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1

Donnerstag, 29. März 2007, 00:26

Hallo zusammen
Weiß jemand wie groß der Widerstand ( Ohm ) sein muss
damit man eine Leuchtdiode an 12 Volt nutzen kann?
Gruß Andreas

Wohnort: onnze rohd

Fahrzeug: OM 364 Wanne

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2

Donnerstag, 29. März 2007, 00:56

Zur Leuchtdiode solltest du eine Stromangabe haben (zB 20mA). Der Widerstand errechnet sich dann : R (Widerstand) = U (Spannung) / I (Strom)
Beim Strom musst du natürlich die "m" vorm "A" beachten ( 0,02A = 20mA).
Signatur von »busthor« ...ein Büssschen Polizei muss sein... :-O

blaues Wunder

unregistriert

3

Donnerstag, 29. März 2007, 08:35

Hallo,

hier gibt es eine guten Widerstandsrechner:

http://www.leds.de/shop_content.php?coID=14

Gruß
Thomas

4

Donnerstag, 29. März 2007, 08:44

Zitat

Original von busthor
Zur Leuchtdiode solltest du eine Stromangabe haben (zB 20mA). Der Widerstand errechnet sich dann : R (Widerstand) = U (Spannung) / I (Strom)
Beim Strom musst du natürlich die "m" vorm "A" beachten ( 0,02A = 20mA).


Genau, es kommt auf die verwendete Leuchtdiode an.
Den Vorwiderstand musst du dir berechnen. Dazu musst du den Betriebsstrom und die Betriebsspannung der Leuchtdiode wissen.
Vor allem geh ich mal davon aus dass du die Leuchtdiode nich einzeln betreiben willst sondern im Verbund um etwas auszuleuchten.
Dann kannst du die Leuchtdioden in Reihe schalten und die Spannungswerte addieren. Hört sich jetzt verdammt theoretisch an, gell.

Deshalb mal ein Beispiel.

Du willst, sagen wir mal vier Leuchtdioden zusammen betreiben. Jede Leuchtdiode hat 1,2V Betriebsspannung bei 20 mA.

4 x 1,2V = 4,8V

Du willst das Ganze an 13V Batteriespannung betreiben.

13V - 4,8V = 8,2V

Diese Spannung muss am Vorwiderstand abfallen.

R = U / I

R = 8,2V / 20mA

R = 8,2V / 0,02A

R = 410 Ohm

So, ich hoffe das war ausführlich und verständlich.

Gruß, Charly

So, das "blaue Wunder" war schneller :-O

Der Widerstandsrechner ist gut.
Wenn man mehrere Leuchtdioden in Reihe betreiben will braucht man beim Spannungswert nur die Summe der einzelnen Spannungswerte eintragen.

5

Donnerstag, 29. März 2007, 08:57

Hallo zusammen
Vielen Dank für eure Hilfe &winke3
lol das es dieses Forum gibt &klatschen1
Gruß Andreas

CharlieB

unregistriert

6

Donnerstag, 29. März 2007, 09:14

Zitat

Original von DJAJ62
Hallo zusammen
Weiß jemand wie groß der Widerstand ( Ohm ) sein muss
damit man eine Leuchtdiode an 12 Volt nutzen kann?
Gruß Andreas


Meine LEDs hängen ohne Vorwiderstand direkt am Verbrauchernetz.
Das kommt so auf max 14,6V und noch keine einzige LED hat dadurch ihren Geist aufgegeben ;-)

CB

blaues Wunder

unregistriert

7

Donnerstag, 29. März 2007, 10:59

Hallo,

und hier kann man mit mehreren LEDs rechnen:

http://www.dotlight.de/shop/rcalc.php

Gruß
Thomas

Wohnort: Soest

Fahrzeug: 85er 309D James Cook und 98er Volvo 945 2,3Turbo

  • Private Nachricht senden

8

Donnerstag, 29. März 2007, 14:04

Zitat

Original von CharlieB
Meine LEDs hängen ohne Vorwiderstand direkt am Verbrauchernetz.
Das kommt so auf max 14,6V und noch keine einzige LED hat dadurch ihren Geist aufgegeben ;-)
CB



Moin,

das funktioniert aber nur mit speziellen 12V-LEDs die haben den Vorwiderstand bereits eingebaut. Ne "normale" LED braucht ganz grob gesagt etwa 2V. Wenn die 12V abkriegt, ist sie garantiert hin!

