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Wohnort: hannover

Fahrzeug: 508 mit wowa-aufbau..... und sowas

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21

Mittwoch, 25. Februar 2009, 10:30

nein, aki,
stimmt nicht.
wenn eine batterie leer ist ,nimmt sie reichlich strom auf( kann auch soviel sein, wie die lima liefern kann).
die staromaufnahme sinkt dann mit steigender batterieladung beständig ab, bis sie irgendwann voll(jedenfalls so gut wie) ist.
das mit den 10% ist nur ein wert, mit dem man batterien dauerhaft laden kann, ohne sie zu beschädigen, ist aber wurscht, weil das dein lima-regler für dichübernimmt.
gruß, fabian
Signatur von »gromo« ...ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos. Vicco v. Bülow,1993

Limeskiste

unregistriert

22

Mittwoch, 25. Februar 2009, 15:52

Zitat

Original von aki-108
Hallo Leute,

Also das was Ihr sagt widerspricht dem was ich bislang gelernt habe. Nämlich dass es in der Regel nicht daran liegt dass die Lima zu wenig Srom liefert, sondern daran dass die Batterien nicht in der Lage sind, mehr als 10 Prozent (wenn sie einigermaßen voll sind sogar weniger) ihrer Nennkapazität aufzunehmen.

Das stimmt nicht

Und das sind bei einer 200er Batterie eben nur maximal 20 Ah, während es bei einer 600er Bank eben 60 Ah wären. Je größer die Batterien, umso mehr Strom wird daher in der gleichen Zeit aufgeladen.


Was ist denn das für eine Rechnung (?) :)
Mal angenommen deine annahme würde stimmen
dann sind 10X 20AH laden bei 200AH und 10X 60AH laden bei 600AH immernoch das gleiche :-O

Zitat


Daran ändert auch der Sterling nichts, weil er ja nur dazu da ist, die Lima zu optimieren, aber dass die Batterien nicht schneller aufnehmen können, daran kann der auch nichts ändern.


Oh doch und genau dafür ist der u.a.auch da.

Zitat


Wieweit die 65er Lima bei einer 600er Bank möglicherweise an ihre Grenzen stoßen würde, das müsste man mal Sterling selber fragen; Aber wenn man davon ausgeht dass die Batterien meistens wahrscheinlich sogar weniger als 10 % ziehen, dann wäre selbst das mutmaßlich kein Problem.

Ich kann euch jetzt aber keine Links nennen wo ich das vor zwei Jahren überall gelesen habe, dass die Menge der Stromaufnahme von der Größe der Batterien abhängt.


Da hast du viel falsches gelesen.

Mich würd mal intressieren was du für eine AGM Batterie hast
und ob diese jemals wirklich voll geladen wurde ?
War die Batterie jemals an einem für AGM geeignetem Ladegerät oder ausreichend lang
mit dem Sterling geladen worden
Und kannst du auch ausschliessen das kein Krischstrom dieBatterie leert ?

Gruß

Limeskiste



- Editiert von Limeskiste am 25.02.2009, 16:54 -

aki-108

unregistriert

23

Mittwoch, 25. Februar 2009, 22:52

Hallo Fabian,

Ok, 10 % ist ein willkürlicher Wert, aber dass sie wie du korrekt schreibst mit zunehmendem Vollsein weniger aufnimmt ändert ja nichts daran dass eine drei Mal so große Batterie in der gleichen Zeit drei Mal so viel aufnimmt


Hallo Limeskiste,

\"Mal angenommen deine annahme würde stimmen dann sind 10X 20AH laden bei 200AH und 10X 60AH laden bei 600AH immernoch das gleiche\"

eben nicht: 10X 20 Ah sind 200 Ah, und 10X 60 Ah sind 600 Ah. Also nicht das gleiche. Ich habe dann nach der gleichen Ladezeit drei Mal mehr Strom zur Verfügung. Es ist wie wenn das 600-Liter Fass ein drei Mal so großes Loch zum reinschütten hat als das 200-Liter Fass, um bei dem Beispiel zu bleiben.

