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1

Dienstag, 13. Mai 2008, 01:12

Moin zusammen,

folgendes Problem tut sich wieder mal akut auf (*): Das Hochdach von meinem James Cook leckt irgendwo, vermutlich gleich mehrfach. Die größten Lecks dürften die Ecken in der Regenrinne jeweils über den A-Säulen sein, denn da steht regelmässig Wasser im Fußraum und auf dem Querträger unter dem Amaturenbrett - das schwappt dann je anch Richtung des Losfahrens mir oder meiner Süßen auf die Füße... ;-)

Bei der Klebenaht in der Regenrinne dachte ich mir, die inzwischen 2x "aufgepolsterte" Klebenaht entfernen soweit es geht (Tips dazu?) und mit Flex 310 M von Weicon neu verfüllen.

Ein größeres Problem sehe ich eher im gesamten Dachbereich, in dem "Belastungen" unbekannter Art Risse verursachen. Auf dem Dach sind eine handvoll Schraubenköpfe zu sehen - keine Ahnung, wozu die sind. Aber drumherum sind spinnenförmige Risse zu sehen, so als ob jemand bei einem alten spröden Dach die Schrauben nochmal 'nen Schlag festgezogen hätte. Oder der Bereich mittig an höchster Stelle. Da hat wohl mal wer den einen oder anderen Ast mitgenommen, alles "unsichtbar". Nach 20 Jahren Scheunenunterkunft ist das Fzg. aber seit wenigen Jahren Laternenparker und jetzt sieht man feinste, dunkle Rissspuren, wie Haare. Fest ist das ganze auch noch, daher würde ich nicht unbedingt mehrere Lagen Gfk-Matten verkleben wollen - nur was mach ich statt dessen? Könnte man nicht MEM Dicht-Fix dafür nehmen? http://www.mem.de/uploads/media/TM_Dicht-Fix.pdf
Oder gibt's im Gfk-Breich etwas ähnliches, also Harz-Paste mit kurzen Fasern drin..? Oder liege ich ganz falsch und sollte was anderes ausprobieren?

Danke & Viele Grüße,
Pooky

PS: (*) Genauer gesagt - es tut sich zur Zeit eben nicht auf, da es sooo schön sonnig ist, aber a) wird's das nicht bleiben und b) ist das doch ideales Rep.-Wetter für Bordsteinschrauber, gell..? ;-)

2

Dienstag, 13. Mai 2008, 01:33

Ich würd erstmal rausfinden wo genau das Wasser reinkommt. Ein Kumpel oben auf dem Dach mit dem gartenschlauch und du innen drin und schauen wo es durchkommt. Sind es Dichtungen (bei Hochdächern ist ja eigentlich nur im Dachfenster was) oder an den Nähten oder wo die Schrauben drin stecken. Meist ist es der Antennenmast wo was durchkommt oder nen Dachfenster wo die Dichtungen/Kleber mürbe geworden sind.

Deine Risspuren dürften nur optisch was ausmachen. Finde erstmal raus wo deine Schrauben hingehen (innen schauen).
Hochdächer werden eigentlich aus GFK gefertigt, Leute die am Auto aus der Hifiecke rumpasteln nehmen das auch und basteln darauf Halterungen für Boxen und ähnliches. Es gibt auch Plastikspachtel womit man Löcher oder ähnliches zuspacheln kann und Glasfasermatten mit Komponetenkleber wird auch sehr gern verwendet.
Also bei Bedarf deine Risse damit glätten und schön machen.

Deine Klebenaht die du entfernen willst, das wird kaum gut gehen. Da müßte das ganze Dach ab, Kleber runter, neuer Kleber drauf und Dach wieder drauf. Das willst du dir antun?
Vertrau auf Westfalia die machen schon gute Arbeit, sodas dein Kleber lange hält.
Evt. würd ich nachbessern aber nicht allles runter reißen.

