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batuk bhagwan

unregistriert

1

Sonntag, 10. Februar 2008, 13:54

Hi liebe Leute im Forum!
Es geht um meinen lieben guten alten (406er, Bj. ´69) Troll. Wir leben die meiste Zeit auf Kreta. Da ist es SEHR schön - und ich weiß, das ist etwas, wovon viele träumen ... :-) Aber es gibt auch einige Nachteile - z.B. wenig Camper mit so alten Fahrzeugen und entsprechenden Erfahrungen.
Bis jetzt habe ich im Forum hauptsächlich nach alten Tips gesucht, und bin immer wieder positiv überrascht, wie viel Interessantes, Informatives aber auch Humorvolles dabei ist.
Aber ich will Euch hier nicht ewig volllabern, sondern endlich zur Sache kommen:
Da ich handwerklich leider eher eine (Blind)Niete bin - und dementsprechend auch wenig Vertrauen in meine \"Fähigkeiten\" habe, wende ich mich hilfesuchend an Euch. Nur weiß ich nicht recht, wie ich die im Grunde 3 (!) verschiedenen Themen trennen soll. 3 verschiedene Threads aufmachen? Im Prinzip ist schon zu allem, was ich nun fragen werde, einiges gesagt worden ... !
Also 1.:
Im Troll sind in einem kleinen Außenfach zwei 2,8 kg Campinggaz-flaschen untergebracht, die natürlich längst leer sind. Nachfüllen oder Ersatz scheint hier unmöglich zu sein. Wegen Selbstbefüllen habe ich besonders bei diesen Flaschen sehr negative Stellungnahmen gelesen. Was sagt Ihr dazu? Es sind ja Butan-Flaschen, und das hier verwendete Gas ist ebenfalls Butan. Ich habe mir eine Flaschenwaage besorgt, um bei einer ev. Umfüllaktion die max. 80 % (ist doch so, oder?) nicht zu überschreiten. Wenn das mit dem Umfüllen geht - worauf muß ich achten? Die großen Flaschen und die Camping-Gaz-Flaschen haben ja verschiedene Anschlüsse ... (abgesehen vom griech./ital. System, aber da hab ich einen Adapter)
Bisher habe ich beim Abstellen immer eine große Flasche neben das Fahrzeug gestellt (!) und sie dann über die Leitung verbunden. Recht toll ist das natürlich nicht.
Seit ich mir einen fast neuen Absorber-Kühlschrank in der Bucht gekauft habe, steht nun eine 11 kg Flasche frei (! - also kein Gaskasten ...) aber befestigt unter dem Kühlschrank. Habe mir einen Verteiler besorgt, der vom Regler auf zwei Abnehmer führt. Nun möchte ich die ca. 2 m von der Flasche zum Kocher gerne mit einem Gasschlauch überbrücken, den ich zum Schutz gegen äußere Beschädigungen in einen dicken Gartenschlauch führen werde.
Leute, ich kenne natürlich die SICHERHEITSBESTIMMUNGEN ... Gaskasten ... Luftzufuhr nach unten wegen Gasabfluß ... Edelstahlrohre ... Nur, was soll ich hier machen? Und bei den Temperaturen hier sind sowieso die Fenster meistens offen ...
Ist mein System zu gefährlich? Was meint ihr?
Seit meine - sowieso schwächelnde - Dieselstandheizung ihren Geist aufgegeben hat, behelfe ich mir mit einer Gaskatalytheizung. Ist ja auch nicht für unbelüftete Innenräume vorgesehen (keine Abgasabfuhr ... und die Gasflasche steht offen drin) ... und die Leute hier haben oft so eine in ihren kleinen Zimmer stehen, bei geschlossenem Fenster natürlich ... weil man ja gleich friert.
OK, soviel zum heiklen Thema GAS.
Problem 2.:
undichte Dachluke. Ich weiß, ist hier schon oft abgehandelt worden.
Trotzdem: ich versteh´s einfach nicht! Die Luke hat optisch keine Beschädigungen, also nehme ich an, es liegt an der Abdichtung. Nachdem ich es mit Silikon und Acryl probiert habe, kam ich schlußendlich (SEHR viel Auswahl gibt´s hier ja nicht ... schicken lassen ist natürlich eine ... teure ... Möglichkeit) auf Karosseriemasse - Butyl - also einer Art Kautschuk. Habe ich dick draufgepappt und drüber lackiert. Ist auch besser geworden. Bei nicht zu starkem und nicht zu langem Regen hält´s dicht - aber wenn´s richtig zur Sache geht ... Ich verstehe einfach nicht, wo jetzt, nach der Abdichtaktion, das Wasser immer noch reinkommen soll. Wenn ich über einem undichten Regenmantel einen dichten anziehe (welchen Sinn auch immer DAS macht :-( :-) )kommt ja auch kein Wasser mehr durch, oder (wenigstens von außen ... natürlich auch nicht mehr von drinnen). Also werde ich dann wohl die Luke herunternehmen müssen, den ganzen Kitt entfernen, neu abdichten mit dem schwarzen Butyl (glaubt ihr,daß das ok ist) oder Dekalin (?) und wieder draufschrauben. Irgendwo habe ich etwas von Regenrinnen bei Dachhauben gelesen? Wo sollen die denn sein?
Problem Nr. 3:
An der Trollschen Außenhaut gibt´s natürlich an manchen Stellen Rost, der, egal was ich mache (händisch mit Sandpapier abschleifen, mit brauner Anti-Rost-Grundierung einsprühen, z.B. Hammerite drüber ... ich weiß schon, da werden sich bei manchem die Eingeweide umdrehen ...) immer wieder durchkommt. Professionelle Behandlung und Lackierung kann ich mir nicht leisten. Was kann ich machen? Und welche Art von Lack würdet ihr zum Auftrag mit der Walze empfehlen? (ich weiß, das hängt vermutlich vom Lack ab, der jetzt drauf ist ... nur: das weiß ich nicht ... außer daß er gräßlich stumpf und ziemlich häßlich ist)?
Ja, ich weiß, das war eine MENGE ... !!!
Es wäre super, wenn Ihr mir mit euren Erfahrungen weiterhelfen könntet ...
Ich bin echt ratlos, wer hier mein fehlendes Know-how ersetzen könnte! Natürlich gibt es hier auch wiffe Handwerker. Aber es wird auch extrem viel gemurkst ... vor allem, wenn man sich nicht die besten leisten kann.
Liebe Grüße

