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  • »emsi« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Raesfeld

Beruf: Betriebshelfer

Fahrzeug: Fendt Wohnwagen

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1

Mittwoch, 19. Dezember 2007, 18:11

hallo leuts, als ich grad draussen war, unsere 4-beiner vonner weide ab in stall, donnerte ein ziemlich langer güterzug, voll mit holz, wohl auf dem weg nach brilon, zu chw, denk ich.... ;-) , hier vorbei.

davor 2 dieselloks.

meine frage: wie kann das gehen ? ich denke, das es nicht sooo ganz einfach ist, 2 motoren in gleichklang zu versetzen.

will damit sagen, die 1.te wenn die nur 1 % weniger leistet, muss die 2.te schieben, umgedreht, die 2.te schiebt die erste über das fehlende 1% drüber, oder ?

gruß

klaus

Busumbauer Uwe

unregistriert

2

Mittwoch, 19. Dezember 2007, 18:32

Jans einfach.

Die Locks werden per Datenkabel verbunden.

Reicht das als Antwort ?

3

Mittwoch, 19. Dezember 2007, 18:36

hm, datenkabel... nicht schlecht.
aber so weit ich mich erinnere gabs 2 loks hintereinander auch schon vorm grossen computerzeitalter. oder?
sehr interessante fragestelung.....!!
zimbo!

fegerle

unregistriert

4

Mittwoch, 19. Dezember 2007, 18:41

schätze mal das sich das mit der reibung zwischen rädern und schienen ausgleicht.
fegerle

  • »emsi« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Raesfeld

Beruf: Betriebshelfer

Fahrzeug: Fendt Wohnwagen

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5

Mittwoch, 19. Dezember 2007, 18:50

uwe, das kanns ja nicht sein.

zum bleistift:ich bin lokführer der 1.ten, du der 2.ten.
wir sagen, wir fahren mit 1500 u/pm, dann sind doch garantiert unterschiede, du fährst 69 mit 1500, ich aber 71....

gruß

klaus

auch danke an die anderen beiträge

Busumbauer Uwe

unregistriert

6

Mittwoch, 19. Dezember 2007, 18:54

JoJo, das ist aber so.
Datenkabel gab es schon vor 30 Jahren,
die beide Motorsteuerungen auf ein Pult
zusammenführte. Frag mal einen Lockführer :-O

7

Mittwoch, 19. Dezember 2007, 19:02

Tach,

ist doch ganz einfach,

die 2 Lok wird nur zum Anfahren oder am Berg gebraucht,und schiebt oder zieht dann zusätzlich, wobei die tatsächlich zu erreichende Geschwindigkeit keine Rolle spielt,
auf ebener Strecke läuft die zweite Lok im Leerlauf mit.

Soweit meine Theorie

ob ich recht hab oder nicht sagt mir gleich .... :-O

zahny

TROOPER

unregistriert

8

Mittwoch, 19. Dezember 2007, 19:25

Zitat

Original von emsi
uwe, das kanns ja nicht sein.

zum bleistift:ich bin lokführer der 1.ten, du der 2.ten.
wir sagen, wir fahren mit 1500 u/pm, dann sind doch garantiert unterschiede, du fährst 69 mit 1500, ich aber 71....

gruß

klaus

also,ich denk ma,ne Maschine vorne mit 1500 PS,die von hinten mit
1480 PS unterstützt wird oder umgekehrt,macht sich leichter....


;-)

Wohnort: @home

Fahrzeug: 608 d maxil. ´85

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9

Mittwoch, 19. Dezember 2007, 19:30

moin,

uwe hat recht.
loks bei denen das geht, sind mit ner mehrfachsteuerung ausgerüstet
und werden dann nur von einem fahrpult aus gesteuert.


gruss,
roadrunner

  • »emsi« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Raesfeld

Beruf: Betriebshelfer

Fahrzeug: Fendt Wohnwagen

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10

Mittwoch, 19. Dezember 2007, 19:40

roadrunner, beantwortet nicht meine frage.

mehrfachsteuerung ist nicht das thema, sondern der gleichlauf der motoren.

ist der vorhandene widerstand so gering, das man ihn nicht berücksichtigen muss?

ich mein, die eine zieht mit 100 %, die zweite mit 95 5 schiebt bzw wird ja auch gezogen...sie ist doch dann keine hilfe.

oder hab ich jetzt nen denkfehler???

TROOPER

unregistriert

11

Mittwoch, 19. Dezember 2007, 19:46

Dies wäre ein Lösungsansatz.... :-O
http://www.werner-broesel.de/kultrpk.html

Busumbauer Uwe

unregistriert

12

Mittwoch, 19. Dezember 2007, 19:49

Ich verstehe Deine Frage schon ganz genau:
Du meinst, wenn die 1. Lock mit 100 % zieht
und die zweite nur mit 95 %, dann hat die
1. Lock mehr Kraftaufwand als die 2.

Der Kraftausgleich war in den Anfangszeiten
in der Tat etwas ungenau, wodurch sich
ein ständiges Rucken durch den Zug tat
und das auch nicht Material schonend war
und für Fahrgäste auch nicht besonders
angenehm war. So wurde dann die
Zwillingssteuerung verfeinert, indem beide
Motoren sich gegenseitig anpassten.
So eine Art Autopilot.
Wenn die eine Maschine mehr Kraft aufwenden
musste als die Andere, so steigerte dann die
schwächere Maschine etwas nach, bis ein
Gleichstand entsteht.

