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1

Freitag, 27. April 2007, 06:14

So ich bin mein Womo neu am Verkabeln mit 12 und 220v

Meine Idee: 3 Steckdosen (Küche -> Kühlschrank, Wohnraum, Alkove) und 2 Lampen an 220v, der ganze Rest alles mit 12V und sobald 220V anliegt lädt das ladegerät die Batterien wieder auf.
Dh, ich kann eigentlich für das 12V Licht/wasserpumpe etc unendlich verwenden wenn ich am Netz bin. Sollte ja funktionieren dass ich die Batteri lade und gleichzeitig wieder etwas abzwacke.
Macht das Sinn?

Ich plane nur LED's einzusetzen wegen Sromverbrauch.

Andere Ideen?

Wohnort: Krefeld

Fahrzeug: L508DG Bj.1978

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2

Freitag, 27. April 2007, 06:59

Moin DEADY,

Zitat

Sollte ja funktionieren dass ich die Batteri lade und gleichzeitig wieder etwas abzwacke.


wenn du sowas vorhast empfehle ich ein Ladegerät von Sterling, das Pro Budget 1220. Das lädt mit IU/OU Kennlinie, hat wirklich echte 20 Ampere, und hat einen weiteren grossen Vorteil. Es kann als Netzteil fungieren. Heisst, wenn es läuft, und du 12 Volt Verbraucher einschaltest, wird das Sterling-Ladegerät die Funktion eines Netzteiles übernehmen, und damit die Aufbaubatterie/en schonen und nur mit Erhaltungsladung versorgen. Auf Dauer entlastet das die Batts erheblich, und sie leben deutlich länger, da sie, egal welche Art der Batterie, nur eine bestimmte Anzahl \"X\" an Ladezyklen vertragen. Ausserdem ist das Sterling richtig günsig, wenn man die Features betrachtet. Mit knapp 130 Euro halte ich es für einen echten Tipp!

Ich kann nur für mich sprechen, aber eine echte 230 Volt Versorgung durch das Womo zu ziehen lohnt nicht wirklich. Was willst du denn dauerhaft mit 230 Volt betreiben? Ein guter Wechselrichter reicht in den meisten Fällen. Für eine eigenständige 230 Volt Versorgung brauchst du auch zwingend einen FI mit allem drum und dran. Ich würde mich an deiner Stelle fragen, welche 230 Volt Verbraucher denn zwingend notwendig sind im Fahrzeug. Je nach dem lieber einen guten Wechselrichter mit einplanen, und für die Ladung der Batterien eine vernünftige Ladetechnik benutzen.
Meine Installation im Womo sieht so aus: Alle Verbraucher sind 12 Volt, auch der Kompressorkühli.
230 Volt werden über 2 Wechselrichter erzeugt. Einmal für Grossverbraucher, wie z.B. Fön, einen kleinen um Ladegeräte für Kameras, etc. zu versorgen. Geladen werden 200 Ampere-Batterien mit einem Sterling-1220, meiner Solaranlage, und zur Not über einen automatisch zuschaltbaren Möppel.(bisher nicht mehr als 1x gebraucht) Als Batterien nutze ich einfache, rüttelfeste LKW-Starterbatterien. Besser sind vielleicht die Vetus-Batts. Gel, AGM, etc. ist alles nur unnötig teuer, und selten von wirklichem Nutzen. Viel wichtiger ist eine intelligente Ladetechnik, die dafür sorgt, dass die Batterien mit der richtigen Technik geladen werden. Habe den Sterling-1220 mit Wechselschalter eingebaut, sodass ich entweder die Aufbaubatterien, oder die Starterbatterien laden kann. Warum so? Weil ich mir das Geld für einen Batt-Lader gespart habe, der zwei unabhängige Batteriebänke versorgen kann. (wesentlich teurer!) Ein vernünftiger Umschalter liegt bei knapp 20 Euro, und kann 200 Ampere schalten. Und das funktioniert perfekt.

Signatur von »Mr.Digger« Gruss
Daniel

"Das Leben ist ein scheiss Spiel, aber die Grafik ist geil"

Uwe / 2

unregistriert

3

Freitag, 27. April 2007, 08:20

Eine 230V Anlage ist sehr einfach zu installieren. Du brauchst im Prinzip nur eine CEE Einspeisedose, einen FI Schalter und (mindestens) 1 Sicherung für Deine Steckdosen. Das lohnt sich natürlich eher dann, wenn in der Praxis auch öfters mal mit einem Netzanschluss zu rechnen ist.

