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solaris

unregistriert

1

Sonntag, 7. Juni 2009, 11:47

es war einmal ein bussi, das wollte einen schönen neuen boden haben,
im winter nicht frieren, schön durch ein hochdach in die sterne gucken können,
und schön in urlaub fahren können...

nun, man gehe in den baumarkt, kaufe 2x4cm dachlatten, klickparkett, ein paar
schrauben und es kann losgehen.

folgendes kann man falsch machen:

1. man verlege die dachlatten längs zur fahrtrichtung, da können sie schön unterschiedlich
hoch liegen, und der boden (quer zur fahrtrichtung) kann sich schön wellen beim
auftreten.
2. die dachlatten müssen mindestens 30 sm vonainander entfernt liegen, sonst ist der
durchbiegeeffekt nicht start genug, und die brettchen nicht brechen können.
3. die schmalen stirnseiten vom klickparkett sollten nicht auf den dachlatten
aufliegen, bzw von kleinen lattenstücken gestützt werden, sonst können sie
beim auftreten nicht durchbrechen.



das ergebniss kann sich schon sehen lassen.



wenn man die fehler aber ausbügeln will, dann muss der boden nochmal raus, der abstand
zwischen den dachlatten sollte max 15cm betragen, besser mdf platten drunter legen da
das parkett kein gewicht tragen kann und bricht.
da der boden rillen hat, sollten die dachlatten auf den erhabenen stellen aufliegen
da sonst das parkett sich wellen wird.

ich bin mir nicht sicher ob es besser ist die dachlatten quer zur fahrtrichtung
zu verlegen, und das parkett in längsrichtung.

aber mehr dazu in der nächsten folge :)

viel spass beim schrauben. marcus

nunmachabermal

unregistriert

2

Sonntag, 7. Juni 2009, 12:01

Gefahr erkannt = Gefahr gebannt!!
Bin sicher das du noch vieles zum falschmachen finden wirst.
Lustig wird es erst, wenn man mehrere Schritte zurück muss.

Begebe dich direkt dahin, ziehe nicht über Los, erhalte keine 4000 Mark 8-(

Weiterhin viel Spaß beim BUSAUSBAU.

Gruß Nunmachmal

Wohnort: Wentorf bei Hamburg

Beruf: Raumausstattermeister

Fahrzeug: Kastenwagen

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3

Sonntag, 7. Juni 2009, 12:18

Hagge-hagge -hagge

wo ist denn der Dämmstreifen zu den Wagenaufbauten - sprich Blech ?????

den willst du doch noch einsetzen - ? Jjjjjaaaaa ?? ;-) ;-)


und die Dampfsperre ?? wo ist die ??
die Trittschallisolierung / Dämmung ist doch an den Unterseiten des Parkett ?

noch kannste da ran

LG Q
Signatur von »Quietschi« wenn ich könnte wie ich wollte,
wäre ich schon längst da, wo ich hin will

4

Sonntag, 7. Juni 2009, 12:22

Deine Dämmwolle im Fußboden würd ich da ganz schnell wieder rausreißen. Nimm Isolator xtreme oder ähnliches was KEIN Wasser aufnimmt. Dämmwolle nimmt Wasser auf und fängt an zu faulen und es gammelt dir der Rahmen weg. Für den Fußboden also was nehmen was nicht faulen kann und kein Wasser aufnehmen kann :)
Über dem extreme Isolator kannste dann noch was verlegen damit du hinten die Fahrgeräusche nicht so mitkriegst, da gibts solche Dämmplatten aus dem Parkettbau die unter dem Parkett (bzw. Knicklaminat) verlegt werden.