batuk (Manfred)

P.S.: Habe gesehen, daß manche ein Bild von ihrem Fahrzeug bei ihren Fragen oder Antworten haben. Aber wie geht das?

Wohnort: München

Fahrzeug: LF 408 Bj.72 + 207 Bj.79

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2

Sonntag, 10. Februar 2008, 16:41

Hallo Batuk,

zu Punkt 2: Ich weis nicht wie die Innenverkleidung an Deiner Decke aussieht, aber es wäre
durchaus möglich daß Wasser an einer anderen Stelle im Dach reinläuft und entlang der
Innenverkleidung zum Ausschnitt des Dachfensters wieder rausläuft. Wenn Du das Fenster neu
abgedichtet hast (egal mit welchem Material) kann ich mir eigentlich nicht vorstellen das eine
erhebliche Menge Wasser rein kommt.

Gruß Helmut
Signatur von »chefbiber2000« Der späte Wurm verarscht den Vogel

Opa _Knack

unregistriert

3

Sonntag, 10. Februar 2008, 16:51

Hallo Manfred,
moin erstmal,das Bild bei den Threads ist ein Avatar,den man im Profil hochladen kann,geht einfach, Bild muss nur
klein genug sein.
Beim Rostentfernen kommt es darauf an,wo der auftritt.Meistens rostet es von innen und dann hilft es nix,wenn man
da von aussen dran rumkratzt.Da hilft nur austrennen und neu einschweissen.
Wenn Du nicht weisst,was jetzt an Lack drauf ist,musst Du erst Grundierung als Trennschicht auftragen und dann
rollen.Umweltverträglich sind wasserverdünnbare Lacke.
Dachluke dichten meint ausbauen,Kleisterreste entfernen und mit Dekalin neu montieren.Dann ists auch dicht.
Zum Gas und zu deiner Art zu heizen kann ich nur sagen:Vorsicht!! Hat schon mancher teuer bezahlt,das Rumexperimentieren. Und tot ist nunmal tot.

