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1

Donnerstag, 29. März 2007, 20:02

Moin Gemeinde

Ich bin da über was gestolpert und ich denke für den ein oder anderen könnte es auch interessant sein. Es geht dabei um ein einfaches Verfahren zum Alu schweißen.
Schaust du hier

Grüße
Appi 8o)

2

Donnerstag, 29. März 2007, 20:12

Na klasse..... &grummel1 ..es soll natürlich Alu-Schweißen heißen.

Herrgott laß Hirn regnen....


Mal was anderes....wieso kann ich nicht den Titel meines Beitrages bearbeiten?

Grüße
Appi 8o)

3

Donnerstag, 29. März 2007, 20:16

Gibs doch zu, das war absicht!!! ;-) :-O

Grüße Domi

P.S.: Ähnlich lustig war der Verschreiber meines Chefs: ...nach ausführlicher Kotrolle, haben wird beschlossen...
"n" vergessen :-O :-O :-O :-O

4

Donnerstag, 29. März 2007, 20:18

Zitat

Original von Appi
Na klasse..... &grummel1 ..es soll natürlich Alu-Schweißen heißen.

Herrgott laß Hirn regnen....


Mal was anderes....wieso kann ich nicht den Titel meines Beitrages bearbeiten?

Grüße
Appi 8o)


...damit wir alle was zum lachen haben. Ist doch klar, oder?
Gruß Zottel

5

Donnerstag, 29. März 2007, 20:22

Nabend Domi du alte Fettpresse,

habe jetzt echt 20 Sekunden dein Zitat rauf und runter gelesen, um das vergessene "n" zu finden.
Schon toll, wie unser Gehirn unvollständige Texte zwecks Zeiteinsparung vervollständigt.
Es gibt doch diese texte, wo die Buchstaben von Wörtern total vertauscht sind, aber man kanns trotzdem lesen....
Nach dem Finden des "n"'s umso lustiger!!!
Gruß und nacht Zottel

Wohnort: Emmendingen

Fahrzeug: L 613 D hoch

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6

Freitag, 30. März 2007, 12:30

Besonders seriös kommt diese Firma aber nicht rüber. Die Presseberichte, die als Referenz angeführt werden sind
1. alle ohne Quellenangabe und
2. durchweg zensiert. :-/
(siehe hier: "Pressestimmen")
Kann ja schon sein, dass das Zeug was taugt, aber vertrauensbildend ist dieses Vorgehen nicht gerade... :=(

Schönen Tag

Daniel

7

Freitag, 30. März 2007, 19:49

Hallo,
das Zeug ist mit Vorsicht zu genießen. Habe das mal selber ausprobiert,sah so einfach aus als der Wunderverkäufer die Verarbeitung auf dem Markt vormachte. Man braucht eine Menge Erfahrung um damit klar zu kommmen. Die Festigkeit ist auch sehr gering. In der Regel brechen doch die Teile ab, die auf Spannung sitzen. Um diese so wieder "anzuschweißen" das es auch hält, dafür ist dieses Zeug nach meiner Meinung ungeeignet.Man kann damit Löcher in z.B. Motorblöcken reparieren, es gibt aber mittlerweile Kaltmetall auf Zweikomponenten-Basis das sich sehr leicht verarbeiten läßt und ewig hält.

Grüße Flummi

8

Samstag, 31. März 2007, 01:08

Moin Flummi

Laut TÜV soll die Festigkeit der "Schweißverbindung" aber das 2,5 fache des geschweißten Materials betragen. Ich hab's selbst noch nicht probiert aber es hört sich doch gut an. Na ja, ich werde es ja sehen.

Grüße
Appi 8o)

Wohnort: Berlin - Wedding

Beruf: Schraubär

Fahrzeug: Hymercamp 55, auf Peugeot J5 Sauger

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9

Samstag, 31. März 2007, 12:17

...habt Ihr mal die Videos angeschaut.Alulöten

Dort ist auch eines vom MDR dabei. Wo Oldtimerfreunde das Verfahren an einem Moped Zylinderkopf bei der Reparatur einer "Kühlrippe" getestet haben.

