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1

Dienstag, 10. Juli 2007, 09:50

Moin Moin zusammen,

bin gerade dabei die Verkabelung des Innenraums für meinen MB Sprinter zu planen. Hoffe dabei auf Eure Hilfe. Aktuelle habe ich bereits eine Standheizung, die über eine bereits installierte Innenraumbatterie gestartet wird. Folgende Verbraucher möchte ich noch anschließen:

- Kühlschrank
- Pumpe
- 3 bis 5 Lampen
- Eine Steckdose

Meine Frage bezieht sich nun darauf, welche elektronischen Komponenten (Verteilerkasten? etc.) ich benötige und wie ich diese miteinander verbinde (evtl. Schaltplan für Dummies). Vielen Dank im Voraus für Eure Antworten.

Gruß, Immo

blaues Wunder

unregistriert

2

Dienstag, 10. Juli 2007, 10:04

Hallo Immo,

hier findest Du z.B. diverse Tipps:
http://reimo.ms-visucom.de/reimo/technik_infos.html

Grüße
Thomas

Wohnort: Strau

Beruf: Maschinenbauer

Fahrzeug: T2LN1 - 711D

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3

Dienstag, 10. Juli 2007, 10:20

Ich würde aus Sicherheitsgrunden immer die Massekabel zusätzlich bis ans Gerät führen und die Verbraucher nicht wie im Schema von Reimo über die Karrosserie mit Masse versorgen.
Das hätte den Vorteil das die beiden Bereiche (Fahrzeug, Wohnen) komplett getrennt sind.
Auch eine Trennung des Massekabels der Starterbatterie zur Karrosserie darf meiner Meinung nach nicht fehlen.
Zum Verbinden der Verbraucher würde ich eine Panel nehmen.
Damit könnten die Tanks (Wasser, Abwasser) auf Füllstand,
2 Batterien auf Spannung und Verbracher geschaltet werden.
Sicherungen sind in der Regel in dem Teil auch integriert.
Beispiel
- Editiert von Mike am 10.07.2007, 10:46 -
Signatur von »Mike« mfg
MIKE

Der Inhalt dieses Schreibens ist nur für die Adressaten bestimmt und
frei erfunden, sowie vertraulich zu behandeln.
Rechtschreibfehler, die gefunden werden, können behalten werden.
Ich habe keinerlei Verwendung dafür.

Wohnort: Soest

Fahrzeug: 85er 309D James Cook und 98er Volvo 945 2,3Turbo

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4

Dienstag, 10. Juli 2007, 17:20

Zitat

Original von Mike
Ich würde aus Sicherheitsgrunden immer die Massekabel zusätzlich bis ans Gerät führen und die Verbraucher nicht wie im Schema von Reimo über die Karrosserie mit Masse versorgen.
Das hätte den Vorteil das die beiden Bereiche (Fahrzeug, Wohnen) komplett getrennt sind.
Auch eine Trennung des Massekabels der Starterbatterie zur Karrosserie darf meiner Meinung nach nicht fehlen.


Hi Mike,

wo liegt die zusätzliche Sicherheit, wenn auch noch die Masse der Versorgungsbatterie zur Batterie gezogen wird anstatt über die Karosserie? Immer vorausgesetzt, dass es sich um eine Stahlkarosserie wie beim Sprinter handelt... Wo liegt der Vorteil, wenn die Massen der beiden Batterien getrennt sind?
Und was bingt es, wenn das Massekabel der Starterbatterie von der Karosserie abzutrennen? Oder meinst du die Masseleitung per Batterieschalter von der Karosserie zu trennen?

Andi

Wohnort: Wels (A)

Fahrzeug: L508DG/35

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5

Dienstag, 10. Juli 2007, 17:53

Zitat

Original von immo
...Folgende Verbraucher möchte ich noch anschließen:

- Kühlschrank
- Pumpe
- 3 bis 5 Lampen
- Eine Steckdose


mein senf zum thema beleuchtung:
Abgesehen von leselampen (Beifahrer, Sitzecke) und sonstigen zusatzbeleuchtungen (außenlicht, kochecke) habe ich 3 hauptleuchten montiert für den innenraum die gleichmäßig über die fahrzeuglänge verteilt am himmel montiert sind. Die vordere ist somit hauptsächlich die beleuchtung fürs fahrerhaus. Ich würde empfehlen die die lichter jeweil von mehreren stellen im womo aus schaltbar zu machen. Ich kann z.b. mittel kreuzschaltung alle lichter vom bett aus, von der schiebetür und vom amaturenbrett aus schalten. IMHO unverzichtbar.

Zu der von Mike angesprochenen thematik will ich sagen, dass ein trennschalter der die gesamten verbraucher im wohnbereich trennt sehr sinnvoll ist. So kann man sicher sein, dass man nichts vergessen hat auszuschalten was bei längeren standzeiten zu leeren batts führen würde. Alternativ gäbs einen batteriewächter mit abschaltautomatik aber der schaltet eben erst ab wenn die batts schon fast leer sind.

lg, E.
Signatur von »EddiAustria« wofür DG beim 508er steht fragt ihr?? ... bei mir für Disc-Gebremst :)

Wohnort: Strau

Beruf: Maschinenbauer

Fahrzeug: T2LN1 - 711D

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6

Mittwoch, 11. Juli 2007, 08:17

Einen Batteriehauptschalter an der Fahrzeugbatterie würde ich immer einbauen um Sie gegen entladung zu sichern.
Auch nach 3, 4 oder 5 Wochen will ich hoch nach hause können.

