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Tauchteddy

unregistriert

1

Dienstag, 22. Juli 2008, 20:14

Hallo liebe Freaks, angeregt durch die Frage nach Holz für die Dachterrasse traue ich mich auch, das Wort an euch zu richten. Ich habe da gerade ein Boot an der Angel, ca. 7 x 2m, unausgebaut. Holzrumpf, mit GFK überzogen, 50 Jahre alt. Aus welchem Holz macht man da am zweckmäßigsten den Boden? In der Kajüte ist er ja relativ geschützt, aber draußen ... Und womit verkleidet man die Seiten?

nordtruck

unregistriert

2

Dienstag, 22. Juli 2008, 20:18

beim boot eigendlich so , das das holz regelmäßig geschütz wird.

durch lacke (bootslacke) und anderes wunderzeugs(pilz/muschelbefall)

ein holzboot macht ne menge arbeit in der pflege!!!!!

so wie dergute alter lederstiefel.......ein plasteschuh braucht keine pflege.der wird einfach neu gekauft.

fegerle

unregistriert

3

Dienstag, 22. Juli 2008, 20:33

wird wohl auf gut abgelagertes harzreiches rauslaufen!
douglasie pitchpine oder ähnliches aber um ne ständige behandlung mit öl oder ähnlichen kommst du nicht rumm :-O auch ist das versiegeln mit bootslack unumgänglich
fegerle

fehlzünder

unregistriert

4

Dienstag, 22. Juli 2008, 23:00

Bei einem hübschen Boot würde ich das Deck aus Eiche machen, und dann mit klarem GfK versiegeln. Diese "Stabdecks" werden dann vollständig dicht und sind recht unempfindlich.
Unter GfK funktioniert auch Lärche (wird aber Grau), Douglasie und Fichte. Lärche und Douglasie lässt sich nicht ganz so schön verarbeiten, wegen der langen Fasern.

Mehr Arbeit wäre die Versiegelung der Eichenstäbe mit einigen! Schichten Leinöl und kalfaterten Fugen.
So ein Holzdeck ist recht empfindlich und muss z.B im Sommer feucht gehalten werden, damit es dicht bleibt. Sieht aber gut aus. Weil Kalfater regelmäßig erneuert werden muss, und das eine Scheissarbeit ist, gibt es inzwischen auch 2K-Kunstharz-Dichtungsmassen.

Seiten der Kajüte aus Fichte, mit Bootslack, oder besser oft mit Leinöl behandeln.

Johannes

Wohnort: wo mein Autowagen steht

Fahrzeug: LP 608

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5

Mittwoch, 23. Juli 2008, 12:55

hey

ein 50 jahre altes holzboot kann recht schick sein,aber mit gfk überzogen da spricht man dann auch mal gerne als boot im"leichentuch"von.
also augen auf bei solchen dingern.

Frank
Signatur von »Osti« Gruß

Frank


keine macht für niemand!!

Tauchteddy

unregistriert

6

Mittwoch, 23. Juli 2008, 18:08

Hm, ein bisschen skeptisch bin ich ja auch, was das GFK angeht. ich habe es heute angeschaut, sieht nicht übel aus, ist aber ein wenig verbaut. Der Architekt würde sagen "ungünstig geschnitten" :-) Es ist ein ehemals offenes Fischerboot aus dem Stettiner Haff, auf das jemand eine Kajüte gebaut hat. Dann hat er die Lust verloren oder ist gestorben oder so, jedenfalls hat der jetzige Besitzer es mit dem Grundstück mitgekauft und will es verkaufen. Ein kleiner Einbaudiesel gehört dazu, das Wendegetriebe muss noch eingebaut werden und innen ist es eben vollkommen leer ... Es muss also erstmal ein Boden rein, dann sehen wir weiter. Und noch ist es nicht meins ...

fegerle

unregistriert

7

Donnerstag, 24. Juli 2008, 15:15

Zitat

Original von Tauchteddy
Hm, ein bisschen skeptisch bin ich ja auch, was das GFK angeht. ich habe es heute angeschaut, sieht nicht übel aus, ist aber ein wenig verbaut. Der Architekt würde sagen "ungünstig geschnitten" :-) Es ist ein ehemals offenes Fischerboot aus dem Stettiner Haff, auf das jemand eine Kajüte gebaut hat. Dann hat er die Lust verloren oder ist gestorben oder so, jedenfalls hat der jetzige Besitzer es mit dem Grundstück mitgekauft und will es verkaufen. Ein kleiner Einbaudiesel gehört dazu, das Wendegetriebe muss noch eingebaut werden und innen ist es eben vollkommen leer ... Es muss also erstmal ein Boden rein, dann sehen wir weiter. Und noch ist es nicht meins ...