Es ist eine Power Kingdom PK 200-12, sie wurde anfangs nur alle vier bis sechs Wochen mal über Nacht per Xetec Ladegerät optimal geladen, seit ein paar Monaten habe ich den Sterling.

Während der Fahrt geht sie ziemlich schnell auf 14,1 bis 14,2 und fällt dann fast sofort auf 12,8 sobald der Motor aus ist.

Das mit dem Kriechstrom wird es wohl nicht sein, am nächsten Morgen hat sie eigentlich ungefähr das gleiche wie am Abend;

Wohnort: Ottrau

Beruf: Rentner auf unbestimte Zeit

Fahrzeug: Passat 35i 1,8

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24

Mittwoch, 25. Februar 2009, 23:38

du sagst das du ca 10ah übern tag entnimst.

wen wir das beispiel mit den fässern nemen entnimst du also aus dem 200l fass 10l = 190l noch drinne

beim 600l fass sind das dan eben 590l rest bestand

bei beiden must du nur 10l wider nach füllen um sie voll zu bekommen also wie so hast du dan bei dem 600l fas eine höheren lade strom ? der wirt genauso hoch sein wie bei der 200er weil es fehlen ja genauso viel und nicht mehr nur weil da ne grössere 600er batterie bank ist.

das einzigste was ist ist das du mit ner 600er batterie bank wesentlich länger autak lebenkanst als mit einer 200er batterie bank das der einzigste unterschied.

der andere unterschied ist das wen deine 200er richtig lehr ist ist die vom sterling schneller voll geladen, ich schmeis einfach mal 6 stdin den raum, und die 600er bank brauch dementsprechend länger

weil der sterling bekomt nur die 60a von der lima die er sich holt wen die batterien lehr sind und dan kanste dir genau ausrechnen wielange der sterling braucht um eine 200er und eine 600er batterie bank zu laden.

also deine 10ah die du verbrauchst sind genauso schnell wider aufgeladen bei der 600er bank wie bei der 200er bank da tut sich nix, must bei beiden nur einen eimer mit 10l wasser rin kippen.
nur wen die beiden komplet lehr sind brauchen die 600er wesentlich länger bei nem 60a ladestromals eine 200er.

hoffe das das nun verstendlich ist.

an deiner stelle würde ich mirne solarzelle aufs dach hauen oder nen platz mit landstrom organisiren und den sterling über nen 60A overloade geschütztes netzgerät versorgen. so habe ich es gemacht.
Signatur von »Eicke«
Wer Rechtschreibfehler findet kan sie behalten den ich gehöre auch zu der Legersteniker fraktion !

Für Kontakt Mail: eicke@xn--mrtz-5qa.de oder Telefon: 0171-5183765 / 06639-870666

Wohnort: hannover

Fahrzeug: 508 mit wowa-aufbau..... und sowas

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25

Donnerstag, 26. Februar 2009, 07:44

richtich eicke,
genau so isses!
und aki,
prüf mal nach, warum deine batterien so schnell schwächeln, da stimmt was nicht! 10AH stromentnahme ist eher ne lachnummer, ich habe 2x88AH (=172AH) an
bord und kann damit ne knappe woche stehen inklusive beleuchtung, wasserpumpe,beschallung,etc.für 4 leute.
also verabschiede dich von deinen 600AH und sorg dafür, daß das, was du an bord hast anständig funktioniert,fertig!
gruß, fabian
Signatur von »gromo« ...ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos. Vicco v. Bülow,1993

aki-108

unregistriert

26

Donnerstag, 26. Februar 2009, 10:16

Hallo Fabian,

Also wenn ich das lese was du schreibst dann denke ich dass meine Batterie nicht mehr wirklich in Ordnung ist. Wahrscheinlich habe ich sie im ersten Jahr, als ich noch keinen Sterling hatte, nicht oft genug voll geladen. Es war auch mal eine Standzeit von knapp drei Monaten dabei, als ich weg war. Obwohl ich mir es vorgenommen hatte, habe ich vergessen bei der Rückkehr zu schauen wie stark die Spannung noch ist.