Das Trennen der Massen hat einen einfachen Grund:
Erstens ist sichergestellt immer eine vernünftige Masse zu haben,
was bei manchem Wand- und Bodenaufbau nicht so einfach ist.
Das separate führen der Masseleitungen ist nur eine weitere Maßnahme um ein Entladen der Fahrzeugbatterie (Kurzschluss) zu sichern.
Die beiden Batteriekreise (Fahrzeug, Wohnen) sollten IMHO immer getrennt sein.

Zum Trennen meinte ich einen Battereischalter.
Wenn es durch was auch immer zu einem Kabelbrand am Fahrzeug kommen sollte kann der Strom ab gesdchlatet werden.
Signatur von »Mike« mfg
MIKE

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marc210D

unregistriert

7

Mittwoch, 11. Juli 2007, 08:43

Hallo Immo,

nach einigen Umbauarbeiten würde ich es heutzutage anders machen. Im laufe der Zeit wird sich immer etwas ändern. Aus diesem Grund würde ich Zwei Masseleitungen und Zwei Plusleitungen gut zugänglich von Vorne nach hinten legen. Je einmal Starter- und einmal Wohnraumbatterie. Beide Stränge sind mit einer Sicherung / Schalter aus dem Bootsbereich abgesichert und zusätzlich mit einem Batterieschalter zum Fahrzeug hin.

Gruß Marc

Wohnort: Soest

Fahrzeug: 85er 309D James Cook und 98er Volvo 945 2,3Turbo

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8

Mittwoch, 11. Juli 2007, 10:21

Zitat

Original von Mike
Einen Batteriehauptschalter an der Fahrzeugbatterie würde ich immer einbauen um Sie gegen entladung zu sichern.
Auch nach 3, 4 oder 5 Wochen will ich hoch nach hause können.

Das Trennen der Massen hat einen einfachen Grund:
Erstens ist sichergestellt immer eine vernünftige Masse zu haben,
was bei manchem Wand- und Bodenaufbau nicht so einfach ist.
Das separate führen der Masseleitungen ist nur eine weitere Maßnahme um ein Entladen der Fahrzeugbatterie (Kurzschluss) zu sichern.
Die beiden Batteriekreise (Fahrzeug, Wohnen) sollten IMHO immer getrennt sein.

Zum Trennen meinte ich einen Battereischalter.
Wenn es durch was auch immer zu einem Kabelbrand am Fahrzeug kommen sollte kann der Strom ab gesdchlatet werden.


Hi Mike,
den Trennschalter für beide Batteriebänbke kann ich nur voll unterstützen. Ob man dabei einen Batterieschalter oder Schnelltrennklemmen nimmt ist eigentlich egal. Aber bei den Starterbatterien auf ausreichende Stromtragfähigkeit des Schalters achten, Anlasser ziehen erheblich Strom. Die einfachen Plastikschalter können schon mal in einem Klumpen Plaste enden 8-( . Der Schalter kann in der Plus- oder Minusleitung montiert werden. Bei meinem James Cook schalte ich die Bordmasse über Schnelltrennklemmen weg, und Starter Plus über einen Schalter (Plus lies sich einfacherer montieren als in der Masseleitung)

Zur separaten Masseleitung: Bei Fahrzeugen mit geschweisser Stahlkarosserie, wie dem Sprinter-Kasten von Immo, macht die nach meiner Erfahrung keinen Sinn, kostet nur unnötig Kupfer. Eine gute Masse hat man überall zur Verfügung. Und wenn mal nicht, muss man halt ein Stückchen Masseleitung zur Karosserie verlegen. Dass man Leitungen im Bereich der Kasosserie ordentlich gegen Durchscheuern schützen muss versteht sich von selbst, auch bei getrennter Masseleitung. Eine massefreie Karosserie lässt sich eh nicht bauen, die Fahrzeugmasse liegt immer auf der Karosserie.

Dass die beiden Kreise Bord und Start immer getrennt sein müssen, ist schon klar, das sehe ich auch so. Die Trennung kann durch Relsis (Belastbarkeit beachten) oder Dioden (Ladespannung beachten) erfolgen. Aber ich würde die Massen gemeinsam auf der Karosserie liegen lassen. Immer vom Kastenwagen ausgehend, bei Sandwich- oder Koffer aufbauten ists was anderes.

Gruss
Andi

Wohnort: Strau

Beruf: Maschinenbauer

Fahrzeug: T2LN1 - 711D

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9

Mittwoch, 11. Juli 2007, 11:42

Ob Masse der 2. Batterie auf der Karosserie oder separat ist Ansichtssache.

Was aber unbedingt nicht vergessen werden sollte ist bei der 230V Installation nicht nur eine Sicherung
sondern auch einen FI vorsehen.
Sicherung = Geräteschutz
FI = Personenschutz
Signatur von »Mike« mfg
MIKE

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10

Mittwoch, 11. Juli 2007, 11:57

Zitat

Original von Mike
Was aber unbedingt nicht vergessen werden sollte ist bei der 230V Installation nicht nur eine Sicherung
sondern auch einen FI vorsehen.
Sicherung = Geräteschutz
FI = Personenschutz


*1000% Zustimm* Dafür gibts Kombigeräte, die "gleichzeitig" FI (heisst heute auf neudeutsch RCD) und Sicherung sind. Nennt sich dann FI/LS oder nach neuester VDE RCBO (Residual current operated circuit-breakers with integrated overcurrent protection and similar uses)

Aber das zähl ich ich, wie ausreichende Absicherung und passende Leitungsquerschnitte zu kennen zu den Basics. Wenn man die nicht weiss sollte man besser nicht an der Elektrik rummachen. Strom an der falschen Stelle kann fatale Folgen haben!

Andi