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nunmachabermal

unregistriert

21

Donnerstag, 4. Dezember 2008, 20:40

Zitat

Original von Josch
Moin zusammen,


das ist immer ein guter und lobenswerter Gedanke. Wir haben in Richtung FAQ
bereits mehrere Anläufe in den letzten sieben Jahren gemacht.

Du glaubst nicht, woran es immer wieder scheitert: Genau, am "man" - präziser
an "irgendjemand", der sich die ganze Arbeit macht ;-)

Gruß,

Josch


Ja, ich kenne das. Wir haben in einem anderen Forum zwischenzeitlich ein Wiki eingerichtet (bekommen).
Wiki
Anfangs haben alle gejubelt und jetzt ist es etwas abgeflacht.
Der Vorteil der Wiki-Software ist, das alle mitmachen können.
Der Admin und die Moderatoren müssen nur ab und zu nach dem rechten sehen.
Ich finde es halt manches mal mühsam etwas immer und immer wieder zu erklären.
Und dann habe einige Leute tolle (eigene)Zeichnungen und (eigene) Schaltpläne, da wirst du blass wenn du das alles siehst.

Aber zum man oder jemand fällt mir Josch ein :-O :-O


Gruß Nunmachmal

22

Donnerstag, 4. Dezember 2008, 22:08

Schau mal hier
http://mercotribe.org/mediawiki/index.php?title=M%C3%A9canique Retour clicken!!!!
- Editiert von cito am 04.12.2008, 22:14 -

Wohnort: Soest

Fahrzeug: 85er 309D James Cook und 98er Volvo 945 2,3Turbo

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23

Freitag, 5. Dezember 2008, 11:22

Moin,

Nachdem Josch sich zu dem Vorschlag von Nunmachmal nicht einmal äußert 8-) :-O , hab ich mal etwas gesucht und einen Text für die FAQ zusammen geschrieben.

Bitte lest euch das mal durch, korrigiert mich wo nötig (Wiki-Gedanke). Die endgültige Version kann dann ja in die FAQ kommen.

Zitat


Dürfen Akkus parallel geschaltet werden?

Ja und Nein.
Es dürfen Akkus parallel geschaltet werden wenn:
1. die Bauart identisch ist. Also nur Gel oder nur AGM oder nur Nassbatterien
2. das Alter der Akkus ähnlich ist.
3. der Ladezustand der Akkus möglichst gleich ist.
4. die Kapazität der Akkus möglichst ähnlich ist.


zu 1.
Batterien unterschiedlich Bauart haben unterschiedliche Spannungs-Kapazitätskurven und unterschiedliche Ladeschlußspannungen. Wenn unterschiedliche Akkutypen parallel geschaltet werden, wird sich eine „gemischte" Ladeschlußspannung einstellen. Einer der Akkus wird nicht voll werden, ein anderer wird überladen werden.

zu 2.
Auch das Alter der Batterien bestimmt den Innenwiderstand von Akkus. Mit zunehmendem Alter sulfatiert die Oberfläche, oder es kommt zu Kurzschlüssen. Dadurch verändert sich die Ladecharakteristik, und intakte, aber parallel geschaltete Akkus können durch einen defekten Akku im Block mit zerstört werden.

zu 3.
Wenn unterschiedlich stark geladene Akkus parallel geschaltet werden, kann es zu erheblichen Ausgleichsströmen kommen.

zu 4.
Theoretisch können ideale Akkus unterschiedlicher Kapazität einfach parallel geschaltet werden, die Ströme teilen sich entsprechend auf. Aber Akkus sind nicht ideal, sondern real und haben immer leicht unterschiedliche Spannungsverläufe. Diese Schwankungen werden um so größer, je größer die Kapazitätsunterschiede sind liegen. Durch diese unterschiedlichen Spannungsverläufe der einzelnen Akkus entstehen Ausgleichsströme zwischen den Akkus.
Ausgleichsströme sind unerwünschte Verluste, die die Gesamtkapazität des Akkublocks verringern. Sofern der Block ausreichend stark verkabelt ist, können dadurch allerdings keine Schäden entstehen.
Die Kapazität von parallel geschalteten Akkus sollte also ähnlich oder noch besser identisch sein, um Ausgleichsströme zu minimieren.
Ein parallel schalten unterschiedlicher Kapazitäten ist möglich, kann aber mit Verlusten behaftet sein, die Kapazität beider Akkus wird möglicherweise nicht komplett genutzt werden können.
Ausgleichsströme entstehen, durch minimal unterschiedliche Ladecharakteristiken der einzelnen Akkus.
Ausgleichsströme können durch zwischengeschaltete Dioden verhindert werden.