Hallo Eicke,

Eine Batterie nimmt ja immer einen konkreten Prozentsatz ihrer Kapazität an Ladestrom auf. Der Prozentsatz ist abhängig vom Ladezustand der Batterie. Sind wir soweit einig?

Nehmen wir mal als willkürliches Beispiel an dass sie zwei Drittel voll ist, und 10 Prozent zieht.

Ich habe dann beim "600-Liter-Fass" einen höheren Ladestrom als beim 200-Liter-Fass, weil es im ersten Fall bei angenommenen 10 Prozent 60 Ampere sind, die sie in einer Stunde ziehen kann, und im zweiten Fall eben nur 20 Ampere.

D.h. wie hoch der Ladestrom ist, hängt davon ab, wie groß die Batterie ist, weil 10 Prozent von 600 mehr ist als 10 Prozent von 200.

Und somit habe ich bei einer größeren Batterie nach zum Beispiel einer Stunde Fahrzeit mehr Energie zur Verfügung als bei der kleineren.

27

Donnerstag, 26. Februar 2009, 10:38

die Ladung erfolgt nicht linear, sondern ist von verschiedenen Faktoren abhängig.

Wenn ich aus einen vollen B. 10AH entnehme, kann ich keine 60AH nachladen.

Wenn meine 920Ah halb leer sind, springt mein Ladegerät innerhalb weniger Minuten von 50AH-Ladung
auf 29AH runter u.lädt nach ca. 2 Tagen nur noch mit 3AH. Warum das so ist weiss ich auch nicht, glaube aber dass die Kennlinien guter Ladegeräte schonendes Laden steuern. Mit einem ungeregelten Lader würde die B. wesentlich schneller voll werden, aber das Risiko wäre mir zu hoch.

gruss
thomas

28

Donnerstag, 26. Februar 2009, 11:08

Zitat

Original von aki-108
Eine Batterie nimmt ja immer einen konkreten Prozentsatz ihrer Kapazität an Ladestrom auf. Der Prozentsatz ist abhängig vom Ladezustand der Batterie. Sind wir soweit einig?

Das ist so nicht Richtig.
Die Höhe des Ladestroms richtet sich nach dem Innenwiederstand
der Batterie und nicht nach der Kapazität.


Und somit habe ich bei einer größeren Batterie nach zum Beispiel einer Stunde Fahrzeit mehr Energie zur Verfügung als bei der kleineren.


Das ist nur der Fall wenn die "Kleine" Batterie in der kurzen Zeit nahezu voll würde.
Das wird sie aber in der kurzen Zeit nicht werden.
Wenn deine 200 Ah Batterie nahezu leer ist und du sie dann mit 1 Stunde fahrt lädst
wirst du im besten Fall 40-50 Ah geladen haben können.

Das ändert sich auch nicht wirklich wenn du noch 2 200AH Batterien dazu schaltest.

Signatur von »OPA-Peter« Träume nicht dein Leben,
sondern lebe deinen Traum.

Limeskiste

unregistriert

29

Donnerstag, 26. Februar 2009, 11:15

Zitat

Original von aki-108

Nehmen wir mal als willkürliches Beispiel an dass sie zwei Drittel voll ist, und 10 Prozent zieht.

Ich habe dann beim "600-Liter-Fass" einen höheren Ladestrom als beim 200-Liter-Fass, weil es im ersten Fall bei angenommenen 10 Prozent 60 Ampere sind, die sie in einer Stunde ziehen kann, und im zweiten Fall eben nur 20 Ampere.