Und auch hinter den Wänden und Decke keine Dämmwolle verlegen. Wenn der Waggen vollständig mit Dämmwolle ausgebaut wurde bildet sich Schwitzwasser.
Man merke sich: Wohnmobilausbau ist KEIN Dachausbau

Benutz nach Möglichkeit auch kein Styropor, das hat man früher häufig verwendet. Besser ist halt dieses xtreme Isolator, ist ein ähnliches Material was Bergsteiger für ihre Isomatten unter den Schlafsäcken verwenden.
Allerdings, den ganzen Wagen mit diesem extreme Isoltaor zu isolieren sollte man sich auch gut überlegen. Dann ist das Ding zwar schön mollig warm im Winter, aber was ist im Sommer? Und was ist vor allem in Wüstenregionen? Also je nach dem wo man später mit dem Wohnmobil hin will (Sahara oder Fjorde in Norwegen) sollte man entsprechend seine Isolation(stärke in cm der xtreme isolation) für Wände und Decke (und evt. ein zusätzliches Dachfenster) wählen.

Übrigens noch so ein Tip für den Ausbau. Egal ob du innen drin klebst oder sonstige Materialen benutzt, verlegt, achte darauf das die chemisch unbedenklich sind. Schließlich wohnst du im Urlaub da einige Wochen lang drin und wochenlang giftige Ausdünstungen von chemisch behandeltem Holz, Kleber usw einzuatmen ist auch nicht besonders toll
- Editiert von -Dirk- am 07.06.2009, 12:51 -

5

Sonntag, 7. Juni 2009, 13:18

Moin,

das mit dem Schwitzwasser halte ich fürn Gerücht, ich habe in 10 Jahren noch keins entdeckt, der Nachteil ist allerdings, wenn irgendwo Wasser eindringt, bis man das merkt ist die Wand vollkommen verschimmelt.
Beim nächsten mal würde ich allerdings auch Extremeisolator nehmen.

6

Sonntag, 7. Juni 2009, 13:45

Wenn du einen Raum (oder in diesem Fall ein Wohnmobil) vollständig (also Boden, Wände und Decke) mit Dämmmaterial ausfüllt hast du ein dichtes Objekt. Wenn du nun diesen Raum benutzt um darin zu schlafen entsteht zwangsläufig Schwitzwasser. Schwitzwasser ist minimal aber es reicht das es fault, sich Schimmel bildet.
Alleine eine Temperaturänderung (weil ein Mensch sich drin aufhält) reicht aus (ist das selbe wie beschlagene Windschutzscheibe).
Du brauchst also optimalerweise ein Material das auf der einen Seite das Schwitzwasser aufnimmt und auf der anderen Seiten (die Karosserieaußenhaut) vor Kälte isoliert.

Das ist Dämmwolle denkbar ungeeignet. Es nimmt zwar wunderbar Schwitzwasser auf, dummerweise fault das Zeug. Darum verwendet man im Dachausbau Folie über den Dämmplatten, damit keine Feuchtigkeit (besagtes Schwitzwasser rein kommen kann).
Das nächste Problem was du mit Dämmwolle hast ist das Schimmelproblem. Feuchtigkeit bildet Schimmel.

Optimal für ein Wohnmobilausbau ist also eine Isolierung auf der Innenhaut der Karosse die schon mal vor Kälte schützt und gleichzeitig kein Wasser aufnimmt. Früher Styropor, heute dieser xtreme Isolator.

Und wenn innen alles schön verkleidet ist brauchst du etwas was das Schwitzwasser aufnehmen kann -> Holz. Holz arbeitet, es zieht sich zusammen, dehnt sich aus, verarbeitet so Schwitzwasser (jeder Holzschrank der nicht gerade überlackiert ist arbeitet nach diesem Prinzip.
Also sollte man sinnvollerweise seine Möbel aus Holz bauen und die Oberflächen nicht unbedingt mit Klebefolie oder dicken Lackierungen überziehen.

Ich würde für den Boden wie gesagt xtreme Isolator verwenden, darüber dünne Schallschutzplatten aus dem Laminat(Parkettbau) und darüber besagtes Knicklaminat oder Teppichboden.