Zitat

AndiP:
Was mir noch nicht ganz klar ist: Entstehen die Ausgleichsströme nur beim Entladen, oder auch beim Laden? Wäre also die Variante: Parallel laden, getrennt entladen" eine Variante?


Dürfen Akkus in Reihe geschaltet werden?
Ja.
Allerdings müssen beide Akkus den gleichen Ladezustand haben. Wenn nur ein Akku ungeladen ist, der andere aber geladen, besteht die Gefahr, das der volle Akku mit einem herunter geregelten Ladestrom weiter geladen wird und kocht, der leere Akku auch nur mit dem geringen Ladestrom nicht voll wird.
Daher ist es nicht möglich, in einem 24V-Fahrzeug-System 12V am „unteren" 12V-Akku zur Versorgung des Wohnbereiches oder einzelner 12V-Verbraucher abzugreifen. In 24V-Systemen muß zur Versorgung von 12V-Verbrauchern immer ein Spannungswandler verwendet werden.

Wohnort: Buchholz / Aller

Fahrzeug: ich hatte mal einen 508 D

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24

Freitag, 5. Dezember 2008, 11:56

Moin Moin !
Zu 1. Das versteht sich von selbst
Zu 2. Der erste Teil ist richtig,der zweite nicht.Richtig ist,das ein Akku,der einen völligen Kurzschluss hat,den parallel geschalteten leersaugt.Langfristig kann dieser dann dadurch zwar auch kaputt gehen.aber dieser Efekt ist nicht von einer abweichenden Kapazität abhängig,sondern würde auch einen einzelnen wodurch auch immer tiefentladenen Akku betreffen.Auf der anderen Seite würde ein komplett sulfatierter Akku sich verhalten wie ein nicht vorhandener,d.h.die Ladespannung wird durch ihn nicht erhöht,sondern wird nur vom Lima/Regler und dem intakten Akku bestimmt,somit besteht auch keine Gefahr für diesen.
Zu 3. Richtig,das findet aber nur im Moment des ersten Anschliessens statt und kann demzufolge durch Laden beider Akkus vor dem Anschliessen vermieden werden.
Zu 4. Halte ich für Theorie ohne praktische Bedeutung.Mich würde allerdings das Schaltbild mit den Dioden mal ganz stark interessieren !!!

Wohnort: Duisburg

Fahrzeug: 817

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25

Freitag, 5. Dezember 2008, 13:24

Moin,
@ Schreiyhalz: So is das.

Zur Reihenschaltung: Wenn man 12 Volt von der "Masse" Batterie abnimmt muss man halt für nen Ladeausgleich sorgen. Dafür gibts Geräte zum Beispiel für Reisebusse.

Bei meinem Womo macht das nur ein Widerstand der bei Anschluss einer 12 Volt AHK-Dose aktiviert wird. Is original Mercedes....

Rainer &winke3

Wohnort: Soest

Fahrzeug: 85er 309D James Cook und 98er Volvo 945 2,3Turbo

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26

Freitag, 5. Dezember 2008, 18:09

So, hab eure Kommentare noch mal eingearbeitet. So besser?

Zitat


Dürfen Akkus parallel geschaltet werden?