Der Einfachkeit halber würde ich immer zu 12V-LEDs raten, dann entfällt das gefummel mit dem Vorwiderstand.

Andi

CharlieB

unregistriert

9

Donnerstag, 29. März 2007, 17:20

7 LEDs a 1,9V in Reihe geschaltet dann funktioniert das.

Aber,
nur wenn diese an einer Batterie betrieben werden,
denn an einer Konstant-Stromquelle (12V-Netzteil) würden diese durchbrennen
weil U(V) - N mal U(F) = 0V
Die Batterie fungiert aber als Vorwiederstand ;-)

Cb

10

Donnerstag, 29. März 2007, 19:45

Zitat

Der Einfachkeit halber würde ich immer zu 12V-LEDs raten, dann entfällt das gefummel mit dem Vorwiderstand.

Jo aber habe ne ganze menge LEDs noch von meiner Mobildisco Zeit.
Und Widerstände habe ich auch genug , habe also 440 Ohm vor eine Rote LED geschaltet.
Funktioniert einwandfrei. &klasse1
Danke noch mal an alle
Gruß Andreas

11

Donnerstag, 29. März 2007, 21:59

Hi CB,

Zitat

Original von CharlieB
7 LEDs a 1,9V in Reihe geschaltet dann funktioniert das.

Aber,
nur wenn diese an einer Batterie betrieben werden,
denn an einer Konstant-Stromquelle (12V-Netzteil) würden diese durchbrennen
weil U(V) - N mal U(F) = 0V
Die Batterie fungiert aber als Vorwiederstand ;-)

Cb



ich habe wohl grade etwas zuviel aus deiner Saufpappe bekommen oder warst du das der ein Schlückchen zuviel hatte ?? :-) :-)

Wo ist den bitte der Unterschied zwischen 12-14 Volt aus einem Netzteil und 12-14 Volt aus einem Akku ??

Gruß Fido

CharlieB

unregistriert

12

Freitag, 30. März 2007, 00:52

hehehehehehehehehe
nein das ist schon so richtig wie ich das schrieb ...

also wenn man nun eine LED an einer Konstantstormquelle betreibt (zb. 12V Netzteil ist eine ideale Quelle)
ziehen diese in Reihe geschalteten LEDs unbegrenzt viel Strom und brennen dir durch.
Nimmt man aber zum Betrieb eine Batterie fungiert diese als Widerststand.
Es ist zwar nicht das Non Plus Ultra aber in der Praxis doch verbreitet und es funktioniert einwandfrei.

CB

13

Freitag, 30. März 2007, 12:24

Moin CB,

&aufkopp ich war wohl nicht bei den Halbleitern sondern bei omschen Verbauchern :-)

Die Halbleiter und dein Text machen mich ganz bekloppt :-) Es ist doch genau andersherum oder nicht ?? Nie direkt an Batterien sondern immer mit Widerstand oder an einer Konstantstromquelle.

Wo sind denn die Elektroniker ?? Mein Halbleiterwissen reicht mal grade für nee Speerdiode aber mehr brauch ich auch eigentlich nicht :-) :-)


PS ich verstehe unter Konstantstromquelle eine Quelle mit konstanten Strom egal welcher Widerstand im Kreis ist.


Gruß Fido

CharlieB

unregistriert

14

Freitag, 30. März 2007, 16:01

Nuja das ist eben mein Wissen aus den paar Semestern Elektrotechnik/Elektronik
die man bei techn.Informatik absolvieren muss.

Aber google doch einfach mal im INet da wirst du bestimmt irgendwo
ähnliches finden so wie das was ich schrieb.

Falls nicht, und ich hab nen BlackOut dann immer feste aufn Kopf :D:D:D

CB

Wohnort: onnze rohd

Fahrzeug: OM 364 Wanne

  • Private Nachricht senden

15

Samstag, 31. März 2007, 00:45

...also ich halte die Diskussion über Konstantstromquelle, Netzteil, Akku... eher für eine wissenschaftliche.

