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  • »Halunke« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Bergkamen

Fahrzeug: L508D Bus L409 DoKa

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1

Donnerstag, 12. März 2009, 20:19

Huhu an die Karosseriebauer,

ich muss nun an meine Roststellen ran und die Suchfunktion hat mich total verwirrt.

Hatte vor die Rostblasen und Risse im Lack abzuschleifen und dann das ganze mit Rostumsandler grundieren. MIr ist da Fertan aufgefallen. Wie macht ihr das? Gibt es eine kostengünstigere Variante? Dann Spachtel, Filler und Lack drauf?

Was empfehlt ihr in den Radkästen. Habe leichten Rost mit resten vom Unterbodenschutz. Bzw. der Unterbodenschutz ist eigentlich nur noch erratbar. Keine Löcher! Sauber bürsten, Rostumwandler (Fertan) drauf und neuer Unterbodenschutz?

Habe zwischen den Blechen und Rahmenteilen teilweise spalten von 5 mm. Wie fülle ich die? Gibt es eine geeignete Karosseriedichtmasse?
Signatur von »Halunke« Halunkengrüße

Jörg

So sieht er z.Zt. aus.

2

Donnerstag, 12. März 2009, 21:22

Hallo Halunke,

hier nur die Tipps aus den erfahrenen Rostforen:

http://www.forumromanum.de/member/forum/forum.php?action=std_show&entryid=1046936616&mainid=1046909788&threadid=2&USER=user_104456&onsearch=1
oder gleich:
http://www. korrosionsschutz-depot.de
(mit vielen Hinweisen zur Verarbeitung)

Nach dem Studium der Lektüre hat man ein völlig neues Verhältnis zur Drahtbürste und zum Pinsel.
Schöne Grüße
Johann

Scrapdealer

unregistriert

3

Donnerstag, 12. März 2009, 21:31

Hi!

Also das mit dem Fertan ist immer ne größere Aktion wenn man es gründlich machen möchte:

- Staub- und Fettreste entfernen
- Fertan auftragen
- Am besten 48 Stunden einwirken lassen (Bearbeite die Fläche dann auch immer noch mit einem Heißluftföhn)
- Gründlich abwaschen (Optimalerweise sollte die entstandene schwarze Schicht komplett entfernt werden)
- Lackaufbau am besten mit EP-Haftgrund/Grundierung beginnen... (Darauf kann man dann auch Spachteln)

Würde den Unterbodenschutz auf keinen Fall direkt auf´s Blech auftragen!! Auch nicht auf Fertan! Hält sonst nicht wirklich lang, da der Unterbodenschutz nicht besonders aushärtet und nicht sonderlich vor Rost schützt. Also auf jeden Fall vorher grundieren. Optimalerweise mit EP-Grundierung...


Bis denne, Christian 8-)

immer unterwegs

unregistriert

4

Donnerstag, 12. März 2009, 22:59

Es gibt nur eine Dauerhafte Rostbehandlung, Vollständig entfernen.
Das macht zwar viel arbeit, aber dafür bleibt der Lack auch lange drauf. :-)

Gruß Harald

Steinobst 407

unregistriert

5

Freitag, 13. März 2009, 06:33

Rost so weit, wie es geht entfernen ist sicher gut. Bei Flugrost oder porösem Untergrund würde sich eine Versiegelung anbieten (mit Owatrolöl oder mit Brantho-Korrux). Wenn dem Rost der Sauerstoff genommen wird geht's erstmal nicht weiter. Anschließend noch 1 - 2x Brantho Korrux oder, wenn Owatrol, grundieren und lackieren.
Mit fertan arbeite ich ausschließlich da, wo ich alles gut erreichen kann. Fertan wandelt zwar den Rost um, aber nicht in blankes Metall, sondern in eine poröse Oberflache in die schnell wieder Feuchtigkeit ziehen kann. Daher sollte man sie auch wieder abschleifen.
Bei Arbeiten am Unterboden verzichte ich auf Unterbodenschutz, da er so oder so irgendwann brüchig wird. Das sich dann darunter entwickelnde Disaster ist eine verläßliche Quelle steten Mißvergnügens und wird meist erst spät erkannt.

LG
Steinobst407

Paddelalex

unregistriert

6

Freitag, 13. März 2009, 08:32

Ja, genau! Steinobst407 hat mit Unterbodenschutz recht. Ich vermute, dass dieses undurchsichtige Zeug wurde für ebenso undurchsichtige Gebrauchtautoverkäufer entwickelt, damit man den traurigen Zustand vom Unterboden nicht erkennen kann. Im Inserat steht "...Unterbodenschutz neu..." und im Vertrag steht dann "...wie gesehen..."
Ich hab's lieber, einen Schaden im Unterboderlack sehen zu können, dann kann ich was dagegen tun.
Als Schutz verwende ich HV400. Ist eigentlich ein Hohlraumwachs, das dursichtig bleibt und mit einem Dampfstrahler wieder weg geht. Muß aber spätestens alle 2 Jahre nachgebessert werden.
Fertan verwende ich immer wenn ich an die Oberfläche dran komme. Bearbeite die Fläche dann mit dem Winkelschleifer und Drahtbürstenausatz, denn Fertan, dann warten, dann gut mit Wasser abwaschen, entfetten und Grundieren. Hab bis jetzt nur gute Erfahrungen damit.

LG
Alexander

Steinobst 407

unregistriert

7

Freitag, 13. März 2009, 17:49

Als möglicher Steinschlagschutz geht auch Perma Film transparent. Das fühlt sich gummiartig an, wenn es durchgetrockent ist.
Intakten Unterbodenschutz kann man mit Fluidfilm Kriechöl dünn besprühen, um Weichmacher zurückzugeben.

Als Karosseriedichtmasse kannst Du Sikaflex verwenden, mußt mal schauen welches. ich habe die Nummer nicht mehr im Kopf. Jemand hier im Forum hat auch mal Wörth "Klebt und Dichtet" verwendet, das soll auch gut sein. Nach Möglichkeit den Spalt vorher vor Rost schützen, wenn es geht grundieren/lackieren.

Viel Erfolg!
&winke3
Steinobst407

Wohnort: Peiting

Fahrzeug: 508mit H , W124 , R100G/S

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8

Freitag, 13. März 2009, 20:16

Hallo,

weil Fertan so gelobt wird habe ich es ausprobiert.
Ich werde es nicht mehr benutzen, weil bei meinen kleinen Steinschlag-Roststellen
der Rost wieder sehr schnell durchgekommen ist (am PKW).
Mit anderen Umwandlern, die eine Grundierungsartige Schicht bilden habe ich bessere erfahrungen gemacht.
Wenn mann Fertan wieder schleift, und dann Grundierung und Lack, kann Fertan aber schon gut sein.
War mir aber immer zu viel arbeit.

Grüße Hanobal
- Editiert von Hanobal am 13.03.2009, 20:23 -

Sanipeter

unregistriert

9

Freitag, 13. März 2009, 21:08

die adresse für die braune pest: Rostschutz

fertan ist wirklich nur für sehr gut zugängliche stellen geeignet, da es später wieder gespült werden muss.
womit ich sehr gute erfahrungen gamacht habe ist das owatrolöl und supergut ist brunox.

aber schau dir mal die adresse im link an. und auch die beratung am telefon ist sehr gut!