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1

Freitag, 9. März 2007, 14:23

Moin Moin,

wir sind gerade dabei mit x-trem Isolator unseren Sprinter zu isolieren. Dazu folgende Fragen:

- Welchen Kleber aus dem Baumarkt könnt ihr empfehlen?
- Ist eine Innenraumversiegelung notwendig?
- Ich gehe davon aus, dass man die Isolierung zwischen den Streben/Holmen anbringt. Das bedeutet aber, dass ich an diesen Stellen Kältebrücken habe. Welche Möglichkeiten gibt es dies zu verhindern?

Vielen Dank für Eure Hilfe, Immo

2

Freitag, 9. März 2007, 15:58

1. Hohlraumversiegelung
2. 3-5 cm Styro zwischen den Holmen/Stryrokleber
3. darüber 1 cm Trocellen unbedingt überlappend, da sich das Zeug durch Temp. verzieht/Spezial-Pattex
4. 4 mm Pappel darüber/verschraubt

So hab ich`s gemacht. Andere machen`s anders - Stichworte unter Suchen-Funktion eingeben.


Gruss Christoph
Signatur von »ophorus« Wer nach allen Seiten immer nur lächelt,
bekommt nichts als Falten im Gesicht!!

Tauchteddy

unregistriert

3

Freitag, 9. März 2007, 17:58

Ich hab's so ähnlich gemacht wie Christoph, nur statt Styro(por? dur?) habe ich auch zwischen den Holmen Trocellen.

Ottilie

unregistriert

4

Freitag, 9. März 2007, 21:29

Guten Abend,

Die Holme als potentielle Kältebrücken haben wir mit Korkfußbodenbelag (3 mm Korkstärke) beklebt. Sieht gut aus, hat eine sehr robuste und glatte Oberfläche (Kunststoff, klar) und isoliert prima. Gibt es in 30 x 30 cm Platten im Baumarkt. Die gute Qualität nehmen! Die hält bei uns nun schon 20 Jahre. Selbst in Skandinavien im Winter kein Kondenswasser drauf. Verklebt haben wir sie mit Armaflex Kleber aus der Kilodose. Ist wie Pattex, nur deutlich preiswerter. Gibt es im Isolierstoffhandel. Und wer seinem Auto und sich besonders Gutes tun will, verwendet Armaflex Matten, die sind über Jahrzehnte flexibel, dämmen Geräusche ordentlich und isolieren besser als Liegematten unterm Schlafsack. Dem Geldbeutel tut man damit aber nichts Gutes.... An speziellen Stellen, Rundungen oder so lassen sie sich leicht verarbeiten.

Mit Sperrholz auf den Holmen habe ich keine gute Erfahrung gemacht, das quillt irgendwann auf und wölbt sich. Bekommt entweder von vorn oder von hinten Wasser - ärgerlich. Zumal es wasserfestes war!

Klebrige Grüße von

"Ottilie"

nunmachabermal

unregistriert

5

Freitag, 9. März 2007, 21:58

Zitat

Original von Ottilie
..
Mit Sperrholz auf den Holmen habe ich keine gute Erfahrung gemacht, das quillt irgendwann auf und wölbt sich. Bekommt entweder von vorn oder von hinten Wasser - ärgerlich. Zumal es wasserfestes war!
....
"Ottilie"

Das meiste Sperrholz ist nicht wasserfest oder feuchtraumgeeignet. Ich habe meine Pläne mit Buchensperrholz auch über den Haufen geworfen und verwende wasserfestverleimtes Kiefernsperrholz das von beiden Seiten lackiert wird. Die Masserung ist halt sehr unruhig, aber.......

Aber um zum Thema zurück zu kommen, Isolierung.
Glaswolle oder ähnliches ist nur für den Dachbereich geeignet. In den Seitenwänden ist das Risiko des zusammenrütteln zu groß. Da ich schon viel über schlechte Isolierungen und die katastrophalen Folgeschäden gelesen habe, mache ich mir altes Wissen zu Nutze. Willst du es warm, mußt du heizen. Willst du kühl mußt du kühlen. Sind dir die Energiekosten zu hoch, mußt du isolieren. Mir sind die Eneriekosten nicht zu hoch.
Aber an diesem Thema scheitern die Geister.


Gruß aus Bietigheim

Nunmachmal

6

Sonntag, 11. März 2007, 07:02

Moin,

darf ich mal nee Zwischenfrage ? :-) Warum wollt ihr denn wasserfeste Verkleidungen ?? Wollt ihr tauchen mit den Autos ?

Gruß Fido

nunmachabermal

unregistriert

7

Sonntag, 11. März 2007, 09:41

Nun, das es im Auto feucht ist wird wohl keiner bestreiten. Ich möchte nicht, das die Verkleidung irgendwann aufquillt und den Nährboden für eine Pilzzucht gibt. Und wenn der Hersteller schon sagt das die Platten nicht feuchtraumgeeignet sind, dann lass ich die Finger weg. Es steckt zuviel Arbeit drin, um Experimente zu machen.

