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Fahrzeug: Fendt Wohnwagen

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21

Freitag, 23. März 2007, 10:19

na denn werd ich doch gleich nächste woche mit dem 406er zum tüv...., der hat nämlich noch grünes licht gegeben.

gruß

klaus

Kurfürst

unregistriert

22

Freitag, 23. März 2007, 11:14

infos zur oltimerzulassung
hier:
http://www.classic-truck.de/werkstattrestaurierung/oldtimerzulassung/index.html

Gruß Hermann

Wohnort: Krefeld

Fahrzeug: L508DG Bj.1978

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23

Freitag, 23. März 2007, 11:22

Hallo Hermann, netter link, aber nicht aktuell, leider! Lies dir mal den "Deuvet" link durch. Was du hier gelinkt hast ist der alte Anforderungskatalog.
Signatur von »Mr.Digger« Gruss
Daniel

"Das Leben ist ein scheiss Spiel, aber die Grafik ist geil"

Tauchteddy

unregistriert

24

Freitag, 23. März 2007, 17:03

Der Link ist so nichtssagend wie nur was. Ich habe bisher nichts belastbares gefunden, gerade auf der Deuvet-Seite nicht.

Wohnort: Krefeld

Fahrzeug: L508DG Bj.1978

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25

Freitag, 23. März 2007, 17:24

@Tauchteddy, was ist da denn nichtssagend?



Zitat aus Deuvet:

Zitat

H-Kennzeichen wieder im Schussfeld des
Bundesverkehrsministeriums


- Alles kommt noch schlimmer –



*
Sie können hier die Pressemitteilung des DEUVET auch als PDF herunterladen



Der letzte Vorstoß des Bundesverkehrsministeriums (BMVBS) den Anforderungskatalog für das H-Kennzeichen drastisch zu verschärfen wurde nicht zuletzt aufgrund des erheblichen Gegenwindes vom DEUVET und von der gesamten Oldtimerszene Mitte Juli 2006 zurückgezogen. Damals warnte der DEUVET, dass es sich nicht um den letzten Vorstoß in diese Richtung handeln wird und mit einem erneuten Versuch den Anforderungskatalog drastisch zu verschärfen noch vor Inkrafttreten der neuen Fahrzeugzulassungsverordnung im März 2007 zu rechnen ist.

In einem Schreiben im Sommer 2006 sicherte das BMVBS zwar zu, die Ursprungsregelungen aus dem Jahr 1997 bei Einführung des H-Kennzeichens nicht anzutasten. Jedoch stammt der Anforderungskatalog selber nicht aus dem Jahr 1997, sondern wurde 1999 vom TÜV Süd in Zusammenarbeit mit dem DEUVET nachträglich geschaffen. Auf diese Regelung bezog sich die Zusicherung des BMVBS mithin nicht.
Die Warnungen des DEUVET vor einer deutlich verschärften Regelung waren also mehr als berechtigt.



Im Überblick:

Zustand:
Aktuell reicht ein Zustand mit normalen Gebrauchsspuren zur positiven Begutachtung aus. Der neue Entwurf fordert hingegen einen deutlich besseren Zustand mit nur noch leichten Gebrauchspuren. Zu dem steigt die Anforderung am Zustand der Lackierung.

Bewertungsstufen:
Bislang wurden die Fahrzeuge bei der Begutachtung in die Stufen 1 – 5 eingeordnet. Künftig entfällt die Einstufung. Es wird nur noch eine positive und eine negative Begutachtung geben.

Wohnmobilumbau:
Umbauten zum Wohnmobil von Transportern und Nutzfahrzeugen werden künftig kein H-Kennzeichen mehr erhalten.

Motoren:
Künftig sollen keine baugleichen Motor des gleichen Herstellers neuerer Produktion mit gleicher Leistung und gleichem Hubraum mehr positiv begutachtet werden können.




Verschärfungen im Einzelnen:

Vorwort:
Unabhängig von den nachstehenden Ausführungen sind Änderungen, die nachweislich innerhalb der ersten 10 Jahre nach Erstzulassung oder ggf. Herstellungsdatum erfolgt sind oder hätten erfolgen können, sowie Änderungen innerhalb der Fahrzeugbaureihe, zulässig.



