerne mal verborgen

Tauchteddy

unregistriert

16

Dienstag, 31. Oktober 2006, 18:17

Zitat

Original von Ralph
@Tauchteddy : Wo bekommt man denn gar einen kleinen Diesel her ?

Ich sach' nur - ebay. Aber finanziell gesehen ... naja ... Motor 250€ mindestens (neu), 120A Lima (ebenfalls neu) ca. 100€, Riemenscheibe, Riemen, Kleinteile nochmal mindestens 50€, dazu die Arbeit ... Also, wenn meiner fertig ist, kann er käuflich erworben werden, ich baue ihn nochmal neu :-O

17

Mittwoch, 1. November 2006, 12:57

Tja - mir geht´s bei dem ganzen auch weniger um umweltfreundliche Energieerzeugung - ganz im Gegenteil : Ich will Energie im Überfluss haben und das absolut unabhängig von natürlichen Einflüssen !!!

Von Solaranlagen halte ich schonmal garnichts ( wohlgemerkt, alles auf´s Wohnmobil bezogen ! ), weil im Verhältnis zum Kostenaufwand doch relativ wenig dabei herauskommt, das Gleiche gilt für Windanlagen, wenn man es richtig machen will.

So gesehen ist ein Billigmoppel, irgendwie auf 12 V umgestrickt, Preis/Leistungs-mäßig wohl das Beste. Es wäre noch schön, wenn man den gleichzeitig zum Mitheizen des Wohnmobils verwenden könnte.

Gibt´s eigentlich irgendwo kleine Atommeiler mit 12 V-Ausgang zum Selberbauen ? :-O

Bis die Tage, Ralph

Wohnort: Grauel

Fahrzeug: 608 D

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18

Mittwoch, 1. November 2006, 16:17

Hallo Ralph,
frag mal bei Loriot, da gab´s so´n kleines AKW zum selberbauen. :-O :-O :-O
MFG der MAtze
Signatur von »safari« "So mach Dir keine Gedanken über die Menschen aus Deiner Vergangenheit,
denn es gibt einen Grund, weshalb Sie es nicht in Deine Zukunft geschafft haben."

Wohnort: Hamburg

Fahrzeug: LT 45 '83, XL 350 R '87

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19

Mittwoch, 1. November 2006, 16:57

Zitat

Original von safari
Hallo Ralph,
frag mal bei Loriot, da gab´s so´n kleines AKW zum selberbauen. :-O :-O :-O
MFG der MAtze



... dann drückst Du auf den Knopf, es macht *Bumm* und alle Kühe und Häuser fallen um ... :-O
Signatur von »Josch« "Kann man etwas nicht verstehen, dann urteile man lieber gar nicht, als dass man verurteile." Rudolf Steiner

Tauchteddy

unregistriert

20

Mittwoch, 1. November 2006, 17:06

Die Russen haben da noch so 'n paar U-Boote rumzuliegen, deren Atommeiler wohl keiner mehr braucht, vielleicht kannst du da 'n Schnäppchen machen, ehe sie die Dinger einfach in der Barentssee versenken ...