hmm du meinst den boden im innenraum :-O
scheint so als hätten da alle das selbe falsche verständniss von gehabt lärche oder duoglasies würd ich innen auch nehmen aber wenn de den kahn nicht regelmäsig vollaufen lässt solte es ja innen trocken bleiben 8-(
will meinen es tuts auch der bewährte riemenfusboden aus fichte oder tanne :-O
nu werd erst mal bootseigner dann kommst womöglich drauf weshalb der vorgänger den abgang gemacht hatt oder so 8-(

8

Donnerstag, 24. Juli 2008, 15:23

wie wäre es mit Ulme? (Rüster), die wird jedenfalls für Pfahlbauten genommen-
kann aber sein, daß die nur tolle nichtgammelnde Eigenschaften hat, wenn sie IMMER unter Wasser ist-
aber die Hafenstadt in HH ist auf solche gebaut-
außen vielleicht Teer wie unsere Urahnen? War recht haltbar, wenn man sich alte Koggen anschaut.

fehlzünder

unregistriert

9

Donnerstag, 24. Juli 2008, 15:39

Ulmenholz ist im Wetter eher wenig dauerhaft(Klasse 4) und auch schwer zu imprägnieren,
außerdem ist Ulmenholz sehr teuer, seit die Holländische Ulmenkrankheit den Bestand an Ulmen stark verringert hat.

Grüße,
Johannes

Wohnort: Strau

Beruf: Maschinenbauer

Fahrzeug: T2LN1 - 711D

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10

Freitag, 25. Juli 2008, 08:36

Wenns um den Boden innen geht wurde ich es ganz einfch machen...
Bootssperrholz ist wasserfest verleimt und funkt bei unseren Booten seit über 20 Jahren,
Als Versiegelung ein Bootslack und gut is.

Aussendecks werden in den meisten Fällen aus Teakholz gemacht.
Früher war zwischen den Teak Leisten eine Leiste aus einem anderen Holz.
Heute nimmt man meist eine/n art dichtmasse/Kleber ala Sikaflex.
Es gibt für den Multimaster von FEIN ein eigenes Messer um diese Dichmasse
bei Sanierungen wieder aus den Fugen zu bekommen.

Hätte ich faste vergessen
Mahagoni wird sehr gerne verwendet
siehe Boote der Firma Bösch
- Editiert von Mike am 25.07.2008, 08:48 -
Signatur von »Mike« mfg
MIKE

Der Inhalt dieses Schreibens ist nur für die Adressaten bestimmt und
frei erfunden, sowie vertraulich zu behandeln.
Rechtschreibfehler, die gefunden werden, können behalten werden.
Ich habe keinerlei Verwendung dafür.

fehlzünder

unregistriert

11

Freitag, 25. Juli 2008, 13:31

Zitat

Original von Mike
...Teakholz ... Mahagoni ...


Ja, aber nee, Tropenholz geht schon wegen ethischen Gesichtspunkten nicht!

Johannes

Wohnort: Strau

Beruf: Maschinenbauer

Fahrzeug: T2LN1 - 711D

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12

Montag, 28. Juli 2008, 17:14

Bootssperrholz ist aber nur Wasserfest verleimte Buche.

Das andere gäbs auch aus Plantagen ist aber für das o.g. Boot etwas übertrieben.
Schon gar für innen.
Signatur von »Mike« mfg
MIKE

Der Inhalt dieses Schreibens ist nur für die Adressaten bestimmt und
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Rechtschreibfehler, die gefunden werden, können behalten werden.
Ich habe keinerlei Verwendung dafür.

Tauchteddy

unregistriert

13

Montag, 28. Juli 2008, 19:12

Projekt gestorben ... Danke für die Tipps

14

Montag, 28. Juli 2008, 22:22

@Mike:
Also ich hab für meine Womorestauration (Euramobil Alkoven)
wasserfestverleimtes rotes Sperrholz geholt. War gar nicht mal so teuer.
Der QM in 4mm Stärke hat, soweit ich mich erinnere, knapp 10€ gekostet.