Nein, der Ladestrom kann sogar viel niedriger sein bei der 600AH weil diese bei gleicher entladung wie die 200AH
nicht soviel geleert ist. Um so voller die Batterie ist je weniger nimmt sie auf
Wie ich bereits oben geschrieben hatte, es ist das gleiche ob du 200AH oder 600AH hast
wenn du bei beiden immer nur die gleiche Menge entnimmst, der Faktor Zeit ist immer der gleiche
Ausser das du bei 600AH eine größere Kapazität hast hast du nichts gewonnen wenn du diese Menge nicht auch nutzt.
Wenn du wie du schreibst eher wenig fährst und immer nur 10AH an Stromverbrauch anfallen
wären 600AH m.M. nach Blödsinn. Ausser kosten, weniger Platz und Ladeprobleme hättest du nix davon.

Deine Batterie ist ein VLRA Batterie die für zyklisches laden garnicht geeignet ist
Das diese nicht lang lebt ist also verständlich.

Und vergess das mit den 10% es stimmt einfach nicht :)

Wenn nicht Solar dann würd ich es dochmal mit Windkraft probieren
Wind gibt es genug und meist 24st am Tag

Gruß

Limeskiste

30

Donnerstag, 26. Februar 2009, 11:29

Zitat

Original von Limeskiste

Deine Batterie ist ein VLRA Batterie die für zyklisches laden garnicht geeignet ist
Das diese nicht lang lebt ist also verständlich.



Moin,

was heisst zyklisches laden, ist nicht jedesmal starten oder Stromanschluss schon ein Zyklus?

gruss
thomas

Limeskiste

unregistriert

31

Donnerstag, 26. Februar 2009, 12:11

Zitat

Original von liner1

Moin,

was heisst zyklisches laden, ist nicht jedesmal starten oder Stromanschluss schon ein Zyklus?

gruss
thomas


Nein Tommi,

Man sagt ein Ladezyglus ist 50% entladen und laden
Wobei es da unterschiedliche Standarts gibt

Im Bootsbereicht gilt SAE 1240 was wieder ganz anderst berechnet wird

Regelmäßig und wiederholend die Batterie laden und entladen ist zyglisch

Die meisten VLRA Batterien die auch meistens in AGM-Technik gebaut sind
werden für UPS , Nostsrom, Standbystrom, medizinische Geräte usw. verwendet.
D.h. ständig voll, minimale entnahme, immer gleiche temperatur, wenige Ladezyglen im Jahr
So halten diese auch die 10 Jahre die dieser Art Batterien an Lebensdauer nachgesagt wird.

Im WoMo halten diese je nach Anwendung nur ein Bruchteil der vom Hersteller zugesagten Lebensdauer

Gruß

Limeskiste

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32

Donnerstag, 26. Februar 2009, 13:03

Salut,

jaja der liebe Strom....


Ich hab als Versorgungsbatt 2x 6V 400Ah Sonnenschein Bleigel Akkus
aus einer USV (Nostromversorgung) raus günstig bekommen, die dort
zyklisch getauscht werdn mussten. Die Akkus waren zwar schon 2 Jahre alt
aber immer mit Kennlinienlader geladen gewesen.

plus 1x 26Ah AGM als "Heizungsreserve".

Bei den Bleigelakkus habe ich bisher ausschließlich über Solar geladen,
was aber den gravierenden Nachteil hatte, daß bei wenig Sonne und im winter
eben sogut wie keine Ladung erfolgte.
Bei längeren Aufenthalten (so ab 5-6 Tagen) hatte ich eben öfters das Problem,
daß ich ja doch einiges an Strom verbraucht habe und so eben das Solarpaneel
gerade in den Wintermonaten nicht mehr zum Volladen ausgereicht hat.


Für längere Fahrten habe ich mir daher zusätzlich eine Ladeleitung (16mm²)
über ein Zwischenrelais mit nachfolgender separaten Laderegelung eingebaut.
Diese schaltete die Bleigels bei erreichen von 13,85 Volt weg von der ladeleitung.