1. Zustand des Fahrzeuges:
Bislang war es ausreichend, wenn ein Fahrzeug normale Gebrauchsspuren aufwies. Das macht auch Sinn. Ein Oldtimer ist ein Stück lebendige kraftfahrzeugtechnische Kulturgeschichte. Ein historisches Fahrzeug stellt nicht nur technische, automobile Entwicklung, sondern auch seine eigene Fahrzeuggeschichte dar. Daher sind Gebrauchsspuren nicht mehr und nicht weniger als die Manifestation des Lebens eben dieses Fahrzeuges.
Die neue Richtlinie fordert neben einem guten Pflege- und Erhaltungszustand nur leichte Gebrauchsspuren. Maximal leichte Gebrauchsspuren werden bei einem über 30 Jahre alten Fahrzeug schwerlich ohne immer wiederkehrende Restaurierungen zu erreichen sein.
Der sog. Patina-Oldtimer, der im Originalzustand oder mit älteren Restaurierungen seine eigene Geschichte dem Betrachter in einem weitaus höherem Maße vergegenwärtigt, bleibt auf der Strecke und kann kein H-Kennzeichen erlangen.
Diese Regelung widerspricht zu dem gravierend dem Authentizitätsgedanken. Man nehme ein Beispiel: es kann nicht im Sinne kraftfahrzeugtechnischer Kulturgeschichte sein, dass z.B. der regelmäßige Ersatz von Polsterungen gegen im Regelfall nicht originale Stoffe / Polsterungen dem Original mit Gebrauchsspuren der Jahre vorgezogen wird.

2. Aufbau / Wohnmobilausbau
Nach dem aktuellen Anforderungskatalog ist eine zeitgenössische Umrüstung der Innenausstattung allgemein und eine Änderung der Aufbauart bei Nutzfahrzeugen, z.B. für den Ausbau zum Wohnmobil soweit er 20 Jahre und mehr zurückliegt möglich.
Nach dem neuen Entwurf ist die Änderung der Aufbauart von Nutzfahrzeugen und der Umbau zu Wohnmobilen – auch wenn er vor mehr als 20 Jahren erfolgte – nicht mehr möglich. Dies trifft neben Nutzfahrzeugen vor allem Transporter, wie VW-Bulli, Opel Blitz, u.a.
Die Erhaltung dieser Fahrzeuge im bisherigen Umfang ist damit in Frage gestellt.
Ein schonender Ausbau, der das äußere Erscheinungsbild nicht oder nicht geringfügig verändert, darf nicht zu einer negativen Begutachtung führen.
Eine solche Umrüstung bietet einen Zusatznutzen, der die Erhaltung der Fahrzeuge in einem nennenswerten Umfang erleichtert.

3. Die Lackierung
Bislang musste sich der Lack in einem ordentlichen Zustand befinden. Originale Patina, kleinere Kratzer und Minidellen waren zulässig. Auch dies macht Sinn. Der Authentizitätsgedanke bedingt, dass bei kleineren Schäden und Reparaturen, der Eingriff nach Möglichkeit schonend vorzunehmen ist. Teil- und Nachlackierungen bei kleineren Reparaturen müssen daher statthaft sein.
Die neue Richtlinie setzt statt des ordentlichen Zustandes der Lackierung eine weitgehend fehlerfreie Lackierung voraus. Der gravierende Eingriff einer Komplettlackierung ist also erheblich eher erforderlich als nach dem aktuellen Katalog.

4. Rahmen und Fahrwerk.
Auch gilt nach der alten Regelung, dass neben zeitgenössischen Umbauten auch Umbauten von vor mehr als 20 Jahren möglich sind.
Künftig bleiben nur zeitgenössische Umbauten mit Originalersatzteilen möglich. Der Einbau originalgetreuer Ersatzteile – z.B. auch anders geartete Stoßdämpfer (solange die Anbaumaße unverändert bleiben) – kann nicht mehr positiv begutachtet werden.

5. Motor und Antrieb
Aktuell hat man neben Originalausführung und anderer Motoren der gleichen Baureihe auch die Möglichkeit für:

*

einen anderen Motor des gleichen Herstellers – soweit 30 Jahre alt,
*

einen Motor eines anderen Herstellers gemäß StVZO – soweit vor mehr als 20 Jahren eingebaut,
*

einen baugleichen Motor des gleichen Herstellers neuerer Produktion mit gleicher Leistung und gleichem Hubraum,

ein H-Kennzeichen zu erhalten
Künftig sind nur noch Originalausführung und Motoren gleicher Baureihe möglich.

