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1

Sonntag, 8. März 2009, 16:40

Moinsen! Von mir stammt der Gasherd-Thread weiter unten. ich mach hier nen neuen auf, weil ich mich nach studium der wunderbarvielen antworten dazu entschlossen habe, zu versuchen, das ganze ohne bürokraten-willkür durchzuziehen.
Also mein plan ist wie folgt:
ich hab nen 50 mBar Kocher, nen Schlauch und nen Druckregler.
das ganze will ich in einen schrank einbauen, den man -ohne werkzeug- mit zwei handgriffen wieder rausbekommt, damit man draußen kochen kann.
mein ganzer stolz (mb 407d katastrophe, süße 22)hat ne wo-mo-zulassung, ohne das ein herd drin ist/war.
Fragen sind nun:
1. ich muss ja ne gasflasche mitnehmen. was gibts denn da zu beachten?
2. gibt es tipps, was man beachten muss, damit die erfüllungsgehilfen der hiesigen bürokratie einem auch glauben, dass man nicht drinnen kocht? (herd im Karton unterm bett o.Ä.)
3. Gibts außer Gaslecksuchspray und Zündsicherung noch ein paar tipps, explosionen zu verhindern?

vielen dank für antworten!!
Nils

nunmachabermal

unregistriert

2

Sonntag, 8. März 2009, 17:03

Der Transport von Gasflaschen in geschlossenen Fahrzeugen ist verboten.
Warum wehrst du dich gegen alle sinnvollen Vorschriften?
Kennzeichne dein Womo bitte deutlich, damit ich nicht aus versehen neben dir stehe.

Gruß Nunmachmal

3

Sonntag, 8. März 2009, 17:35

Zitat

Original von Rommel
3. Gibts außer Gaslecksuchspray und Zündsicherung noch ein paar tipps, explosionen zu verhindern?
Nils


Wenn du es nicht richtig machen willst, dann lass es lieber.
Als Alternative kannst du dir nen Petroleum/benzinkocher zulegen und Kühlschrank halt nur über Strom laufen lassen.


Mit Gas ist nicht zu spaßen, macht Aua und das nicht nur dir!!!

Gunnar

regentrude

unregistriert

4

Sonntag, 8. März 2009, 17:41

moin,

recht hat er hier, der nunmachmal-frühzeitigausklinker..

koch doch draussen auf offenem feuer..
oder drinnen mit gas, aber dann entsprechend den gesetzlichen bestimmungen zum einbau.
und das geht durchaus auch herausnehmbar!!

im grunde hast du deine eigene frage bereits mit dem wort explosion beantwortet :-O :-O

lg magda

5

Sonntag, 8. März 2009, 18:03

http://www.myvideo.de/watch/1338657/Feuer_Explosion_einer_Gasflasche_in_Wenningstedt_Sylt

so kann es enden.

Vielleicht hilft das, Dich zu überzeugen.

Ansonsten nimm die blauen Campingkartuschen und einen entsprechenden Miniherd und koch draußen.
Signatur von »Schneckchen« Uli
Eriba-Original mit "H" - Einzigartig, da bauartlich keine Dublette bekannt!
"Suche Bilder/Unterlagen vom RM550." #winke3

immer unterwegs

unregistriert

6

Sonntag, 8. März 2009, 18:34

Also ausgerechnet die blauen campingflaschen als sicherer zu bezeichnen ist bestimmt nicht richtig. Tatsache ist, einen ordnungsgemäss geschlossene 5 k Flasche mit Deckel aufgeschraubt ist hundertprozent sicher, auch wenn sie durch die Gegend fliegt.in Deutschland wird da manches schon etwas übertrieben. in Belgien habe ich übrigens noch keinen Gasherd mit der obligatorischen Zündsicherung entdeckt, also nie neben Belgier ,Niederländer , Franzosen, Spanier stellen, die fliegen nämlich alle in die Luft oder doch nicht. Und die ganzen Camper mit Pkw und Campingherd, alles Brandheiss.
Die haben doch ihren Krempel tatsächlich einfach so im Kofferraum liegen.
Panikvideos kann man auch mit Ameisen drehen.
Grüsse Harald

7

Sonntag, 8. März 2009, 19:42

Zitat

Original von immer unterwegs
Also ausgerechnet die blauen campingflaschen als sicherer zu bezeichnen ist bestimmt nicht richtig.

Hab ich auch nicht!

Zitat

Panikvideos kann man auch mit Ameisen drehen.
Grüsse Harald


Das ist Realismus, nicht Panik.
Signatur von »Schneckchen« Uli
Eriba-Original mit "H" - Einzigartig, da bauartlich keine Dublette bekannt!
"Suche Bilder/Unterlagen vom RM550." #winke3

8

Sonntag, 8. März 2009, 20:31

Es ist doch so einfach einen belüfteten Kasten zu bauen und miteiner Megakurzen Leitung einen preiswerten Herd anzuschließen, das ganze einmal abnehmen lassen und fertig.