Grüsse,Klaus

batuk bhagwan

unregistriert

4

Sonntag, 10. Februar 2008, 19:09

Danke Helmut und Klaus!
An Helmut: Ja, daran hatte ich auch schon gedacht! Aber dann müßte das Wasser ja aufwärts fließen - und das ist doch physikalisch unmöglich, oder (weil ja die Dachluke an höchster Stelle im Dach sitzt)?! Optisch ist das Dach ohne Schäden. Ab der Mitte sitzt dann sowieso ein Hardtop ("Schlafzimmer"), im Original-Dach gibt´s einen kleinen Ausschnitt für den Durchstieg. Ganz hinten ist dann eine Art Klappe für sperrige Sachen am Dach, deren Deckel mit PKW-Plane bespannt ist. Ich kann mir nicht vorstellen, daß aus diesem Bereich irgend etwas durchkommt.
Und auch wenn´s heftig und länger schüttet sind das keine großen Wassermengen - aber eben doch. Das nervt - und sollte einfach nicht sein! Bin einfach baff, wie Wasser offenbar doch immer irgendwie seinen Weg findet, auch wenn ich nichts erkennen kann.
Vielleicht habe ich aber auch mit dem Drüberlackieren (wasserlöslicher Lack) einen Fehler gemacht (auf der Dose stand irgendetwas von : "keine Material mit Weichmacher ...") - mir fiel nämlich auf, daß die Farbe auf dem Butyl springt, egal wie viel ich auch auftrage. Habe es nur deswegen gemacht, weil ich bei der starken Sonne hier im langen Sommer Bammel vor irgendwelchen schwarzen Flächen habe ...
An Klaus: Die Sache mit dem Gas - da hast Du schon recht. Man verliert hier halt nach einiger Zeit einiges am deutschen Sicherheitsdenken - trotzdem! Die Katalytheizung wird nur selten verwendet, und dann nur bei mindestens einem offenen Fenster.
Ich habe in einem alten "Campingbusse selber machen" einige Warnungen bezüglich der Gasinstallation gelesen - verstehe es aber nicht ganz. Was soll an einem geprüften Gasschlauch gefährlich sein, auch wenn er knapp über 2 Meter lang ist? Ich habe die Rohrleitung nach draußen an einer Verbindung getrennt und würde dort den Schlauch sorgfältig anklemmen (Schlauchklemme). Von dort soll er dann in einem festen Gartenschlauch bis zur frei stehenden (aber sicher befestigten) Gasflasche geleitet werden. Dort wird er dann mittels Schraubverbindung an den Verteiler beim Regler verbunden. Während der Fahrt (dann ist sowieso die Flasche zugedreht) und nach der Verwendung des Kochers wird die Gaszufuhr dort unterbrochen (obwohl beim Kocher noch einmal ein Absperrhahn ist). Trotzdem gefährlich? Und wenn ja: warum?
Klaus, ich weiß, daß Herausschneiden des Blechs und Einschweißen von neuem die ideale Lösung wäre. Aber dann müßte ich ja die gesamte Innenverkleidung herausnehmen ... Ich sehe nicht, wie das hier zu realisieren ist.
Ich bin natürlich Laie - und stelle mir folgendes vor: Irgendwo ist der Lack beschädigt und dort fängt es zu rosten an (von außen). Bringe ich den Rost weg, und behandle die Stelle mit dem richtigen Material (?) auf die richtige Art (?) und lackiere mit guter Farbe drüber, müßte das doch auch gehen ... ?! Aber wie gesagt, ich bin Laie ... und lasse mich gerne belehren!
Gäbe es eine Möglichkeit, Fotos von den betroffenen Stellen hier hochzuladen? Vielleicht könnte jemand dann ja noch mehr dazu sagen ...
Liebe Grüße
Manfred