Da ich beruflich immer wieder mal die Woche über im Auto unterwegs war und deswegen
auch drinnen lebte, zudem dann meist nur eine sehr kurze Fahrstrecke hatte,
hatte ich also auch des öfteren immer wieder mal das selbe Problem.
Plötzlich war kein Strom mehr da....
Eine Unterspannungssicherung hat bei erreichen von 11,85 Volt sämtliche Verbraucher
ausser 2 LED-Spots gandenlos vom Bordnetz genommen.
(ungeachtet vom Gas) Die Heizung muß für mich aber immer verfügbar sein.
Gerade im Winter ist das irgendwie Wichtig ;-)
Daher auch der zusätzliche AGM Akku.

Zudem war bei meinen Einsatzorten nicht immer oder überall ein fester Landanschluß verfügbar.
Die Hauptproblematik dabei war bei mir, daß in meinem Auto auch ein paar Rechner
(umgebaute PC-Systeme auf 12 Volt) mitgelaufen waren, die ich beruflich benötige.
Damit war die Stromseite eben öfters mal das Kernproblem dabei.

400Ah klingt nach einer menge Strom, ist aber bei grösserem Verbrauch eben auch schnell leer
und benötigt daher auch durchwegs ordentlich Ladung.

Daher habe ich mir als Sicherheitsreserve für 2-3 Nächte noch zusätzlich nen AGM Akku
reingehängt. Diesen habe ich schon öfters bei längeren Standzeiten dringendst benötigt.
Auch für den AGM habe ich mir ein 2. kleineres Soalrpaneel mit Laderegler
installiert. Aber auch dieser AGM Akku hatte seine Probleme bei längeren Standzeiten,
wenn die Witterung entsprechend schlecht war.

Ich hatte so einige Tage im Jahr, wo ich mir unfreiwillig im Winter in der Karre den Arsch abgefroren hatte. Das ist eben der Nachteil einer Gebläse- Gasheizung.


Mein Fazit dabei nach über 5 Jahren nun:

Die Bleigel Akkus wurden fast ausschließlich über einen Solarladeregler -
und das ging halt nur bei schönem Weter - nachgeladen.
Im Frühling bis zum Spätsommer reichte es auch immer locker aus.
1 oder 2 Sonnige Tage und der Akku war wieder gut Voll.

Im Winter ist allerdings mit 2 Problemen zu kämpfen.
1. ist die Tageszeit wo die sonne nutzbar scheint deutlich kürzer
2. ist das Soalrpaneel vorher unbedingt von Schnee und Eis zu befreien
um wenigstens einigermassen nachzuladen.

Teilweise habe ich mir so mit einem Generator ausgeholfen gehabt,
wo mir 1x ein Generator irgendwann in der Nacht geklaut wurde.
- trotz Schloss und Kette ....


Mit der Lima- Lade- erweiterung kam dann noch gleich ein zusätzliches feature mit dazu.
Ein kleiner Hebel vorne an der ESP, der bei Umlegen das Standgas etwas erhöhte, um so die
Lima in den max. Ladebereich zu bringen. (1150 U/min am Motor)
Der AGM Akku wurde dann im wechsel aufgeschaltet, sobald die Bleigel Batteriebank
vollgeladen war (13,85V Abschaltspannung) und der Laderegler sich bei kurzfristiger erreichung dieser Marke sich eben abgeschalten hatte legte dieses Steuerrelais den AGM Akku auf die Ladung. Der AGM Akku wurde dann direkt parallel aufgeschalten zur Fahrbatterie.

Damit war ich nun schon ziemlich autark - auch bei längeren Standzeiten und schlechtem Wetter.
Allerdings hatte ich auch so den einen oder anderen unfreiwilligen Kontakt zur Rennleitung ...
^^


Das Batterie Resümee dabei:

Der AGM Akku hat bei mir eines gezeigt,nämlich die Tatsache, daß er nicht gern über
14 Volt geladen wird. Das nimmt er einem sehr schnell krumm.- rascher Kapazitätsverlusst -
Ein AGM Akku sollte also bei erreichen von max. 14,1 Volt abgeschalten werden.