Ja und Nein.
Es dürfen Akkus parallel geschaltet werden wenn:
1. die Bauart identisch ist. Also nur Gel oder nur AGM oder nur Nassbatterien
2. das Alter der Akkus ähnlich ist.
3. der Ladezustand der Akkus möglichst gleich ist.
4. die Kapazität der Akkus möglichst ähnlich ist.


zu 1.
Batterien unterschiedlich Bauart haben unterschiedliche Spannungs-Kapazitätskurven und unterschiedliche Ladeschlußspannungen. Wenn unterschiedliche Akkutypen parallel geschaltet werden, wird sich eine „gemischte" Ladeschlußspannung einstellen. Einer der Akkus wird nicht voll werden, ein anderer wird überladen werden.

zu 2.
Auch das Alter der Batterien bestimmt den Innenwiderstand von Akkus. Mit zunehmendem Alter sulfatiert die Oberfläche, oder es kommt zu Kurzschlüssen. Die Sulfatierung hat keinen negativen Einfluß auf den intakten Akku, weil der defekte Akku durch den erhöhten Innenwiderstand für den Lichtmaschinenregler nicht mehr vorhandener zu sein scheint. Durch einen Zellenschluß verändert sich das Ladeverhalten des gesamten Blocks, , und intakte, aber parallel geschaltete Akkus können durch einen defekten Akku im Block mit zerstört werden. Dieser Effekt ist unabhängig von der Bauart und der Kapazität der verwendeten Akkus.

zu 3.
Wenn unterschiedlich stark geladene Akkus parallel geschaltet werden, kann es zu erheblichen Ausgleichsströmen kommen.

zu 4.
Theoretisch können ideale Akkus unterschiedlicher Kapazität einfach parallel geschaltet werden, die Ströme teilen sich entsprechend auf. Aber Akkus sind nicht ideal, sondern real und haben immer leicht unterschiedliche Spannungsverläufe. Diese Schwankungen werden um so größer, je größer die Kapazitätsunterschiede sind liegen. Durch diese unterschiedlichen Spannungsverläufe der einzelnen Akkus entstehen Ausgleichsströme zwischen den Akkus.
Ausgleichsströme sind unerwünschte Verluste, die die Gesamtkapazität des Akkublocks verringern. Sofern der Block ausreichend stark verkabelt ist, können dadurch allerdings keine Schäden entstehen.
Die Kapazität von parallel geschalteten Akkus sollte also ähnlich oder noch besser identisch sein, um Ausgleichsströme zu minimieren.
Ein parallel schalten unterschiedlicher Kapazitäten ist möglich, kann aber mit Verlusten behaftet sein, die Kapazität beider Akkus wird möglicherweise nicht komplett genutzt werden können.[b]
Ausgleichsströme entstehen, durch minimal unterschiedliche Ladecharakteristiken der einzelnen Akkus.
Ausgleichsströme können durch zwischengeschaltete Dioden verhindert werden.

Zitat

AndiP:
Was mir noch nicht ganz klar ist: Entstehen die Ausgleichsströme nur beim Entladen, oder auch beim Laden? Wäre also die Variante: Parallel laden, getrennt entladen" eine Variante?
Ich bitte um Kommentare.


Dürfen Akkus in Reihe geschaltet werden?
Ja.
Allerdings müssen beide Akkus den gleichen Ladezustand haben. Wenn nur ein Akku ungeladen ist, der andere aber geladen, besteht die Gefahr, das der volle Akku mit einem herunter geregelten Ladestrom weiter geladen wird und kocht, der leere Akku auch nur mit dem geringen Ladestrom nicht voll wird.
Daher ist es nicht möglich, in einem 24V-Fahrzeug-System 12V am „unteren" 12V-Akku zur Versorgung des Wohnbereiches oder einzelner 12V-Verbraucher abzugreifen. In 24V-Systemen muß zur Versorgung von 12V-Verbrauchern immer ein Spannungswandler verwendet werden. Für kleine Verbraucher z.B. für 12V-Anhänger an Bussen gibt es Sonderlösungen.



@Rainer817: Wenn ich das richtig verstehe, ist das aber ziemlich Stromverschwendung, oder? Man baut "einfach" einen künstlichen Verbraucher an die "obere" 12V- Batterie und verbrät die Leistung? Bei 10W einer Anhängerbeleuchtung akzeptabel. Halte ich im Womo, wo die 12V meistens zum Batterie Bordbatterie laden gebraucht werden und die Lichtmaschine eh meistens unterdimensioniert ist, für ungeeignet. Deshalb würde ich das in diesem Text gar nicht weiter erwähnen.
Wie prolematisch die unterschiedliche Entladung der Akkus ist, zeigt die Tatsache, daß der Aufwand mit der Ausgleichentladung schon bei 10W der Anhängerbeleuchtung getrieben wird.