nunmachabermal

unregistriert

5

Sonntag, 10. Februar 2008, 20:39

Zitat

Original von batuk bhagwan
....
Also 1.:
Im Troll sind in einem kleinen Außenfach zwei 2,8 kg Campinggaz-flaschen untergebracht, die natürlich längst leer sind. Nachfüllen oder Ersatz scheint hier unmöglich zu sein. Wegen Selbstbefüllen habe ich besonders bei diesen Flaschen sehr negative Stellungnahmen gelesen. Was sagt Ihr dazu? Es sind ja Butan-Flaschen, und das hier verwendete Gas ist ebenfalls Butan. Ich habe mir eine Flaschenwaage besorgt, um bei einer ev. Umfüllaktion die max. 80 % (ist doch so, oder?) nicht zu überschreiten. Wenn das mit dem Umfüllen geht - worauf muß ich achten? Die großen Flaschen und die Camping-Gaz-Flaschen haben ja verschiedene Anschlüsse ... (abgesehen vom griech./ital. System, aber da hab ich einen Adapter)
Bisher habe ich beim Abstellen immer eine große Flasche neben das Fahrzeug gestellt (!) und sie dann über die Leitung verbunden. Recht toll ist das natürlich nicht.
Seit ich mir einen fast neuen Absorber-Kühlschrank in der Bucht gekauft habe, steht nun eine 11 kg Flasche frei (! - also kein Gaskasten ...) aber befestigt unter dem Kühlschrank. Habe mir einen Verteiler besorgt, der vom Regler auf zwei Abnehmer führt. Nun möchte ich die ca. 2 m von der Flasche zum Kocher gerne mit einem Gasschlauch überbrücken, den ich zum Schutz gegen äußere Beschädigungen in einen dicken Gartenschlauch führen werde.
Leute, ich kenne natürlich die SICHERHEITSBESTIMMUNGEN ... Gaskasten ... Luftzufuhr nach unten wegen Gasabfluß ... Edelstahlrohre ... Nur, was soll ich hier machen? Und bei den Temperaturen hier sind sowieso die Fenster meistens offen ...
Ist mein System zu gefährlich? Was meint ihr?
Seit meine - sowieso schwächelnde - Dieselstandheizung ihren Geist aufgegeben hat, behelfe ich mir mit einer Gaskatalytheizung. Ist ja auch nicht für unbelüftete Innenräume vorgesehen (keine Abgasabfuhr ... und die Gasflasche steht offen drin) ... und die Leute hier haben oft so eine in ihren kleinen Zimmer stehen, bei geschlossenem Fenster natürlich ... weil man ja gleich friert.
OK, soviel zum heiklen Thema GAS.
..........

Also Manfred,
ich hoffe sehr, dass es dir gelingt ein Bild von deinem Auto einzustellen, um dich unterwegs gleich zu erkennen. Ich möchte nämlich einen gewissen (großen) Mindestabstand zu dieser abenteuerlichen Konstruktion einhalten. Wenn du dich alleine irgendwo in die Luft jagst, ist das ja deine Sache, aber in einem dichtbesiedeltem Gebiet sollte man Rücksicht auf andere nehmen.
Du hast es ja selber als <heiklen Thema GAS> betitelt. Es gibt gewisse Vorschriften die einfach eingehalten werden müssen.
Denke mal darüber nach, dann reden wir weiter.

