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1

Montag, 28. Mai 2007, 20:23

Hallo zusammen,

meine Frieda habe ich mir ja auch deshalb ausgesucht, damit ich Touren fahren kann die normale Wohnmobile nicht überleben ... in den Temperaturbereichen von -10° bis + ~° habe ich auch alles im Griff.

Nur wie sieht es aus, wenn ich im Februar 2008 nach Polen zum Eiskiten fahre und mit Temperaturen von -20° und mehr rechnen muss ?

Folgendes ging mir bisher durch den Kopf dazu:

* Wasseranlage wird komplett stillgelegt, diese auf die Temperaturen umzubauen ist mir zu teuer. Darüber brauchen wir nicht reden :) Sanitäre Anlagen kann ich vor Ort mit nutzen ...

* Gasflaschen (2x11KG einmal davon eine Tankflasche) werden mit Fliesdecken ummantelt und bekommen anschiessend einen Neoprenschutz.

* Eine 33KG Leihflasche kommt nach innen, zur direkten Versorgung der E4000.

* Sollte ich die Gasleitungen die unter dem 508er verlaufen extra isolieren ?

* Welche Gasregler sollte ich für die Aussenflaschen nutzen ? Gibt es alternativen zu Truma ?

* Fensterscheiben zwingend isolieren ? Oder lieber eine Aussenisolierung ?

* Was ist mit meinem OM314 ? Sollte ich hier noch was vorbereiten, ausser entsprechende Kühlerflüssigkeit ?

* Gibt es hier erfahrene Eiscamper ?!

* Hab ich noch was vergessen ?!

Ich bin für alle Tipps super dankbar und natürlich auch für alle Hinweise, falls ich was vergessen habe !

Danke und viele Grüße, Dirk

Wohnort: Soest

Fahrzeug: 85er 309D James Cook und 98er Volvo 945 2,3Turbo

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2

Dienstag, 29. Mai 2007, 14:54

Hallo, ich will mal versuchen, ein paar Fragen zu beantworten. Allerdings hab ich keine Erfahrung mit Wintercamping.


* Wasseranlage wird komplett stillgelegt, diese auf die Temperaturen umzubauen ist mir zu teuer. Darüber brauchen wir nicht reden :) Sanitäre Anlagen kann ich vor Ort mit nutzen ...
Wenn der Wassertank im Innenraum ist sollte es wenig Probleme geben.

* Gasflaschen (2x11KG einmal davon eine Tankflasche) werden mit Fliesdecken ummantelt und bekommen anschiessend einen Neoprenschutz.
Braust Du nicht, Propan hat einen Siedepunkt von -42°C. Über -42°C hast Du genug Gas zur Verfügung. Allerdings kann der Regler vereisen, dagegen gibts eine kleine Heizung Namens Eis-Ex von Truma.

* Eine 33KG Leihflasche kommt nach innen, zur direkten Versorgung der E4000.
Halte ich eher für unnötig.

* Sollte ich die Gasleitungen die unter dem 508er verlaufen extra isolieren ?
Nö.

* Welche Gasregler sollte ich für die Aussenflaschen nutzen ? Gibt es alternativen zu Truma ?
Egal. Hautsache mit EIS-Ex beheizbar.

* Fensterscheiben zwingend isolieren ? Oder lieber eine Aussenisolierung ?
Bei solch extremen Autentemperaturen würde ich beides machen. Von Außen Luftposterfolie und von innen dicke Vorhänge oder sogar Formstücke aus Trocellen / Xtremisolator

* Was ist mit meinem OM314 ? Sollte ich hier noch was vorbereiten, ausser entsprechende Kühlerflüssigkeit ?
Für extreme Außentemperaturen gabs als Sonderausstattung ne Startpilotanlage beim OM314. Da wurde mit ner kleinen Handpumpe Benzin (ich glaube, Benzin wars) in den Ansaugtrakt gegeben. Ne Flasche Starpilot an Bord scheint also angebracht zu sein. Aber Erfahrung hab ich nicht damit. Und passenden Winterdiesel natürlich nicht vergessen.

