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carpenter

unregistriert

1

Sonntag, 23. März 2003, 15:12

Wer kann mir sagen, wo ich eine gute Seite für den Selbstausbau von Womos finde?
Am besten für den T2. Tips und Ratschläge werden natürlich auch gern entgegengenommen. Wie sieht es mit Zulassung beim Tüv aus. Dann natürlich eine Frage der Dämmung. Kenne das vom Dachausbau mit Taupunkt und so. Wie sieht das beim Womoausbau aus. Hinterlüftete Verkleidung nimmt ja auch einiges an Platz. Was gibts da für Möglichkeiten. Welche Materialien zum Dämmen haben sich als günstig erwiesen?
Ich würde jetzt eher zu Styropor PLatten neigen. Wie funzt das mit Elektrik und so. Fragen über Fragen..... Also Antwortet recht zahlreich, egal zu welchem Thema. Wäre ja interessant mal verschedene Meinungen zum Ausbau zusammen zu bekommen und wer welche Erfahrungen womit gemacht hat.

Grüße!

Feuerbär

unregistriert

2

Sonntag, 23. März 2003, 16:58

Es gibt immer verschiedene Meinungen zu diesem Themen .

Deswegen nur kurz wie ich es gemacht habe.

Erstmal Gnadenlos alles raus was drin ist ,dann Kanäle für die Elektrik usw. verlegen.
Dann einwachsen wenn nicht vorhanden, danach Steinwolle mit silberfolienarmierung als Dampfsperre an den Fugen mit Panzerband verkleben um danach mit 3 bis 5 lagigen Sperrholzplatten und schnellbauschrauben von Träger zu Träger alles verschwinden zu lassen.

Jetzt wahlweise mit Teppich oder gewünschtem Material komplett verkleiden.

Erst im Anschluss daran die Möbel verbauen.

Vorteil :

Wahnsinnsgeräuschreduktion / Winterfest bei verwendung der entsprechenden Fenster und überall eine stabile Wand in der Du nach belieben Schrauben drehen kannst.....!:L:L:L


Ich habe das seit 5 Jahren und es bewährt sich auch im Dauereinsatz.

Kein schwitzen feststellbar

Keine quitschgeräusche keine sich auflösende oder sontswie stinkende Plastikkleber und der Teppich lässt sich leicht sauberhalten.

Am fussboden habe ich zusätzlich eine Filzsschicht eingebaut und dann Alutränenblech verbaut..

Viel Spass damit.

carpenter

unregistriert

3

Sonntag, 23. März 2003, 17:21

Aha, klingt gut. Was ist das denn fürn wachs und wozu? Die Kaschierung zur Karosse, oder zur Verkleidungsplatte. Wohl eher zu Platte, oder?

4

Sonntag, 23. März 2003, 17:32

Feuerbär hat\'s ja schon beschrieben.
Mein Senf dazu wäre, wenn innen alles raus ist erstmal gründlich entrosten und konservieren (grundieren,Lack). Zur kaschierten Dämmung muß ich nicht viel sagen, ne Kollege? Ich tendiere eher zu Styrodur.( Pattex Spiegelglaskleber ist nicht schlecht) Wandpeplankung aus Sperrholz oder Hartfaser. Ob Du darauf noch was klebst, ist Geschmackssache (zB. Teppich, Kork usw).
Hinterlüftet habe ich nur mein Dach. Bei den Wänden hast Du das Problem ja schon erkannt.
Über einen Ausbau kann man/frau sicherlich genügend Bücher schreiben. Frag einfach geziehlt nach, dann wird\'s einfacher für alle.

Viel Spaß beim tüfteln
Appi 8o)

carpenter

unregistriert

5

Sonntag, 23. März 2003, 20:00

Also, wenns konkreter werden soll. Na bitte! :-)
2 konkrete Fragen: 1.Wie funzt das mit dem Gasflaschenbehälter?(Klar, nach innen Luftdicht, aber was ist mit der Notentlüftung?)
2. Wie gestaltet man die elektr. Versorgung? Spannungswandler von 220 auf 12, oder umgekehrt?
Was sagt denn der TÜV Circus dazu?

6

Sonntag, 23. März 2003, 20:31

Zu 1. Die Entlüftung muß 100 cm² haben (5+11 Kg Flaschen), also Lüftungsblech in die Karosse setzen.

Zu 2. Anbieten würde sich die Variante 220 Volt auf 12 Volt(zum Batterieladen). Allerdings sind diese Teile nix für\'n schmalen Geldbeutel ;-)

Ich hab\'s bei mir so gelöst.(auch eingeschränkter Finanzrahmen:-O)
Mein Kochschrank hat ein 2 Flammenkocher und darunter ne 5 Kg Flasche. Das Fach ist auf Flaschengröße gebaut, die Flasche mit Gurt nochmals gesichert. Der Schrank ist ein Modul und wird vorm TÜV fix ausgebaut.