Für mich gehört vor eine Diode ein Widerstand der den Strom begrenzt. Berechnung des Widerstandes siehe oben. Bei den heutigen LED Preisen ist es auch nicht sooo schlimm, wenn mal eine "durchbrennt. Also kann man den Widerstandswert auch im Try-and Error - Verfahren herausbekommen.

Viel Spass beim Probieren und Diskutieren wünscht
Busthor

Nachtrag: bzgl. Sperr-/ Durchlassrichtung in Verbindung mit Leuchtwirkung halte ich mich ab jetzt an Dieter Nuhr (oder wie der heißt)
- Editiert von busthor am 31.03.2007, 22:28 -
- Editiert von busthor am 31.03.2007, 22:30 -
- Editiert von busthor am 31.03.2007, 22:30 -
Signatur von »busthor« ...ein Büssschen Polizei muss sein... :-O

16

Samstag, 31. März 2007, 11:05

Moin,

ja toll guck ich googles lande ich bei http://de.wikipedia.org/wiki/Leuchtdiode :-)


Gruß Fido

CharlieB

unregistriert

17

Samstag, 31. März 2007, 13:23

iiiiihhhh Wiki*****
*gg aber findest sich doch sicher noch mehr als nur die Seite oder?

Wart mal nachschaun ...

http://forum.electronicwerkstatt.de/phpBB/faq/led/

Schau unten bei Punkt 5, ich zitiere:

Zitat

Nie LEDs ohne Vorwiderstand betreiben, auch wenn bei es gerade gut passen würde, weil bei UV - N*UF 0V rauskommt! Ohne Vorwiderstand zieht eine LED unbegrenzt viel Strom, bis sie durchbrennt. (*)
(Weil eine Batterie keine ideale Spannungsquelle ist und somit einen Widerstand "eingebaut" hat, können LEDs so was an Batterien überstehen, zu empfehlen ist es aber nicht.)

blaues Wunder

unregistriert

18

Montag, 2. April 2007, 08:58

Moin, auch hier habe ich noch meinen Senf dazu zu geben:

http://www.led-treiber.de/html/leds_grundlagen.html


Grüße
Thomas

19

Freitag, 13. April 2007, 09:33

Moin Moin!

Zitat

Original von CharlieB
7 LEDs a 1,9V in Reihe geschaltet dann funktioniert das.

Aber,
nur wenn diese an einer Batterie betrieben werden,
denn an einer Konstant-Stromquelle (12V-Netzteil) würden diese durchbrennen
weil U(V) - N mal U(F) = 0V
Die Batterie fungiert aber als Vorwiederstand ;-)

Cb


Mir kräuseln sich gerade die Haare, deshalb muss ich hier jetzt mal den Besserwisser raushängen lassen ;-) :

Ein 12V-Netzteil ist keine Konstantstromquelle, das implizieren schon die "12V". Eine Konstantstromquelle variiert die Spannung, um einen konstanten Strom an unterschiedlichen oder nicht konstanten Verbrauchern zu gewährleisten. Eine 12V-Netzteil ist höchstens eine Konstantspannungsquelle, sofern es denn ein geregeltes Netzteil ist.

Auch ein Netzteil hat - wie eine Batterie auch - einen Innenwiderstand, weshalb bei größerer Belastung - wie bei einer Batterie auch - die Spannung zusammenbricht (z.B. 9 V beim Startvorgang (ca. 100 Ah)). Dazu aber sind in Reihe geschaltete LEDs bei einer Autobatterie wohl kaum in der Lage.

Gruß
thommy

Uwe / 2

unregistriert

20

Freitag, 13. April 2007, 09:55

Zitat

Original von thommy


Mir kräuseln sich gerade die Haare, deshalb muss ich hier jetzt mal den Besserwisser raushängen lassen ;-) :


Macht nix, Thommy. Kannst ruhig mal was posten, was Du weisst - dann geht's uns allen besser.

(von einem der seine LED Beleuchtung einfach auf die 13,8V seines Ladegerätes ausgelegt hat, wohlwissend, dass man es kaum merkt, wenn mal bloß 12V oder 12,5V anliegen...)