* Gibt es hier erfahrene Eiscamper ?!
Keine Ahnung, mich jedenfalls nicht


* Hab ich noch was vergessen ?!
*Eiskratzer um die Scheiben von innen frei zu kriegen :-O
*Viiiel Batteriekapazität, die E4000 nimmt heftig Strom, wenn sie den ganzen Tag arbeiten muss.
*Ob 4KW an Heizleistung bei extremen Außentemperaturen reichen, wage ich erst mal zu bezweifeln. Ich würde mir auf jeden Fall noch einen Katalytofen in den Wagen stellen. Wenn der Läuft natürlich auf guuute Lüftung achten. Und nur laufen lassen wenn du nicht schläfst. Dann kriegst Du Sauerstoffmangel früh genug mit und kannst die Fenster öffnen.
* Hat die E4000 einen Dachkamin? Verlängerung gegen Schnee nicht vergessen.

Mehr fällt mir erst mal nicht ein.

Gruss
Andi

Wohnort: salzhemmendorf

Fahrzeug: LT 28 , Suzuki GN 400

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3

Dienstag, 29. Mai 2007, 15:11

* Hab ich noch was vergessen ?!

Batterieladegerät, Türschloßenteiser, alle Kraftstofffilter entwässern oder austauschen und Ölwechsel, mehr fällt mir jetzt auch nicht ein.
Signatur von »chadris« Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh.“

Henry Ford

4

Dienstag, 29. Mai 2007, 15:22

Danke ... !

Mit Ausnahme des Eis-Ex hab ich alles ... Batteriekapazität sollte reichen, vor allem da ich nachts an 230V hängen kann. Die 33kg Gas will ich mitnehmen, so dass ich nicht andauernd tanken muss :)

Einen Dachkamin habe ich nicht, da werde ich mir mal eine Verlängerung basteln müssen :) Denke da bastel ich mir was aus HT Rohren ...

Wohnort: Ottrau

Beruf: Rentner auf unbestimte Zeit

Fahrzeug: Passat 35i 1,8

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5

Donnerstag, 31. Mai 2007, 22:28

moin

in meinen alten betriebsanleitungen habe ich mal wegen demmotor nachgeschlagen und da stet was zu dem öl.
bis -20C 10W40 bzw zwischen +10 - -20C.
wens kälter wie -20C 5W40.

die start hilfe mit startpilot nur benutzen wens wirklich nicht anders geht. den der startpilot ist nicht so gesund für den motor da der früher zündet wie der diesel und das klappert und knalt gans schön,habe ich einmal benut und mir wurde gans anders, dachte die kurbelwelle kommt gleich rausgeflogen. also nur benutzen wens mim normalen starten garnicht klapt.

ids eicke
Signatur von »Eicke«
Wer Rechtschreibfehler findet kan sie behalten den ich gehöre auch zu der Legersteniker fraktion !

Für Kontakt Mail: eicke@xn--mrtz-5qa.de oder Telefon: 0171-5183765 / 06639-870666

der-seemann

unregistriert

6

Freitag, 1. Juni 2007, 13:50

Im Werktstadthandbuch stehen noch ein paar tips um die Startgrenze des Motors herunter zu bekommen. Hab grad nicht alles im Kopf... zB warmes Kühlwasser einfüllen oder ca 250ml Benzin ins Motoröl zum Starten (Motor muss danach ca 1 Stunde auf Betriebstemp laufen, damit wieder alles Benzin verdampft, erst danach abstellen und ggf wiederholen).
Ein bekannter von mir hatte einen Campingkocher, den er in Norwegen im Winter einfach under seinen Motor gelegt hat und beide Flamen voll aufgedreht und so ne halbe bis 3/4 stunde vorgeheizt.
Pass mit der Flasche im innenraum auf! Nicht umsonst muss bei einer Gasanlage die Flaschen vom Fahrzeuginnenraum getrennt und nach aussen belüftet gelagert werden!! (!)
Vielleicht kannst du die Flasche auch aussen stehen lassen und mit an deine anderen Flaschen nschließen.
Hab bei mir ne Dieselheizung drin. die macht zwar etwas krach (zumindest das Gebläse von der) aber dafür hat man keine Probleme mit vereisten ventilen und mit 2 x 20 Litern Heizöl in Kanistern hat mann auch Brennstoff für ne ganze Zeit. UNd zur Not kann mann ja auch noch den Dieseltank anzapfen. Es gibt auch Dieslheizungen mit waserkreislauf, wenn du die an den Kühlwasserkreislauf vom Motor anschließt, solltest du null Startprobleme haben...