Der Kasten kann doch aus Sperrholz sein und braucht nur einen Befestigungsgurt.

diese Kosten sind doch echt überschaubar und ein Herd wird zum Betrieb eines Womos sowieso gefordert.
Also könnte beim nächsten Tüv, wenn der Prüfer aufmerksam ist sowieso alles vorbei sein.

9

Sonntag, 8. März 2009, 21:10

8-( (?) Kopfschüttel!

immer unterwegs

unregistriert

10

Sonntag, 8. März 2009, 22:18

Also nochmal, Gasflaschen explodieren nicht mal eben so.
Ausser in Booten mit Kajüte, da kann sich Gas halt unten sammeln, bis das verhältnis stimmt,
ist jede Gasflasche, verschlossen und aufgeschraubtem Schutz, einiges sicherer als jeder Fahrzeugtank, WasserTanks mal ausgenommen.
Campinggas ist Butan, das kann man im Winter nicht benutzen, schon gar nicht mit aussenbefestigung.
Meistens flämmt es in Wohnmobilen, weil irgend etwas anbrennt.

Wohnort: Wiernsheim

Fahrzeug: 508 D langbreithoch Bj. 86, 24 V

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11

Sonntag, 8. März 2009, 22:35

Jetzt lasst den Jungen leben. Ich nehme an, dass keiner von uns unfehlbar wie der Papst ist. Jeder hat schon mal was angestellt, das er hinterher gar nicht mehr so lustig fand, wenn er daran dachte.
Rommel, nimm die Arbeit und die TÜV-Abnahme auf Dich, das ist besser.
Unnu kann doch ferdich sein, odda?

Jürgen

Wohnort: Soest

Fahrzeug: 85er 309D James Cook und 98er Volvo 945 2,3Turbo

  • Private Nachricht senden

12

Sonntag, 8. März 2009, 22:40

Und auch nochmals, auch als Antwort auf deine Frage 3.: halte dich an die Vorschriften, die hier für den Einbau einer Gasanlage in Wohnmobile gelten.
Dazu gehört u.a ein zum Innenraum dichter Gasflaschenkasten mit Entlüftung nach Außen, und entsprechendes für die Verteilanlage. Auch in einem Womo kann sich Gas am Boden oder im Schrank sammeln, bis das Verhältnis stimmt.

Basteleien an Gasanlagen kann ich nicht nachvollziehen und werde da auch keine Tips zu geben!
Es gibt Vorschriften und technische Regeln, die ihren Sinn haben und von Fachleuten erstellt worden sind und beachtet werden müssen. Diese Regeln als Schikane anzusehen zeigt daß du anscheinend keine Ahnung von der Materie hast.

immer unterwegs

unregistriert

13

Sonntag, 8. März 2009, 22:46

Gasvorschriften für Wohnmobile werden in Deutschland immer den Betriebsanleitungen der Firma Truma angepasst, Bis Jetzt jedenfalls., im übrigen fallen Transportable Kocher nicht in diese Vorgaben für festeinbau. Du hast aber schon recht, immer sorgfältig damit umgehen, Leichtsinn ist nie angebracht.
Gruß Harald

strandläufer

unregistriert

14

Sonntag, 8. März 2009, 23:00

Zitat

Campinggas ist Butan, das kann man im Winter nicht benutzen, schon gar nicht mit aussenbefestigung.


seit wann kann man das nicht im winter benutzen?

muß grade an das HB männchen denken

WARUM DENN GLEICH IN DIE LUFT GEHEN?

also rommel:
gehe lieber auf nummer sicher,denn trotz aller sicherheitsmaßnahmen
ist mit gas nicht zu spaßen.
brauchst ja nicht gleich in die luft fliegen
aber morgens feststellen das man tod ist
weil man auströmendes gas in der nacht nicht mitbekam
ist auch nicht das was es sein soll,oder?

nunmachabermal

unregistriert

15

Sonntag, 8. März 2009, 23:04

Nach einer Verpuffung in meinem Womo habe ich vor zig Jahren das Gas verbannt.
Lange haben wir auf unseren Reisen vor dem Wagen mit alternativen Geräten gekocht.
Immer mit dem Brennstoff des Wagens. Ich mag kein Gas!! Und ich weis warum!!
Nun sind wir etwas älter und kochen wieder im Wagen, aber ohne Gas.

Gruß Nunmachmal

immer unterwegs

unregistriert

16

Sonntag, 8. März 2009, 23:25

"seit wann kann man das nicht im winter benutzen?"
Weil Butan ab 0 Grad nicht mehr verdampft, das kannst du dann im offenen Eimer Spazieren trage.
Gruß Harald

strandläufer

unregistriert

17

Montag, 9. März 2009, 09:12

Zitat

Zitat

Original von immer unterwegs "seit wann kann man das nicht im winter benutzen?" Weil Butan ab 0 Grad nicht mehr verdampft, das kannst du dann im offenen Eimer Spazieren trage. Gruß Harald


aha....dann ist propangas das was man im winter nutzen kann

Wohnort: Oberpframmern

Beruf: hab ich

Fahrzeug: LP 608 - H

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18

Montag, 9. März 2009, 11:48

Wenn Du einen einfach zu handelnden Gaskocher ohne großen einbau haben willst,
kann ich Dir diesen hier (Original ist von ORIGO) nur empfehlen.