Eine 2 Verbraucherbatterie versorgt mich mit Ströme. Geladen wird sie über die Lichtmaschine. Sollte das nicht reichen, hab ich immer ein Ladegerät mit. Ist nicht teuer in der Anschaffung und auch andersweitig einsetzbar. 220 Volt kriege ich über ne Außensteckdose und die ist mit nem Mehrfachstecker verbunden. Solltest Du mit Leerrohren arbeiten, müßen 12 und 220 Volt eigene Leerrohre haben.

Ist ne \"Schmal-Hans Lösung\" aber die tut es.

Grüße
Appi 8o)

carpenter

unregistriert

7

Sonntag, 23. März 2003, 21:16

Nochmal mit der Lüftung. Einfach Loch in die Karosse und fertig? Durch ein Gitter könnte Wasser eindringen. Gibts da ne gute Lösung?

Mit dem Strom scheint auch bei mir gut zu gehen. Ist ein ehem. Postbus und hat ne Standheizung, die mit ner 2.ten Batterie läuft. Die Könnte man dann gebrauchen. Also kann man auch beide Batterien zum Aufladen an die Lichtmaschine schließen, oder hab ich das falsch verstanden?

8

Sonntag, 23. März 2003, 21:21

[cite]carpenter schrieb:[br]Also, wenns konkreter werden soll. Na bitte! :-)
2 konkrete Fragen: 1.Wie funzt das mit dem Gasflaschenbehälter?(Klar, nach innen Luftdicht, aber was ist mit der Notentlüftung?)
[/cite]

Wie Appi schon schrieb muß eine Entlüftung an der tiefsten Stelle im Gaskasten als unverschließbare Öffnung von mind. 100 cm² vorhanden sein. Also im Boden oder direkt über dem Boden in der Außenwand.

Weitere Hinweise zum Thema Gas gibt es auf meiner Homepage


[cite]
2. Wie gestaltet man die elektr. Versorgung? Spannungswandler von 220 auf 12, oder umgekehrt?
[/cite]

Mal schauen was andere noch so schreiben ;-) Meine Lösung sieht ähnlich der von Appi aus, sprich relativ preiswert und zuverlässig. Ich habe auch nur eine große Versorgungsbatterie mit der ich meine gesamten Geräte speise. Während der Fahrt oder an\'s Stromnetz angeschloßen kann ich die bei Bedarf nachladen.

[cite]
Was sagt denn der TÜV Circus dazu?
[/cite]

Der TÜV kann für alle Installatiosnarbeiten (im Besonderen bei 220 Volt) entprechende Bescheinigungen von Fachbetrieben verlangen. In der Regel tut er das aber nicht wenn die Arbeiten ordentlich ausgeführt sind. Ich persönlich habe noch nie Probleme gehabt.


Gruß Fido

carpenter

unregistriert

9

Sonntag, 23. März 2003, 21:33

Aber wie schütze ich das Fahrzeug dann vor Spritzwasser, wenn z.B. das Loch nach unten geht?

10

Sonntag, 23. März 2003, 22:25

[cite]carpenter schrieb:[br]Aber wie schütze ich das Fahrzeug dann vor Spritzwasser, wenn z.B. das Loch nach unten geht?[/cite]

Du könntest z.B. ein Kiemenblech verwenden, da dann von innen noch ein feines Fliegengitter, sollte eigentlich reichen. Ich hatte bei mir und bei meinen Kollegen noch nie Probleme mit Feuchtigkeit.


Fido

carpenter

unregistriert

11

Sonntag, 23. März 2003, 23:06

besten dank! kann man sich was einfallen lassen.

12

Montag, 24. März 2003, 05:14

Denk aber bitte daran (!) wenn die Gasentlüftung nach unten ist, darf kein Bodenkamin für die Heizung sein, der muss dann zur Wand/Decke raus (!) oder umgekehr (!)dh. beim Bodenkamin darf die Gasentlüftung nur zur Wand raus.

Ich hab den fehler gemacht, und muss nun immer die Gasanlage vorm &tuev1 ausbauen .

Wolf
- Editiert von Wolf am 24.03.2003, 05:16 -
- Editiert von Wolf am 24.03.2003, 05:17 -

Feuerbär

unregistriert

13

Montag, 24. März 2003, 10:25

Ein Rohr mit Flansch ist auch schnell angebracht hat dann den Vorteil das während der Fahrt ein Unterdruck entsteht und absaugt...