Wohnort: Duisburg

Fahrzeug: 817

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27

Freitag, 5. Dezember 2008, 19:03

Moin Andi,
es geht nicht darum die Leistung zu verbraten sondern die "Masse" Batterie,an der "Plus" Batterie vorbei, zu laden.
Wie gesagt ,das is original so...

Aber du hast natürlich recht, bei Dauerverbrauchern hab ich auch nen Wandler genommen.

Gruß Rainer

Wohnort: Soest

Fahrzeug: 85er 309D James Cook und 98er Volvo 945 2,3Turbo

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28

Freitag, 5. Dezember 2008, 19:35

Wenn also an der Minusbatterie die 10W Anhängerbeleuchtung angeklemmt und eingeschaltet sind, dann wird an der Plusbatterie ein 10W Widerstand angeklemmt. Richtig? Dadurch wird natürlich unterschiedliche Belastung vermieden.
Oder wie wird der Ladestrom an der Plusbatterie "vorbeigeschleust"?

Gruß
Andi

Wohnort: Duisburg

Fahrzeug: 817

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29

Freitag, 5. Dezember 2008, 19:44

Genau so Andi...
Muss aber nicht unbedingt ein 10 Watt Wiederstand sein. Ich hab den Widerstand noch nich gemessen, vermut aber das die Mimik nur so "Ungefähr" funktioniert.
Es wird halt nur verhindert das die Ladezustände zu unterschiedlich werden
Neuerdings gibts das elektronisch. Da überwacht so´n Elektrofips die beiden Spannungen und gleicht sie an sobald Ladestrom fließt.


Rainer &winke3

Erbsenzähler "ON":
Das bei extrem unterschiedlichen Ladezuständen in der Reihenschaltung eine Batterie überkochen
kann liegt an der unsymetrischen Aufteilung der Batteriespannungen.Wegen Strom blubbert keine Batterie.
Erbsenzähler "OFF"

- Editiert von Rainer 817 am 05.12.2008, 19:54 -

nunmachabermal

unregistriert

30

Freitag, 5. Dezember 2008, 19:52

Also ich behaupte das es beim normalen Laden mit der Lichtmaschine egal ist, ob die parallel geschalteten, artgleichen Batterien, gleich alt oder groß sind. Die Lima / der Regler ist doof und solange einer den Strom abnimmt, liefert sie ihn.
Somit wird auch die "leere" Batterie geladen.
Ungleiche Batterien sind nach dem Laden zu trennen, da die stärkere Batterie immer die schwächer versucht auszugleichen. Dabei wird einiges an Energie verbraten.

Aber ich habe das nicht studiert. Es gibt sicher jemanden der das richtig gut kann, nur wer????
Deshalb habe ich bewusst mit ich behaupte begonnen und ich brauche nicht das letzte Wort zu diesem Thema zu haben.

Zu der Reihenschaltung möchte ich bemerken das auch die 12 Volt Batterie eine Reihenschaltung ist. 6 Zellen ergeben die Nennspannung 12 Volt. Eine zweite Batterie ist genau genommen nichts anderes als weitere 6 Zellen in einen extra Kasten.

Gruß Nunmachmal

Wohnort: Duisburg

Fahrzeug: 817

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31

Freitag, 5. Dezember 2008, 19:57

@ nunnochmal
Richtig mit der Reihenschaltung,nur haben die 6 Zellen einer Batterie den gleiche Ladezustand....

Sollten sie zumindest...

Rainer &winke3

Wohnort: Buchholz / Aller

Fahrzeug: ich hatte mal einen 508 D

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32

Freitag, 5. Dezember 2008, 20:06

Moin Moin !

Zitat

So, hab eure Kommentare noch mal eingearbeitet. So besser?