Gruß Nunmachmal

batuk bhagwan

unregistriert

6

Sonntag, 10. Februar 2008, 23:06

Hi Nunmachmal!
OK OK - aber vielleicht hast Du auch gelesen, daß diese Konstruktion erst mal mein PLAN ist. Ich kenne die Vorschriften, klar. Trotzdem würde ich gerne wissen, WAS genau an meiner Gaskonstruktion so gefährlich wäre (Gasschlauchverbindung statt Rohr, Gasflasche nicht im Flaschenkasten ..)
Ich weiß ja nicht, wohin dich deine Reisewege führen - aber sollte es der Süden sein, dann würde ich an Deiner Stelle fast vor allem einen Riesen-Sicherheits-Abstand halten. Du hast - vielleicht - keine Vorstellung, WAS hier, in vielerlei Beziehung, so alles möglich ist! ... und welch abenteuerliche Konstruktionen (Trucks, Autos (Camper sind ja, außer unter den Ausländern, kaum verbreitet), Häuser, etc. etc. so unterwegs sind. Der deutsche TüV-Beamte wüßte wahrscheinlich gar nicht, an welchem Herzinfarkt er zuerst sterben soll ... !!!
Aber im Ernst - darum geht´s auch gar nicht. Ich will weder jemand schockieren noch gefährden.
Wenn ich weiß, was genau an meiner geplanten Gas-Installation so haarsträubend ist und WARUM, lasse ich natürlich meine Hände davon.
Aber das erinnert mich an meine Recherchen bezüglich dem Umfüllen von Gasflaschen (11kg griechisch z.B. zu 11 kg deutch ... inzwischen habe ich aber den Adapter, hat sich also erübrigt): die meisten haben "Um Gottes Willen ...!" die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen (natürlich schriftlich ... in diversen Foren) und vor wandelnden Bomben gewarnt (was wahrscheinlich auch gar nicht so unrichtig sein kann ...), andere praktizieren das seit Jahren problemlos, sind halt vorsichtig. Ich selbst habe es vor Jahren erlebt, wie ein norditalienischer Flaschenhändler meine deutsche Flasche auf diese Art mit einer seiner italienischen gefüllt hat - und dabei noch gemütlich eine geraucht hat ... Muß nicht sein. Ist aber gar nicht so selten.
Zu diesem Thema noch einmal ein Teil meiner Ursprungsfrage: Kann man die 2,8 kg Campinggaz-Flaschen selbst befüllen? (Flaschenwaage, Butan zu Butan) Weiß vielleicht jemand, ob man die auf Kreta doch irgendwo gefüllt oder getauscht bekommt?
Liebe Grüße und Gute Nacht ans Forum
Manfred

Wohnort: Berlin - Wedding

Beruf: Schraubär

Fahrzeug: Hymercamp 55, auf Peugeot J5 Sauger

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7

Sonntag, 10. Februar 2008, 23:19

...die 2,8Kilo Pulle solltest Du an jeder Tanke tauschen können.

Ist ja ein Standart Teil der "Camping Gas International"
Signatur von »Bobby« Gruß Helmut
-----------------------------
- Busfreakswerkstatt Bärlin -

- Wir gehen mit dieser Welt um,
- als hätten wir eine zweite im Kofferraum
- Jane Fonda

Tauchteddy

unregistriert

8

Montag, 11. Februar 2008, 00:26

... aber wenn ich mich recht erinnere, ist das die teuerste Art, Gas zu bekommen.
Ich bin mir nicht sicher, ob ich deine Beschreibung richtig verstehe, steht die Flasche jetzt im Raum unter dem Kühli? Dann nützen dir offene Fenster gar nichts, weil das Gas schwerer als Luft ist und sich deshalb im Falle einer Undichtigkeit am Boden sammelt, statt zum Fenster hinaus zu wehen. Deshalb müssen die Gaskästen nach unten Öffnungen haben.

batuk bhagwan

unregistriert

9

Montag, 11. Februar 2008, 00:44

Hallo Helmut! Hallo Tauchteddy!
Klemme mich gerade dahinter, herauszufinden, ob die blauen Camping-Gaz-Flaschen (2,8 kg, und leider nur die passen von der Höhe in meinen außerhalb des Wohnraumes vorhandenen Flaschenkasten) hier auf Kreta zu tauschen oder zu befüllen sind. Bei der Tankstelle mit den Gasflaschen in der Nähe gab´s ein klares Nein. Internet-Recherchen bisher auch ziemlich negativ. Habe eine Mail an Camping-Gaz (Coleman) deswegen geschickt ...
Ja, Tauchteddy, die 11 kg Flasche steht unter dem Kühlschrank, und du hast natürlich recht: Gas ist schwerer als Luft, sinkt, und verteilt sich auf dem Boden (wo es dann über eine Öffnung - lt. Vorschrift - entweichen können sollte). Ich frage mich nur: wieso werden dann ganz offiziell in jedem Baumarkt z.B. Katalytöfen verkauft, wo die Flasche einfach hinten drinnen steht. Wer hat in seiner Wohnung schon eine Bodenöffnung für entweichendes Gas? Und die Abgase - wohin gehen die bei im Winter geschlossenen Fenstern? Oder die riesigen schirmähnlichen Gasheizer für den Garten, die hier regelmäßig drinnen verwendet werden ?!
Also dachte ich mir: SO gefährlich kann das dann ja wohl gar nicht sein, ohne Bodenloch!?! Oder eben doch?
Grüße
Manfred