Nun, letztlich würde nur ein "Versuch klug machen"
Signatur von »Bobby« Gruß Helmut
-----------------------------
- Busfreakswerkstatt Bärlin -

- Wir gehen mit dieser Welt um,
- als hätten wir eine zweite im Kofferraum
- Jane Fonda

Opa _Knack

unregistriert

10

Samstag, 31. März 2007, 13:34

Helmut,
die kühlrippenreparatur hab ich mir auch angesehen.Nun ist so eine Kühlrippe ja mechanisch
nicht besonders belastet,da sollte das schon halten.
Wir haben schon Guss und Alukühlrippen mit speziellem Zweikomponentenkleber eingesetzt.Das
hält auch nicht weniger,wenn man die klebestelle vernünftig vorbereitet hat.
Ich habe in den 80er jahren einen Aluschweisslehrgang des THW bei der Aluzentrale Düsseldorf mitgemacht,da wurde für jede der zahlreichen Alulegierungen ein besonderer Schweissdraht be-
nötigt (Beim Autogenschweissen),mir kommt dieses Verfahren mehr wie Alulöten vor,denn man kann nach Erwärmen die Teile so trennen,dh.die Schmelze ist keine Verbindung mit dem Werkstück einge-
gangen.Das ist doch gerade eine Grundbedigung beim Schweissen,oder irre ich mich?

vielleicht ist es bei irgendjemand nicht so lange her?

Klaus

Wohnort: Berlin - Wedding

Beruf: Schraubär

Fahrzeug: Hymercamp 55, auf Peugeot J5 Sauger

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11

Samstag, 31. März 2007, 13:52

...ja ja Klaus, schweißen ist das nicht, eher löten. &winke3

Nun, wie der den ZY-Kopf das mit der Znge an dem gerade eingelöteten Rippenteil hoch hebt und hin und her schwingt , sieht schon stabil aus. Die Frage sollte sein, was der Jenige verbinden will und wie hoch diese Verbindung belastet werden soll. 8,5N/qmm ist ja nicht extrem hoch ;-)
Signatur von »Bobby« Gruß Helmut
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- Jane Fonda

12

Sonntag, 1. April 2007, 08:17

Hey Appi,

wenn du dann weist wie es geht sagst mir bitte auch Bescheid.
Ich hab schon paar Jährchen einige Stangen von diesem Alulot rumliegen.
Hab das aber nie hinbekommen damit zu löten.
Ich hab das Stangenlot auf einer Messe gekauft. Der Gute Mann am Stand hat damit
Sachen gelötet :O das glaubst du garnicht wenn du es nicht gesehen hast.

Gruß, Charly

13

Sonntag, 1. April 2007, 11:09

Moin Charly

Momentan habe ich keine "Projekte" wo ich schweißen/löten müßte. Aber ich dachte, die Sache wäre vielleicht mal eine Alternative zu mechanischen Verbindungen (schrauben,nieten).
Ich werde dann berichten... ;-)

Grüße
Appi 8o)

Ikarus280

unregistriert

14

Sonntag, 29. Juli 2007, 07:25

Hallo,

ich habe da auch ein ALU Problem,

ich wil mein Einstieg erneuern die Treppen sollen jetzt mit
2,5 mm Aluriffelplech, und die Seiten mit klatten Aluplech
ausgetauscht werden. Aber um die Stufen (Riffelplech) auch
halten, sollen jeweils kannten an den klatten Seitenteile angebracht
werden. Gestern habe ich schon Testschweissen durchgeführt.
aber jedes mal setze oder verklebt sowie zerschmolzte meine Düse.
Innerhalb von sehr kurze Zeit, hatte ich ein Parket verbraucht.

Meine Schweissutensilien:
Schweissgerät: Einhell 190
Aluschweissdraht = 1,0 mm
Arkon GAS

--------
ALU 2,5 Riffel
Alu 2,5 Klatt

da meine Düse immer unbrauchbar zugesetzt wird, mus die
für Alu schweissen auch ausgetauscht werden??

Könnte mir einer ein TIP geben, was ich falsch mache?