Eine versehentliche Tiefentladung mit gezwungener Standzeit von 2 Wochen
- erst dann hatte ich diesen Fehler bemerkt - hatte er anfangs arglos überstanden.
Was mich sehr erstaunt hatte, aber auch dem Werbeversprechen 100% nachgekommen war.

Lediglich die vielen Ladungen bis 14,5 Volt - nach dem nachrüsten der Limaladung -
nahm er mir sehr schnell krumm und krepierte nach einem Jahr.
Ein Austausch- AGM hat sich genauso verhalten.. - Ergo scheint das ein KO Kriterium zu sein.


Die Bleigel Akkus hatten nach nun schon über 6 Jahren Gesamtlaufzeit auch schon so ihre
Kapazitätsvelusste und reichten bis vor etwa 5 Monaten gerade mal noch für 2 Tage.
Nun kann man sagen nach dieser Zeit haben Sie ja auch ihre Lebenserwartung mehr als erfüllt.

Nach einem Radikalumbau der ganzen Ladegeschichte habe ich mir nun 2 Kennlinienlader eingebaut.
einen für die Wohnraum Blei- Gel Akkus und einen zweiten für den Fahrzeug- Starterakku.
Ein selbstkonzipierter kleiner Steuerechner regelt nun mithilfe mehrerer Relaisschaltungen
die Auf und Umschaltung der verschiendensten Lade-Scenarien. Bis jetzt funktioniert das einwandfrei und Problemlos.

Seit dem nun 5-Monatigem permantenten Laden mit dem Kennlinienlader
haben die Blei Gel Akkus nun bei mir auch wieder deutlich an Kapazität zugelegt.
So halten Sie mittlerweile wieder etwas mehr als 4 Tage autark durch.
Trotz eisiger Kälte. (nicht Isolierter Batterieraum)

Da ich seid kurzem (etwa 2 Monaten) aber auch auch einen festen Landstromanschluß habe,
hat sich das Thema zwar im Augenblick mal etwas entspannt, aber ich behalte es weiter im Auge.


Mein abschliessendes Fazit:
Daß zwischen Solar-, Limaladen und dem Kennlinienladen doch so einen eklatanter
Unterschied besteht, hat mich selbst offengestanden verblüfft.




Um dem Ganzen in Zukunft noch weniger Gedanken widmen zu müssen,
befinde ich mich derzeit gerade im Bau eines kleines BHKW`s für`s Wohmo.

Dabei wird ein kleiner Generator mit 4Takt Motor die Basis zur Eigenversorgung
mit Strom, Heisswasser und zum zuheizen verwendet.
Zusätzlich soll dieses BHKW auch zum Vorheizen des Motor Kühlwassers verwendet werden können.
Aber das ist ein anderes Thema.
Signatur von »Schteffl« Freiheit bedeutet selber entscheiden zu können, was man definitiv nicht will

Wohnort: Jettingen

Beruf: Rentner

Fahrzeug: Düdo 613 Breitmaul mit "H"

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33

Donnerstag, 26. Februar 2009, 13:33

Hallo Schteffl,

super mal einen Beitrag zu dem Thema zu sehen, der über eine langjährige Praxiserfahrung berichtet.

Da kann ich auch für meinen Bedarf echt was damit anfangen.

Grüßle
Herbert
Signatur von »Herbert« Und auf vorgeschriebenen Bahnen
zieht die Menge durch die Flur;
den entrollten Lügenfahnen
folgen alle! - Schafsnatur!


Johann Wolfgang Goethe
Faust 2, IV. Auf dem Vorgebirg. (Zweiter Kundschafter)

aki-108

unregistriert

34

Donnerstag, 26. Februar 2009, 22:38

Ok also alles noch deutlich komplizierter als es ohnehin scheint. Das zu reflektieren braucht Zeit;

Eicke hat deine AGM denn kein Ventil?