CB-Globetrotter

unregistriert

14

Montag, 24. März 2003, 16:52

Hi Carpenter
Bei Reimo gibt es auch einige Tipp´s und die Ausbauvarianten sind auch nicht zu verachten.
Gruß Jörg

carpenter

unregistriert

15

Mittwoch, 26. März 2003, 20:46

Die Tips waren ja echt schon mal sehr hilfreich. Also schonmal danke.
Wie aber bekomme ich es z.B. mit der Beleuchtung hin, daß ich sowohl bei 12V Batterie Betrieb Licht habe und Bei Anschluß ans Netz das ganze über den Feststrom läuft? Für anregungen und Infos wär ich dankbar und billige Lösungen wären auch niet schlecht!
Bis dahin!

16

Mittwoch, 26. März 2003, 21:16

Moin Kollege ;-)

Also ich hab eigentlich 2 Stromkreise. Einmal 12 Volt für die Leuchten (von der Verbraucherbatterie) und dann nochmal 220 Volt. Ich hab, wie geschrieben, an der Außensteckdose ne Steckerleiste. 1,5² Kabel mit Stecker gelegt und daran dann ne nette \"Baumarktleuchte\" angeschlossen. Ohne 220 Volt hab ich also Campingleuchten und mit 220 Volt \"normale\" Lampen. Wie schon gesagt, es gibt auch Teile die von 220 auf 12 Volt gehen. Nur mir waren sie zu teuer. Oder Kombileuchten! Schau mal bei O-303 / Stefan\'s HP vorbei. Der hat welche im Programm. Nur so ganz billig sind die aber auch nicht.
Grüße
Appi 8o)

17

Mittwoch, 26. März 2003, 21:32

[cite]carpenter schrieb:[br]Die Tips waren ja echt schon mal sehr hilfreich. Also schonmal danke.
Wie aber bekomme ich es z.B. mit der Beleuchtung hin, daß ich sowohl bei 12V Batterie Betrieb Licht habe und Bei Anschluß ans Netz das ganze über den Feststrom läuft? Für anregungen und Infos wär ich dankbar und billige Lösungen wären auch niet schlecht!
Bis dahin![/cite]


Du kannst es z.B. so wie ich und viele andere machen. Wir haben einfach die Beleuchtung auf 12 Volt ausgelegt. Sind wir nicht am Netz werden die Verbraucher von der Batterie versorgt. Sind wir am Netz werden die Verbraucher von der Batterie mit Unterstützung eines Ladegerätes versorgt. Ist die wohl preiswerteste, einfachste Lösung.


Zu 220 Volt Vorschriften im Womo guck ruhig mal bei mir auf der Seite vorbei Kabelsalat ? 220- 240 Volt



Gruß Fido

18

Mittwoch, 26. März 2003, 21:44

[cite]Fido schrieb:

Sind wir am Netz werden die Verbraucher von der Batterie mit Unterstützung eines Ladegerätes versorgt.

[/cite]

Moin Fido

Welche Art von Ladegerät meinst Du? Die Speziellen, fest Eingebauten mit Überlastschutz?

Grüße
Appi 8o)

Josh´74

unregistriert

19

Donnerstag, 27. März 2003, 07:45

Moin Carpenter! Mein erstes Womo war ein T3(also der Eckige VW Bus ab Bj.79)den ich mir auch selbst ausgebaut hatte.Da ich auch keinen blassen Schimmer hatte wie die Bestimmungen sind u.auf was ich achten muß,habe ich mir ein Buch gekauft das mir sehr geholfen hat.Es handelt sich nämlich auf ca.250 Seiten nur um den T3 und seinen zukünftigen Ausbau...
Wenn du zum Ostertreffen kommst bringe ich es dir mit wenn du Interesse hast(Leihgebür: 1 Sixpack aus einer Leipziger Brauerei?)
Gruß Josh´74

20

Donnerstag, 27. März 2003, 14:40

[cite]Appi schrieb:[br]
Moin Fido

Welche Art von Ladegerät meinst Du? Die Speziellen, fest Eingebauten mit Überlastschutz?

Grüße
Appi 8o)[/cite]


Hallo Appi,

hab\'s übersehen SORRY !

Ich habe seit Jahren ein einfaches Standardladegerät, ich glaube 8 oder 10 Amp drinn. Ist ein Einhell aus\'m Bauhaus, Type müßte (glaube AEFN 10) muß ich nachgucken. Es hat damals rund 120 DM gekostet. Es ist eines von den elektronisch gesteuerten mit Überladeschutz usw. Ich glaube die Ladekennlinie war WU, weiß ich aber nicht mehr müßte ich nachgucken.

CU Fido