Danke im vorraus

- Editiert von Ikarus280 am 29.07.2007, 10:22 -

15

Sonntag, 29. Juli 2007, 17:50

Hallo Ikarus280,

dein Problem ist wahrscheinlich, dass Du ein falsches Schlauchpaket und/oder eine falsche Düse sowie Antriebsrolle hast. Beim Alu-schweißen mit MIG/MAG (Schutzgas) muß ein Schlauchpaket mit Teflon-Seele und eine speziele Düse verwendet werden. Auf dieser Düse steht ein A für Alu. Weiterhin muß die Antriebsrolle auch für Alu-Draht ausgelegt sein. Am besten schweißt sich ein dicker Draht (ich verwende 1,2 mm), dass hat auch den Vorteil, dass der Draht sich nicht so schnell "verheddert". Wenn mit dem Schutzgasschweißgerät Alu geschweißt werden soll, ist reines Argon unvorteilhaft, da es nicht die Hitze bringt, dass das Alu und das Werkstück miteinander verschweißt. Es gibt im Handel ein Argon-Helium-Gemisch, ich verwende Argon mit einem Anteil von 50% oder 70% Helium, je nachdem was gerade lieferbar ist. Im Gegensatz zum WIG-Schweißen (hier reicht reines Argon), wo das Werkstück erst erhitzt wird und dann der Draht mit der Hand zugeführt wird, kommt der Draht beim MIG/MAG sofort und muß gleich mit dem Werkstück verschmelzen. Wenn Du nur ganz selten Alu schweißt, lohnt sich die ganze Anschaffung nicht, da bereits eine kleine Flasche Argon-Helium etwa 250,- € kostet. Wenn Du nicht in Leipig wohnen würdest, könntest Du rumkommen, würde Dir dann schnell dein Blech schweißen. Falls noch Fragen sind einfach nachfragen.

MfG Flummi

Ikarus280

unregistriert

16

Sonntag, 29. Juli 2007, 19:25

Hallo Flummi,

Erstmal Danke für die Antwort.
Nia mit dem Rüberkommen; das ist klar, das es da Probleme gibt.
erstens mein Bus ist nicht Fahrbar. und ein Auto habe ich nicht.

Aber nun zum Schweissen. Korios war, ich mußte mein Schweissgerät
wegen Kühlerschaden auseinander nehmen. Dadurch war ich auch gezwungen, das ARGON
abzudrehen. Nachdem ich den Kühllüfter wieder instandgesetzt habe, habe ich alles
wieder zusammen gebaut. Nun wollte ich dies wieder testen, ob das Schweißgerät
geht. Somit habe ich den Aludraht wieder eingelegt, die Düse erneuert, den Strom
eingeschalten, die Masse angelegt, und frei nach ?!?!? die Einstellung vorgenommen.
und danach losgeschweißt. Und auf einmal hatte ich eine Schweißnaht.


(jetzt weis ich nicht, ob dir was aufgefallen ist???
ich habe vergessen das ARGON aufzudrehen)

nun habe ich nochmal mit ARGON eine Testnaht gemacht, es ging noch.

Aber trotz werde ich mal nach eine A Düse schauen.

Ich hab nochmal nachgeschaut, das Schweißgerät, was ich habe, steht geschrieben,
das ich damit auch Alu schweißen kann.
ich hatte auch vergessen, etwas abzuschleifen.

17

Dienstag, 31. Juli 2007, 08:08

Hallo Ikarus280,
man kann mit jedem Schutzgasschweißgerät Alu schweißen, weil sie mit Wechselstrom schweißen. Es muß nur richtig umgebaut und das richtige Gas verwendet werden. Die Düse mit dem A drauf ist wichtig, da sie mit irgendwas beschichtet ist, damit der Draht beim schweißen nicht mit der Düse verschmelzt. Ohne Gas zu schweißen ist eigentlich nicht möglich, da das Gas die Aufgabe hat, das Schmelzgut vor dem Sauerstoff in der Luft zu schützen bzw. verhindert das Sauerstoff das Material "verbrennt". Wenn man vergisst die Flasche aufzudrehen, befindet sich immer noch etwas Gas im Schlauch, welches für eine kurze Schweißnaht reicht. Wenn jetzt alles funktioniert, dann viel Spass beim schweißen. Mit ein bisschen Übung ist das gar nicht so schwer.

MfG Flummi