Wohnort: Hamburg

Fahrzeug: VW T4

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10

Montag, 11. Februar 2008, 07:04

Moin Manfred,
ich denke man sollte sich nicht unbedingt an anderen orientieren. Du bist letztlich für deine eigene Sicherheit verantwortlich und die Deiner Nachbaren. Deine Nummer mit dem Gas im Innenraum halte ich für höchst bedenklich, es kann 1000 Mal gutgehen, nur das eine Mal wenn es schief geht .... BUMMMM !! Ich denke Gasschläuche sind nicht UV stabil.
Zur Dachluke, Wasser hat die Eigenschaft sich einen Weg zu suche auf den Du selbst nicht kommen würdest :-O Aber wenn Du Die Luke ausgebaut hast und alle Reste von Siliko/Acryl (die Mischung ist schon heftig) restlos entfernt hast, solltest Du die Luke mit einer UV Beständigen Dichtmasse wieder dicht bekommen, wenn es denn daran lag.
Fotos von deinem Womo und Standort währen super.
Übrigens hat sich letzt eine Frau, in Deutschland,in ihrem Bauwagen mit Gas in die Luft gesprengt, sie hatte wohl so ein Katalytofen ...... 8-)
Gruß Gert
Signatur von »southwind« Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und DAS nennen sie ihren Standpunkt.



Meine mobile Vergangenheit An was man so alles schraubt.

sittich

unregistriert

11

Montag, 11. Februar 2008, 07:52

Hallo nach Griechenland
vor zig Jahren (ging noch zur Schule) habe ich in der Schweiz mal eine "Umfüllstation" für die CC-Flaschen gesehen.
Waage mit der leeren blauen Flasche. Obendrauf ein alter Stuhl ohne Sitzpolster, darin die Prpanflasche auf dem Kopf.
Mit einem Schlauch die beiden Flaschen verbunden.
CC Hahn aufdrehen, Propan Hahn aufdrehen bis das Gewicht stimmt, Hahn zu. (beide natürlich)

So hat der gute Mann das immer gemacht, und in der Zeitung stand nie etwas von Feuerwehr oder so ;-)

Gruss
sittich

12

Montag, 11. Februar 2008, 08:22

Hallo Manfred,

kann nur bestätigen, was du beschreibst.
Es ist für uns Deutsche schon sehr abenteuerlich, welche Konstruktionen im Süden so abgehen und die Bestürzung über explodierte Häuser ebbt dann ja auch schnell wieder ab. Und je weiter Süden umso schlimmer.

Zum Bilder einstellen
guckste hier

Viele Grüße
Gunnar

Tauchteddy

unregistriert

13

Montag, 11. Februar 2008, 10:02

Bei den Öfen geht man vielleicht davon aus, dass die in größeren Räumen als einem Womo benutzt werden. Außerdem steht da sicher auch etwas entsprechendes in der Bedienungsanleitung.
Im Übrigen würde ich sagen - wenn du das fehlenden Bodenloch für nicht wichtig erachtest, weshalb fragst du dann überhaupt?

Wohnort: Buchholz / Aller

Fahrzeug: ich hatte mal einen 508 D

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14

Montag, 11. Februar 2008, 10:25

""ch hoffe sehr, dass es dir gelingt ein Bild von deinem Auto einzustellen, um dich unterwegs gleich zu erkennen. Ich möchte nämlich einen gewissen (großen) Mindestabstand zu dieser abenteuerlichen Konstruktion einhalten. Wenn du dich alleine irgendwo in die Luft jagst, ist das ja deine Sache, aber in einem dichtbesiedeltem Gebiet sollte man Rücksicht auf andere nehmen."" KÖSTLICH !! Selten dermassen über ein so todernstes Thema gelacht !!Kann mich allen Antwortern nur anschliessen. MfG Volker