Gruß Nunmachmal

Wohnort: Northeim

Beruf: EDV

Fahrzeug: Volvo 740, Bürstner Wowa Hyundai H1

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8

Sonntag, 11. März 2007, 10:30

Für die Taucher empfehle ich Bootsbausperrholzplatten, Wasserfest verleimt :-O
Pit

9

Sonntag, 11. März 2007, 11:14

Natürlich habe ich die 4 mm Pappel vor der Montage beidseitig 3x mit Klarlack matt versiegelt, natürlich jeweils mit Zwischenschliff. Das macht Arbeit, ist aber gut so.

Außerdem:
a) im Womo steht ein Luftentfeuchter (kommt ca. 14-tägig 0,5-0,7 ltr Wasser raus bei Nichtbewohnung)
b) ich heize und koche mit einem Wallas-Diesel - der entzieht der Luft direkt die Feuchtigkeit.

Allerdings:
im durch Schiebetüre abgetrennten (kalten) Fahrerhaus, Trocellen am Dach, darüber "Himmel" - da hat`s nach Nachtfrost einmal vom Himmel vorne aufs Armaturenbrett getropft!!! - wir hatten niemals von innen vereiste Scheiben im Fahrerhaus.

Gruss Christoph
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Ottilie

unregistriert

10

Sonntag, 11. März 2007, 14:03

Zitat

Original von Fido
Warum wollt ihr denn wasserfeste Verkleidungen ?? Wollt ihr tauchen mit den Autos ?


Im Auto geht es sehr feucht zu. Ein Erwachsener scheidet mit der Atemluft rund 1 L Wasser in 24 Stunden aus. Je nach Luftrate wird die Luft im Innenraum mehr oder weniger mit Wasser gesättigt. Diese Luftfeuchtigkeit kondensiert an alle kühleren Oberflächen, z.B. an den Scheiben. Eben auch an den Holmen oder dem darauf verklebtem Holz. Wenn das oberflächenversiegelt ist (lackiert, beschichtet etc.)gibt es nur Tauperlen auf der Oberfläche. Wenn es offenporig ist, nimmt es die Feuchte auf. Über 20 Jahre verträgt aber wohl auch seewasserfest verleimtes Sperrholz diese Wechselspiel nicht un schlägt Wellen...

Deshalb immer für Luftaustausch dort sorgen, wo die Feuchte frei gesetzt wird: Am Herd und vor der Nase...

Einen schönen Tag wünscht


"Ottilie"

11

Sonntag, 11. März 2007, 16:00

Was geht ab Ottilie?

in 20 Jahren bin ich
a) wegen eingeschränkter Sehfähikeit nicht mit Holzwellen konfrontiert
oder
b) wegen Fahruntauglichkeit nur mit Pflegemobil unterwegs
oder
c) wegen Tod nur noch mit dem Leichenwagen unterwegs
oder
d) bereits wiedergeboren und zu jung fürs Womo mit schwabbeligen Verkleidungen

Schöntag bäckwärtz
Christoph
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Ottilie

unregistriert

12

Sonntag, 11. März 2007, 19:26

Zitat

Original von ophorus
Was geht ab Ottilie? in 20 Jahren bin ich
a) wegen eingeschränkter Sehfähikeit nicht mit Holzwellen konfrontiert
oder
b) wegen Fahruntauglichkeit nur mit Pflegemobil unterwegs
oder
c) wegen Tod nur noch mit dem Leichenwagen unterwegs
oder
d) bereits wiedergeboren und zu jung fürs Womo mit schwabbeligen Verkleidungen
Schöntag bäckwärtz
Christoph


Hallo Christoph,
Beachte meinen Beitrag einfach nicht, wenn er für Dich nicht interessant ist.Ich habe gerade im vergangenem Jahr aufgequollenes Sperrholz beseitigt, das ich selbst etwa 1984 eingebaut hatte. Diese etwas enttäuschende Erfahrung wollte ich weiter geben. Im übrigen habe ich vor, das Auto noch weitere 25 Jahre zu fahren, doch da mögen auch die von Dir befürchteten Beschwerden vorstehen. Vermutlich breche ich eher zusammen als mein Bus....

befürchtet "Ottilie"

13

Montag, 12. März 2007, 09:32

Wünsche Dir noch lange Gesundheit, Ottilie!

Und Deine interesseerweckenden Beiträge uns allen, solange es beschwerdefrei geht.
Trotzdem: 23 Jahre für so ein dünnes Sperrholz ist doch beachtlich. Zu meinem kann ich hoffentlich erst in 22 Jahren etwas sagen - oder nicht, siehe oben.

Gruss Christoph
Signatur von »ophorus« Wer nach allen Seiten immer nur lächelt,
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14

Montag, 12. März 2007, 12:14

Moin,

hmmja, irgend etwas stimmt hier IMO nicht. Ich habe den Eindruck als wenn ihr euch hier etwas so halbwegs hinbiegt wie ihr es im Augenblick braucht.