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35

Donnerstag, 26. Februar 2009, 22:45

hä ? was fürn ventiel ?
wen die voll geladen ist dan geht der sterling automatisch auf erhaltungs laden aber das machter eben nur dan wen lange genug gefahren wirt oder wie bei mir wen der sterling über ein netzgerät gespeist wirt wen landstrom angeschlossen ist.

also wofür nen ventiel ?
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36

Freitag, 27. Februar 2009, 08:20

Ok also alles noch deutlich komplizierter als es scheint. Das zu reflektieren braucht Zeit;


nein, aki,
es ist nicht kompliziert, du machst es kompliziert.
eigentlch ist es einfach:-die batterien sind zu schnell leer = neue kaufen!
-die batterien sind nicht schnell genug wieder voll =länger fahren oder
anders strom produzieren.

ich weiß nicht, was es da groß zu reflektieren gibt. und: sei mir nicht böse, aber du scheinst über eine durchaus große menge von
halbwissen ( jetzt nur bezogen auf batterien etc:-O ) zu verfügen, das leider auch überwiegend falsch ist, daher vielleicht deine verwirrung.

gruß, fabian( der sich hoffentlich nicht allzu schulmeisterlich angehört hat 8-( )
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aki-108

unregistriert

37

Freitag, 27. Februar 2009, 09:02

doch, also wenn ich irgendwas kompliziert finde, dann das. Innenwiderstand? VLRA? Solarpaneel? Windrad? AGM? ... schau dir den Post von Schteffl an ... wenn das nicht kompliziert ist.
Gruß



Eicke: Limeskiste hat geschrieben dass meine Batterie als ventilregulierte AGM nicht für zyklisches Laden taugt, und dass er (oder sie) sich nicht wundert wenn sie kaputt geht. Daher wundert mich dass deine *nicht* kaputt geht, weil du ja auch eine AGM hast. Daher die Frage ob der Unterschied der ist dass deine AGM nicht ventilreguliert ist.

38

Freitag, 27. Februar 2009, 09:26

Hallo,
die Frage ist doch erstmal ob die Batterie wirklich schwächelt
oder ob sie nur ständig im fast leeren Zustand vor sich hin dümpelt
weil sie über längere Zeit nicht ausreichend geladen wurde.

Also erstmal richtig voll laden.

Dann sieht man weiter.

Gruß
Peter
Signatur von »OPA-Peter« Träume nicht dein Leben,
sondern lebe deinen Traum.

39

Freitag, 27. Februar 2009, 10:29

Zitat

Original von Limeskiste

Man sagt ein Ladezyglus ist 50% entladen und laden
/quote]
Moin Limeskiste,

habe schon oft gelesen, zyklenfest, rüttelfest, bis 500 Ladezyklen usw..

Nur wer hat schon permanent einen Multimeter an seiner Anlage ob er die 50% Entladung nicht überschreitet und ist eine 30%ige Entladung dann noch kein Zyklus?

gruss
thomas

Wohnort: Oberpframmern

Beruf: hab ich

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40

Freitag, 27. Februar 2009, 10:52

@Opa-Peter
Hallo Peter,
Genau das ist fast die komplette Essenz meines Postings.
Volladen der batterien ist wichtig,
aber es sollte auf jeden Fall mit einem vernünftigem Ladegerät passieren.
Optimalladung ist eben nur mit Kennlinie

@aki-108
Ja, ich weiß, ein vernünftiger Kennlinienlader ist relativ teuer
(Sterling- Cetek & Co)
aber lieber eine vernünftig vollgeladene Batterie als
eine fast leere oder eben "verkochte" Batterie.

Das sollte die komplette Essenz von meinem Posting sein.
Das Geld, welches Du Dir am Ladegerät ersparst,
zahlst Du über kurz oder lang am mehrverbrauch von Batterien vielfach drauf.

und wenn Die eben die Limaladung nicht reicht,
ein kleinen Moppel dazu und zwischendrin eben mal nachladen
(gerade PC`s sind ziemliche Stromfresser im Auto)
Signatur von »Schteffl« Freiheit bedeutet selber entscheiden zu können, was man definitiv nicht will