Nein ,die einzig richtige Antwort ist kurz und knapp: JA
Es gibt hier immer noch Leute ,die wieder mit Reihenschaltung von Batterien lamentieren,hier geht es um PARALLELSCHALTUNG !!! MfG Volker,der sich langsam fragt,wann der erste die Frage stellt,ob er in seinem Fzg eine 45 W Birne zu einer 10 W Birne parallel schalten darf

Wohnort: Duisburg

Fahrzeug: 817

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33

Freitag, 5. Dezember 2008, 20:16

Nöh,
seh ich anderes. Andi hat so eine Art Wiki-Beitrag geschrieben und darum gebeten ihn zu kommentieren...

Aber mit 45 und 10 Watt Birnen können wir gerne weitermachen ;-)

Wohnort: Buchholz / Aller

Fahrzeug: ich hatte mal einen 508 D

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34

Freitag, 5. Dezember 2008, 20:29

Hallo Rainer 817!

Zitat

Nöh, seh ich anderes. Andi hat so eine Art Wiki-Beitrag geschrieben und darum gebeten ihn zu kommentieren

Genau das habe ich viel weiter oben Punkt für Punkt getan!Im Beitrag darunter hat mir übrigens ein Rainer 817 zugestimmt. Auf das Schaltbild mit den Dioden warte ich übrigens immer noch...
MfG Volker

Wohnort: Soest

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35

Freitag, 5. Dezember 2008, 21:11

Zitat

Original von schreyhalz
Nein ,die einzig richtige Antwort ist kurz und knapp: JA


Volker, so kurz und knapp das nicht richtig sein. Ich habe Varta angemailt und die Antwort erhalten, daß die Kapazitäten wegen der Ausgleichströme möglichst nahe beieinander liegen sollen -wohlgemerkt nicht gleich sein müssen.

Um die Diskussion hier zu vereinfachen, und auch weil ich keine Lust habe, den Artikel tausend mal umzuschreiben, bitte ich euch, Änderungen kursiv und namentlich gekennzeichent in den Text rein zu schreiben, und vielleicht eine Versionsnummer unten dran zu hängen um die Übersicht zu behalten.

Wegen der Dioden hab ich bei Varta noch mal zurück gefragt, aber noch keine Antwort erhalten. Ob da noch mal ne Antwort kommt? Ich glaube eher nicht. Deshalb kann ich dir auch erst mal kein Schaltbild liefern, wie diese "Ladestromverteiler" aufgebaut sind weiß ich nicht, hab noch keinen gesehen.

Meinetwegen können wir den Text aufzusplitten in Reihen- und Parallelschaltung, das vereinfacht die Diskussion.

Andi

Wohnort: Duisburg

Fahrzeug: 817

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36

Freitag, 5. Dezember 2008, 21:24

Nöh Andi,
brauchst nich aufsplitten, is ja alles gesagt.
Reihenschaltung is ja in den üblichen Womo´s auch nich weit verbreitet.

Hut ab, das du dir die Mühe machst Licht in die verzwickte Materie zu bringen.

Schönes Wochenende

Rainer &winke3

olli608

unregistriert

37

Montag, 8. Dezember 2008, 01:43

Hallo, das Batteriethema ist geil. Aus meinen Erfahrungen kann ich bestätigen, das wenn ich zwei, oder drei unterschiedliche Batterien in AH, parallel lade, das die größere nie ganz ihre Kapazität erreicht, nicht ganz voll wird, bis auf die beiden Starter, da sie das dickste Kabel haben und die ersten sind die geladen werden. Ob nun über Lima, oder Ladegerät. Das beste ist einzeln laden. Ich habe mir dazu ein Trennrelais hinter die Starterbatterie gebaut, hinter das Relais wo ich ja jetzt das Plus 12 Volt anstehen habe, drei Schalter, somit konnte ich immer die Batterie laden, die es nötig hatte, ob mit Ladegeröät oder Lima. Anschließend Schalter ausgeschaltet und die Batterie ist von den anderen getrennt. Hatte ich beim Stehen also viel Radio gehört, aber kein Licht an, dann lade ich also die Radio Batt. Zusätzlich hatte ich mir dann noch ein einzeln Schaltbares Voltmeter eingebaut, so konnte ich immer sehen, welche es brauch. Das Schaltpult hatte ich schräg links hinter dem Fahrersitz, vor der Abfahrt kurze Kontrolle, Batt wählen, ein paar Stunden fahren, nächste laden u.s.w. Gruß :D OLLi :D

