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  • »M_R« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Lauf

Beruf: Ingenieur

Fahrzeug: 190D '60(H), 608D '70 (H)

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1

Mittwoch, 1. Juli 2009, 22:18

Wie kann ich prüfen, ob mein Womo (ziemlich schlampig) mit Kunstharzfarbe lackiert ist wegen Verträglichkeit mit neuem Lack? Geplant ist eine Lackierung 2K Acryl LKW Lack. Hab gelesen, dass man Epoxyd Grundierung als Sperrschicht nehmen kann worauf angeblich alles ohne Probs aufgebracht werden kann. Hat da jemand Erfahrung?

Anschleifen bzw in weiten TEilen abschleifen muss ich sowieso um einige Makel (Dellen, Roststellen) zu entfernen. Aber den ganzen Bus abschleifen stell ich mir ziemlich zeitaufwändig, mühselig und staubig vor.

Manfred
Signatur von »M_R« Sind wir nicht alle ein bisschen DÜDO?

Wohnort: Karlsdorf-Neuthard

Fahrzeug: DB L613D, Audi A6, Honda VTR1000F

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2

Mittwoch, 1. Juli 2009, 22:52

Kann ich soweit bestätigen. Habe auch eine 2K EP-Grundierung verwendet und keine Ahnung aus was der Untergrund bestand. Teilweise Originallack, was sicherlich 2K Acryl ist, teilweise irgendein 1K Rostschutz, teilweise Zinkspray, teilweise der Rostschutz der auf den original Karosserieteilen von Mercedes ist. Bisher hat es auf allen Untergründen gleichmässig gehalten. Auch gespachtelt (mit EP Spachtelmasse) habe ich erst nach einer ersten Trennschicht mit dieser Grundierung.

Gruß,
Jens

Wohnort: Karlsruhe

Fahrzeug: Eriba Puck

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3

Donnerstag, 2. Juli 2009, 09:26

Hi Manfred,

ruf doch mal beim Korrosionsschutzdepot an. Da habe ich vor ca. 3 Monaten diesselbe Frage gestellt, aber leider die Antwort vergessen. Die ging ungefähr so:

Nimm ... (ein Lösungsmittel dessen Namen ich vergessen habe) auf einen Lappen und reib damit an einer versteckten Stelle. Wenn sich der Lack anlösen lässt ist es ... (tja, weiss nicht mehr welcher) und wenn nicht ... (halt der andere).

Die Beratung ist bei den Jungs wirklich seeeeehhhhr nett und kompetent.

LG Christian

K.Oelsch

unregistriert

4

Donnerstag, 2. Juli 2009, 11:08

moin!
ne bekannte hat kfz-lackiererin gelernt,
die meint lappen mit nitroverdünnung: wenn sich der lack anlöst isset auf jeden fall ein einkomponentenlack, den darf man nicht mit 2k-lack drüber, da hält nicht...
kunstharz und acryl lassen sich beide mit nitro lösen, wo hingegen acryl terpentinresistent ist...

tipp von ihr: kurz bei irgendner lackierei vorbei, auto vorstellen und für n fünfer ne antwort bekommen...

mfg daniel

Wohnort: Karlsdorf-Neuthard

Fahrzeug: DB L613D, Audi A6, Honda VTR1000F

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5

Donnerstag, 2. Juli 2009, 13:29

Habe einen ähnlichen Test mit der Verdünnung der EP Grundierung gemacht. Angelöst (also Lappen wurde farbig) hat sich alles. Nach Auskunft einer Lackiererei ist das auch OK so und Sinn und Zweck der Haftvermittlung. Diese EP verdünnung ist verdammt agresive, hat mir jeden Handschuh durchfressen.
Kritisch wirds, wenn die Verdünnung deines Lackes, den du zu verwenden planst, abbeizend auf den vorhanden Lack wirkt. So bei mir mit Owatrol CIP, welches angeblich mit allen 2K lacken überlackierbar sein soll. Dies nur zur Info.
Ich hatte damit die Karrosseriefalzen behandelt. Die EP-Verdünngung hat es einfach abgewaschen. Alles andere wie oben beschrieben hielt.

Hätte aber auch den Test von Daniel machen sollen, wäre interessant gewesen. Nun gut, hält ja.

6

Donnerstag, 2. Juli 2009, 20:41

Hallo Leute!
Das mit dem Lappen würde ich auch so machen, aber ihn satt tränken und mal 3-5 min auf einer Stelle liegen lassen. Dann zeigt sich oft erst der wahre Untergrund.(Lack kräuselt sich = 1k).
Lösemittel zum Test: Nitro Universalverdünnung.

Grundsätzlich sagt man, kein 2k auf 1k Produkte.
Wenn das aber doch soll, dann gehts nur mit 2k Epoxydharz-Grundierung oder 2k Epoxy-Grundierfüller.

Dabei sollte man/frau folgendes beachten:
-1k Material (Lack/Grundierung usw.) sollte gut durchgetrocknet sein, ist bei Altlacken ja der Fall.
-gründlich anschleifen (280er-340er Körnung ca. von Hand, Excenterschleifer auch ca.180er)
-gut entfetten mit Silikonentferner!, (kein Nitro, Terpentin, Spiritus, Spüli :-O ) mehrmals den Lappen wechseln.
-2k Epoxy anmischen, !!15 min. stehen lassen!! ( Vorreaktionszeit) und dann spritzen, nicht Rollen oder pinseln.
-die erste Schicht sehr dünn (Klebeschicht)!! ganz wichtig!!, dann warten bis die Lösemittel verdunstet sind, ruhig Blut, das kann je nach Temperatur usw. bis zu 15 min dauern.
- dann ganz normal weiter, entweder viele dünne Schichten (auch da die Ablüftzeit des EP Lösemittels beachten oder halt draufblasen, is ja nur Grundierung 8-)
-später Grundierung nicht durchschleifen.

Mit Pinseln und Rollen mit 2k Material ist das eh nicht leicht, (Rolle löst sich auf, Lack verläuft nicht..)
Bei 2k Epoxy Grund auf 1k irgendwas ist das Risiko enorm, daß der angelöste 1k irgendwas durch die mechanische Belastung von Pinsel/Rolle richtig abgelöst wird.

Ich wollte mal versuchen das alles zusammenzufassen, was hier oft schon Andere geschrieben haben. Hoffe es kommt jetzt nicht schulmeisterlich rüber :D

Die Methode funktioniert sehr zuverlässig und dauerhaft, so lässt sich auch Rostegal nach langer Trocknungszeit oder sogar zur Not US Lack (Thermoplast-Acryllack TPA) isolieren.

Viel Spaß! Kony