Stell Dir einfach mal vor, dass es früher
Motoren mit 2 Kolben gab, die auch durch
die Kurbelwelle eine Art gleichmäßige Kraft-
verteulung gewährleistet. Als dann 4 Kolben
eingesetzt wurden, blieb das Prinzip der
Kurbelwelle bestehen und genau so ähnlich
ist das, wenn zwei Motoren als eine Einheit
verkuppelt werden.

TROOPER

unregistriert

13

Mittwoch, 19. Dezember 2007, 20:01

Mein ich doch...
wenn innem 4-Zylinder 3 gut sind,einer weniger gut..
schleppen die den mit....
es ist aber nicht so,dass der schlechte keine Kraft liefert....
sondern "mitarbeitet"....
so werden dann aus,sag ich mal,80 PS 75....
ich denk mir mal so verhält sich das auch bei
mehrmotorigen Anlagen ohne Kurbelwellenverbindung...
dann werden aus 2x1500PS eben 2900....

Busumbauer Uwe

unregistriert

14

Mittwoch, 19. Dezember 2007, 20:04

Früher war das so, daher das unruhige ziehen.
heute wird das natürlich so fein gesteuert, dass
aus zwei mal 1500 tatsächlich 3000 werden.

Wohnort: Buchholz / Aller

Fahrzeug: ich hatte mal einen 508 D

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15

Mittwoch, 19. Dezember 2007, 20:05

Moin ! Moin ! Da hat mir Uwe die Antwort aus der Tastatur genommen. Auch schon im Dampfzeitalter gab es Zwillingsbespannung,sogar eine Lok vorn und eine hintem,wird, glaube ich heute noch bei steilen Bergstrecken so gehandhabt.Aber in der Tat hilft es am besten,wenn man sich das Ganze als starres System vorstellt.(Ist es nicht wirklich,weil sonst kein Zug anfahren könnte,aber die Vorstellung erleichtert es).Daraus folgt :Alle Wagen und Loks fahren mit gleicher Geschwindigkeit (weil starr verbunden).Aber: Die angehängten Wagons haben keinen eigenen Antrieb und werden deswegen vom Roll- und Luftwiderstand abgebremst,dass heisst,bei gleichbleibender Geschwindigkeit ist die Zugkraft beider Loks = Widerstände der Wagons .Würde man jetzt die Kupplung zwischen den Loks trennen,würde die Kraft der verblieben Lok nicht mehr ausreichen und dieser Teil des Zuges seine Fahrt verlangsamen.Die freie Lok vorneweg dagegen würde beschleunigen. Mit Reibung zwischen Rädern und Schienen hat das nichts zu tun,gäbe es diese Reibung nicht,würde der Zug nicht fahren,sondern nur die Räder der Loks durchdrehen - MfG Volker

didi(HAS)

unregistriert

16

Mittwoch, 19. Dezember 2007, 20:44

Es ist genau so, wie wenn zwei Leute ein Auto anschieben. Kraft wird nur abgerufen wenn sie gebraucht wird. Jeder der beiden gibt unabhängig von einander seine beßte Leistung.
Gruß didi(HAS)

  • »emsi« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Raesfeld

Beruf: Betriebshelfer

Fahrzeug: Fendt Wohnwagen

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17

Mittwoch, 19. Dezember 2007, 21:07

aha, nun hat es selbst nen doofer autohändler kapiert... ;-)

also wird über z.b nen computer immer die leistung abgerufen, das beide mit 100 % ziehen ( gleichmässig ) und nicht eine ein zusätzliches gewicht wird durch sagen wir mal...durchhängen....

didi, deine meinung kann dann aber nicht sein, da dann ja wieder eine lok eventuell die andere ziehen ( oder schieben ) muss.

egal. ich habs kapiert, nu kann ich ruhig inne falle, heute nacht kommt die letzte tour für dieses jahr , jiiiipiiiee !!

gruß und danke an alle

klaus

Wohnort: Northeim

Beruf: EDV

Fahrzeug: Volvo 740, Bürstner Wowa Hyundai H1

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18

Mittwoch, 19. Dezember 2007, 21:26

Mensch Klaus,
du kanst aber auch Fragen stellen :-O

Tauchteddy

unregistriert

19

Mittwoch, 19. Dezember 2007, 21:55

Es gibt auch Autos mit zwei Motoren, z.B. einen VW Jetta oder die Doppelmotorente. Die sind nicht Datenkabelgesteuert. Das geht einfach so. Und früher ging es bei den Loks ja auch. Da wird dann ein Riesenaufwand getrieben, um statt 97% 99% zu machen. Ob das sinnvoll ist?

Busumbauer Uwe

unregistriert

20

Mittwoch, 19. Dezember 2007, 21:59

Ich glaube Ihr habt echt Langeweile.
Ich hätte genug Arbeit mit Busumbau
und sonstigen Sanierungsgeschichten.

Ich hätte meine Dienste nicht anbieten
sollen, wenn es nicht so ein Spaß machen
würde.