Wohnort: Barßel-Neuland

Fahrzeug: 508 D bj 69 teilintegrier

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3

Dienstag, 13. Mai 2008, 09:33

frontscheibe ? wasserabläufe in wasserkasten zu? diese harrisse da ist das topcot gebrochen mit farbe ohne härter drüberstreichen.und nach rissen suchen die etwas größer sind
Signatur von »wohnmobil407H« Schlimmer geht immer!!!

4

Mittwoch, 14. Mai 2008, 01:16

Hi & Danke erstmal für die Antworten!

Zitat

-Dirk-
Ich würd erstmal rausfinden wo genau das Wasser reinkommt. [...]


Das ist genau das Problem mit diesen wunderbar isolierten doppelten Dächern - das Wasser läuft u.U. sogar an der falschen Fahrzeugecke raus... :roll_eyes:
Ich meine aber, daß außer den Ecken über den A-Säulen alle Nahtstellen dicht "aussehen"; also oben rissig, darunter noch plastisch-elastisch. ;-) Über den A-Säulen war schon beim Vorbesitzer das Problem, daß sich die Klebemasse von der metallenen Regenrinne gelöst hat - wurde dann für eine Klebenaht recht großflächig mit Bitumenzeugs oder so abgedichtet, klebte wie alter schwarzer Kaugummi. Nach zwei Jahren ist Sikaflex-221 anscheinend ebenfalls durch, das bröselt quasi raus, wenn man dranpackt.


Zitat

Deine Risspuren dürften nur optisch was ausmachen. Finde erstmal raus wo deine Schrauben hingehen (innen schauen).


Solange das nur optisch ist, ist mir das halbwegs egal. Hehehe, und das mit den Schrauben - Westfalia hat innen eine durchgehende Plastikschale verbaut, da sind keine Schrauben zu sehen. Könnten das evtl. die Spriegel sein, mit denen das Dach zusätzlich verschraubt wurde?


Zitat

Deine Klebenaht die du entfernen willst, das wird kaum gut gehen. Da müßte das ganze Dach ab, Kleber runter, neuer Kleber drauf und Dach wieder drauf. Das willst du dir antun?


Nope, definitiv nicht! Ich hatte sowas vor zwei Jahren schon mal angedacht, allerdings riet mir damals schon AndiP ab, da das Dach vom James Cook wohl zweischalig ist, mit geschweisten Spriegeln und Glaswolle dazwischen. Gott bewahre, wenn ich sowas als Bordsteinkantenschrauber zerlegen müßte..!


Zitat

Vertrau auf Westfalia die machen schon gute Arbeit, sodas dein Kleber lange hält.
Evt. würd ich nachbessern aber nicht allles runter reißen.


Genauso werde ich es wohl auch machen: Mit Klinge und Flex mit diesen schwarzen Kunststoffgeflechtscheiben (wie heißen die eigentlich?) säubern, hoffentlich ohne das Dach zu verletzen und zum Nachdichten liegt Weicon Flex 310 M hier bereit. Danke an AndiP für den Tip - ich werde berichten.. ;-)
Den Rest des Daches werde ich mit Reinigern & Co. aus dem Bootbereich gründlich säubern und versiegeln. Da mechanisch alles stabil ist und sich fest anfühlt, wird's wohl hoffentlich nur oberflächlich sein.


Zitat

Original von wohnmobil407H
frontscheibe ? wasserabläufe in wasserkasten zu?


Ist alles bereits gemacht worden. Sprich, nach einem Steinschlagschaden haben wir den Scheibenrahmen mit Fertan und entsprechendem behandelt; war aber kaum mehr als einige wenige Rostpünktchen. Den gesamten Bereich um die Lüftung herum hatten wir zwischen, als wir letztes Jahr den kreischend-quitschenden Lüfter der Hzg. nicht mehr ertragen konnten - dann liegt ja eh alles offen da vorne.