6.Gasanlage
Bislang kann auch eine neuere Gasanlage positiv begutachtet werden, wenn sie vorschriftsmäßig ist und den optisch, authentischen Eindruck des Fahrzeuges und Motorraums nicht erheblich beeinträchtigt.
Nach dem neuen Entwurf muss eine Gasanlage in dem jeweiligen Fahrzeug in den ersten 10 Jahren nach Zulassung des Fahrzeuges in eben diesem Fahrzeug eingebaut worden sein. Jede andere Gasanlage führt zu einer negativen Begutachtung und ist damit nicht H-Kennzeichen fähig.

Diese Entwicklung ist insbesondere vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion über Feinstaub und Umweltschutz äußerst bedenklich. Autogasanlagen sind umweltfreundlich und im Hinblick auf den Partikelausstoß zu vernachlässigen.
Ein Argument welches einer positiven Begutachtung häufig entgegengehalten wird, ist die durch eine positive Begutachtung entstehende doppelte steuerliche Begünstigung, zum einen durch die pauschale Kfz-Steuer, zum anderen durch die steuerliche Begünstigung von Autogas. Einer solchen Argumentation ist vor dem Hintergrund drohender Klimaveränderungen und der hohen Bedeutung des Umweltschutzes nicht zu folgen. Zum einen trifft dies auf neuere Fahrzeuge, die ebenfalls wegen ihres Abgasverhaltens bei der Kfz-Steuer begünstigt werden und aufgrund einer Autogasanlage vom vergünstigten Autogas profitieren ebenfalls zu. Zum anderen sollte man vielmehr die doppelte Steuerbegünstigung als zusätzlichen Anreiz verstehen, Oldtimer im bivalenten Betrieb mit Autogas zu bewegen.

7. Lenkung
Bisher sind auch Holzlenkräder möglich soweit diese Modelle damals vom Hersteller angeboten wurden, bzw. originalgetreue Nachbauten mit originalen Maßen.
Nach dem neuen Entwurf bleiben zeitgenössische Sonderlenkräder möglich. Holzlenkräder sind hiervon jedoch ausdrücklich ausgeschlossen und damit nicht positiv zu begutachten.

Das Interesse vieler Oldtimerfahrer an Holzlenkrädern ist bekannt. Dies bietet aber keinen Grund einen Unterschied zwischen zeitgenössischen Holzlenkrädern und sonstigen zeitgenössischen Lenkrädern zu machen. Vielmehr muss die Wahl in der Entscheidungsfreiheit des Oldtimerbesitzers verbleiben.

8. Räder und Reifen
Aktuell sind neben Originalausführung, Kombinationen aus der gleichen Baureihe und mögliche Reifen aus dem Räder-/Reifenkatalog, auch Reifengrößen bis zu 2 Nummern breiter als das Original möglich.
Künftig soll der letzte Passus entfallen. Die 2-Nummern-Regelung soll nicht mehr gelten.

Verfahren:
Der Entwurf wird den Bundesländern zur Stellungnahme vorgelegt. Grundsätzlich ist es möglich, dass die Stellungnahme im Umlaufverfahren auf die Schriftform beschränkt wird.
Jedoch haben alle Bundesländer die Möglichkeit Themen, die der Diskussion bedürfen auf die Tagesordnung der Bund-Länder-Fachausschüsse zu setzen. Da der DEUVET bereits seit Vorliegen des letzten Entwurfes die Bundesländer für das Thema sensibilisiert, haben wir die positive Rückmeldung, dass mehrere Bundesländer keinen Sinn in einer solchen Verschärfung sehen und das Thema auf jeden Fall auf die Tagesordnung des zuständigen Bund-Länder-Fachausschusses TK setzen lassen werden.
Der Boden diesen Entwurf zum Scheitern zu bringen, wurde also vom DEUVET gründlich und langfristig vorbereitet.
Dennoch bleibt zu Mahnen und zu Warnen. Erfolge können noch so gut vorbereitet werden. Eine Garantie für einen Erfolg kann es jedoch nie geben.
Der DEUVET wird auch weiter mit den Bundesländern im Gespräch bleiben und versuchen möglichst flächendeckend Überzeugungsarbeit zu leisten.