batuk bhagwan

unregistriert

15

Montag, 11. Februar 2008, 11:04

Hallo liebes Forum! ENTWARNUNG !!
Ich habe mir Euren Schock natürlich zu Herzen genommen! Habe nun eine Möglichkeit gefunden, die 2,8kg Camping-Gaz-Flaschen (um)zu füllen/füllen zu lassen. Somit bleibt alles beim alten - ich kann das alte System im Troll beibehalten: Gasflaschen in einem EXTRA Fach nur von außen erreichbar und mit großer Öffnung im Boden. Die Zuleitung ins Fahrzeug zum Abnehmer vorschriftsmäßig mit Rohren. Die Anlage ist übrigens TüV-geprüft!
Es war halt eine Idee.. !
Und Vorschriften schön und gut - davon gibt´s ja in den mitteleuropäischen Staaten genug. Nur würde ich den Dingen immer gerne AUF DEN GRUND gehen !!! Vor allem, wenn es auf Grund der Gegebenheiten Alternativen geben muß.
Das ist ja irgendwie genauso mit den Versicherungen. Man kann sich gegen fast alles versichern! Totale Sicherheit wird es aber trotzdem NIE geben!! Die Leute hier im Süden sehen das alles viel gelassener - und in den fünf Jahren, wo ich nun hier bin, habe ich nichts von Explosionen etc. gehört ...
Das heißt aber nicht, daß Vorsicht keinen Sinn macht.
DESWEGEN habe ich mich ja an EUCH gewendet !! Und ich danke Euch für die vielen - entsetzten - Kommentaren.
Ich werde später versuchen, ein Foto/Fotos einzustellen. Dann kann ja jede/r für sich entscheiden, ob er im Fall einer Begegnung Reißaus nehmen will/muß ... :-/

Liebe Grüße an alle

Manfred

P.S.: Vielleicht könnte ja jemand noch mehr zum Entrosten- und Lackierproblem sagen ... ??

Tauchteddy

unregistriert

16

Montag, 11. Februar 2008, 16:55

Nee, gerade zu dem Rostproblem kann ich nichts beitragen, das interessiert mich aber auch. Ich habe nämlich das gleiche Problem, egal wie ordentlich ich arbeite, der Rost kommt immer wieder :-(

nunmachabermal

unregistriert

17

Montag, 11. Februar 2008, 19:13

Zitat

Original von batuk bhagwan
...
Problem 2.:
undichte Dachluke. Ich weiß, ist hier schon oft abgehandelt worden.
Trotzdem: ich versteh´s einfach nicht! Die Luke hat optisch keine Beschädigungen, also nehme ich an, es liegt an der Abdichtung. Nachdem ich es mit Silikon und Acryl probiert habe, kam ich schlußendlich (SEHR viel Auswahl gibt´s hier ja nicht ... schicken lassen ist natürlich eine ... teure ... Möglichkeit) auf Karosseriemasse - Butyl - also einer Art Kautschuk. Habe ich dick draufgepappt und drüber lackiert. Ist auch besser geworden. Bei nicht zu starkem und nicht zu langem Regen hält´s dicht - aber wenn´s richtig zur Sache geht ... Ich verstehe einfach nicht, wo jetzt, nach der Abdichtaktion, das Wasser immer noch reinkommen soll. Wenn ich über einem undichten Regenmantel einen dichten anziehe (welchen Sinn auch immer DAS macht :-( :-) )kommt ja auch kein Wasser mehr durch, oder (wenigstens von außen ... natürlich auch nicht mehr von drinnen). Also werde ich dann wohl die Luke herunternehmen müssen, den ganzen Kitt entfernen, neu abdichten mit dem schwarzen Butyl (glaubt ihr,daß das ok ist) oder Dekalin (?) und wieder draufschrauben. Irgendwo habe ich etwas von Regenrinnen bei Dachhauben gelesen? Wo sollen die denn sein?


Ich hatte ein ähnliches Problem. Trotz sorgfältigem abdichten beim Einbau erwies sich die Luke als undicht. Nachbessern mit Dichtmasse aus der Kartusche brachte nicht wirklich was. Wasser ist verdammt schlank! Ich habe dann die angrenzende Fläche und den Rahmen der Luke gereinigt. Mit Klebeband und Papier das Umfeld abgedeckt und eine Spraydose überlackierbaren Unterbodenschutz gleichmäßig verteilt. Anschließend mit Wagenfarbe überlackiert. Nun ist gut.