Wohnort: Hamburg

Fahrzeug: LT 45 '83, XL 350 R '87

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38

Montag, 8. Dezember 2008, 11:46

Moin Olli,

Zitat

Original von olli608
Hallo, das Batteriethema ist geil. Aus meinen Erfahrungen kann ich bestätigen, das wenn ich zwei, oder drei unterschiedliche Batterien in AH, parallel lade, das die größere nie ganz ihre Kapazität erreicht, nicht ganz voll wird, bis auf die beiden Starter, da sie das dickste Kabel haben und die ersten sind die geladen werden. Ob nun über Lima, oder Ladegerät. Das beste ist einzeln laden. Ich habe mir dazu ein Trennrelais hinter die Starterbatterie gebaut, hinter das Relais wo ich ja jetzt das Plus 12 Volt anstehen habe, drei Schalter, somit konnte ich immer die Batterie laden, die es nötig hatte, ob mit Ladegeröät oder Lima. Anschließend Schalter ausgeschaltet und die Batterie ist von den anderen getrennt. Hatte ich beim Stehen also viel Radio gehört, aber kein Licht an, dann lade ich also die Radio Batt. Zusätzlich hatte ich mir dann noch ein einzeln Schaltbares Voltmeter eingebaut, so konnte ich immer sehen, welche es brauch. Das Schaltpult hatte ich schräg links hinter dem Fahrersitz, vor der Abfahrt kurze Kontrolle, Batt wählen, ein paar Stunden fahren, nächste laden u.s.w. Gruß :D OLLi :D


auch an Dich die Bitte - lese Dir diesen Beitrag von mir zum Thema Lesbarkeit bitte
einmal durch. Ich werde nicht müde, das hier immer wieder anzubringen, da es Leute gibt
(zum Beispiel die Administratoren), die hier jedes Zeug lesen müssen.

Danke und Gruß,

Josch
Signatur von »Josch« "Kann man etwas nicht verstehen, dann urteile man lieber gar nicht, als dass man verurteile." Rudolf Steiner

olli608

unregistriert

39

Montag, 8. Dezember 2008, 20:33

Hallo Josch!

Ich danke dir für den Hinweis.

Hast recht.

Lob an die Administratoren.

Gruß Olli

Wohnort: Soest

Fahrzeug: 85er 309D James Cook und 98er Volvo 945 2,3Turbo

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40

Mittwoch, 10. Dezember 2008, 16:20

So, nachdem sich hier seit ein paar Tagen nichts mehr tut, und auch niemand Änderungen in den Text eingearbeitet hat, bitte ich darum, den Beitrag (Quote) vom 5.12.08 18 Uhr nochwas in die FAQ zu schieben.

Hier auch noch mal die Antwort von Varta, die ich in den Text eingearbeitet hatte. Demnach wäre ein kurzes und knappe "JA" technisch verkehrt! Ein Ja, aber... (wie von mir beschrieben) ist demnach richtig.

Zitat

Sehr geehrter Herr P,

Bei der Parallelschaltung sollten nur Batterien gleicher Bauart Säure oder GEl oder AGM, keine Mischung) und Kapazität (Ah),gleicher Säuredichte (m.Vollladung) und im Idealfall mit gleichem Inbetriebnahmedatum.
Bei der Parallelschaltung besteht die Gefahr, das geringfügig ungleiche Ladezustände zu Ausgleichströmen und zu ungleichmäßiger Belastung der Batterien führen. Dieses hängt mit dem geringen, unterschiedliechen Alterungsprozess der Batterien zusammen. Das würde mit unterschiedlichen Kapazitäten noch verstärkt. Dioden können eine Abhilfe gegen Ausgleichströme sein.

Mit freundlichem Gruß

-------------------------------------------------------
W. D.
Johnson Controls Power Solutions Europe