Kommentar des DEUVET:

Der Verzicht auf Steuergelder schmerzt die öffentlichen Kassen. Also ist es mehr als folgerichtig, dass man nun auch den Oldtimerfahrern in die Taschen greifen möchte.
Auch befürchtet man, dass aufgrund der in den 70er und 80er Jahren steigenden Zulassungszahlen immer mehr Fahrzeuge in den Genuss eines H-Kennzeichens und der entsprechenden Steuervergünstigung kommen.
Jedoch erhält der Oldtimerfahrer seine Steuervergünstigung nicht zur Finanzierung seines privaten Hobbys, sondern nicht zuletzt um kraftfahrzeugtechnisches Kulturgut für die Allgemeinheit zu erhalten. Oldtimer sollen der Bevölkerung Automobilgeschichte näher bringen und helfen die Öffentlichkeit über dieses Thema informieren.
Erfahrungen auf Oldtimerveranstaltungen zeigen, dass selbst interessierte Personenkreise immer noch unter einem erheblichen Informationsdefizit leiden. Auch extrem häufige Marken und Typen werden von den Zuschauern bunt durcheinander geworfen.
Daher vertreten wir die Auffassung, dass es mehr als wünschenswert ist, wenn zusätzliche Oldtimer in den Verkehr kommen. Nur so lässt sich dieses Informationsdefizit der Öffentlichkeit für die Zukunft zumindest teilweise einschränken.
Die Ziele des Entwurfes gehen daher an der Realität vorbei. Gerade eine Automobilnation wie Deutschland hat einen Bildungsauftrag im Hinblick auf ihre Bürger.

Auch grenzt der neue Entwurf den Patina-Oldtimer aus. In jedem historischen Bereich vertritt man heute die Auffassung, dass Instandhaltung und Instandsetzung von historischen Kulturgütern möglichst schonend und umsichtig, mit möglichst geringen Eingriffen in die Substanz erfolgen sollen. Der Gedanke der Authentizität und des Substanzerhaltes dominiert in Fachkreisen den früher vorherrschenden Gedanken der Perfektionierung des Ergebnisses.
Der neue Entwurf mit seinen Ansprüchen, wie „leichte Gebrauchsspuren“, „weitgehend fehlerfreie Lackierung“, usw, konterkariert diese Erkenntnisse. Hier wird plötzlich der überrestaurierte Oldtimer zum erklärten Ziel.

Zu dem führt die Verschärfung des Anforderungskataloges zu einer Benachteiligung geringpreisiger „Brot-und-Butter-Oldtimer“. Die Erhaltung hochpreisiger Oldtimer wird in der Praxis selten ein Problem darstellen. Kosten einer Vollrestaurierung und Marktwert werden in der Regel in einem akzeptablen Verhältnis zueinander stehen.
Anders verhält es sich bei Oldtimern mit geringem Marktwert, sog. Brot-und-Butter-Fahrzeugen. Gerade in diesem Bereich nehmen die Besitzer schon heute Restaurierungs- und Instandhaltungskosten in Kauf, die in keinem realistischen Verhältnis zum Marktwert stehen.
Steigen durch eine Verschärfung des Anforderungskataloges nun die erforderlichen finanziellen Aufwendungen zur Erlangung des H-Kennzeichens nochmals erheblich an, werden viele dieser Fahrzeuge nicht weiter erhalten bleiben.
Dies zeigt uns die Geschichte. Gerade Kleinwagen aus den 50er Jahren, die keine besondere Anhängerschaft haben – und damit nur einen geringen Marktwert – sind heute nur noch in minimalen Stückzahlen erhalten oder völlig verschwunden.
Aus diesen Erfahrungen sollten wir gelernt haben.

Weiterhin würden Rückgang oder Stagnation von Oldtimerzahlen mit einem Einbruch in einem für dieses Land bedeutenden Wirtschaftssektor einhergehen.
Aktuell werden jährlich im Bereich Oldtimer 4,6 Mrd. € umgesetzt (Fahrzeuge über 25 Jahre ohne Nutzfahrzeuge). Allein 25.000 Beschäftigte erzielen ihr Einkommen im Bereich Oldtimer – und das in ca. 2.300 Unternehmen. Das Oldtimer-Hobby nimmt zusätzlich erheblichen Einfluss auf die Touristikbranche. In Verbindung mit diesem Hobby werden jährlich 827.000 Übernachtungen gebucht.