Gruß Nunmachmal

18

Montag, 11. Februar 2008, 19:45

Hallo Manfred ,,
zu 1.
die Flaschen kannst Du auch in Herklion füllen lassen( die Sraße am Meer in Richtung Krafwerk fahren , dort
befindet sich auf der linken Seite ein Gasgroßhandel ). Der Laden hat auch Gaszubehör wie Adapter auf D
Flaschen usw. Längerfristig währe wohl eine Umrüstung auf GR Flaschen sinnvoll.
Es ist zwar von dir etwas weit nach Heraklion aber das war seinerzeit den einzigste halbwegs kompetenten
Gasladen auf der Insel.
Gut , dass Du einen Kühli aus D hast so etwas war auf der Insel kaum zu bekommen.

Mal sehen , vieleicht komme ich im Herbst wieder nach Kreta mal schauen was meine Olivenbäume so machen.
Ja gut währe das , denn mein Olivenöl geht zu neige 8-(

Gruß
Bernd :-O

batuk bhagwan

unregistriert

19

Montag, 11. Februar 2008, 22:53

Hi Nunmachmal und Bernd!
Nunmachmal: Deine Lösung hört sich interessant und vielversprechend an. Ich denke, DAS probiere ich dann erst mal, bevor ich die Luke abbaue und neu abdichte. Ich hoffe doch, daß ich hier überlackierbaren Unterbodenschutz bekomme .. Ich werde auf jeden Fall über Erfolg oder Mißerfolg berichten!
Bernd: der Tip mit dem Händler ist SUPER. Danke! Gut zu wissen.
Den Umstieg auf griechische Gasflaschen (11kg) habe ich schon vollzogen - mit dem Euro-Set Adapter Nr. 2 (wie italienisch). Problem im Troll ist, daß der vorhandene Flaschenkasten nur zwei 2,8kg-Camping-Gaz-Flaschen aufnimmt. Für die 11 kg Flaschen müßte ich erst eine neue Konstruktion anfertigen, ein Loch in den Boden machen, etc. - will ich eigentlich nicht.
Nach den heftigen Reaktionen hier im Forum auf meine Gas"installations"idee und Bobby´s Goldhinweis - THANKS TO BOBBY :-) ! - habe ich mich heute noch einmal so richtig hinter die Sache geklemmt. Und siehe da! ... heute war ich noch einmal mit der blauen 2,8kg Camping-Gaz-Flasche bei der nahe gelegenen Shell-Tankstelle ... ein anderer Mitarbeiter ... und plötzlich kam der mit einem griechischen Pendant (gleiche Abmessungen und System) vom Flaschenbereich zurück, als wäre es das natürlichste auf der Welt!!! Ich brauchte nur meinen Regler reindrehen und 7 Euronen löhnen und die Sache war geritzt ... Nach all den Infos im Netz (bezüglich Camping-Gaz in GR) und meinem Herumfragen hatte ich keine Hoffnung, das so einfach gelöst zu bekommen ...
Eure Reaktionen und letztlich Bobby mit seinem lockeren Tip haben den Ausschlag gegeben, daß dieses Problem wie selbstverständlich gelöst wurde. DANKE !!
Bernd, solltest Du wirklich im Herbst nach Kreta kommen und vielleicht sogar in die Nähe von Matala - schau´ doch mal vorbei. Ein paar Leute und ich betreiben in Pitsidia ein kleines Kafenion: Onira (griechisch: für Träume) bzw. Traumfabrik (weil es eine ehemalige Olivenmühle ist). Bis Ende Oktober haben wir geöffnet. Kannst mir aber auch gerne ´ne Mail schreiben - batuk_bhagwan@web.de - und ich geb´ dir die Telefonnummer.
Grüße
Manfred

Wohnort: Berlin - Wedding

Beruf: Schraubär

Fahrzeug: Hymercamp 55, auf Peugeot J5 Sauger

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20

Montag, 11. Februar 2008, 23:21

...sachichdoch, jibbet überall die Dinger :-O
Signatur von »Bobby« Gruß Helmut
-----------------------------
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- Wir gehen mit dieser Welt um,
- als hätten wir eine zweite im Kofferraum
- Jane Fonda