Habe diesen seid jetzt 5 Jahren erfolgreich und problemlos im Einsatz.

http://www.amazon.de/dp/B000RC9UG6/ref=asc_df_B000RC9UG6322276?smid=A2UB6HVI5ITURP&tag=shopzilla_mp_de_547-21&linkCode=asn

Dinge, die dabei zu beachten sind:

ordentliche Montage im Innenraum.
Bau Dir dazu eine Halterahmen im Fahrzeug, damit er bei einer Kurve nicht gleich vom Tisch springt
Nach jedem Betrieb die Flasche(Kartusche) entriegeln (ist mir einem entriegelschalter versehen.
Um dies sicherzustellen einfach den Kocherafsatz verkehrt herum drauflegen.
Das passt dann auch nur mit entriegelter Kartusche
Über der Kochstelle sollte mindest 40 cm freier Raum sein
(also nix Brennbares darüber)
Zudem lässt sich dieser Kocher ganz einfach mit nach draussen nehmen.

Der TÜV Mann hat mir bei meiner damaligen Vollabnahme signalisiert,
daß es das (in zusammenhang mit dem Montagerahmen) für eine sehr gute Lösung hält.

Die Kartuschen dafür sind günstig und reichen mir für etwa 15 Liter Wasser von 0 Grad aufzukochen.
(Ich musste dabei aber auch erstmal lernen, daß die Flamme mit 1/4 bis halbgas lockerst ausreicht)
Wenn man Vollgas aufdreht, reicht eine Kartusche grad mal um 4 Liter Wasser von 0 Grad
zum Kochen zu bringen.


Der Vorteil dabei ist zudem, daß man diese Kartuschen in jedem LKW-Zubehör
(sogar im Ostblock - Polen, Tschechien und Rumänien) bekommt.
Signatur von »Schteffl« Freiheit bedeutet selber entscheiden zu können, was man definitiv nicht will

19

Montag, 9. März 2009, 14:36

Also, ich fass dann mal zusammen:
auf jeden Fall kommt der kram in nen kasten, der ne untenliegende Entlüftung nach Außen hat.
Die flasche kriegt ne ordentliche Halterung, kriegt man ja im fachhandel oder nimmt ratschengurte.
wenn der schlauch kürzer als 40 cm ist, gibts keine probleme mit festen installationen.
über dem schrank sollte ordentlich platz sein.
auf den schrank bau ich ne sichere halterung für den herd, den ich allerdings währed der fahrt wo anders lagere.

kann der normale tüv in meiner werkstatt (wo ich übrigens ohne herd tüv für mein so-kfz-womo bekommen habe) das ganze abnehmen, wenn der kram rausnehmbar ist?

gibts für rausnehmbare kocher ne spezielle verordnung? wenn ja, weiß jemand wo?

spezieller dank an schteffl, urban, strandläufer, andi p. und bele und viele grüße,

nils

desweiteren habe ich übrigens keine probleme mit gesetzlichen schutzbestimmungen. bin handwerker und hab viel mit solchen und eben leider auch mit unfällen zu tun. ich habe nur gewisse probleme damit, einen (sicherlich sinnvollen) riesenaufwand zu treiben, für den fall, dass ich morgens wegen einer tasse kaffe nicht den herd nach draußen schleppen sondern nur alle fenster und türen aufmachen will.
im übrigen nutze ich mein autochen nicht nur als wohnmobil, dann hätte ich mir ja auch eins besorgen können. deshalb ist es mir nicht möglich, wahnsinnige einbauten zu machen. der ganze kram muss in ner halben stunde rausnehmbar sein.
ich möchte auch noch mal betonen, dass es sich um meinen ersten ausbau handelt und ich also einige -für alte hasInnen vermutlich recht dämliche - fragen und vorstellungen habe und mich deshalb hier von einigen leuten sehr nett und kompetent beraten lassen möchte. klappt oft, manchmal nicht.
ach ja: selbstmurmelnd werde ich im umkreis von 400 Metern weit sichtbar warntafeln aufstellen, sollte ich ausversehen doch mal IM auto kaffe kochen.

20

Montag, 9. März 2009, 16:01

noch was:

mit den kleinen blauen kartuschen hatte ich speziell in osteuropa beschaffungsschwierigkeiten.
da empfiehlt sich ein allesbrenner o.Ä.

transport von gaflaschen ist übrigens nicht verboten. sicherheitshinweise gibts unter
www.basigas.de/sicherheit/sicherheit.php