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db319didi

unregistriert

1

Dienstag, 26. Februar 2008, 13:07

Hallo Freaks
Hab mir heute morgen ne Dose Starterspray zugelegt.
Möchte meinen Oldi demnächst aus dem Winterschlaf wecken, den er seit
Ende Oktober schläft. Hat schon vorher schlecht gestartet, daher das Starterspray.
In der Gebrauchsanweisung heißt es: Einige Sekunden in den Luftfilter sprühen und sofort starten.
Bei Dieselmotoren: kein Gas geben, nicht vorglühen.
Da ich technischer Laie bin hab ich dazu mal ne Frage. Wie kann es sein, daß ein alter Diesel Bj. 1963 ohne vorglühen anspringt? Gilt diese Vorgehensweise auch nach 4 Monaten Standzeit?
Auf baldige Aufklärung (über diesen Punkt) hoffend

viele Grüße aus dem frühlingshaften Karlsruhe

Dieter

2

Dienstag, 26. Februar 2008, 14:51

Hallo Dieter,

der Hauptgrund warum diese "Startersprays" überhaupt funktionieren ist der hohe Anteil an extrem hochendzündlichen Inhaltstoffen in der Regel, wie z.B. bei Starpilot, Äther (Diethylether). Daher auch wohl die (Sicherheits) Empfehlung des Spayherstellers nicht vorglühen. Beim Vorglühen ohne Motordrehung mit dem Ansaugtrakt voller Äther könnte es ganz schön nach hinten in den Ansaugtrakt knallen.

Um sicher zu gehen das es nicht unnötig Knallt solltest du dich schon an die Anleitung halten.

Was auch funktioniert ist - ganz normal vorglühen - Motor drehen/starten - und beim Starten einen Hauch "Hilfespray" in den Ansaugweg sprühen.


Gruß Fido

Koelner

unregistriert

3

Dienstag, 26. Februar 2008, 15:38

Bremsenreiniger tuts auch u. is viel billiger.
Gruß Uwe

nordtruck

unregistriert

4

Dienstag, 26. Februar 2008, 16:11

und bitte dran dencken das der motor braucht bis er das zeug geschnuppert hat!!!!

der ansaugtrakt ist lang unter umständen,nicht gleich nachsprühen......

5

Dienstag, 26. Februar 2008, 16:50

Zitat

Original von Fido
Hallo Dieter,

der Hauptgrund warum diese "Startersprays" überhaupt funktionieren ist der hohe Anteil an extrem hochendzündlichen Inhaltstoffen in der Regel, wie z.B. bei Starpilot, Äther (Diethylether). Daher auch wohl die (Sicherheits) Empfehlung des Spayherstellers nicht vorglühen. Beim Vorglühen ohne Motordrehung mit dem Ansaugtrakt voller Äther könnte es ganz schön nach hinten in den Ansaugtrakt knallen.

Um sicher zu gehen das es nicht unnötig Knallt solltest du dich schon an die Anleitung halten.

Was auch funktioniert ist - ganz normal vorglühen - Motor drehen/starten - und beim Starten einen Hauch "Hilfespray" in den Ansaugweg sprühen.


Gruß Fido


Soweit schon richtig. Wenn du vorglühst zündet das Zeug schon vor OT.
Manche alte Motoren laufen dann rückwärst :-O :-O

db319didi

unregistriert

6

Dienstag, 26. Februar 2008, 17:12

Danke für die Aufklärung
Thema vorglühen ist geklärt. Außerdem heißt es ja "kein Gas geben"???
Ich bin der Meinung es muß doch erst mal Diesel vorhanden sein bevor der Motor starten kann.
Sicher wird durch den Startvorgang Diesel angesaugt. Aber kann man (oder sollte man) nicht durch ein- zweimaliges Durchtreten des Gaspedals das "orgeln", was ja wiederum auf Batterie und Anlasser geht, verkürzen können?

Gruß Dieter

Wohnort: Buchholz / Aller

Fahrzeug: ich hatte mal einen 508 D

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7

Mittwoch, 27. Februar 2008, 19:39

"Aber kann man (oder sollte man) nicht durch ein- zweimaliges Durchtreten des Gaspedals das "orgeln", was ja wiederum auf Batterie und Anlasser geht, verkürzen können?"Nein,du könntest genauso das Handschuhfach öffnen und schliessen.Erstmal Ventile einstellen,das ist das A + O beim OM621,und Startpilot mag dieser Motor schon gar nicht.Wenn du meinst,dass die Pumpe Undichtigkeiten hat,mit der Handpumpe vorpumpen,bis das Überströmventil schnarrt.Bei einer dichten Kraftstoffanlage muss das auch nach Monaten beim ersten Pumpenhub passieren. MfG Volker

drinkthing

unregistriert

8

Mittwoch, 27. Februar 2008, 20:40

Na gut, ich kenne Eure Autos nicht und deren speziellen Macken...wills mal so ausdrücken.
Bei alten Benzinern mit Startautomatik war es so,das man vor dem Starten 2 x aufs Pedal trat, um die Kaltstartklappe zu schließen und ein Fatzel Kraftstoff einzuspritzen.
Dadurch ist das Startgemisch etwas fetter,kondensiert nicht gleich an der kalten Zylinderwand und die Kiste lief.
Beim Diesel tut sich da allerdings nix beim Pumpen im Stand.
Der Hinweis mit dem Handschuhfach war da ne schöne Umschreibung :-O
Gut vorglühen und dann starten mit eventuellem Nachglühen (macht in der Regel dann das Vorglührelais/Steuergerät) und alles ist gut.
Gruß Axel

9

Mittwoch, 27. Februar 2008, 20:58

ein Benzingetränkter Lappen lose ins Luftfilter Ansaugrohr und mit Vollgas starten

db319didi

unregistriert

10

Mittwoch, 27. Februar 2008, 21:30

Danke nochmal für die Hinweise!!!
Werde das Starterspray nur im Notfall benutzen, falls alles andere fehlschlägt.
Da es sich wettermäßig wieder verschlechtern soll ist die Aktion aber erst mal verschoben.
Werde dann berichten.


Bis denn
Dieter

Tauchteddy

unregistriert

11

Donnerstag, 28. Februar 2008, 07:42

Zitat

Original von drinkthing
Gut vorglühen und dann starten mit eventuellem Nachglühen (macht in der Regel dann das Vorglührelais/Steuergerät) und alles ist gut.
Gruß Axel
Ähem, in diesem Thread geht es um starten mit Startspray, speziell darum, ob man dafür vorglühen soll, obwohl auf der Büchse steht, man soll nicht ...