Natürlich ist das A und O die isolierung von deinem Bus! Am besten Fahrerhaus mit nem dicken Vorhang abtrennen und hinten die Fenster von aussen und innen mit ein paar cm Styrodur oÄ bekleben.
Wirst im Winter ja doch nicht viel rausgucken können, da es ja meist dunkel ist, wenn du nicht auf dem Eis bist!
Gruss David

7

Mittwoch, 13. Juni 2007, 18:52

Zitat

Original von Axfox
Hallo zusammen,
>Hi,

meine Frieda habe ich mir ja auch deshalb ausgesucht, damit ich Touren fahren kann die normale Wohnmobile nicht überleben ... in den Temperaturbereichen von -10° bis + ~° habe ich auch alles im Griff.
>"Normale" Wohnmobile "überleben" durchaus Temperaturen von -20 bis -30 Grad.
>Ich hatte in Finnland einen Hymer bei -32 Grad gesehen, da war es kuschelig
>warm drinnen. Andererseits haben einige im Winter unangenehme Zugerscheinungen
>vom Führerhaus her.
>Wirklich kalt wirds in Russland, ab und zu in Skandinavien, Alaska... Unter
>wirklich kalt versteh ich dann unter -35 Grad.

Nur wie sieht es aus, wenn ich im Februar 2008 nach Polen zum Eiskiten fahre und mit Temperaturen von -20° und mehr rechnen muss ?

>-20 Grad sind keine extremen Temperaturen für WoMo´s, da reicht
>bei mir ein einfacher Heizlüfter aus um in der Nacht auf +10 Grad
>zu kommen(unfreiwillig getestet).
>Die Camper in den Alpen sind sie fast jeden Winter ausgesetzt - und
>die Campingplätze sind über Weihnachten und Sylvester gerammelt voll -
>bei Temperaturen des öfteren unter -20 Grad - mit normalen Camper
>und Wohnwägen, mit Mutti, Opa und Hund


Folgendes ging mir bisher durch den Kopf dazu:

* Wasseranlage wird komplett stillgelegt, diese auf die Temperaturen umzubauen ist mir zu teuer. Darüber brauchen wir nicht reden Sanitäre Anlagen kann ich vor Ort mit nutzen ...
>Frischwasser ist im Winter meist kein Problem, Abwasser meist schon.

* Gasflaschen (2x11KG einmal davon eine Tankflasche) werden mit Fliesdecken ummantelt und bekommen anschiessend einen Neoprenschutz.
>Gotte Willen... die Gasflaschen kannst Du der Kälte aussetzen - überhaupt
>kein Problem. Erst gegen -40 Grad wird´s bei Propan prblematisch, da geht
>der Gasdruck gegen Null.

* Eine 33KG Leihflasche kommt nach innen, zur direkten Versorgung der E4000.
>Nii nach innen, die bleibt einfach draußen stehen und mit langem
>Schlauch angeschlossen. Vor dem Umfallen sichern....Umhüllungen usw. ist unnötig.


* Sollte ich die Gasleitungen die unter dem 508er verlaufen extra isolieren ?
Nein, erst ab -40 Grad.

* Welche Gasregler sollte ich für die Aussenflaschen nutzen ? Gibt es alternativen zu Truma ?
>Mache seit 17 Jahren Winterurlaub mit Truma - kein Problem.

* Fensterscheiben zwingend isolieren ? Oder lieber eine Aussenisolierung ?
>Fensterscheiben isolieren brigt viel. Aussenisolierung ist nicht schlecht.

* Was ist mit meinem OM314 ? Sollte ich hier noch was vorbereiten, ausser entsprechende Kühlerflüssigkeit ?

* Gibt es hier erfahrene Eiscamper ?!
>Ja, ich.

* Hab ich noch was vergessen ?!
>Schau mal auf meine Newsgroup unter: http://www.schau-moi-nei.de
>da gibts einige Tips für das Wintercamping. Falls Du weitere Fragen hast,
>nur her damit.

Ich bin für alle Tipps super dankbar und natürlich auch für alle Hinweise, falls ich was vergessen habe !

Danke und viele Grüße, Dirk


Ciao Hans