Zitat

diese harrisse da ist das topcot gebrochen mit farbe ohne härter drüberstreichen.und nach rissen suchen die etwas größer sind


Supi, werd's da auf jeden Fall im Auge behalten. In Summe stimmt's schon, das Dach ist jetzt nach 20 Jahren Scheunenunterkunft seit ca. vier Jahren bei Wind und Sonne draußen ohne jemals mehr als die Werksausstattung an Schutzmittelchen mitbekommen zu haben...

Danke & viele Grüße,
Pooky

Wohnort: Soest

Fahrzeug: 85er 309D James Cook und 98er Volvo 945 2,3Turbo

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5

Mittwoch, 14. Mai 2008, 10:08

Hi Achim,

was du beschreibst ist das klassische Westfalia-Symptom... Undichtigkeit zwischen Regenrinne und Hichdach. An der Regenrinne rostest es, und niemand kommt dran, ohne die Dachaußenschale abzunehmen :-( Meine Lösung: Ringsum einen Blechstreifen an das Hochdach kleben /mit einigen Blechschrauben fixieren/ und damit die Rinne abdecken, sodaß kein Wasser mehr dran kommt. dan kriegst du allerdings massive Wassereinbrüche in die Türen, das Wasser vom Dach wird ja nicht mehr abgeleitet. Also mußt du an diesen Blechstreifen noch einen neue Rinne kleben... Diese Konstruktion hält bei mir jetzt schon fast 2 Jahre.

Die vier Schrauben im Hochdach sind übrigens Befestigungsschrauben für diverse Gepäckträger, z.B. Surfbretthalter. Da sind Spriegel drunter...

Zum GFK kann ich dir nichts sagen.


Gruß

Andi

6

Mittwoch, 14. Mai 2008, 23:29

Hi Andi,

das mit dem Blechstreifen mußt Du mir mal auf Fotos zeigen - sieht das nicht arg.. klobig aus? Sonst wäre das sicherlich inzwischen eine Alternative... *seufz* ;-) Die zusätzliche Regenrinnen gibt's doch als fertiges Aluprofil (teilweise sogar mit integrierter Kederschiene) zum Aufkleben, oder? Gut, da die Höhe mehr als zwei Meter über Grund beträgt, wäre das mit den überstehenden Teilen kein Problem, aber warum soll das "Nachkleben" nicht funktionieren? Ich stelle mir das in etwa so vor: http://fotoalbum.web.de/gast/abremen/eBay/printImage?imageId=96494543&imageType=image Quasi die obere Schicht mit N*gerkeks rausflexen, dabei die Blechkante innen entrosten und grundieren, dann eine bleistiftdicke Schicht Kleber darüberlegen.

Nuja, jetzt ist erstmal wieder Regen angesagt, zur Not kommt für diesen Sommer das Dicht-Fix über die Ecken. Hab' das hier bei einer undichten Stelle am Haus eingesetzt, da trifft eine Stahlaußentreppe auf Mauerwerk - trotz neuem Putz immer undicht und ewig Feuchtigkeit gezogen. Dicht-Fix großflächig über alles gezogen und gut ist. Das ist so elastisch und rißüberbrückend.. ich denke mir, das könnte man auch um die Blechkante herum bis auf die ersten zwei cm der A-Säule dicht ziehen. Dann wäre es auch egal, wenn es eben direkt auf der Blechkante _nicht_ haftet.

Danke & viele Grüße us Oche,
Pooky

7

Donnerstag, 15. Mai 2008, 01:48

Vielleicht ein verrückter Gedanke: Rauch!

Mach alle Fenster und Schotten dicht und zünde ne Rauchbombe, am besten die farbigen orangen (Seenot-Bedarf, stinken nicht und sprühen keine Funken) (ist sowas privat erlaubt, als Dichtigkeitsprüfung?). Dann solltest du sehen wo was undicht ist und Rauch oben raus kommt ;-)

Danach einfach lüften und fertig ist 8-)