Für die Wände und Decken würd ich ebenfalls xtreme Isolator, verwenden aber ggf. in der dünneren Ausführung. Luftschlitzöffnungen (Zwangsentlüftung) ebenfalls einbauen (Dachluken reichen nicht wirklich).
Und zu Schluß Holzausbau der Möbel (leichte Sandwichplatten) denn jedes Kilo Ausbau zählt später auf der Waage.

- Editiert von -Dirk- am 07.06.2009, 14:01 -

kleinegrünewanne

unregistriert

7

Sonntag, 7. Juni 2009, 16:57

der vorbesitzer von meinem bus.....:

nut u nd feder bretter o.ä. wandverkleidung annieten anstatt zu schrauben und dahinter komplett alle wasser-u elektroleitungen zu legen.....man kommt nie mehr dran zum reparieren/kontrollieren.......

und zeichne dir n stromlaufplan.kabellageplan....für evtl nachbesitzer oder falls man doch mal was ergisst....

8

Sonntag, 7. Juni 2009, 18:54

Hallo an alle Busfreaks,
"Schwitzwasser"
ist kein Gerücht sondern ein ganz einfacher physikalischer Vorgang.
Warme Luft kann mehr Wasser aufnehmen wie kalte Luft.
Wenn du im Womo kochst , duscht oder f.. ;-) dann ensteht Feuchtigkeit die an die Luft abgegeben wird.
Wenn sich die Luft dann einem kalten Gegenstand nähert wie z.B. Fensterscheibe, dann kühlt sich die Luft an dem Körper ab und muß dann leider auch relativ zum Temperaturunterschied und zur Wassersättigung, Wasser abscheiden.
Das sieht dann aus als ob die Luft schwitzt - Schwitzwasser.
Dieser Vorgang ist auch in verbauten Räumen oder in Mauerwerken wo man nicht hingucken kann üblich! :O

Für Womo-Freunde die in der kalten Jahreszeit unterwegs sind nicht zu unterschätzen.
Isolierung die nicht faulen kann ist grundsätzlich nicht verkehrt aber das Kondensat greift nicht nur Isolierung an sondern verursacht in den Wandaufbauten leckker Faulgerüche.
Die Düdo-Freunde haben noch das Problem das der Mercedes auf Wasser so wie Supermann auf Kryponit reagiert.
Im Hausbau wird durch eine Dampfsperre vermieden das Wasserdampf durch den Baukörper wandern kann und somit das Kondensat-Problem unter Kontrolle ist.
Übrigends Laminat ist so konzipiert das es direkt auf der Trittschallisolierung verlegt wird. (Schwimmend) und braucht keine Latten-Unterkonstruktion wie Dielenboden.
Ausserdem hat gute Isolierung im Winter wie Sommer ihre Funktion.

Grüßchen tom

Wohnort: Karlsdorf-Neuthard

Fahrzeug: DB L613D, Audi A6, Honda VTR1000F

  • Private Nachricht senden

9

Montag, 8. Juni 2009, 13:37

Nimm Styrodur als Isolierung am Boden. Wenn es die gleiche Stärke wie die Lattung hat, biegt sich dein Laminat darauf auch nicht durch. Trittschalldämmung dazwischen - Trittschall interesiert natürlich niemand aber evtl hilft es etwas die Fahrgeräusche zu dämmen.
Außerdem kann unter dem Styrodur in den Rillen des Blechs evtl. Wasser noch ablaufen/verdunsten.

Gruß,
Jens

10

Montag, 8. Juni 2009, 14:44

Zitat

Original von solaris

nun, man gehe in den baumarkt, kaufe 2x4cm dachlatten, klickparkett, ein paar
schrauben und es kann losgehen.

2. die dachlatten müssen mindestens 30sm vonainander entfernt liegen, sonst ist der
durchbiegeeffekt nicht start genug, und die brettchen nicht brechen können.
marcus


Hallo Marcus,

bei einem Abstand von 55566,48m = 30 sm ;-) sollte der Durchbeigeeffekt wirklich ausreichend sein.