Ich habe es genauso gemacht, wie Du es vorschlägst:

Fast alles auf 12V ausgelegt, große Verbraucher (Klima, Warmwasserspeicher & Kühlschrank) laufen aber bei Bedarf (auch) an 230V. Für die 230V Anlage habe ich einen kleinen Sicherungskasten installiert - mit FI, Schalter, Glimmlampe zur Kontrolle (zeigt an, wenn uns jemand am Kasten den den Stecker gezogen hat...) und 8 Sicherungen - das ist eigentlich völlig übertrieben, aber ich kann so jeden einzelnen 230V Verteilerstrang separat wegschalten.

Aber: Wir stehen aber auch meist auf einem Campingplatz! Meine (insgesamt 15...) Steckdosen habe ich sehr zu schätzen gelernt - über Kabel, die quer durchs Womo laufen möchte ich einfach nicht so gern stolpern.

Von Wechselrichtern in Womos halte ich persönlich nicht viel - der Verschleiß an Batterien, den diese Teile (und die damit betriebenen Verbraucher...) generieren, ist in der Regel deutlich teurer als die Stromgebühren an Campingplätzen. Es sei denn: Man benutzt das Womo eher zum Fahren, und quält damit eher die Lima und nicht die Batts...

Wenn wir einige Tage frei stehen, werden Kühli und Heizung bei uns über die Gasanlage versorgt - für die 12V Verbraucher hatten wir bisher immer eine 150AH AGM Batterie von "Yuasa", die wir gerade auf eine 92AH Hawker AGM downgraden. Die Klimaanlage brauchen wir nur im Stand, sie läuft daher nur über 230V.

Bezüglich der Zahl der Verbraucher, die Du an 12V über das Ladegerät laufen lässt, kommst Du aber auf keinen Fall um ein bischen Energierechnung herum, denn wenn Dein Lader weniger Strom liefert, als Du gerade verbrauchst, saugt das Dir auch die Akkus leer. DCJs Vorschlag bezüglich des Laders ist sehr gut. Wenn Du allerdings auch den Kühli, Radio und noch ein paar Dinge an 12V betreibst, könnte es (je nach Modell und Stromverbrauch) schon bald eng werden, und Dieser Lader reicht allein nicht aus - wie gesagt, einfach mal nachrechnen. Eine IUOU Kennline sollte der Lader dabei aber auch mindestens aufweisen - möglichst aber einer mit thermischer Kontrolle für die Batterie (Temperaturfühler), da sonst die eingeschalteten Verbraucher immer die Ladespannung hochziehen, auch wenn die Batts schon voll sind, und dann wird's (je nach Batterietyp) sogar gefährlich...

Auch der Tipp mit dem Umschalter ist sehr gut, es sei denn, bei Dir ist (wie bei mir...) die Fahrzeugspannung eine andere als die der Wohnraumverbraucher... Dabei sollte man aber bedenken, dass Starterbatterien (meist normale Bleiakkus) anders geladen werden, als z.B. Gelbatterien - der Lader sollte dann möglichst eine Umschaltung für die verschiedenen Ladekennlinien besitzen - den Du dann natürlich auch einsetzen (also nicht vergessen) solltest.

Wohnort: Krefeld

Fahrzeug: L508DG Bj.1978

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4

Freitag, 27. April 2007, 08:31

@Uwe, der Sterling Pro Budget 1220 kann alle Batterietypen laden. Klar, dass die Umschaltung auf Starter oder Aufbaubatts nur geht, wenn beide Bänke die gleiche Spannung haben. Man kann auch zwei 1220er Sterling parallel betreiben für erhöhten Strombedarf. Der Lader ist mit einem Ventilator ausgestattet, und auf Dauerbetrieb ausgelegt.

Was den Verschleiss von Batts durch Wechselrichter betrifft: Ich kann deine Überlegung verstehen, teile sie aber nicht. Meine Aufbaubatts laufen im 5. Jahr, und sind nach wie vor knackig und frisch :-) , obwohl immer wieder die Wechselrichter daran betrieben werden. Ok, der grosse ist eigentlich kein Wechselrichter, sondern eher ein 230Volt Generator. (von Fein, also ein 12 Volt Motor, der eine 230 Volt Lima antreibt)

Grundsätzlich stimme ich dir aber zu. Wenn man viel auf CPs steht, also Landstrom zur Verfügung hat, dann macht eine getrennte, reine 230 Volt Installation schon Sinn, wenn man daran entsprechende Verbraucher betreiben möchte. Ich kann auch hier wieder nur für mich sprechen: Ich stehe selten auf CPs, habe den Düdo auf reine Autarkie aufgebaut, und stehe sehr gerne frei oder auf Stellplätzen.
Signatur von »Mr.Digger« Gruss
Daniel

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