Eine Verschärfung des Anforderungskataloges zum H-Kennzeichen muss verhindert werden!
Signatur von »Mr.Digger« Gruss
Daniel

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Tauchteddy

unregistriert

26

Freitag, 23. März 2007, 17:42

Diesen Text habe ich auf der Deuvet-Seite vergeblich gesucht. Aber gerade das sollte für alle Grund sein, sich für die Umlage der Kfz-Steuer auf den Spritpreis stark zu machen. Denn außer der ermäßigten Steuer fällt mir kein Grund für ein H-Kennzeichen ein ... Statt sich also auf Nebenkriegsschauplätzen zu verzetteln, sollten vielleicht alle - Oldtimerfahrer, Wohnmobilisten, Geländewagenfahrer - an einem Strang ziehen.

Wohnort: Krefeld

Fahrzeug: L508DG Bj.1978

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27

Freitag, 23. März 2007, 17:49

da gebe ich dir Recht. Mir ging es aber gerade darum, dass du eben sehr schnell vor-geurteilt hast. ;-)
Gruss
DCJ
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Daniel

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Tauchteddy

unregistriert

28

Freitag, 23. März 2007, 17:57

Nicht vorschnell. Ich habe heute Vormittag gesucht - auf der Deuvet-Seite, die meines Erachtens nicht sehr informativ ist - und nichts gefunden. Auch sind das alles bisher unausgegorene Sachen, oder ist da irgendwas verabschiedet? Na also, wer urteilt da vorschnell?

Wohnort: Krefeld

Fahrzeug: L508DG Bj.1978

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29

Freitag, 23. März 2007, 18:01

hatte ich das nicht schon mal irgendwo geschrieben, dass die Prüfer angwiesen sind danach zu werten? Mein Dekra-Männe hat sich zumindest diesen Monat so geäussert!
Signatur von »Mr.Digger« Gruss
Daniel

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30

Freitag, 23. März 2007, 18:03

...ich hab das Teil jetzt zweimal gelesen und keinen Hinweiß gefunden, das der neue Anforderungskatalog durch gewinkt worden sei. Vielmehr gibt es ein paar Bundesländer....

Zitat

Deuvet: Verfahren: Der Entwurf wird den Bundesländern zur Stellungnahme vorgelegt. Grundsätzlich ist es möglich, dass die Stellungnahme im Umlaufverfahren auf die Schriftform beschränkt wird.
Jedoch haben alle Bundesländer die Möglichkeit Themen, die der Diskussion bedürfen auf die Tagesordnung der Bund-Länder-Fachausschüsse zu setzen. Da der DEUVET bereits seit Vorliegen des letzten Entwurfes die Bundesländer für das Thema sensibilisiert, haben wir die positive Rückmeldung, dass mehrere Bundesländer keinen Sinn in einer solchen Verschärfung sehen und das Thema auf jeden Fall auf die Tagesordnung des zuständigen Bund-Länder-Fachausschusses TK setzen lassen werden.
Der Boden diesen Entwurf zum Scheitern zu bringen, wurde also vom DEUVET gründlich und langfristig vorbereitet.
Dennoch bleibt zu Mahnen und zu Warnen. Erfolge können noch so gut vorbereitet werden. Eine Garantie für einen Erfolg kann es jedoch nie geben.
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Nun denn, es ist noch nichts entschieden.
Wie TT schon sagte, es wäre alles kein Problem, wenn die Umlegung auf die Mineralölsteuer gelingen würde.
Signatur von »Bobby« Gruß Helmut
-----------------------------
- Busfreakswerkstatt Bärlin -

- Wir gehen mit dieser Welt um,
- als hätten wir eine zweite im Kofferraum
- Jane Fonda

