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Kochloeffel

unregistriert

1

Mittwoch, 22. November 2006, 09:58

Moin Zusammen,

da gibt es FLY, FLRY, H07xx die alle als Fahrzeugleitungen nach DIN
irgendwie bezeichnet werden. Gummi-, PVC isoliert, mit geflochtenen
oder normalen Litzen.... usw. Öl und Kraftstoffbeständig wird bei
vielen Kabeltypen mit angegeben.

Aber mit welchen Kabeltyp darf ich denn im Motorraum / im Innenraum
hantieren? Da gibts doch bestimmt auch eine Vorgabe was Temperatur,
Vibrationsfestigkeit, usw. angeht.

Oder kann ich da nehmen was immer der Markt hergibt solange da
"Fahrzeugleitung" draufsteht?

Dann habe ich noch gelesen, dass man bei den H07xx Typen jeweils einen
Querschnitt größer wählen sollte als bei den FL(R)Y. Ist da was dran?
10qmm sind doch 10qmm, oder nicht?

Kann mir da jemand weiterhelfen, ich möchte ungerne mit einem sich
selbstentzündendem Streichholz durch die Gegegend fahren. ;-)

Schönen Tag
Harry

Wohnort: Soest

Fahrzeug: 85er 309D James Cook und 98er Volvo 945 2,3Turbo

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2

Mittwoch, 22. November 2006, 23:51

Zitat

Original von Kochloeffel
Kann mir da jemand weiterhelfen, ich möchte ungerne mit einem sich
selbstentzündendem Streichholz durch die Gegegend fahren. ;-)


Moin,

dagegen gibt es einen bewährten Schutz: Sicherungen und saubere Verlegung.
Den Leitungstyp halte ich eher für nebensächlich. Wichtig ist:
- feindrähtig (starre Leitung bricht)
- Gute, feste Verlegung
- zusätzlichen Scheuerschutz (z.B. durch Wasserschlauch) an Problemstellen
- Sicherung muss klein genug sein um die Leitng zuverlässig zu schützen.
- Im Idealfall ist sogar die Lichtmaschinenleitung gesichert, und zwar an beiden Enden!
- Klemmstellen nicht mit Lüsterklemmen, sondern gute Krimpstecker und passende Verbinder nehmen.

Ich selbst nehme für nicht so große Leistungen H07-Leitung, meistens 1,5mm² abgesichert mit 8A. Für die Lichtmaschine hab ich Schweissleitung 25mm² genommen.

Neben der Belastbarkeit einer Leitung ist in der Fahrzeugelektrik besonders der Spannungsfall über die Leitung zu beachten. Daher die Leitung lieber ne Nummer größer nehmen, aber etwas kleiner absichern.

Gruss
Andi

Kochloeffel

unregistriert

3

Donnerstag, 23. November 2006, 12:52

Zitat

Original von AndiP
Den Leitungstyp halte ich eher für nebensächlich. Wichtig ist:

Da habe ich eine andere Einstellung dazu. Ich denke das es schon in
irgendeiner Form Unterschiede gibt. Die eine Aderleitung nach DIN XYZ
wird Beschrieben für Auf- und Unterputzmontage, eine andere nach DIN
XYZ als Fahrzeugleitung.

Von daher "vermute" ich schon, dass sich diese in der Litzeanzahl,
Litzenstärke und der Isolation (physikalische als auch chemische
Eigenschaften) unterscheiden.

Meine Frage bezog sich in Hinblick auf einen Schaden (Kabelbrand). Ich
möchte vermeiden das mir dann mein Versicherer nach einem Gutachten
mitteilt, ich hätte ungeeignete Kabel vom Typ XX verlegt, weswegen sie
den Schaden nicht regulieren.

Zitat

Original von AndiP
dagegen gibt es einen bewährten Schutz: Sicherungen und saubere Verlegung.

Da bin ich mit dir absolut einer Meinung. Einmal vernüftig Ausgeführt
anstatt immer wieder daran geflickschustert. Macht am Ende nur
Mehrarbeit und höheren finanziellen Aufwand.

Viele Grüße
Harry