:-O

Gruß
Christoph

11

Montag, 8. Juni 2009, 15:31

Solaris,

tu dir einen Gefallen und mach die Glaswolle wieder raus.

Mein Vorbesitzer hatte genau so einen Boden und entsprechende
Waende wo die Glaswolle sich nicht nur vollgesoffen sondern
auch noch die Ablaeufe verstopft hat. Netto-Ergebnis ist
ein rostroter Streifen untenrum, alle Tueren.

;-)

Lonestar

unregistriert

12

Montag, 8. Juni 2009, 16:31

Hallo Solaris!

Am Anfang des Busausbaus am Besten mit dem Boden beginnen. Läuft hier was schief und alles ist eingebaut (Inneneinrichtung) ist es nahezu unmöglich Fehler wieder zu korrigieren, aßer du hast zuviel Zeit und bist dauermotiviert)

Ich rate dir:
1. Vorbehandlung des Original Fahrzeugbodens mit einem Bitumen Anstrich
(Beugt hervorragend Rost vor, besonders in den Ecken, wo sich zwangsläufig Feuchtigkeit ansammeln wird.

2. Zur Busisolierung hab ich Styrodur verwendet (meiner Meinung nach ideal: höhere Punktbelastbarkeit als Styropor, sehr Formbeständig bei Temperaturschwankungen, nimmt keine Feuchtigkeit auf, gesundheitlich unbedenklich, bezahlbar)

3. darüber eine (1,5-2cm starke) wasserfest verleimte Sperrholz/oder Siebdruckplatte (mit mind.2-3cm Abstand zur den Wänden wegen Ausdehnung)

4. handelsübliche Trittschalldämmung, falls nicht bereits am Parkett/ Laminat.

5. Bodenbelag

...die Sperrholz/ Siebdruckplatte(n) mit Schlossschrauben am Fahrzeugboden befestigen (Löcher behandeln + abdichten!!)

Wenn der Aufbau so, oder so ahnlich gemacht ist, hast du bei der Möbelbefestigung später kzudem keine Probleme mit der Stabilität (ist ja auch keine stehende Hütte)

Wie schon andere geschrieben haben ist die Wolle da :-O absolut nicht geeignet!
Die Nachteile wurden im Forum schon häufig genannt/diskutiert.

Viel Spaß noch mit dem Ausbau, falls nötig gibts auch gute Fachliteratur die hilfreiche Tipps enthalten. Besser vorher als Nacher bescheid wissen :-O

Gruß Lonestar 8-)

13

Montag, 8. Juni 2009, 22:09

Was bewirkt eigentlich die Trittschalldämmung? Im Haus schont sie die Nerven des Bewohners unter mir. Und im Bus?

14

Montag, 8. Juni 2009, 22:20

Hab mir grad Siebdruckplatten für den Boden geholt. Soll ich die bündig einbauen oder eher etwas Luft lassen???

Gunnar

Kilkanos

unregistriert

15

Dienstag, 9. Juni 2009, 10:15

Hi Gunnar,

du meinst sicher Siebdruck direkt auf den Rahmen oder ?
Hab bei meinem Bomber 15 mm Siebdruck direkt auf den Hilfsrahmen geklebt. Da die Platten mehrfach verleimt sind ist die Ausdehnung minimal. Hab dennoch ca 1 cm Luft gelassen, ist dann auch schneller verlegt bzw. geklebt.

Gruß

Hans

16

Dienstag, 9. Juni 2009, 11:07

Zitat

Original von Kilkanos
Hi Gunnar,

du meinst sicher Siebdruck direkt auf den Rahmen oder ?
Hab bei meinem Bomber 15 mm Siebdruck direkt auf den Hilfsrahmen geklebt. Da die Platten mehrfach verleimt sind ist die Ausdehnung minimal. Hab dennoch ca 1 cm Luft gelassen, ist dann auch schneller verlegt bzw. geklebt.

Gruß

Hans


Danke für die Info &klasse1