31

Samstag, 24. März 2007, 08:21

Mein TÜV-Prüfer (in Essen) kannte die neuen Vorschriften schon (zumindest teilweise). Er bemängelte neben dem Zustand der Lackierung zum Beispiel auch die kleinen Beulen in den hinteren Stoßstangen und riet mir, mir neue Stoßstangen anfertigen zu lassen... %-/
Allerdings hätte er, wenn er die Vorschriften komplett im Kopf gehabt hätte, wissen müssen, daß Wohnmobile grundsätzlich keine H-Zulassung mehr bekommen. Ich habe noch die stille Hoffnung, daß nicht jeder TÜV-Prüfer die neuen Regelungen genau im Kopf hat und es immer noch einen gewissen Ermessensspielraum für den einzelnen Prüfer gibt. Werde es nochmal woanders versuchen und Euch auf dem laufenden halten...
Die Elli

Tauchteddy

unregistriert

32

Samstag, 24. März 2007, 09:01

Nochmal die Frage: sind diese ominösen "neuen Vorschriften" wirklich schon erlassen? Überall steht, dass das geplant ist, wieso richtet sich da schon jemand nach? Fahrt ihr wirklich alle max. 130 auf der Autobahn, weil vielleicht mal ein Tempolimit kommt??

33

Samstag, 24. März 2007, 09:55

Und noch einmal... mein TÜV-Prüfer hat mir das so gesagt,
daß die neuen Vorschriften seit 1.März diesen Jahres gelten.
Wird dann wohl so sein, oder?

Wohnort: Berlin - Wedding

Beruf: Schraubär

Fahrzeug: Hymercamp 55, auf Peugeot J5 Sauger

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34

Samstag, 24. März 2007, 10:22

...nun, ein Tüv-Prüfer macht für mich noch keine neue Vorschrift.

Wie wäre ein eindeutiger Quellverweiß? -


Ich meine, es betrifft mich im Moment nicht, aber eine Anfrage per E-Mail bei der Deuvet sollte ja wohl kein Problem sein.
Signatur von »Bobby« Gruß Helmut
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- Jane Fonda

35

Samstag, 24. März 2007, 11:16

Und was ist mit den Oldtimern die ein H-Kennzeichen haben, aber die neuen Bestimmungen und Anforderungen nicht erfüllen, bekommen die dann Ihr H- aberkannt, oder ist es so was man hat das hat man also so eine Art Bestandsschutz.

Weil ich müßte dann sicher bald neu lackieren wenns aberkannt würde
ich bin gerade vor ein paar Tagen durch den TÜV und dieser Prüfer hat nichts erwähnt

36

Montag, 2. April 2007, 22:08

Hallo Urban,
hilft Dir das hier weiter? http://www.roadradio.de/oldtimer-und-youngtimer/oldtimer-und-youngtimer/staatliche-geldgier-bedroht-kurzsichtig-dynamische-oldtimerbranche.html

37

Montag, 2. April 2007, 23:48

Naja hört sich ja so an als könnte man das doch erfüllen wenn man sich Mühe gibt.

Also öfter mal mit einem Töpfchen Farbe und kleinem Pinsel ums Oldiechen schleichen und nach Macken Ausschau halten.
Und endlich mal das Ausbessern was man schon immer vorhatte.
Und Womowaschen vorm TÜV nicht vergessen.


Mist habe gerade son MP3,Usbstik,Sd-Karten Radio eingebaut, bisher war das erlaubt beim H-
und wie siehts jetzt aus ?

38

Dienstag, 3. April 2007, 06:40

Hallo,

beachte einmal das Datum der Nachrichten :-) :-) :-)

#Bobby das ist noch im "Erarbeitungsstatus"

Gruß Fido

39

Dienstag, 3. April 2007, 08:37

Ferner muss man feststellen, dass DEUVET zwar ein "Verein" ist, aber Deuvet nicht unbedingt Grundlage für die Entscheidung des Gutachters ist.
Zumindest in HH nicht.
Signatur von »Schneckchen« Uli
Eriba-Original mit "H" - Einzigartig, da bauartlich keine Dublette bekannt!
"Suche Bilder/Unterlagen vom RM550." #winke3

Tauchteddy

unregistriert

40

Dienstag, 3. April 2007, 19:58

@DCJ und die anderen Gerüchteverbreiter und Panikmacher
Lest mal hier. Ich glaube langsam, noch mehr Unfug als durch unsere Politiker entsteht nur durch die unkontrollierte Verbreitung von Gerüchten ...