- Betrachtet ihr eure Fahrzeuge als abgschnitten von der Außenwelt ? liest sich wie Womo = Uboot = Tauchglocke

[Schlaumeiermodus an ]
- Wissenschaflter gehen davon aus das der Mensch zur Anfeuchtung der Atemluft ca. 300-400 ml Wasser am Tag benötigt also von seinem aufgenommen Wasser an die Atemluft abgibt. Ok zugegeben wir sind keine nommalen Menschen und ob man den Wissenschftler vertrauen kann, ich weiß nicht , ich weiß nicht :-)

- Kondensation (Tröpfchenbildung) findet nur statt wenn ein "bestimmtes" Temperaturgefälle vorhanden ist. Dieser Taupunkt ist abhängig von 1. der Luftfeuchtigkeit 2. von der Umgebungstemperatur. Spaßhalber einmal ein Beispiel bei einer (Sommer)Temperatur von 22°C und einer rel. Lufttfeuchte von 50% liegt der Taupunkt bei ca 11 °C und weil es so schön ist noch eines bei (Winter)Temperatur 15°C, rel. Lufttfeuchte 35%, Taupunkt dann bei ca 0 °C . Auf dem Möbel auf dem sich die Tröpfchen bilden sollen muß es also ganz schön kalt sein :-)

Am Rande sei erwähnt um welche Wassermenge in der Luft es sich eigentlich handelt ;-) bei 22°C, 50% rel. Lufttfeuchte reden wir von 9-10 g/m³ und 15°C und 35% rel. Lufttfeuchte ca. 4.5 g/m³

[Schlaumeiermodus aus ]

Naja :-)

Ich behaupte egal aus welchen Materialien ihr eure Inneneinrichtung baut, das Zauberwort ist Lüften ganz einfach laßt Luft in eure Karren.

Unter uns, nicht weitersagen, wir bauen seit rund 30 Jahren die Womos im wesendlichen mit Massivholz aus. Bei meinem letzten eigenen Ausbau (Birke) sind die Oberflächen nur mit Wachs behandelt, Probleme mit Feuchtigkeit von innen gab es noch nie.

Gruß Fido

Wohnort: Berlin - Wedding

Beruf: Schraubär

Fahrzeug: Hymercamp 55, auf Peugeot J5 Sauger

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15

Montag, 12. März 2007, 16:43

...kannick/darfick Fido mal wieder recht geben.

Im Bobby (Massivholzausbau) befinden sich zwei Dachlüfter: Einer zum Kleiderschrank, der Andere fürs restliche Fahrezug. Wer es jetzt noch hinbekommt, den Kasten morgens richtig durchzulüften kann das Thema Feuchte fast Abhaken. Wichtig ist Lüften dann noch beim Kochen und beim Duschen, that it.
;-)
Signatur von »Bobby« Gruß Helmut
-----------------------------
- Busfreakswerkstatt Bärlin -

- Wir gehen mit dieser Welt um,
- als hätten wir eine zweite im Kofferraum
- Jane Fonda

Wohnort: Krefeld

Fahrzeug: L508DG Bj.1978

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16

Montag, 12. März 2007, 16:56

sehe ich auch so! Habe auch einen Massivholzausbau, und zwei Dachluken. Eine 50x50 im hinteren Wohnbereich, die andere ist 30x30 und im "Bad". Im Bad habe ich auch noch einen Elektrolüfter, der die feuchte Luft nach aussen pustet. Feuchtigkeit im Womo sind mir fremd. Man muss halt nur gescheit lüften, am besten querlüften.

Beim überwintern in der Halle lasse ich beide Dachluken einen Spalt offen. Das gleiche gilt für ein hinteres Fenster. Zusätzlich habe ich einen Lufttrockner (Salz) im Wagen stehen. Nach vier Monaten Standzeit ist da eine winzige Pfütze drin. (man muss halt während des wohnens darauf achten, dass die entstandene Luftfeuchte wieder entweichen kann. Und das geht nun mal am besten mit lüften)Je dichter und geschlossener das Womo konzipiert wird, desto grösser ist auch das Risiko von Feuchtigkeitsnestern und daraus entstehendem Schimmel.
Gruss
DCJ
Signatur von »Mr.Digger« Gruss
Daniel

"Das Leben ist ein scheiss Spiel, aber die Grafik ist geil"

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17

Montag, 12. März 2007, 19:45

Darf ich auch mal? :-)
Tja, mim Lüften ist das so ein Thema, man redet und redet, aber Wenige lüften richtig, egal im Womo, oder in der Wohnung.
Mein 814 hat keinerlei Zwangslüftung, allerdings massig Massivholz das Feuchtigkeit aufnehmen kann, ja Holz lebt. :-O
Wenn wir unterwegs sind ist ständig irgend ein Fenster auf, wir hassen es, eingesperrt zu sein, deswegen haben wir auch keine Jalusien oder son Zeuchs.
Im Winter werden regelmäßig die Türen und Fenster aufgerissen und so richtig durchgepustet, nach Möglichkeit bei trockener Außenluft. Wenn wir Bock haben heizen wir mal kräftig durch.

Gruß
Telse
Signatur von »Telse« Der mit sich selbst in Frieden lebt, der wird genauso sterben,
und ist selbst dann lebendiger, als alle seine Erben. (Carlo Karges, Novalis)